Aktuelles

 

Hier unter dem Menupunkt "Aktuelles" sollen in unregelmäßigen Abständen subjektive und allgemeine
Überlegungen und Einschätzungen zur Lage an den Aktienmärkten abgegeben werden. Die zeitlich letzte
Einschätzung steht dabei ganz oben. Ich verweise bei nachfolgenden Aussagen auf den Disclaimer.
Nachfolgende subjektive Meinungen zur Börse dienen nur zur Information. Sie sind keine Grundlage
für eine Anlageempfehlung und/oder Anlageentscheidung. Wenden Sie sich zu diesem Zweck
bitte an Ihren Anlageberater bzw. Ihre Bank oder Sparkasse.


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Einschätzungen in 2018:


17. Mai 2018 - DAX bei rund 12.995 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.768 Punkten (Schlußkurs vom 16. Mai 2018 )-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1790:
Der DAX zeigt sich aktuell charttechnisch noch unentschlossen. Damit ist die im
Kommentar vom 11. Mai 2018 erwartete Verschnaufpause zunächst eingetreten.
Fundamental gesehen besitzen die Aktienbörsen weltweit erhebliches
Aufwertungspotential, denn viele Unternehmen sind teilweise dramatisch unterbewertet.
Kurzfristig entscheidet aber die Charttechnik.


11. Mai 2018 - DAX bei rund 13.011 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.740 Punkten (Schlußkurs vom 10. Mai 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1917:
Nachdem nun auch der S&P 500 Index im charttechnisch überkauften Bereich
angekommen ist und der DAX inzwischen die 13.000 Punkte Marke abermals nach
oben durchbrochen hat, könnte es jetzt durchaus mal zu einer kurzen Verschnaufpause
kommen. Mittelfristig gesehen könnten wir aus heutiger Sicht aber vor sehr erfreulich
verlaufenden Sommermonaten stehen. Zumal inzwischen auch die Chip-Werte wieder
erfreulich an Wert gewinnen und damit meine These, dass dieser Bullenmarkt noch lange
nicht zu Ende ist und die Rezession noch fern, gestützt wird. Denn Technologieaktien
im Allgemeinen sind ebenfalls als Konjunkturindikatoren geeignet und von dieser Seite
her kam zuletzt wieder ein deutliches Entspannungssignal.


02. Mai 2018 - DAX bei rund 12.823 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.051 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1976:
Der DAX ist in der charttechnisch überkauften Zone angekommen. Damit könnte es
mal zu einer kleinen Verschnaufpause kommen. Aber! Ich glaube nun, dass dies
mittelfristig der Auftakt zu einer neuen Aufwärtsbewegung beim DAX sein kann.
Die letzten Monate seit Beginn des Jahres 2018 liefen nicht besonders gut. Dennoch
ist die Bewertung der Aktien im Durchschnitt meiner Meinung nach äusserst günstig
und der Bullenmarkt noch lange nicht am Ende angekommen. Vermutlich werden
auch zyklische Aktien in Kürze wieder Fahrt aufnehmen und die Kursrally am
Aktienmarkt verstärken.


25. April 2018 - DAX bei rund 12.370 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.024 Punkten (Schlußkurs vom 24. April 2018)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2199:
Die Börse scheint den Rückwärtsgang einzulegen. Der DAX sinkt und der S&P 500
könnte heute sehr dicht an die charttechnisch überverkaufte Zone heran ragen.
Wird dieser Punkt überschritten, bedeutet dies immer auch eine gewisse kurzfristige
Gefahr für die Aktienkurse, die dann kurzfristig gesehen noch schneller unter Druck
kommen könnten. Mittlerweile ist an der Reaktion der Börse zu erkennen, dass hier
deutliche Abschwächungstendenzen in der Weltwirtschaft durchgespielt und vorweg
genommen werden. Technologieaktien, Chipaktien, Transportwerte und Luftfahrtkonzerne,
sowie allgemein zyklische Unternehmen bilden die Spitze der Verluste. Die Börse ist
insgesamt gesehen nicht teuer. Vielleicht sollte man daher langsam beginnen, zyklische
Unternehmen zu vernachlässigen und nichtzyklische billige Aktien in sein Depot vermehrt
aufzunehmen. Aktuell kann es aber auch nicht schaden, mal ein paar Tage ins Land
streichen zu lassen, ohne auf der Käuferseite aktiv zu werden.


18. April 2018 - DAX bei rund 12.567 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.786 Punkten (Schlußkurs vom 17. April 2018)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2366:
Die Einschätzung meines Kommentars vom 05. April 2018 hier an dieser Stelle
erwies sich offenbar als richtig. Der DAX hat heute den charttechnisch überkauften
Bereich durchschritten und der S&P 500 könnte in Kürze folgen. Doch wie geht es
nun weiter an den Börsen? Fundamental billig, könnten die Börsen durchaus
noch viel weiter steigen. Die Schwäche der Technologiewerte lässt aber ein wenig
aufhorchen. Denn diese Technologiewerte gelten so ein wenig als Vorläufer einer
kommenden wirtschaftlichen Entwicklung. Fakt ist, dass viele Chipwerte an der
Börse in den vergangenen Tagen/Wochen/Monaten schlechter gelaufen sind,
als der Durchschnitt aller anderen Aktien. Auch andere eher zyklische Unternehmen,
wie zum Beispiel der Automobilsektor samt Zulieferbetrieben, lief an der Börse
eher verhalten, was möglicherweise eine leichte Konjunkturdelle in der Zukunft
signalisieren könnte. Doch selbst wenn es zu einer etwas schlechteren Entwicklung
in der Wirtschaft kommen sollte, erwarte ich bei Weitem noch nicht das Ende
des Aktienbooms. Dafür ist, wie schon oft an dieser Stelle angemerkt, die
Bewertung der Unternehmen im Durchschnitt einfach viel zu niedrig.


05. April 2018 - DAX bei rund 12.267 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.460 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2224:
Allein aus charttechnischer Sicht sieht es für mich derzeit danach aus, dass der
DAX in den folgenden Börsentagen wieder in die charttechnisch überkaufte Zone
eindringen könnte und damit weitere Kursgewinne (Richtung 12.600 Punkten)
generieren könnte. Vermutlich wird der DAX diesmal noch vor dem S&P 500 die
überkaufte Zone erreichen. Fundamental habe ich mit an dieser Stelle ohnehin
mehrfach dazu geäussert, dass ich die weltweiten Börse als sehr günstig bewertet
ansehe.


29. März 2018 - DAX bei rund 11.982 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.848 Punkten (Schlußkurs vom 28. März 2018)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2312:
Meiner Meinung nach dürfte sich die Verkaufspanik an den Aktienbörsen in Kürze
beruhigen. So ist der DAX bereits wieder in die charttechnisch neutrale Zone zurück
gekehrt und es bestehen Chancen, dass sich dieser Trend festigt. Ich drück auf
jeden Fall die Daumen!
Allen Lesern an dieser Stelle ein angenehmes Osterfest!


23. März 2018 - DAX bei rund 11.861 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.958 Punkten (Schlußkurs vom 22. März 2018)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2324:
Nun ist es wieder einmal so weit! Verkaufspanik an den Börsen. Doch auch diesmal
wird sich die Börse wieder beruhigen, so meine Meinung. Allen Zinserhöhungen
und schlechten Nachrichten über Handelszölle und eventuelle Handelskriege zum
Trotz.


20. März 2018 - DAX bei rund 12.244 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.610 Punkten (Schlußkurs vom 19. März 2018)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2345:
In dieser Woche wird in den USA abermals eine Zinsentscheidung gefällt. Das
Zinsniveau an sich ist meiner Meinung nach aufgrund der niedrigen Bewertungen
der Aktienmärkte fundamental gesehen kein Problem. Wohl aber könnten die
ständigen Zinsschritte in den USA nach oben und die ständigen Erwartungen an
neueZinsschritte psychologisch an der Börse Wirkung zeigen. Zumindest kurzfristig
gesehen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind aktuell die verhängten Strafzölle auf
Stahl und Aluminium beziehungsweise das, was aus diesen Tendenzen werden
könnte. So nehme ich derzeit eine abwartende Haltung gegenüber dem Aktienmarkt
ein.


13. März 2018 - DAX bei rund 12.421 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 25.178 Punkten (Schlußkurs vom 12. März 2018)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2333:
Die amerikanischen Aktienindizes sind charttechnisch gesehen bereits wieder in der
überkauften Zone. Der DAX steht vielleicht bald vor Eintritt in die charttechnisch
überkaufte Zone, was dann sicher mit deutlicheren Kursgewinnen begleitet werden
würde. Allein aus der Charttechnik heraus verändert sich die Krümmung der Bollinger
Bänder in positiver Richtung, was für weiter steigende Aktienkurse sprechen könnte.
Fundamental ist der Aktienmarkt ohnehin in einer Bewertung, die man, gemessen an
den Unternehmensgewinnen und dem Zinsumfeld als historisch günstig bezeichnen
muss. Das Potential der Aktien ist also gewaltig. Kursverdopplungen in den großen
Aktienindizes wie DAX oder S&P 500 sind in den nächsten Jahren aus meiner Sicht
durchaus machbar. Heute braucht der Anleger nur zufällig irgendwo hin zu spucken
und trifft häufig auf Unterbewertungen einer Aktie von 30 % plus X. Einfach unglaublich
billig.


08. März 2018 - DAX bei rund 12.231 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.801 Punkten (Schlußkurs vom 07. März 2018)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2393:
"No!" So lautet die Antwort Italiens auf diese EU, wie sie derzeit gestaltet ist. Ein überklares
Votum des italienischen Volks. Hingegen hat es die GroKo wieder einmal geschafft.
Offenkundig gehöre ich wohl zu einer Minderheit, die denken, dass diese Regierung
jede moralische Legitimation des Handels verloren hat. Wer über 3 Millionen Kinder
mit deutschem Pass in bitterer Armut leben lässt (und diese Zahl steigert sich scheinbar
sogar noch), wer Obdachlose auf unseren Strassen menschenunwürdig behandelt,
wer soziale Unterstützung für die Ärmsten in private Hände gibt und als Staat nicht handelt
(Beispiel der Tafeln), wer über Jahre/Jahrzehnte weiss, dass in der Pflege und in
Krankenhäusern zu wenig Personal beschäftigt ist und nichts tut, wer die Bundeswehr in
Kriegsgebiete entsendet, sie aber nicht wenigstens mit ausreichend funktionierendem
Material ausstattet, wer die Poliezi auf unseren Strassen immer mehr zum Sündenbock
macht und auch dort Personal abbaut, obwohl sich Gewalt und Anarchie aufbauen,
der darf moralisch gesehen meiner Meinung nach auch nicht nur
einen weiteren Tag regieren. Zumal Deutschland ganz klar die finanziellen Mittel
zur Verfügung hat, um all diese Mißstände und noch weitere zu beenden. Für die
Börse scheint die GroKo aber zunächst beruhigend zu wirken. Meiner Meinung nach
bleibt an dieser Stelle noch offen, welche weitere Entwicklung die Börsen nehmen
werden. Es kann auch sicher nicht schaden, erst einmal die Entwicklung im
Handelsstreit zwischen den USA und Europa abzuwarten, die heute Abend bereits in
ein Vorentscheidung geht.


01. März 2018 - DAX bei rund 12.118 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.707 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2197:
Die Märkte, besonders der DAX und die europäischen Märkte, durchlaufen aktuell eine
Schwächephase. Steigende Zinsen werden an der Börse thematisiert, sowie auch die
"Doppelwahl" am kommenden Sonntag. Zum Einen haben die SPD Mitglieder die
Möglichkeit, einem "Weiter so!" eine klare Absage zu erteilen. Und auch in Italien besteht für
die Italiener die Möglichkeit, diesem Europa die rote Karte zu zeigen. Beide Ereignisse
könnten die Börsen, je nach Ausgang, ganz erheblich durcheinanader wirbeln. Warten
wir also in aller Ruhe den kommenden Sonntag ab. Ein angenehmes Wochenende an
dieser Stelle an alle Leser!


22. Februar 2018 - DAX bei rund 12.368 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.797 Punkten (Schlußkurs vom 21. Februar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2282:
Nach dem schweren Kurssturz der Aktien vor ein paar Tagen verläuft die Erholungsbewegung
im DAX und im S&P 500 bislang eher schleppend. Ein Grund sind wohl nach wie vor die
steigenden Zinsen, sowohl am langen Ende als auch die Erwartung am kurzen Ende,
die gestern abermals durch die Fed bestätigt wurden. Diese hatte sich nämlich nahezu
darauf festgelegt, dass im März die Leitzinsen in den USA abermals steigen werden. Im Zuge
dessen steigt der US-$ wieder gegenüber dem Euro, was der deutschen Börse eigentlich
helfen sollte. Im Vergleich der Chartbilder ist der S&P 500 aber trotzdem der Entwicklung
des DAX voraus. Erwähnenswert sind auch die geplanten Wahlen in Italien im März, von
denen, flankiert durch die Presse, Unruhe ausgelöst werden könnte. Zumal auch in Italien
die so genannten Rechtspopulisten deutlich im Vormarsch sind. Dass zunehmender
Rechtspopulismus den Börsen nicht Schaden muss, zeigt eindrucksvoll das Kursfeuerwerk
in den USA, in dem Donald Trump seit mehr als einem Jahr Präsident ist. In Europa ist
ein zunehmender Rechtspopulismus allerdings auch irgendwann mit einem radikalen
Wendemanöver der europäischen Politik verbunden, und das ist, wenn es denn irgendwann
kommt, erst einmal verbunden mit der Auflösung bekannter Strukturen. Also Unischerheit,
vor der sich die Börse grundsätzlich fürchtet.


16. Februar 2018 - DAX bei rund 12.443 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 25.200 Punkten (Schlußkurs vom 15. Februar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2537:
In Anlehnung an meinen letzten Kommentar stelle ich fest, dass die gestiegenen Zinsen
nicht mehr als enormes Problem von der Börse wahr genommen wird, denn die Börsen
haben den charttechnisch überverkauften (Panik-) Zustand bereits wieder verlassen und
befinden sich auf einem langfristigen Erholungskurs. Die Zinsen sind aktuell überhaupt
keine Konkurrenz zum Aktienmarkt. Selbst bei den US-amerikanischen, relativ sicher
bewerteten Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) kommen wir aktuell nicht über 4 %
Zinsen hinaus. Themenfeld Nummer 2 war der Absturz des Bitcoins und der Kryptowährungen
im Allgemeinen, Auch hier gibt es wieder eine Beruhigung und Kursgewinne. Drittes
Themenfeld waren charttechnische Gründe der Trendverstärkung nach unten bei Trendbruch.
Diese sind ohnehin eher kurzfristiger Natur. Daher erwarte ich, dass die Aktienmärkte
sehr bald schon zur Normalität zurück finden und mit neuen Rekordständen wieder
von sich reden machen.


06. Februar 2018 - DAX bei rund 12.472 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 24.345 Punkten (Schlußkurs vom 05. Februar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2408:
Ein kräftiger Kurssturz hat die Börsen gestern und heute rund um den Globus begleitet.
Inzwischen hat sich der DAX wieder leicht von seinen Tiefstständen heute Morgen erholt.
Meiner Meinung nach geht der Kurssturz im Wesentlichen auf 3 Dinge zurück. Erstens die
Sorge über weltweit steigende Zinsen. Diese Sorge kann, wie zu sehen war (siehe auch
meinen Kommentar vom 12. Januar 2018 an dieser Stelle), durchaus zu Unruhe an den
Börsen führen, ist aber fundamental kein Grund, Aktien zu verkaufen. Denn die Bewertung
der Aktienmärkte lässt meiner Meinung auch einen Zinssatz von 6 % durchaus zu.
Zweitens ist zu dem Phänomen Zinsanstieg noch ein rapider Verfall der Kryptowährungen
(zum Beispiel Bitcoin) gekommen, der bis dato noch anhält. Und Drittens sind es aus
meiner Sicht charttechnische Gründe, die die Aktienindizes in einen Kurssturz gezwungen
haben. So bestand beim S&P 500 ein aufwärts gerichteter Trendkanal, der zum ersten Mal
seit September 2017 gebrochen wurde. Für Trader eine Aufforderung, diesen Trendbruch
durch Verkäufe zu verstärken. In Summe ist die Aktienwelt aus meiner Sicht bis dato
völlig in Ordnung. Ich gehe davon aus, dass sich der Sturm an den Börsen sehr bald schon
wieder legen wird und die Indizes weitere Höhenmarken in Angriff nehmen werden.


02. Februar 2018 - DAX bei rund 12.795 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 26.186 Punkten (Schlußkurs vom 01. Februar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2488:
Der Ausverkauf im DAX setzt sich auch heute weiter fort. Er geht damit weiter, als von mir
ursprünglich (Kommentar vom 30. Januar 2018) erwartet. Dennoch sehe ich zunächst keinen
Grund zur Panik. Dies sind ganz normale Schwankungen. Ärger kommt heute von mehreren Seiten
auf die Börse zu. Zum Einen ist der Bitcoin Kurs deutlich gefallen. Viele Menschen sind inzwischen
in Bitcoin investiert und Verluste hier erfreuen Niemanden. Zum Anderen hat sich der ehemalige
Chef der amerikanischen Notenbank, Alan Greenspan, noch mal zu Wort gemeldet mit der Aussage,
dass wir derzeit 2 Blasen vor uns haben, namentlich der Anleihemarkt und der Aktienmarkt. Allerdings
erwartet Greenspan kein akutes Platzen, sondern verweist nur auf diese Gefahren. Beim Anleihemarkt
stimme ich zu. Dies wird sich irgendwann zum Problem entwickeln können, wenn die Zinsen steigen.
Ein fallender Anleihemarkt wird vielen Anlegern ordentliche Verluste bescheren und darüber könnte
dann auch Gefahr für den Aktienmarkt drohen. Der Aktienmarkt selbst ist jedoch in diesem Zinsumfeld
meiner Meinung nach keineswegs zu teuer, sondern im Gegenteil, viel zu billig. Daran ändern auch die
kurzfristigen und negativen Schwankungen bei DAX und Co. fundamental überhaupt nichts.


01. Februar 2018 - DAX bei rund 12.998 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 26.149 Punkten (Schlußkurs vom 31. Januar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2448:
Der DAX steht nun aktuell knapp unter 13.000 Punkten. Das ist charttechnische Ausverkaufspanik.
Die Wall Street sollte zwar auch im Minus eröffnen, dürfte aber weit gelassener auf die
charttechnische Ausverkaufspanik von DAX und Co. reagieren, was im weiteren Tagesverlauf auch
den DAX mehr und mehr stabilisieren sollte.


30. Januar 2018 - DAX bei rund 13.266 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 26.439 Punkten (Schlußkurs vom 29. Januar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2414:
Der DAX ist gefallen. Das ändert aber nichts an meiner grundsätzlichen Einschätzung und
Meinung vom 24. Januar 2017 und davor. Allerdings verläuft eine Aufwärtsbewegung an der
Börse oft in Wellen, die vor allem auf kurze Sicht charttechnisch begründbar sind. Daher ist aus
heutiger Sicht nicht auszuschliessen, dass der DAX kurzfristig gesehen mal etwas nachgeben
könnte. Denn der S&P 500 dürfte heute wohl den Schnittpunkt zwischen charttechnisch überkaufter
Zone und neutraler Zone erreichen. Der DAX bewegt sich von der Mittellinie der Bollinger Bänder
abwärts. Vielleicht bekommen wir in den nächsten Tagen noch mal einen DAX Stand von knapp über
13.000 Punkten, bevor es dann, so zumindest meine Erwartung, wieder steiler aufwärts gehen kann.


24. Januar 2018 - DAX bei rund 13.557 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 26.276 Punkten (Schlußkurs vom 23. Januar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2335:
Der DAX auf Allzeithoch und mit ihm einige Indizes in den USA. Die Börsen haussieren,
wenngleich sie sich aktuell in einer charttechnisch stark überkauften Situation befinden. Dennoch,
die Aktien in Europa und den USA sind meiner Meinung nach derart niedrig notiert, dass der
Abstand zum fairen Wert kaum noch aufzuholen ist. Es sei denn, die Aktienindizes gehen jetzt in
eine fast senkrechte Aufwärtsbewegung über, was sie derzeit tendenziell tun. Denn man muss sehen,
dass die Leitzinsen und die Zinslandschaft insgesamt auf einem sehr niedrigem Niveau sind,
und dass von Unternehmensseite weitere Gewinnsteigerungen den fairen Unternehmenswert
weiter anheben werden. Um meiner Meinung nach überhaupt von einem fairen Bereich zu sprechen,
müsste der DAX jetzt sehr schnell auf rund 20.000 Punkte steigen. So meine Meinung.


12. Januar 2018 - DAX bei rund 13.219 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 25.574 Punkten (Schlußkurs vom 11. Januar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2130:
Die ersten Jahre eines Jahres bestimmen, so eine alte Börsenweisheit, den Trend des
gesamten Jahres an der Börse. Trotz des aktuellen Rückgangs des DAX in den letzten drei
Handelstagen notiert der DAX immer noch deutlich im Plus, bezogen auf seinen Kurs am ersten
Handelstag des Jahres. Von daher sollte die Börse in diesem Jahr einen guten Verlauf nehmen
können. Besonders die Börse in den USA sollte demnach einen weiterhin exzellenten
Verlauf in diesem Jahr nehmen können, denn dort steigen die Aktienkurse, flankiert von einem
schwächeren US-Dollar und einer anstehenden Steuerreform, in immer größere Höhen. Anders
als an der deutschen Börse, eilen die Indizes hier in den USA von Rekord zu Rekord.
Was sind möglicherweise die größten Gefahren für den Aktienmarkt in diesem Jahr?
Aus meiner Sicht letztlich nur ein rapider Verfall von bestimmten Assets, die dann auf den Rest
der Börse und der Wirtschaft übergreifen könnten. Als da wäre vielleicht zu nennen die immer
weiter steigenden Kryptowährungen (wie zum Beispiel der Bitcoin), die bei einem scharfen
Verfall möglicherweise Schockwellen auf die Börse aussenden könnten. Oder ein Anleihemarkt,
der eventuell durch weiter anziehende Zinsen Kursverluste verzeichnen könnte. Das Problem
wäre hier sicher nicht ein leichter Rückgang der Anleihekurse und auch nicht die Konkurrenz
der Renditen vom Anleihemarkt im Vergleich zu den "Renditen" der Aktien, sondern vielmehr
könnte eine große Gefahr darin begründet sein, dass sich der Kreislauf billiger werdender
Anleihekurse selbst verstärkt und sich dadurch über Gebühr beschleunigt, was dann eine
Panik nach sich ziehen könnte, die sich auch auf andere Assets (wie Aktien) übertragen könnte.
Aber auch angesichts dieser drohenden Risiken bleibe ich vorerst sehr positiv gestimmt für
Aktien.


08. Januar 2018 - DAX bei rund 13.374 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 25.296 Punkten (Schlußkurs vom 07. Januar 2018) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1989:
Ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2018 wünsche ich allen Lesern! Auch 2018 dürfte
wieder ein gutes Börsenjahr werden können, so zumindest meine aktuelle Meinung. Für DAX
und Dow Jones (und einige andere Börsenindizes) hat das neue Jahr bereits gut begonnen.
Der Dow Jones beispielsweise eilt aktuell von einem Rekord zum Nächsten. Der DAX könnte
bald mit neuen Rekordständen folgen. Charttechnisch gesehen sind beide Indizes allerdings
im deutlich überkauftem Terrain angelangt, was kurzfristig gesehen für eine kleine
Konsolidierung sprechen könnte. Fundamental halte ich viele Aktien aktuell immer noch für
sehr günstig bewertet, angesichts der Unternehmensgewinne vor dem Hintergrund historisch
niedriger Zinsen. Eine Gefahr für den Aktienmarkt sehe ich aufgrund der niedrigen Bewertung
selbst dann nicht, wenn die Zinsen deutlich steigen. Selbst ein Höchstzinsniveau von
ungefähr 6 % bis 8 % in den USA und Europa (egal ob am kurzen oder am langen Ende des Anleihemarkts),
und davon sind wir aktuell Lichtjahre entfernt, dürfte den Aktienmakrt "nur" fair bewertet stellen.
Sollte diese These richtig sein, werden wir möglicherweise in diesem Jahr vor einem gigantischen
Aktienjahr stehen, an dessen Ende der DAX vielleicht auf 20.000 Punkte oder gar 25.000 Punkte
gestiegen sein könnte. Damit würde sich meine Meinung von den meisten Analysten unterscheiden,
da viele zwar auf einen Kursaufschwung setzen, aber nicht in dieser Deutlichkeit. Und vergessen
wir nicht den alten Spruch an der Börse: "Die Mehrheit hat an der Börse selten recht!"