Lexikonpunkt F

 


* F&E:

F&E ist die Abkürzung für Forschung und Entwicklung beziehungsweise die Forschungs- und
Entwicklungsabteilung (sofern vorhanden) innerhalb eines Unternehmens.


* F-Dax:

Der F-Dax ist die Abkürzung für den so genannten Dax-Future, also einer risikoreichen wie auch chancenreichen
Terminwette auf den Dax.


* Fahrgeld:

Das so genannte Fahrgeld ist ein Oberbegriff für eine Leistung, die zumeist von einem Arbeitgeber gezahlt wird
und der Kostenerstattung für Personenbeförderungen (Arbeitnehmer) dient. Sei es nun mit dem privaten PKW
oder den öffentlichen Verkehrsnetzen.


* Fahrzeugbrief:

Der Fahrzeugbrief bescheinigt ein Besitzrecht/Eigentumsrecht an einem Auto (Fahrzeug). Er enthält die
Vorbesitzer und die Zulassungsstellen des Fahrzeugs, sowie einige Typangaben zum Fahrzeug. Der
Fahrzeugbrief sollte aus Sicherheitsgründen getrennt vom Auto/Fahrzeug aufbewahrt werden.


* fair value:

Im Zusammenhang mit Börse, Aktien und Unternehmen wird von Analysten oft der Begriff des "fair value"
benutzt, auf deutsch also der "faire Wert" eines Unternehmens. Dazu ist anzumerken, dass verschiedene
Analysten mit unterschiedlichen Wertansätzen auch unterschiedliche Unternehmenswerte als fair
bezeichnen können. Um einen fairen Unternehmenswert exakt definieren zu können, müssten sich die
Analysten auf EIN Bewertungsmodell für Aktien/Unternehmen einigen. Zusätzlich müssten die exakten
Jahresgewinne des Unternehmens für mindestens 10 bis 20 Jahre bekannt sein und zusätzlich noch
das exakte Zinsumfeld im vorgenannten Zeitraum. Nahezu unmöglich! Realistisch betrachtet sollte der
Begriff "fair value" im Zusammenhang mit Unternehmensbewertung vielleicht als eine Annäherung an
einen Unternehmenswert gesehen werden, wie er aufgrund von Zahlen, Erwartungen und Ausblick
aktuell eingeschätzt werden kann.


* Falke:

Der Begriff Falke steht in der Finanzwelt für eine Person innerhalb einer Zentralbank, die im Gegensatz zur
so genannten "Taube" für eine strenge und restriktive Geldpolitik steht.


* Falschgeld:

Der Besitz und die Herstellung von Falschgeld ist strafbar. Der "Sinn" von Falschgeld ist es, sich dem
"echten" Geld in Form, Gestalt und Aussehen so weit anzunähern, dass eine Verwechslung mit "richtigem"
Geld sehr schnell statt finden kann. Ziel von Fälschern ist es, für Falschgeld Waren/Dienstleistungen zu
kaufen und/oder beim Umtausch von Falschgeld echtes Geld zurück zu erhalten.


* Familienunternehmen:

Als Familienunternehmen bezeichnet der Börsianer Unternehmen (Aktiengesellschaften), bei denen
die Gründer oder die Nachkommen der Gründer einen Großteil aller Aktien besitzen. Natürlich gibt
es auch große Familienunternehmen in der Rechtsform der GmbH. Familienunternehmen sind oftmals
gut geführte Unternehmen, da die Familie, die große Anteile am Unternehmen besitzt, ein großes
Interesse an einer qualitativen Weiterentwicklung des Unternehmens hat.


* Family Office:

Ein Family Office ist eine betriebswirtschaftlich gelenkte Organsiationsform von großen, privaten
Vermögen. Diese reichen von reinen Finanzinvestitionen bis hin zu Investitionen oder dem Aufbau von
Unternehmen, die dem Family Office zugerechnet werden.


* Fang Aktien:

Fang Aktien sind inzwischen ein fester Bestandteil im Wortschatz von Börsianern geworden. Dahinter
stehen die Aktien Facebook, Amazon, Netflix und Google, deren Anfangsbuchstaben das Wort Fang bilden.
In 2015 sind diese Aktien durch starke Kursgewinne aufgefallen. Übrigens heisst Google heute Alphabet.


* FDA:

Jeses Unternehmen mit einem Geschäftsfeld im Pharma- bzw. Medizinproduktbereich, welches zugleich
seine Produkte in den USA verkaufen will, kommt an der FDA, der Food and Drug Administration, nicht
vorbei. Diese Arzneimittelzulassungsbehörde der USA überwacht die bereits zugelassenen Medikamente
und Medizinprodukte auf Sicherheit, Reinheit, gleichbleibende Qualität, Herstellungsmethoden und vieles
mehr. Zudem entscheidet die FDA aufgrund von Studien zu potentiellen Wirkstoffen, welches Medikament
bzw. welches Medizinprodukt zugelassen wird und welches nicht.


* FED:

Der Ausdruck FED steht für das Federal Reserve System, also das Zentralbanksystem der USA. Es
entspricht in seiner Funktion ungefähr der EZB. Beide (und weitere) werden allgemeiner als "Notenbanken"
bezeichnet. Unterschiede zwischen der EZB und der FED bestehen vor allem hinsichtlich der Ausrichtung.
So hat die FED auch den Auftrag, die Konjunktur zu stützen, wohingegen die EZB vorwiegend auf Inflationsdaten
achtet und ihre Zinspolitik hauptsächlich daran orientiert.


* Federal Funds Rate:

Die Federal Funds Rate (oder kurz Fed Rate) stellen den von der Notenbank der USA vorgegebenen Leitzins
in den USA dar.


* feindliche Übernahme:

Eine feindliche Übernahme kommt zu Stande, wenn Aktien eines Unternehmens von einem anderen
(oder gegebenenfalls auch von Privatpersonen mit erheblichem Kapital) in signifikanter Anzahl gekauft
werden, mit dem Ziel, das Unternehmen zu kontrollieren und die Unternehmenspolitik zu diktieren.
Oftmals geschieht dies ohne das Wissen des Managements des angegriffenen Unternehmens und
erst Recht ohne das Einverständnis des Managements. Daher auch der Begriff "feindliche Übernahme".


* Feinunze:

Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium werden üblicherweise in Feinunzen berechnet. Dabei
ist die Feinunze schlicht ein Maß für ein bestimmtes Gewicht. In Gramm ausgedrückt, würde 1 Feinunze
einem Gewicht von ungefähr 31,1035 Gramm entsprechen. Der Feinunzenpreis wird in US-$ angegeben
und muss dann in die jeweiligen Landeswährungen über die Wechselkurse umgerechnet werden.


* Festgeld:

Festgelder sind bei einer Bank oder Sparkasse angelegte Gelder, die eine bestimmte, vorher vereinbarte
Mindestlaufzeit besitzen.


* Fifo-Methode:

Die Abkürzung "Fifo" steht für die first-in-first-out-Methode. Das bedeutete bis Ende 2008, dass eine
Wertpapierart (zum Beispiel eine bestimmte Aktie), die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in einem
Depot erworben wird/wurde, steuerlich beim Verkauf so behandelt wird, dass die zuerst erworbenen
Wertpapiere auch als zuerst verkauft angesehen werden. Die Fifo-Methode kann unter Umständen
auch noch nach 2008 wirksam sein. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Steuerberater.


* Filiale:

Im Gegensatz zur Zentrale ist die Filiale ein rechtlich und wirtschaftlich nicht selbständiger "Ort" eines
Unternehmens.


* Filialleiter:

Der Filialleiter eines Unternehmens ist in der Regel gegenüber der Zentrale des Unternehmens
weisungsgebunden. Für die Filiale vor Ort trägt der Filialleiter (oder die Filialleiterin) allerdings die
größte Verantwortung und die größte unternehmerische Freiheit unter den Mitarbeitern der Filiale.


* "Fill or kill":

Wertpapiere (Aktien), die auf XETRA gehandelt werden, können unter Umständen in mehrere Aufträge
gestückelt werden. Dann liegt es an der Kulanz und der Geschäftspolitik der Bank, ob diese taggleichen
Aufträge in der Abrechnung zu einem Auftrag zusammen gefasst werden oder nicht. Mit entsprechenden
Auswirkungen auf die Gebühren. Es kann so sein, dass für jeden auch noch so kleinen Auftrag eine
Minimumprovision erhoben wird. Ungünstig gerade auch für den Privatanleger. Um dies zu verhindern,
haben manche Banken die Möglichkeit im Angebot, mit Hilfe des "Fill or Kill" Befehls den Auftrag nur
komplett auf XETRA auszuführen oder gar nicht.


* Filmbudget:

Als Filmbudget wird die Geldsumme bezeichnet, die für die Kosten der Produktion des Films ausgegeben
werden darf.


* Finanzamt:

Das Finanzamt beziehungsweise die Finanzämter in Deutschland stellen die Steuern fest, die Privatpersonen
und Unternehmen entrichten müssen und sorgen ferner dafür, dass diese Steuern auch an den Staat
abgeführt werden. Daneben haben Finanzämter auch einige "Nebenaufgaben" wie zum Beispiel die
jährliche Auszahlung der Eigenheimzulagen etc.


* Finanzierungsbestätigung:

Eine Finanzierungsbestätigung wird oftmals vor einem "Geschäft" vom "Verkäufer" angefordert. Der Käufer
muss dann von seiner Bank eine Finanzierungsbestätigung erfragen, die die befristete Bereitschaft der Bank erklärt,
für das vorliegende "Gesachäft" (zum Beispiel einen Immobilienkauf) entsprechende Kredite zur Verfügung zu
stellen.


* Finanzkalender:

Im Finanzkalender führen Unternehmen die in der Zukunft fest stehenden Termine (zum Beispiel
Hauptversammlungen oder Veröffentlichungen) auf. Natürlich nur die Termine, die direkt mit dem
Unternehmen in Verbindung stehen. Zu finden sind Finanzkalender oftmals auf der Homepage
des Unternehmens (Investor Relations Abteilung) oder im Geschäftsbericht des Unternehmens.


* Finanzspritze:

Eine Finanzspritze ist eine Begrifflichkeit, die gerne dann verwendet wird, wenn eine Person oder ein Unternehmen
zur Sicherung oder zum Ausbau seiner Position dringend liquide Mittel benötigt. Dann kann eine Finanzspritze,
also der Zuschuss liquider Mittel zu einer Person oder in ein Unternehmen, sehr hilfreich sein.


* Finanzstatus:

Der Finanzstatus eines Bankkunden und/oder eines Unternehmens stellt das Vermögen und, falls vorhanden,
die Schulden, zu einem bestimmten Zeitpunkt detailliert gegenüber.


* Finanztransaktionssteuer:

Seit einiger Zeit wird in der Politik bereits über die Einführung einer so genannten Finanztransaktionssteuer
nachgedacht. Das wäre dann eine Steuer auf alle Finanztransaktionen. Bis dato (Anfang 2012) ist
allerdings noch keine Finanztransaktionssteuer in Europa eingeführt.


* Finderlohn:

Menschen, die Wertsachen (zum Beispiel Geld oder Schmuckt) oder persönliche Gegenstände von
Dritten (zum Beispiel Personalausweis) finden und den Eigentümern direkt zurückgeben (oder indirekt
zum Beispiel über die Polizei), erhalten in Deutschland nach geltendem Recht einen Finderlohn.


* Firma:

Firma ist ein anderer Name für ein Unternehmen.


* Fiskalpolitik:

Das Einnahme- und Ausgabeverhalten der öffentlichen Hand fällt unter den Oberbegriff der
Fiskalpolitik. Steuererhöhungen, Steuersenkungen oder Konjunkturprogramme sind nur einige
Beispiele der Steuerungsmöglichkeiten des Staates mit der Fiskalpolitik.


* Fiskus:

Spricht der "Normalbürger" vom Fiskus, so ist damit das Finanzamt gemeint, hinter dem der Staat mit
seinen Steuerforderungen steht.


* "Fixit":

Der Fixit, ein Kunstwort aus Finnland und Exit, beschreibt den möglichen Austritt Finnlands aus der Währungsunion des Euros.


* Fixkosten:

Als Fixkosten werden Kosten (zum Beispiel eines Unternehmens) bezeichnet, die in einer bestimmten Zeitperiode
in einer konstanten Höhe anfallen. So wäre zum Beispiel die Miete eines Ladenlokals und/oder Telefongrundgebühren
als Fixkosten zu bezeichnen.


* Flohmarkt:

Ein Flohmarkt ist eine private Verkaufsbörse mit örtlichem Bezug. Verkauft werden häufig auch gebrauchte Gegenstände.


* Flüchtlings-Soli:

Durch die Flüchtlingskrise von 2015 wird erwogen, einen Flüchtlings-Soli einzuführen. Eine Art Solidaritätsabschlag wie
nach der Wiedervereinigung von BRD und DDR.


* Flüsterschätzung(en):

An der Börse beobachten Analysten verschiedene Unternehmen (Aktiengesellschaften). Für unter Beobachtung stehende
Unternehmen existieren in aller Regel auch Erwartungen in Bezug auf Umsatz und vor allem in Bezug auf den Unternehmensgewinn.
Diese Erwartungen im Hinblick auf den Unternehmensgewinn werden auch kommuniziert. Intern können jedoch so
genannte Flüsterschätzungen existieren, die über oder gegebenenfalls auch unter den kommunizierten Unternehmensgewinnen
liegen. Nur hinter vorgehaltener Hand, also nicht offiziell, sind diese Flüsterschätzungen zu "vernehmen".


* Fm:

Die Abkürzung fm steht für Festmeter. Der Festmeter ist ein Raummaß zur Messung einer Holzmenge.


* FMA:

Die österreichische Finanzmarktaufsicht wird mit FMA abgekürzt.


* Folgelastschrift:

Im Gegensatz zur Erstlastschrift ist die Folgelastschrift ein automatisierter Vorgang vom Girokonto, bei dem
der Empfänger des Geldes, sowie auch der Betrag identisch ist mit dem der Erstlastschrift. Eine Bedingung
für eine so genannte Folgelastschrift ist zudem noch, dass zwischen den Abbuchungen nicht mehr als 36
Monate vergehen.


* Fondsmanagement:

Das Fondsmanagement besteht aus Entscheidungsträgern, die über die Zusammensetzung von Fonds
(zum Beispiel Aktienfonds oder Rentenfonds) entscheiden. Das Fondsmanagement ist verantwortlich
für alle Käufe und Verkäufe, die innerhalb eines Fonds statt finden.


* Footsie:

Als "Footsie" wird der FTSE 100 Börsenindex benannt. Also der britische Börsenindex mit den 100
größten/bedeutungsvollsten börsennotierten Unternehmen Großbritanniens.


* Forderung(en):

Forderungen entstehen einer Firma (einem Unternehmen) dadurch, dass dieses Produkte und/oder
Dienstleistungen an Kunden verkauft und die Zahlung nicht direkt in bar vorgenommen wird,
sondern dem Kunden ein Zeitraum zur Zahlung gesetzt wird (Zahlungsziel). Der Anspruch des
Unternehmens an seine Kunden wird dann als Forderung(en) bezeichnet.


* Forderungsausfall:

Wenn Forderungen, also Zahlungsverpflichtungen von Kunden, nicht mehr oder nicht mehr vollständig
beglichen werden können, wird von Forderungsausfällen gesprochen. Gründe sind meist
finanzielle Probleme der Kunden.


* Forfaitierung:

Wenn ein Unternehmen (oder gegebenenfalls auch eine Privatperson) Forderungen gegenüber einer anderen
Partei besitzt, so kann das Unternehmen (Privatperson) diese Forderungen an Dritte verkaufen. Dieser Prozess
des Verkaufs von Forderungen an Dritte nennt sich Forfaitierung.


* Forint:

Ungarns Währung heisst Forint.


* Forschungskostenquote:

Die Forschungskostenquote ermittelt sich nach folgender Formel, insofern die Forschungs- und
Entwicklungskosten aus der Bilnaz (GUV) ausgelesen werden können:
Forschungskostenquote = (Forschungs- und Entwicklungskosten) / Umsatzerlöse * 100 (%)

Die Forschungskostenquote ist eine prozentuale Angabe, die Auskunft darüber gibt, wie hoch der Anteil der
Forschungs- und Entwicklungskosten am Umsatz des Unternehmens ist.


* Fort Knox:

Fort Knox, im US-Bundestaat Kentucky liegend, ist ein sehr wichtiger Aufbewahrungsort für Gold in den USA.
Fort Knox wird gerne als der sicherste Ort der Welt für Gold/Wertgegenstände angesehen. Eigentlich aber ist Fort Knox ein
Stützpunkt der US-Armee. In einem hoch gesicherten Gebäude, inmitten dieses Stützpunktes, lagern die Goldreserven
der USA.


* Fossile Energieträger:

Als fossile Energieträger werden endliche Energieträger bezeichnet wie Kohle (Braunkohle, Steinkohle),
Erdöl und Erdgas.


* Franchise (Konzept):

Das Franchise Konzept bietet sich für Unternehmen (Franchisegeber) an, die mit Hilfe von Partnern
(Franchisenehmern) expandieren wollen. Im Gegensatz zum organischen Wachstum eines
Unternehmens wird die unternehmerische Verantwortung beim Franchise Konzept etwas verteilt.
Oftmals erhält der Franchisenehmer vom Franchisegeber die Möglichkeit, das bereits bestehende
Unternehmenskonzept für einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Region zu übernehmen.
Der Franchisenehmer wird dabei inhaltlich und organisatorisch vom Franchisegeber unterstützt.
Der Franchisegeber profitiert von diesem Konzept über Gebühren beziehungsweise Entgelte,
die ihm der Franchisenehmer für die Nutzung zahlen muss. Formal ist der Franchisenehmer
zwar selbständig, hat aber aufgrund der Vorgaben des Franchisegebers nur eingeschränkte
unternehmerische Entscheidungsfreiheit.


* Free Float:

Der Begriff "Free Float" ist gleichbedeutend mit dem Begriff "Streubesitz". Zur Erläuterung siehe Lexikonpunkt S
(Streubesitz).


* Freelancer:

Ein Freelancer ist ein modernes Wort für einen Selbständigen, der von und für ein Unternehmen Aufträge erhält
und bearbeitet.


* Freiberufler:

In Deutschland Freiberufler zu sein, bringt Vorteile mit sich. Selbständige, die diesen Status Freiberufler zu sein,
vor dem Finanzamt haben, benötigen zumeist keine Bilanz. Egal, wie hoch ihre Umsätze und Gewinne sind. Das
spart Mühen und Kosten. Angehörige, so genannter freier Berufe sind zum Beispiel Musiker, Schriftsteller, Heilpraktiker,
Hebammen, Ärzte, Anwälte, Notare, Unternehmensberater, Steuerberater und Journalisten. Die Hoheit über die finale
Einstufung Ihrer selbständigen Tätigkeit als Freiberufler obliegt dem Finanzamt.


* Freier Cashflow (FCF):

Der Freie Cashflow (FCF) ist eine wichtige Größe in der Unternehmensanalyse. Er ergibt sich aus der Differenz
zwischen operativem und investivem Cashflow aus der Cashflow Rechnung eines Geschäftsberichts.
Über einen längeren Zeitraum betrachtet, sollte der Freie Cashflow positiv sein.

Sie möchten mehr erfahren zum Thema Freier Cashflow? Dann besuchen Sie auch den
Menupunkt "Kapitalflussrechnung".


* Freigeld:

Der Begriff Freigeld ist ein Gedankenmodell und eine Theorie über Geld, dass keine Zinsen erwirtschaftet. In
modernen Volkswirtschaften findet Freigeld derzeit keinen Anker, wohl aber in der Antike.


* Freistellungsauftrag:

Ein Freistellungsauftrag kann bei einer deutschen Bank in voller Höhe (Ledige in Summe 801 Euro;
Verheiratete in Summe 1602 Euro) gestellt werden. Natürlich kann der Freistellungsauftrag auch auf mehrere
deutsche Banken anteilsmäßig aufgeteilt werden. Stand Anfang 2009. Dadurch wird dem Anleger die
Möglichkeit gegeben, bis zu vorgenannten Beträgen Zinsen und/oder Dividenden steuerfrei zu
vereinnahmen. Für detailliertere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank oder Ihren Steuerberater.


* Fremdkapitalquote:

Die Fremdkapitalquote setzt den Anteil des Fremdkapitals ins Verhältnis zum Gesamtkapital (Bilanzsumme).
Die Berechnung ergibt sich aus:

Fremdkapitalquote = [(Fremdkapital) / (Bilanzsumme)] * 100

Aus Gründen der Sicherheit ist es anzustreben, eine möglichst geringe Fremdkapitalquote zu haben.
Eigenkapitalquote und Fremdkapitalquote hängen zusammen. Erhöht sich die Eigenkapitalquote
eines Unternehmens, verringert sich automatisch die Fremdkapitalquote und umgekehrt.

Sie möchten mehr erfahren zum Thema Fremdkapitalquote? Dann besuchen Sie auch den Menupunkt
"Fremdkapitalquote".


* Fremdwährung:

Der Begriff Fremdwährung ist eher ein relativer Begriff. Denn ob eine Währung nun aus der eigenen Sicht eine
Fremdwährung ist oder nicht hängt auch vom eigenen Standort ab. Für einen Amerikaner ist der Euro eine
Fremdwährung. Für einen Europäer nicht. Aus Sicht des Europäers ist zum Beispiel der US-Dollar wieder eine
Fremdwährung. Allgemeiner lässt sich vielleicht die Feststellung treffen, dass eine Fremdwährung aus Sicht eines
Landes oder aus Sicht eines Währungsraumes eine Währung ist, mit der nicht problemlos jeden Tag Güter und
Dienstleistungen in diesem Land oder in diesem Währungsraum bezahlt werden können.


* Freundschaftspreis:

Der Volksmund versteht unter einem Freundschaftspreis einen Abgabepreis einer Ware oder einer
Dienstleistung, bei dem der Verkäufer kaum noch einen Gewinn erzielen kann.


* Frexit:

Diskutiert wird aktuell der Frexit, also der mmögliche Austritt Frankreichs aus der EU.


* Frontier Markets:

Frontier Markets sind in Ihrer wirtschaftlichen Entwicklung weit weniger stark entwickelt wie die so genannten
Emerging Markets. Viele so genannte Frontier Markets stehen in der Investorenerwartung aber an der Schwelle
zum Emerging Market, woher sich auch der Name Frontier Market (Grenzmarkt) erklärt. Für Investoren bieten
sich gute Investitionschancen, bei insgesamt erhöhtem Risiko im Vergleich zu den Emerging Markets.


* Frühjahrsgutachten:

Regelmäßig im Frühjahr eines jeden Jahres veröffentlichen die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute
ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage der deutschen Konjunktur und vor allem ihre Einschätzung zur zukünftigen
Lage der deutschen Konjunktur.


* FTSE 100:

Der FTSE 100 Index ist das britische Pendant zum DAX, also der Index, der die 100 größten/bedeutensten
börsennotierten Unternehmen des Landes umfasst. Umgangssprachlich wird der FTSE 100 auch Footsie
genannt.


* FTSE4Good:

Der FTSE4Good-Index ist ein von der Londoner Börse aufgelegter Index, in dem nur Unternehmen
aufgenommen werden, die bestimmte ethische Mindeststandards einhalten. Diese sind:
Umweltbewusstes Handeln, Einhaltung der Menschenrechte, Klimaschonende Vorgehensweise
(Kampf gegen Klimawandel) und die Einhaltung von Arbeitnehmerrechten.


* "Fuchs":

Der Begriff "Fuchs" steht unter anderem (zumindest im Rheinland) umgangssprachlich auch für einen 50 Euro-Schein.


* Fünftelregelung:

Die Fünftelregelung ist im deutschen Steuerrecht verankert und bestimmt, wie mit aussergewöhnlichen
Einnahmen in einem Jahr steuerrechtlich verfahren wird. So wird zum Beispiel eine Abfindung eines Arbeitnehmers
mit der Fünftelregelung "behandelt". Die Abfindungssumme wird dann also so versteuert, als ob ein Fünftel der
Abfindungssumme jeweils in den letzten 5 Jahren besteuert wird. Fünf mal ein Fünftel ergibt wieder den Gesamtbetrag,
nur dass zu hohe Steuern vermieden werden. Informieren Sie sich bitte genau zur Fünftelregelung über Ihren
Steuerberater.


* Fundamentalist:

Ein Fundamentalist ist im Zusammenhang mit der Börse ein Anleger, der primär auf die fundamentalen
Daten eines Unternehmens schaut und seine Anlageentscheidungen primär auf diesen Daten aufbaut.


* Funtionszulage:

Funktionszulage(n) sind steuerpflichtige Zusatzleistungen zum Arbeitslohn, die an eine besondere Funktion und
Qualifikation des Arbeitnehmers gekoppelt sind. Ist beispielsweise für die Ausübung einer Tätigkeit ein Diplom
notwendig, kann eventuell eine Funktionszulage gewährt werden.


* Fusion:

Als Fusion wird eine Vereinigung/Verschmelzung zweier oder mehrerer Unternehmen bezeichnet.


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