Lexikonpunkt W

 


* WACC:

Die Abkürzung WACC steht für Weighted Average Capital Costs, also den gewichteten Kapitalkostensatz.

Sie möchten mehr erfahren zum Thema WACC? Dann besuchen Sie auch den Untermenupunkt
"Unternehmensbewertungsmodelle (2)".


* Währungshüter:

Als Währungshüter werden die jeweiligen Mitglieder nationaler Notenbanken bezeichnet, deren Aufgabe es
ist, die eigene Währung zu schützen und Gefahren wie eine zu starke Inflation oder eine Deflation durch geldpolitische
Maßnahmen abzuwehren.


* Währungskonto:

Einige deutsche Banken halten für Ihre Kunden so genannte Währungskonten bereit. Damit hat der Anleger
die Möglichkeit, direkt in Fremdwährungen wie beispielsweise den Austral-Dollar oder den US-Dollar zu
investieren und entsprechende Zinsen in der Fremdwährung zu erhalten.


* Währungsreform:

Viele ältere deutsche Bürger assoziieren mit dem Begriff Währungsreform die Einführung der Deutschen Mark nach
dem Ende des 2. Weltkriegs und die Ablösung der Reichsmark. Politisch wurde das Ende der alten Währung
beschlossen und eine Währungsreform durchgeführt. Typisch für eine Währungsreform ist, dass die alte
Währung nahezu vollständig ihren Wert verliert und als gesetzliches Zahlungsmittel keine Verwendung mehr
findet. Zudem ändert sich meist der Namen der Währung. Eine Währungsreform steht nur dann an, wenn die
wirtschaftlichen Verhältnisse eine Weiterführung der alten Währung nicht mehr zulassen.


* Währungsreserven:

Als Währungsreserven werden die Notenbankbestände (Zentralbankbestände) in Edelmetallen, ausländischen
Währungen (Devisen) und Sonderziehungsrechten (künstliche Währung) bezeichnet.


* Währungsunion:

Viele denken bei dem Begriff Währungsunion an die Einführung des Euros beziehungsweise die Vorstufe
und Vorarbeit zur Euroeinführung. Und das stimmt. Die Einführung des Euros (und Ablösung der
Nationalwährungen wie Lira, D-Markt etc.) ist eine Währungsunion. Das heisst, mehrere unabhängige Staaten
erhalten eine gemeinsame Währung. Die vormals nationalen Währungen werden zu einem festgelegten
Umtauschverhältnis in die neue Währung überführt. Eine Währungsunion hat eigentlich nichts mit einer
Enteignung zu tun, wenngleich die gefühlte Teuerung nach Einführung des Euros (beziehungsweise des "Teuros")
im Jahre 2002, dies manche bezweifeln lässt.


* Wagniskapital:

Der angloamerikanische Begriff für Wagniskapital lautete Venture Capital. Wagniskapital wird jungen, vielversprechenden,
meist aber noch defizitär arbeitenden Unternehmen von Investoren zur Verfügung gestellt. Das Risiko für Wagniskapitalgeber
ist in der Regel hoch. Die Renditechancen aber auch, wenn sich ein junges Unternehmen mit seiner Idee durchsetzt.


* Wall Street:

Die Wall Street ist die Strasse in New York, an der die New Yorker Börse (NYSE) angesiedelt ist. Inzwischen
ist die Strasse "Wall Street" aber in der Sprache der Börsianer zum Synonym für die New Yorker Börse
geworden.


* Warenkreditversicherung:

Wollen sich Unternehmen gegen einen Forderungsausfall gegenüber ihren gewerblichen Kunden schützen,
so bietet sich eine Warenkreditversicherung an, die im Schadensfall einspringt.


* Warmmiete:

Im Gegensatz zur Kaltmiete beinhaltet die so genannte Warmmiete sämtliche Kosten, die im Zusammenhang
mit einer gemieteten Immobilie (zum Beipiel einer Mietwohnung) entstehen. Nebenkosten also wie Müll, Umlagen,
Heizung, Warmwasser etc. Natürlich sind auch in der Warmmiete nicht die Kosten enthalten, die speziell auf die
Person des Mieters zugeschnitten sind wie beispielsweise ein Telefonanschluß und/oder Rundfunkgebühren etc.


* Warnstreiks:

Warnstreiks sind zeitlich begrenzte Streiks, die den Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen bewegen sollen
oder zu einer Verbesserung des vielleicht schon vorliegenden Angebots. Warnstreiks sind meist von
kurzer Dauer.


* Watchlist:

Der Anleger kann sich bei Aktien oder Wertpapieren allgemein eine so genannte "Watchlist" anlegen.
Üblicherweise finden sich auf dieser "Watchlist", die sowohl elektronischer Natur als auch herkömmlicher
Natur (Papier) sein kann, diejenigen Wertpapiere, die der Anleger in Zukunft beobachten möchte.


* Wechselgeld:

Wenn wir in einem Geschäft für Waren/Dienstleistungen Geld in Bar bezahlen, so stimmt der Produktpreis selten
überein mit der Summe Geld, die wir zum Bezahlen übergeben. Selten zählen wir den Produktpreis bis auf den
letzten Cent ab. Daher erhalten wir Wechselgeld zurück, also die Differenz zwischen Produktpreis und
der Summe Geld, die wir in Bar übergeben haben. Die Stückelung des Wechselgeldes kann in Münzen oder
Scheinen statt finden.


* Wechselkurs:

Ein Wechselkurs entsteht durch die Beteiligung von zwei Währungen. Dann gibt es einen Wechselkurs,
zu dem die eine Währung in die andere Währung getauscht werden kann. Das ist dann das
Wechselkursverhältnis. Bekanntestes Währungspaar für den deutschen Anleger ist vielleicht das
Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-$. Derzeit (November 2009) beträgt das Wechselkursverhältnis
des Euro zum US-$ rund 1,5. Das heisst: Euro / US-$ = 1,5. Ein US-$ muss mit dem Faktor 1,5 multipliziert
werden, um einen Euro zu erhalten.


* Wechselstube(n):

Wechselstuben sind stationäre Unternehmen, die überwiegend Geld in Fremdwährungen tauschen oder umgekehrt
(Sortengeschäfte). Hinzu kommen Geschäfte, die mit Edelmetallen (wie zum Beispiel Gold) in Form von Münzen und Barren
durchgeführt werden. Vielfach nutzen Touristen aus aller Herren Länder sehr gerne solche Wechselstuben.


* Weichwährung:

Eine Weichwährung zeichnet sich durch hohe Schwankungen gegenüber anderen, stabilen Währungen
aus. Auf längere Sicht wird eine Weichwährung gegenüber einer Hartwährung, viel von seinem Wert
einbüßen. Meist ist eine hohe Inflation im Land ein Grund für eine Weichwährung. Aber auch politische
Instabilitäten können eine Weichwährung begünstigen beziehungsweise fördern. Deshalb erhält der
Anleger aus Hartwährungsländern auch meist in diesen Weichwährungen eine höhere Verzinsung,
die jedoch durch die andauernde Abwertung der Weichwährung oftmals überkompensiert wird.


* Weihnachtsgeld:

Falls ein Arbeitnehmer/Beamter Weihnachtsgeld erhält, so liegt die Höhe des Weihnachtsgeldes meistens
auf der Höhe eines Bruttogehalts. Weihnachtsgeld stellt insofern ein zusätzliches Gehalt für den Arbeitnehmer/Beamten
dar.


* Weihnachtsrallye:

Steigen in den Wochen vor Weihnachten die Aktienkurse auf breiter Front deutlicher an, so spricht der
Börsianer gerne von einer Weihnachtsrallye.


* Weißer Ritter:

Wird ein Unternehmen von einem anderen Unternehmen durch eine feindliche Übernahme bedroht, so kann
ein drittes, erwünschtes Unternehmen dem bedrohten Unternehmen zu Hilfe kommen. Dieses erwünschte
Unternehmen wird dann auch Weißer Ritter genannt.


* Weltmarktführer:

Dieser Begriff ist eng verknüpft mit dem Begriff Marktführer (siehe dort). Ein Marktführer ist ein
Unternehmen, welches in seinem Produktbereich die stärkste Stellung inne hat. Dies ist verbunden
mit dem größten Marktanteil (größtem Umsatzanteil). Ein Marktführer kann jedoch in einigen Ländern
die Marktführerschaft inne haben, in anderen Ländern aber völlig unbekannt sein. Ein Weltmarktführer
hat global gesehen die stärkste Marktposition (größtem Umsatzanteil) inne.


* Weltspartag:

Der Weltspartag findet in den letzten Oktobertagen eines jeden Jahres statt. Er soll auf die Bedeutung des
Sparens aufmerksam machen, sowohl für den Einzelnen, als auch für die gesamte Volkswirtschaft. In
Deutschland belohnen die Banken oftmals den Sparer, der an diesem Tag sein Geld (Münzen oder Noten)
zur Bank trägt und auf sein Sparkonto einzahlt, mit kleinen Präsenten.


* Werbeagentur(en):

Werbeagenturen unterstützen andere Unternehmen in Bezug auf die Platzierung ihrer Waren und
Dienstleistungen beim jeweiligen Kunden. So werden Werbespots in Funk und Fernsehen auf Wunsch
von Werbeagenturen produziert oder aber es wird Marktforschung betrieben, um produzierenden
Unternehmen ein besseres Verständnis der Kundenwünsche nahe zu bringen. Dies sind nur 2
Beispiele aus einer ganzen Angebotspalette von Werbeagenturen.


* Werbung:

Werbung in der Wirtschaftswelt und der Betriebswirtschaft dient letztlich dazu, die Verkäufe der
unternehmenseigenen Produkte und/oder Dienstleistungen zu steigern. Dazu bedienen sich die
Unternehmen neben der kostenlosen und nicht steuerbaren Mundpropaganda verschiedenen
"Werbekanälen". Dies kann zum Beispiel die Radiowerbung sein, die Fernsehwerbung, die Werbung
in Zeitschriften und Zeitungen, Werbeflyer, Werbung im Internet und Sponsorwerbung von Events und
Veranstaltungen.


* Wertaufholung:

Wenn in einer Bilanz ein Vermögenswert nach unten korrigiert werden musste (Wertminderung),
sich aber im Lauf der Zeit zeigt, dass dieser Vermögenswert mindestens einen Teil seiner
Wertminderung wieder aufgeholt hat (Wertsteigerung), so wird von einer Wertaufholung gesprochen.
Ein anderes Wort für eine Wertaufholung ist auch die "Zuschreibung".


* Wertberichtigung:

Eine Wertberichtigung wird meist auch als ausserplanmäßige Abschreibung bezeichnet. Anlagen,
Maschinen, Grundstücke, Immobilien, Goodwill, immaterielle Vermögensgegnstände, Forderungen
oder andere Größen der Aktivseite der Bilanz müssen nach vorgegebenen Regeln periodisch auf ihren
aktuellen Wert hin überprüft werden. Falls der Wertverlust drastisch ist und zum Zeitpunkt der Feststellung
nicht erkennbar ist, dass es sich nur um einen kurzen, temporären Werteverfall handelt, muss eine
Wertberichtigung vorgenommen werden.


* Werteverzehr:

Der Werteverzehr in einem Unternehmen lässt sich auch als Aufwand titulieren. Er ist das Gegenteil
vom Wertezuwachs (Ertrag).


* Wertezuwachs:

Der Wertezuwachs in einem Unternehmen lässt sich auch als Ertrag titulieren. Er ist das Gegenteil
vom Werteverzehr (Aufwand).


* Wertmarke(n):

Ab und an begeben Unternehmen, vorwiegend solche, die sich direkt an den Endverbraucher richten, so
genannte Wertmarken. Der Kunde hat dann die Möglichkeit, Geld in Wertmarken zu tauschen und diese
Wertmarken zu einer beliebigen Zeit für Produkte und/oder Dienstleistungen speziell dieses Unternehmens
auszugeben beziehungsweise einzulösen.


* Wertpapier(e):

Der Begriff Wertpapier ist ein Oberbegriff über "Schriftstücke" die dem Besitzer des Wertpapiers gegenüber
dem Schuldner (Emmitent) des Wertpapiers bestimmte Rechte einräumt. Rechte, die der Besitzer des
Wertpapiers notfalls einklagen kann. So gelten denn zum Beispiel Aktien, Fonds oder auch Optionsscheine
als Wertpapiere.


* Wertpapierdepot:

Ein Wertpapierdepot ist eine elektronische Lagerstelle (meist von Banken oder Brokern geführt) für Wertpapiere
aller Art (zum Beispiel Aktien).


* Wertschöpfung:

Der Begriff der Wertschöpfung kennt mehrere Bedeutungen. Auf der einen Seite können Produkte einer
Wertschöpfung unterzogen werden. Durch Veredelung oder Verfeinerung von Produkten steigt der Verkaufswert
dieser Produkte an, wodurch diese einer Wertschöpfung unterliegen.
Auf der anderen Seite kann der Begriff der Wertschöpfung auch auf Unternehmen angewandt werden. Selbst
wenn Unternehmen jedes Jahr einen Gewinn ausweisen, kann dieser Gewinn, gemessen an der Bilanzsumme,
der Kapitalstruktur, der Zinslandschaft und der Eigenkapitalquote zu gering sein, um einem Wertschöpfungsprozess zu
unterliegen. Erst wenn ein Unternehmen dauerhaft seine Kapitalkosten erwirtschaftet, unterliegt dieses
Unternehmen einer Wertschöpfung bzw. einem Wertschöpfungsprozess.


* Wertschöpfungskette:

Ein Unternehmen, welches ein Produkt fertig stellt, benötigt oftmals zur Herstellung des Endprodukts
viele Rohstoffe oder Hilsfprodukte. Die gesamte Kette an Produkten und Dienstleistungen, die
notwendig ist, um das Produkt fertig zu stellen und in den Verkauf zu bringen, wird als
Wertschöpfungskette bezeichnet. Ein einfaches Beispiel: Kaffee! Die gesamte Wertschöpfungskette
beim Kaffee würde nicht nur aus einer Rösterei hier in Deutschland bestehen, sondern aus der
Kontrolle oder dem Besitz von Kaffeeeplantagen, Transportwegen und Transportmöglichkeiten nach
Europa, einer Rösterei, eines Verpackungsunternehmens und idealerweise noch Shops, die dem
Endverbraucher ermöglichen, seinen Kaffee in diesen Shops zu kaufen.


* Wertsteigerung:

Eine Wertsteigerung liegt dann vor, wenn sich ein Wirtschaftsgut (zum Beispiel eine Aktie, ein Grundstück,
eine Immobilie, ein Auto) gegenüber dem Kaufpreis/Einstandspreis des Besitzers verteuert hat.


* Westmark:

Als Westmark wurde hsitorisch gesehen die Deutsche Mark (D-Mark) aus Sicht der ehemalige DDR
bezeichnet.


* Wettbewerbsverbot:

Ein Unternehmen hat die Möglichkeit, für seine Führungsriege (Vorstand, Aufsichtsrat etc.) ein
Wettbewerbsverbot per Vertrag auszusprechen. Damit soll verhindert werden, dass ein Vorstand oder
Aufsichtsratsmitglied dem eigenen Unternehmen Konkurrenz macht. Entweder, weil er ein
Konkurrenzunternehmen gründet, oder weil er zu einem Konkurrenzunternehmen wechselt... und
damit letztlich know how und Kontakte mitnimmt. Das Wettbewerbsverbot soll diese Möglichkeit
zumindest erschweren.


* W-Formation:

Die so genannte W-Formation ist ein Begriff aus der charttechnischen Analyse. Idealtypisch zeigt der
(Aktien)-Chart eine W-Formation an. Das heisst, dass der Verlauf des Charts einem W sehr ähnlich ist.
Der Charttechniker glaubt, dass ein frühzeitiges Erkennen einer solchen W-Formation die richtigen
Schlüsse in Bezug auf die Zukunft des Aktienkurses zulässt.


* Wiener Philharmoniker:

Der Wiener Philharmoniker ist bekannt als eine österreichische Goldmünze. Seit kurzem wird er auch
als Silbermünze angeboten.


* Wintergarten:

Als Wintergarten wird ein verglaster und abgeschlossener Raum an einem Haus bezeichnet. Gerade im
Winter vermittelt ein Wintergarten das Gefühl, die Natur noch länger nutzen zu können, geschützt vor Regen,
Wind, Schnee und allzu eisigen Temperaturen. Meist findet sich ein Wintergarten im terassennahen Bereich
eines Hauses.


* Witwenrente:

Verstirbt in einer Ehe der Ehemann, so hat die Ehefrau ein Recht gegenüber dem Staat Deutschland,
eine Witwenrente zu beantragen. Die Höhe der Witwenrente richtet sich nach verschiedenen Faktoren
wie etwa dem Alter der Ehefrau oder der persönlichen Situation (zum Beispiel, ob minderjährige
Kinder im Haushalt leben).


* WKN:

Als WKN wird die so genannte WertpapierKennNummer bezeichnet, mit der ein Wertpapier an deutschen
Börsen eindeutig zugewiesen werden kann. Es handelt sich um eine sechsstellige Zahlen- und
Buchstabenfolge. Nur um ein Beispiel zu nennen.
Die Aktie der Deutschen Bank AG trägt die WKN 514000.


* Wochenchart:

Ein Wochenchart zeichnet den Kursverauf eines Wertpapiers (zum Beispiel einer Aktie), eines Finanzderivats
(zum Beispiel eines Optionsscheins) oder von Devisen im Wochenverlauf auf.


* Wohngeld:

Hin und wieder wird der Begriff Wohngeld verwendet, um die laufenden Nebenkosten inklusive Rücklagen
zu bezeichnen, die ein Wohnungseigentümer monatlich zu tragen hat. Dies ist aber eigentlich eine unglückliche
Wortwahl, die treffender mit dem Begriff Hausgeld bezeichnet werden sollte (Zur näheren Erläuterung des Begriffs
Hausgeld siehe Lexikonpunkt H).
Die eigentliche Bedeutung des Begriffs Wohngeld liegt in einem staatlichen Zuschuss zur Miete oder gegebenenfalls
auch zu selbst genutztem Wohneigentum, den der deutsche Staat bedürftigen Personen gewährt.


* Won:

Der Won ist die Währung sowohl von Südkorea, als auch von Nordkorea. Da Nordkorea politisch und wirtschaftlich
weitgehend isoliert ist, spielt auf den Weltmärkten eigentlich nur der südkoreanische Won eine Rolle.


* Woodstock für Kapit.:

Woodstock für Kapitalisten! So wird die mehrtägige Hauptversammlung der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway
bezeichnet, die inzwischen aufgrund des Erfolgs und der guten Laune unter Kapitalisten (Aktionären) Berühmtheit erlangt
hat.


* Working Capital:

Das so genannte Working Capital ergibt sich rechnerisch als Differenz zwischen dem Umlaufvermögen und den
kurzfristigen Verbindlichkeiten im Unternehmen. Also Working Capital = Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten


* Working Class:

Working Class ist ein angloamerikanischer Begriff für die Arbeiterklasse einer Gesellschaft.


* Working Poor:

Working Poor, also der "Arbeitende Arme", bezeichnet den Umstand, dass Menschen trotz Arbeitsplatz nicht
genug Geld verdienen, um ohne staatliche Unterstützung leben zu können.


* Wortmeldetisch:

Auf einer Hauptversammlung können sich Aktionäre an so genannten Wortmeldetischen für eine Rede an
die Hauptversammlung anmelden. Die Mitarbeiter des Unternehmens nehmen dabei Ihren Wunsch unter
Aufnahme der persönlichen Daten und der aktienspezifischen Besitzverhältnisse entgegen.


* WpHG:

WpHG ist die Abkürzung für das Wertpapierhandelsgesetz. Ein umfassendes deutsches
Regulationsinstrument für den Handel mit Wertpapieren.


* WTI:

WTI ist die Abkürzung für West Texas Intermediate, einer Rohölqualität, die als Preisindikator für den Ölpreis
heran gezogen wird (in US-$ pro Barrel). 1 Barrel entspricht übrigens 159 Litern Rohöl. Der Preis ist neben
dem Rohölpreis der Sorte Brent ein viel beachteter Indikator, da Energie und viele Produkte des täglichen
Gebrauchs auf der Basis von Rohöl oder Rohölderivaten produziert werden.


* Wucherpreis:

Ein Wucherpreis entsteht dann, wenn ein Verkäufer eines Produktes die "Not" eines Käufers nach diesem Produkt
ausnutzt beziehungsweise aufgrund von mangelnden Alternativangeboten ausnutzen kann. Ein Wucherpreis
ist im Gegensatz zu einem hohen Produktpreis ein Preis, der vom Käufer als unverschämt und schamlos empfunden
wird.


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