Lexikonpunkt M

 


* Mäuse:

Mäuse, im deutschen Sprachgebrauch nicht nur ein Wort für die Nagetiere, sondern auch für Geld.


* Mäzen:

Ein Mäzen ist so etwas wie ein Gönner. Er unterstützt zumeist öffentliche Institutionen wie zum Beispiel
Museen oder aber ist im Bereich der Kunst engagiert. So kann ein Mäzen auch finanzielle Unterstützung
für Künstler oder Schriftsteller geben, die nicht oder noch nicht von ihrer Kunst leben können.


* Magisches Dreieck:

Das magische Dreieck der Vermögensanlage veranschaulicht die mangelnde Verknüpfungsmöglichkeit
von Sicherheit, Liquidität und Rendite. An jeder Ecke des magischen Dreiecks ist ein Begriff
(Sicherheit, Liquidität und Rendite) angeordnet. Ein Höchstmaß an Sicherheit bei gleichzeitig hoher Rendite
und täglicher Verfügbarkeit (Liquidität) ist nicht möglich. Denn wenn sich beispielsweise potentielle
Renditen erhöhen, vermindert sich automatisch auch die Sicherheit der gewählten Anlageform.


* Magnat:

Ein Magnat ist heute eine Person mit großem Einfluss. Dieser Einfluss kommt heute in der Regel
aufgrund von wirtschaftlicher Macht zu Stande. Magnate sind also Personen, die große Unternehmen
kontrollieren und besitzen. Früher war der Begriff Magnat an Landbesitz gekoppelt. Denn Landbesitz war
damals der Indikator von Macht und Einfluss. Und natürlich verfügten Personen mit einem großen
Landbesitz oft auch über adlige Titel.


* Maisonette:

Eine Maisonette - (Wohnung) ist eine zweigeschossige Wohnung. Oftmals handelt es sich um ein
Vollgeschoss mit einem Dachgeschoss in einem Mehrfamilienhaus.


* Makler:

Ein Makler, bislang eine noch nicht geschützte Berufsbezeichnung, hat die Aufgabe, den Anbieter eines
Wirtschaftsguts (zum Beispiel einer Immobilie) und den Interessenten des Wirtschaftsguts zusammen
zu führen. Kommt bei dieser Tätigkeit ein Kaufvertrag oder ein Mietvertrag zu Stande, darf der Makler
für diese Tätigkeit Gebühren erheben, die in der Immobilienbranche auch als Maklergebühr oder Provision
bekannt ist.


* Maklergebühr:

Die Zusammenführung von Käufer und Verkäufer eines Wirtschaftsgutes durch einen Makler löst eine
Maklergebühr oder Provision aus, die je nach Wirtschaftsgut und Besteller der Maklers verhandelbar ist.


* Manager:

Ein Manager. Ein anderes Wort für Führungskraft. Eine Person, die vorwiegend administrative Aufgaben
übernimmt.


* Management:

Das Management eines Unternehmens übernimmt die Steuerung des Unternehmens im operativen Geschäft.
Es plant und kontrolliert die operativen Bereiche eines Unternehmens. Es bestimmt die aktuelle und die
zukünftige Geschäftsausrichtung des Unternehmens, um nur einige Aufgaben des Managements hier aufzuführen.


* Mantel:

Eine Aktie besteht aus einem Mantel und einem Bogen. Während der Bogen Nebenrechte wie
Zins- oder Dividendenansprüche verbrieft, werden im Mantel die eigentlichen Besitzrechte an dem Unternehmen
verbrieft.

Sie möchten mehr erfahren zum Thema Mantel? Dann besuchen Sie auch den Menupunkt "Aktien".


* Maple Leaf:

Der kanadische Maple Leaf ist eine bekannte Goldmünze, die bei Goldanlegern geschätzt wird.


* Margin Call:

Die so genannte Margin Call bei Börsentermingeschäften (zum Beispiel CFD´s) beschreibt eine Nachschusspflicht,
wenn eben diese Börsentermingeschäfte zu bestimmten Verlusten geführt haben. Kommt der Trader der
Nachschusspflicht nicht nach, so hat der Anbieter das Recht, die Position glatt zu stellen, also zu verkaufen.


* Markenprodukt(e):

Markenprodukte sind Artikel, die viele Menschen kennen und ein bestimmtes Produkt mit dem
Markennamen assoziieren. Markenprodukte oder Markenartikel werden zumeist intensiv beworben,
um sich im Gedächtnis der Verbraucher festzusetzen. Markennamen gibt es viele. Denken Sie
beispielsweise an Coca Cola, an Nivea, an Gillette, an Pampers oder Mercedes, um nur einige zu
nennen. Der Verbraucher ist aufgrund des Markennamens oftmals bereit, mehr für diese Produkte
zu bezahlen als für "No - Name" Produkte.


* Markka:

Als Markka wurde die ehemalige finnische Währung, auch Finnmark genannt, bezeichnet.


* Markowitz:

Harry M. Markowitz entwickelte die Portfoliotheorie und erhielt für seine Arbeiten den Wirtschaftsnobelpreis.


* Marktführer:

Ein Marktführer ist ein Unternehmen, dass in seinem Produktbereich die stärkste Marktstellung einnimmt.
Dies ist meistens damit verbunden, dass das Unternehmen den prozentual höchsten Umsatzanteil inne hat.
Oftmals wird diese Position durch Preisführerschaft und/oder Qualitätsführerschaft erreicht. Auch der Aufbau
beziehungsweise die Pflege einer Marke kann zu dieser Position des Marktführers führen oder diese
Position festigen helfen, ist aber nicht unbedingt notwendig, da es natürlich nicht nur Unternehmen gibt,
die sich mit ihren Produkten direkt an den Endverbraucher richten.


* Marktkapitalisierung:

Als Marktkapitalisierung wird der auf Basis des aktuellen Aktienkurses ermittelte Unternehmenswert
bezeichnet. Dieser ergibt sich zu:

Marktkapitalisierung = Kurs einer Aktie * Anzahl aller Aktien

Sie möchten mehr erfahren zum Thema Marktkapitalisierung? Dann besuchen Sie auch den Menupunkt
"Marktkaptalisierung".


* Marktwirtschaft:

Die Marktwirtschaft ist heute in nahezu allen westlichen und freien Staatssystemen zu Hause. Im Gegensatz
zur Planwirtschaft reagieren die Teilnehmer des freien Marktes schnell und flexibel auf Veränderungen
der Angebots- und Nachfragesituation. Die Marktwirtschaft hat sich bislang als die effektivste Wirtschaftsform
erwiesen.


* Massedarlehen:

siehe Massekredit


* Massekredit:

Ein Massekredit (Massedarlehen) ist eine besondere Form eines Kredits, der dann von Banken, Kunden
oder staatlichen Stellen gewährt werden kann, wenn ein Unternehmen insolvenzgefährdet ist bzw. sich
schon in der Insolvenz befindet. Der Massekredit wird bevorzugt vor anderen Gläubigerforderungen aus der
Insolvenzmasse zurück gezahlt.


* Matura:

Die Matura ist die Reifeprüfung und entspricht in etwa dem Abitur in Deutschland. Von Matura ist vor allem in
Österreich, der Schweiz und Liechtenstein die Rede.


* Maut:

Eine Maut ist eine Gebühr, die Kraftfahrzeuge (PKW und LWK) gegebenenfalls für die Befahrung einer Strasse,
eines Tunnels und/oder einer Brücke bezahlen müssen.


* MBA:

MBA ist die Abkürzung für Master of Business Administration. Es ist ein Aufbaustudiengang, der ein
erfolgreich abgeschlossenes Erststudium voraussetzt. Mit dem akademischen Grad des MBA erwirbt der
Absolvent ein Wissen über die Aufgaben und die Instrumente des Managements und empfiehlt sich
damit für Führungsaufgaben.


* MBO:

MBO ist die Abkürzung für Management Buy Out. Bei diesem Vorgang beteiligt sich das Management finanziell
an dem Unternehmen (oder dem Unternehmensteil), für den es verantwortlich zeichnet. Die finanzielle
Beteiligung des Managements am Unternehmen (Unternehmensteil) bei einem MBO Vorgang ist signifikant.


* MDAX:

Der MDAX ist der zweitwichtigste Börsenindex in Deutschland nach dem DAX. Er beinhaltet die 50 nächst
größten/wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland nach den 30 DAX-Werten.


* Medaille:

Eine Medaille ist im Gegensatz zu einer Münze kein gesetzliches Zahlungsmittel und darf daher von
jedem in Auftrag gegeben werden. So können Medaillen zum Beispiel geprägt werden anlässlich
von Veranstaltungen, Events oder zum Gedenken an irgend einen Tag, irgend ein Jahr oder irgend einen
Anlass oder irgend eine Person. Bei der Wahl der Materialien ist der Auftraggeber frei. Es können
beispielsweise Gold oder Silber verwendet werden, aber auch andere Materialien wie beispielsweise
Kupfer.


* Media Relations:

Media Relations (auch als Press Relations benannt) stellen die Kommunikation zwischen einem
Unternehmen und den Vertretern der Presse, Funk, Fernsehen und Internet dar.


* Mediator:

Bezogen auf die Welt der Wirtschaft ist ein Mediator ist eine Person, die die Aufgabe übernimmt, zwischen
zwei oder mehreren Parteien eine zielführende Kommunikation zu ermöglichen. So können Mediatoren
beispielsweise dann eingesetzt werden, wenn Gewerkschaften und Arbeitgeber aufgrund zu weit auseinander
liegender Vorstellungen bei der Lohnfindung nicht zusammen finden können. Ein Mediator kann dann manchmal
erfolgreich zwischen beiden Parteien vermitteln, um ein Ergebnis zu erlangen, mit dem beide Parteien gut leben
können.


* Megatrend(s):

Viele Unternehmen können in einem Konjunkturaufschwung, der mehrere Jahre dauert, ihre Gewinne
deutlich ausbauen und steigern. Danach erfolgt bei vielen dieser Unternehmen wieder ein Einschnitt
bei den Gewinnen. Über Jahrzehnte betrachtet können gute Unternehmen ihre Gewinne etwas steigern
und wachsen. Meist aber durch Verdrängung der Konkurrenz. Ganz anders Unternehmen, die ihre
Gewschäftsfelder auf stark und dauerhaft wachsende Bereichen ausgerichtet haben. Bereiche, die
weniger mit einem konjunkturellem Auf und Ab zu tun haben, als mit grundsätzlichen Veränderungen
der Gewohnheiten und/oder Bedürfnissen. Solche nachhaltigen Trends werden Megatrends genannt.
Aber Vorsicht: Wo es viel zu verdienen gibt, ist auch die Konkurrenz sehr stark.
Ein Beispiel für einen solchen potentiellen Megatrend ist die zunehmende Überalterung unserer
Gesellschaft mit den im Zusammenhang des Alterns nötigen Produkten aus dem Medizin- und
Pflegebereich.


* Mehrarbeit:

Der Begriff Mehrarbeit ist auch unter der Bezeichnung Überstunden bekannt. Zur Erläuterung schauen Sie
bitte unter dem Lexikonpunkt "U" nach (Überstunden).


* Mehrwertsteuer:

Die Mehrwertsteuer ist eine staatlich erhobene Steuer auf eine erbrachte Wertschöpfung eines Unternehmens.
Die Mehrwertsteuer ist keine Gesamtsteuer auf ein Produkt eines Unternehmens, sondern eher eine
Nettosteuer, die nur die Differenz des Mehrwerts des Produkts berücksichtigt. In einem Zwischenprodukt
und/oder Endprodukt steckt immer die staatlich angesetzte Mehrwertsteuer "drin", minus der Vorsteuer,
die ein Unternehmen geltend machen kann auf den Einkauf von Rohstoffen und/oder Zwischenprodukten.
Der Mehrwertsteuersatz liegt derzeit (November 2009) in Deutschland bei 19 %. Besondere Warengruppen
wie zum Beispiel Lebensmittel sind mit einem ermäßigtem Mehrwertsteuersatz von 7 % belegt.
In der Buchhaltung ist es wichtig, die Mehrwertsteuer zu berechnen. Die Berechnungsgrundlage finden Sie
hier.


* Meilensteinzahungen:

Meilensteinzahlungen sind besonders aus der Pharmabranche/Biotechnologiebranche bekannt. Der Fortschritt
in der Entwicklung eines Produkts (Forschung & Entwicklung, zu Tierversuchsphase, zu Klinischer Phase I,
zu Klinischer Phase II, zu Klinischer Phase III, Zulassung) wird dabei unter anderem mit Meilensteinzahlungen
honoriert.


* Meisterbrief:

Der Meisterbrief berechtigt Personen, nach Eintragung in die jeweilige Handwerksrolle, einer selbständigen
Tätigkeit in ihrem "Arbeitsbereich" nachzugehen. Vor allem in handwerksnahen Bereichen wie zum Beispiel
Installateur, Malermeister, Schornsteinfeger, Bäcker, Metzger, Friseur etc. ist der Meisterbrief bekannt und
begehrt.


* Mena-(Region):

Die Mena-(Region) wird als Abkürzung für den Mittleren Osten und Nordafrika verwendet. Mena heisst dabei
genau: Middle East and North Afrika


* Mengenrabatt:

Wenn ein Kunde einem Unternehmen eine größere Anzahl an Produkten/Dienstleistungen abnimmt (kauft),
gewährt das verkaufende Unternehmen oftmals einen so genannten Mengenrabatt, also einen preislichen
Nachlass auf den Preis eines Produktes/einer Dienstleistung. Großkunden können so günstiger einkaufen.


* Messing:

Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink.


* MICEX:

Die Abkürzung MICEX steht für Moscow Interbank Currency Exchange. Die bedeutendste Börse Russlands.


* Midi Jobs:

Midi Jobs rangieren zwischen einem Mini Job und einer Teilzeitarbeit.


* Miete:

Die Miete stellt ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht einer Immobilie, einer Mobilie oder gar von immateriellen
Vermögensgegenständen (zum Beispiel Software) gegen Entgelt dar.


* Mieterselbstauskunft:

Eine Mieterselbstauskunft ist mittlerweile nahezu Standard bei neu abzuschliessenden privaten Mietverträgen.
Gefragt wird in der Mieterselbstauskunft unter anderem nach Einkommensverhältnissen sowie familiärer Situation
des Mieters. Diese sind vom Mieter schriftlich zu beantworten.


* Mietkauf:

Der so genannte Mietkauf ist eine Variante des selbst genutzten Immobilienerwerbs und richtet sich insbesondere
an junge Familien oder Selbständige, die von der Bank keine Baufinanzierung erhalten. Oftmals ist die Eigenkapitaldecke
in diesen Fällen zu gering. Daher kann der Interessent zunächst in Miete wohnen und kann dann, nach Ablauf vieler
Jahre vom Mieter zum Eigentümer wechseln, ohne das Objekt verlassen zu müssen. Problematisch bei dieser
Variante ist unter anderem, dass Kosten für die Erhaltung der Immobilie vom "Mieter" zu tragen sind.


* Mietminderung:

Eine Mietminderung kann dann in einer angemieteten Immobilie eingefordert werden, wenn sich
außergewöhnliche Belastungen und/oder Mängel bemerkbar machen. Dies kann zum Beispiel ein Ausfall
der Heizung sein oder Sanierungsarbeiten in der Immobilie (zum Beispiel Rohrbruch mit Austausch
des Rohrsystems). Oder, um ein drittes Beispiel zu nennen, erheblicher Pilz- oder Schimmelbefall in Zimmern.
Dann reduziert sich die Miete auf Anforderung um einen bestimmten Betrag für die Zeit, in der der Mängel
besteht.


* Mietnomaden:

Mietnomaden sind Personen, die eine fremde Immobilie (Wohnung oder Haus) bewohnen und sofort oder
sehr bald keine Miete mehr bezahlen. Meist wird die entsprechende Immobilie auch noch stark beschädigt.
Die Kosten der Instandsetzung trägt sehr oft der Eigentümer der Immobilie.


* Mietpreisbremse:

Eine Mietpreisbremde soll in Gegenden, in denen Wohnraum knapp ist, den Anstieg der durchschnittlichen Mieten
begrenzen helfen. So darf eine durchschnittliche Miete in diesen Gegenden maximal einen bestimmten Prozentsatz
über der Durchschnittsmiete liegen.


* Mietrecht:

In Deutschland gibt das Mietrecht den gesetzlichen Rahmen vor, innerhalb dessen sich ein
Immobilienbesitzer/Immobilienvermieter und ein Mieter bewegen müssen. Das Mietrecht kann durch individuelle
Vertragsgestaltung verändert werden, aber nicht zu Ungunsten des Mieters.


* Mietschulden:

Mietschulden entstehen vor allem dann, wenn der Mieter seine Miete nicht mehr fristgerecht bezahlen kann. Sollte
dieser Prozess von Dauer sein, kann es zur fristlosen Kündigung durch den Vermieter kommen.


* Mietspiegel:

Ein Mietspiegel ist eine ortsgebundene (stadtgebundene) Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter in Bezug auf
den fairen (marktüblichen) Mietpreis für Wohnobjekte in vergleichbarer Lage und vergleichbaren Alters.


* Mietzins:

Das Wort Miete kennt fast jeder. Mietzins schon weniger. Und doch bezeichnen beide Begriffe den gleichen
Sachverhalt, nämlich das Anmieten einer Immobilie.


* MiFid:

Die Abkürzung MiFid steht für die am 1. November 2007 neu eingeführte EU-Finanzmarktrichtlinie. Der Name
ist eine Abkürzung aus dem englischen "Markets in Financial Instruments Directive".


* Mikrokredite:

Mikrokredite sind Kredite, die oftmals den ärmsten Bevölkerungsschichten in Entwicklungsländern
angeboten werden, um diesen im Idealfall eine eigene kleine Existenz zu ermöglichen.


* Milchmädchenhausse:

An der Börse lässt sich nur dann Geld verdienen, wenn ein Anleger richtige Anlageentscheidungen trifft,
noch bevor die breite Masse der Anleger auf diese Anlageidee Aufmerksam wird. Der Begriff "Milchmädchen"
steht hier für die ganz breite Bevölkerungsschicht. Wenn also die Milchmädchen beginnen, an der Börse
Aktien zu kaufen, weil sie gehört haben, dass diese unaufhörlich steigen (haussieren), dann ist der
Aufschwung an der Börse bereits sehr weit gelaufen. Der kluge Anleger verkauft dann seine Aktien.
Ein Begriff beschreibt dieses stets wiederkehrende Phänomen vielleicht am Besten, nämlich der
Begriff "Milchmädchenhausse".


* Milchmädchenrechnung:

Der Begriff Milchmädchenrechnung ist ein Synonym für eine Rechnung (Lösung), die auf den ersten Blick
einfach und simpel erscheint, sich aber bei näherer Betrachtung als sehr viel kompexer erweist.
Die Endbetrachtung einer Milchmädchenrechnung ist oft die, dass der simple Schritt (Milchmädchenschritt)
im Endeffekt schlimmer ist, als gar nichts zu tun.


* Millionär:

Formal ist ein Millionär in Deutschland eine Person mit einem Vermögenvon mindestens 1 Million Euro.
Gleiches gilt für einen EU-Bürger in einem EU Land, in dem der Euro eingeführt ist. Doch suggeriert der
Begriff Millionär noch etwas anderes. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.


* Mindestlohn:

Heiss diskutiert wird aktuell in einigen Staaten die Einführung eines Mindestlohns. Also ein Stundenlohn, der
eine gesetzlich festgelegte Grenze nach unten nicht unterschreiten darf.


* Minijob:

Ein so genannter Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung, die monatlich die 400-Euro-Verdienstgrenze
nicht übersteigt. Der Begriff Minijob ist (in Deutschland) auch unter der Bezeichnung 400 Euro Job bekannt.


* Mischfonds:

Als Mischfonds werden Fonds bezeichnet, die nicht ausschliesslich auf die Anlagemöglichkeit Aktien und nicht
ausschliesslich auf die Anlagemöglichkeit Rentenpapiere setzen. Vielmehr können beide Anlageklassen
(Aktien und Renten) in einem Fonds vertreten sein. Daher auch der Name Mischfonds.


* Mischkalkulation:

Eine Mischkalkulation in einem Unternehmen mit mehreren Produkten bedeutet, dass einige Produkte unzureichende
Gewinne (unzureichende Gewinnmargen) aufweisen. Dies wird bei einer Mischkalkulation billigend in Kauf
genommen, um andere Produkte des Unternehmens mit höheren Gewinnmargen besser verkaufen zu können.


* Mischkonzern(e):

Mischkonzerne (auch als Konglomerate bezeichnet) sind Unternehmen, die sich aus verschiedenen
Geschäftseinheiten/Geschäftsfeldern zusammen setzen, die operativ nichts oder wenig miteinander zu tun
haben. Das typische an Mischkonzernen ist, dass ein Geschäftsfeld für das andere Geschäftsfeld keinen
Vorteil bedeutet. Als fiktives Beispiel könnte ein Automobilkonzern angesehen werden, der noch Bier herstellt
und zusätzlich noch Software für Geldautomaten entwickelt.


* Mitarbeiter:

Allgemein wird der Begriff Mitarbeiter auch als Personal (oder Angestellte) eines Unternehmens oder einer
Behörde bezeichnet. Von diesem allgemeinen Begriff des Mitarbeiters als Personalstock eines Unternehmens
oder einer Behörde setzen sich eigentlich nur die Geschäftsführer, Vorstände oder Direktoren ab. Diese
bezeichnet man oftmals nicht mehr als Mitarbeiter, sondern man nennt ihre ausserordentlich wichtige Position
für das Unternehmen (oder die Behörde).


* Mitgift:

Als Mitgift werden weltliche Güter bezeichnet, die ein Ehepartner bei der Eheschliessung mit in die Ehe
einbringt. Traditionell ist oftmals die Frau in vielen Teilen der Welt der Ehepartner, der die Mitgift zu stellen hat.


* Mitnahmepreis:

In Geschäften findet sich häufig ein so genannter Mitnahmepreis. Damit wird ein Preis suggeriert, der günstiger
ist als der reguläre Preis. Der Mitnahmepreis kann angeboten werden, wenn Waren als Austellungsstücke deklariert
sind oder wenn eine größere Ware schlicht direkt vom Kunden mitgenommen wird und das Geschäft keine
Lieferkosten hat.


* Monatschart:

Ein Monatschart zeichnet den Kursverauf eines Wertpapiers (zum Beispiel einer Aktie), eines Finanzderivats
(zum Beispiel eines Optionsscheins) oder von Devisen im Monatsverlauf auf.


* Monatsgehalt:

Als Monatsgehalt eines Arbeiter und/oder Angestellten wird die Summe bezeichnet, die der Arbeiter/Angestellte
in einem Monat verdient beziehungsweise die ihm sein Arbeitgeber in einem Monat bezahlt.


* Mondpreis(e):

Als Mondpreis(e) gelten Preise, die sehr hoch, oftmals zu hoch sind.


* Moneten:

Moneten ist umgangssparchlich ein anderes Wort für Geld.


* Monopol:

Bei einem Monopol gibt es einen Anbieter eines Produkts oder einer Dienstleistung, der vor Konkurrenzfirmen
durch Regulationen meist stattlicher oder rechtlicher Art geschützt ist. Ein Monopolist hat quasi ein
Preisdiktat inne.


* Moos:

"Ohne Moos nichts los!" Wer kennt diesen Ausspruch nicht? Moos bedeutet umgangssprachlich Geld.


* Mr. Market:

Der Begriff Mr. Market (Mister Market) wurde von Benjamin Graham geprägt und auch von Warren Buffett
benutzt. Damit wird die auftretende Irrationalität an den Börsen beschrieben, denn Mr. Market kommt jeden
Tag mit neuen Kursen bei den Investoren dieser Welt vorbei. Da er als ein manisch depressiver, leicht oder schwer
alkoholisierter Zeitgenosse gilt, stellt er auch entsprechende Kurse, die mal viel zu tief, mal auch viel zu hoch sind.
Und niemand als der legendäre Investor Warren Buffett zeigte, wie ein Investor diese teils irrationalen Kurse ausnutzen
kann.


* MSCI World:

Der MSCI World ist ein Aktienindex, der die wichtigsten Aktiengesellschaften der etablierten Wirtschaftsländer enthält.
Aktiengesellschaften aus Emerging Markets wie zum Beispiel China oder Indien sind im ASCI World nicht enthalten.
Der MSCI World wird von Fondsmanagern gerne als Vergleichsindex (Benchmark) herangezogen.


* mTAN:

Die mTAN ist eine mobile Transaktionsnummer. Daher auch der Name. Mobil deshalb, weil in den Online-Bankvorgang
(Überweisungen, Wertpapiertransaktionen etc.) beziehungsweise das Online-Banking ein Handy eingebunden ist.
Daher wird das mTAN Verfahren auch smsTAN Verfahren genannt. Nach Abschluss des Online-Banking Vorgangs
erhält der Online-Banking Kunde eine SMS auf sein Handy, die zur endgültigen Umsetzung seines Online-Banking Auftrags
eingegeben werden muss. Dieses Verfahren bietet gegenüber dem herkömmlichen Verfahren einen weiteren Schutz
vor Mißbrauch und damit eine erhöhte Sicherheit.


* Mündelgeld:

Als Mündelgeld wird Geld bezeichnet, dass sich im Besitz einer Person befindet, die unter Vormundschaft
steht.



* Münze:

Eine Münze bezeichnet ein Zahlungsmittel aus Metall oder Edelmetall (Geld).


* Mütterrente:

Bei der so genannten Mütterrente werden Kindererziehungszeiten auf die Altersrente angerechnet.


* Mundpropaganda:

Als Mundpropaganda wird die Empfehlung von Produkten oder Dienstleistungen eines bestimmten Unternehmens
bezeichnet. Mundpropaganda findet meist im Freundes- und Bekanntenkreis statt und stellt für ein Unternehmen
wohl die billigste Form von Werbung dar. Mundpropaganda kostet ein Unternehmen nämlich gar nichts. Allerdings
hat ein Unternehmen auch nur indirekt Einfluss auf die Mundpropaganda, da das Unternehmen nur durch gute
Produkte und Dienstleistungen, sowie fairen Umgang mit Kunden und Lieferanten überzeugen kann, jedoch nicht
direkt eine Mundpropaganda anstossen kann.


* Muskelhypothek:

Wird eine Immobilie (zum Beispiel ein Haus) käuflich erworben, so hat der Käufer die Möglichkeit, durch
Eigenleistungen den Kaufpreis beziehungsweise die Hypothek auf die Immobilie zu reduzieren.
Diese Eigenleistung wird auch als Muskelhypothek bezeichnet.


* Musterdepot(s):

Einige Börsenzeitschriften, Börsendienste, Homepages führen Musterdepots. Dies sind meist fiktive
Depots, die den Erfolg oder Mißerfolg der ausgewählten Anlagestrategie dokumentieren sollen. Manchmal
werden die Aktionen im Musterdepot auch mit realem Geld zeitgleich nachgestellt. Der Leser/Besucher
von Homepages kann so zeitnah Transaktionen verfolgen oder sich neue Anregungen einholen.
Eine gute Idee, die hinter Musterdepots steckt, finde ich.


* MVA:

MVA steht für Market Value Added.


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