Die Finanzierung einer Existenzgründung

Liquidität für neue Ideen

 

Benötigen Sie Kapital, um Ihre Existenz zu gründen oder in den ersten Monaten oder Jahren zu finanzieren?
Der erste Weg auf der Suche nach Fremdkapital führt Sie vielleicht zuerst zu Ihren Verwandten oder gegebenenfalls
auch in Ihren Freundeskreis. Danach werden Sie wohl nicht umhin kommen, "fremde" Kapitalgeber direkt anzusprechen.
Und spätestens hier ist ein gut ausgearbeteter Businessplan (also einen Geschäftsplan) unerlässlich.
Mit diesem Businessplan unter dem Arm können Sie sich dann an verschiedene Adressen wenden.

1) Hausbank
Der klassische Weg führt Sie dann wohl meistens zuerst direkt zu Ihrer Hausbank. Ausserhalb Ihres Verwandtenkreises
hat die Hausbank meist den besten Überblick über Ihre Finanzen und Ihr Einkommen. Daher wären die Möglichkeiten
einer Fremdfinanzierung einer Gewerbegründung durch die Hausbank eigentlich auch am größten.
Leider aber scheut die Hausbank meistens das Risiko, weshalb der Gang zur Hausbank auch das Risiko des Scheiterns
in sich trägt. Der Hausbank kann oft daraus auch kein Vorwurf gemacht werden, denn neben gesetzlichen Auflagen gehört
eine Start-Up Finanzierung mit unbekanntem finanziellem Ausgang auch nicht unbedingt zum Kerngeschäft einer hiesigen
Vollbank.

2) Venture Capital
Wenn Sie eine erfolgversprechende neue Idee haben oder ein gutes und innovatives Geschäft aufbauen möchten,
sollten Sie den Weg zu so genannten Venture Capital Gesellschaften, also Risikokapitalgebern, einschlagen. Aufgrund
des besonderen und innovativem Geschäft, dass Venture Capital Gesellschaften sehen möchten, steht dieser Weg
wohl den meisten Unternehmensgründern leider nicht zur Verfügung. Oder anders geschrieben: Für ein Kiosk nebenan,
oder den Imbiss um die Ecke, erübrigt sich der Gang zu einer Venture Capital Gesellschaft.

3) Partner?
Falls die ersten beiden Wege, die hier vorgestellt wurden, nicht zum Erfolg, also nicht zu einer Fremdfinanzierung
geführt haben, bietet sich eventuell die Möglichkeit, in Ihrem Umfeld oder Ihrem Kontaktbereich Menschen anzusprechen,
die vielleicht zusammen mit Ihnen Ihre Idee umsetzen möchten und aktiv als Partner in dem jungen Start-Up mitarbeiten.
Dies ist nicht ganz ohne Risiko, denn es kann im Lauf der Zeit zu Uneinigkeiten zwischen den Partnern/Gründern kommen.
Aber es bietet eben auch die Chance, die Kosten zu teilen und eine zusätzliche Arbeitskraft zu erhalten, die Sie nicht
bezahlen müssen.