Aktuelles

 

Hier unter dem Menupunkt "Aktuelles" sollen in unregelmäßigen Abständen subjektive und allgemeine
Überlegungen und Einschätzungen zur Lage an den Aktienmärkten abgegeben werden. Die zeitlich letzte
Einschätzung steht dabei ganz oben. Ich verweise bei nachfolgenden Aussagen auf den Disclaimer.
Nachfolgende subjektive Meinungen zur Börse dienen nur zur Information. Sie sind keine Grundlage
für eine Anlageempfehlung und/oder Anlageentscheidung. Wenden Sie sich zu diesem Zweck
bitte an Ihren Anlageberater bzw. Ihre Bank oder Sparkasse.


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Einschätzungen in 2017:


16. November 2017 - DAX bei rund 13.038 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.271 Punkten (Schlußkurs vom 15. November 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1781:
Aus charttechnischen Gründen könnte ich mir in den nächsten Handelstagen gut
vorstellen, dass der DAX in den charttechnisch überverkauften Zustand wechselt
und das Kursbarometer daher bis auf circa 12.800 Punkte absinkt. Der Sinkflug,
so er denn überhaupt kommt, sollte aus meiner Sicht temporärer Natur sein.
Doch wäre es für mich eine große Überraschung, wenn DAX und S&P 500 gestern
unmittelbar die charttechnisch überverkaufte Zone tangieren, und dass mit einer
deutlichen Abwärtstendenz, aber nicht in den Bereich eintreten würden. Fundamentale
Gründe für die aktuelle Schwächephase sehe ich derzeit keine, aber die Charts
führen nun mal ein Eigenleben und folgen in der Regel bestimmten Mustern.


10. November 2017 - DAX bei rund 13.210 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.461 Punkten (Schlußkurs vom 09. November 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1629:
Es kam, wie in meinem Kommentar vom 07. November 2017 angekündigt. Der DAX
durchbrach den Schnittpunkt zwischen charttechnisch überkaufter Zone und neutraler
Zone und fiel kräftig um mehrere 100 Punkte. Nun dürfte der zweite Teil der
Kommentaraussage folgen, nämlich die Anknüpfung an die Hausse und der Kurs auf
neue Rekorde bei DAX und Dow Jones.


07. November 2017 - DAX bei rund 13.453 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.576 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1575:
Aller Voraussicht nach dürfte sich die Hausse an den Aktienmärkten fort setzen.
Allerdings kommt jetzt aktuell und kurzfristig gesehen die Charttechnik ins Spiel.
So bewegt sich der DAX charttechnisch gesehen mehr und mehr auf den Schnittpunkt
zwischen überkaufter Zone und neutraler Zone zu. Erreicht er diesen Schnittpunkt,
könnte der DAX relativ schnell 1, 2 oder gar 3 % fallen. Vermutlich wird er aber nicht
weiter fallen (falls es überhaupt so kommt), sondern seine mittelfristige Rally
schnell wieder fort setzen. So zumindest meine aktuelle Meinung zum
Börsengeschehen.


01. November 2017 - DAX bei rund 13.370 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.377 Punkten (Schlusskurs vom 31. Oktober 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1639:
Mit dem heutigen Handelstag rückt der DAX auf ein neues Rekordhoch. Ich habe
derzeit das Gefühl, dass die Hausse, die seit Monaten den DAX nach oben zieht,
mittlerweile noch steiler und noch schneller verläuft. Nachdem nun auch der
Konflikt in Spanien zur vorläufigen Ruhe gekommen ist und die Konjunktur weiter
brummt, bei nach wie vor niedrigen Zinsen, dürfte auch in den kommenden Wochen
und Monaten (übrigens der besten Zeit im Jahr für Aktien) ein weiterer Anstieg im DAX
kaum überraschen.


27. Oktober 2017 - DAX bei rund 13.192 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.400 Punkten (Schlusskurs vom 26. Oktober 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1625:
Mittlerweile notiert der DAX sehr deutlich über der 13.000 Punkte Marke und damit
chartechnisch gesehen abermals im überkauften Bereich. Man muss damit wohl
konstatieren, dass die Hausse am Aktienmarkt zunächst weiter geht. Ein Ende ist
immer noch nicht in Sicht. Stützend wirken sich viele Unternehmensergebnisse aus,
eine brummende Konjunktur und nicht zuletzt auch die Hoffnung, dass die Zinsen noch
längere Zeit tief bleiben sollten, was den Aktienmarkt nach wie vor attraktiv erscheinen
lässt. Zweifelsohne sind nicht alle Titel gleichermassen gestiegen. Bei den großen
amerikanischen Biotechnologieunternehmen gab es in den vergangenen Tagen
sogar massive Kursverluste, die viele dieser Titel inzwischen auf Bewertungsniveaus
abgesenkt hat, die diese Hoffnungsträger zu echten Value-Perlen werden liess.
Möglicherweise ein guter Einstiegszeitpunkt aus mittel- bis langfristigen
Anlagegesichtspunkten?


23. Oktober 2017 - DAX bei rund 12.982 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 23.329 Punkten (Schlusskurs vom 20. Oktober 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1759:
Inzwischen hat der DAX also auch auf Schlusskursbasis die 13.000 Punkte Marke
überschritten. Der Dow Jones Industrial Average ist inzwischen sogar über die
23.000 Punkte Marke gesprungen. Am Wochenende wurde bekannt, dass sich die
Konfrontation zwischen Spanien und Katalonien nochmals deutlich verschärft hat.
Die weitere Entwicklung in dieser Region könnte die Börse in dieser Woche abermals
beschäftigen. In Summe überwiegt bei mir persönlich aktuell die Einschätzung, dass
ich keine klare Meinung zum weiteren, kurzfristigen Verlauf der Börse habe. Denkbar
ist, auch vor dem Hintergrund der Krise in Spanien, eine Konsolidierung der Börse,
die nach dem rasanten Anstieg der Aktienkurse in den vergangenen Monaten mehr als
überfällig wäre. Aus fundamentaler Sicht jedoch gibt es meiner Meinung nach noch
erheblich zu viele exzellente Investitionsmöglichkeiten in extrem billigen Aktien, als
dass ein großer Börsencrash vor der Tür stehen könnte. Daher möchte ich aktuell
erst einmal ein wenig abwarten, wie der weitere Trend an den Börsen aussehen wird.


13. Oktober 2017 - DAX bei rund 12.988 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 22.841 Punkten (Schlusskurs vom 12. Oktober 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1820:
Die 13.000 Punkte Marke im DAX ist sowohl gestern, als auch heute, erreicht und
überschritten worden. Es fehlt bis dato noch die Überschreitung der 13.000 Punkte Marke
auf Basis eines Schlusskurses, aber das ist letztlich nur für die Statistik bedeutend. Wie
es jetzt an der Börse weiter geht, darüber bin ich mir aktuell noch unsicher. Denkbar sind
sowohl das Szenario weiter drastisch steigender Aktienkurse (vorwiegend aufgrund der
starken Aufwärtsbewegung der Aktienindizes in der jüngsten Vergangenheit), als auch
der Verfall der Aktienkurse (vornehmlich aufgrund charttechnischer Aspekte).
Bedenken sollten Anleger im Hinterkopf, dass am Sonntag in Österreich gewählt wird,
und dass am Montag Ministerpräsident Rajoy von Katalonien eine Antwort erhalten will,
ob das "Land" unabhängig werden will oder nicht. Beide Ereignisse könnten die Börsen,
in die eine oder andere Richtung, bewegen.


05. Oktober 2017 - DAX bei rund 12.953 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 22.661 Punkten (Schlusskurs vom 04. Oktober 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1772:
Im Verlauf des gestrigen Tages hatte der DAX ein Allzeithoch erreicht. Nahezu alle wichtigen
Aktienindizes sind im charttechnisch stark überkauften Bereich und bilden eine Top-Formation
aus. Unter normalen Umständen, also seitwärts laufenden Aktienmärkten, wäre dies kein
schlechter Zeitpunkt für Gewinnmitnahmen. Aber sind die Umstände aktuell wirklich normal?
Der Anstieg der Aktienkurse ist sehr steil. Es würde mich daher nicht verwundern, wenn die
Rally am Aktienmarkt zunächst weiter gehen würde. Für den DAX rechne ich in Kürze mit dem
Durchbrechen der 13.000 Punkte Marke. Wie es aber dann weiter geht, möchte ich zunächst
abwarten und mich daher verbal nicht so eindeutig wie in der Vergangenheit positionieren.


28. September 2017 - DAX bei rund 12.673 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 22.340 Punkten (Schlusskurs vom 27. September 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1754:
Aus Sicht der Börse ist die Bundestagswahl bislang ein eher impulsloses Ereignis gewesen.
Vielmehr ist interessant, wie schnell unter den gegebenen Bedingungen eine Regierung
gebildet werden kann, da die Börse eher keine Unsicherheiten mag.
Dass dabei eventuell eine neue Regierung gebildet wird, die mit dem Slogan "Weiter So!"
regieren will, ist vielleicht zukünftig ein gesellschaftliches Thema, aber kurzfristig keins der
Börse.
Charttechnisch gesehen stehen wir aus meiner Sicht vor sehr spannenden Tagen an der
Börse. Denn beide wichtigen Indizes, also DAX und auch S&P 500 stehen abermals dicht
vor dem überkauften Bereich. Bei Eintritt in die charttechnisch überkaufte Zone sollte mit
einem Kursfeuerwerk nach oben an beiden Börsenplätzen gerechnet werden. Die Aussicht
auf schnelle und starke Kursgewinne an den Aktienmärkten dürfte, bei Ausbleiben politischer
Katastrophen, das Stimmungsbild der nächsten Tage bestimmen.


22. September 2017 - DAX bei rund 12.593 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 22.359 Punkten (Schlusskurs vom 21. September 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1995:
Am Sonntag ist in Deutschland Bundestagswahl. Politische Börsen haben in der Regel
ohnehin kurze Beine. Dennoch kann der Versuch gestartet werden, aus der Sicht der Börse
den kommenden Montag ein wenig einzuschätzen. Aktuell geht wohl jeder davon aus,
dass die amtierende Bundeskanzlerin auch die neue Bundeskanzlerin wird. Dies ist das
wahrscheinlichste Ergebnis und dürfte die Börsen kaum tangieren. Unsicherheiten bestehen
eigentlich nur im Ergebnis, dass die AFD einfahren wird. Meinungsforschungsinstitute sehen
eine Zahl zwischen 11 und 14 Prozent voraus. Kommt es so, dürfte auch dieser Wahlausgang
in den Börsenkursen eingearbeitet sein. Erhält die AFD wesentlich mehr Stimmen, und hier
darf an die Prognosen zum Brexit und zu Donald Trump erinnert werden, dürfte es am
Montag einen bewegten Tag an den Börsen geben. Orientieren wir uns dazu vielleicht tatsächlich
an den Wahlausgängen zur Entscheidung über den Brexit und der Wahl von Donald Trump
zum neuen US-Präsidenten. In beiden Fällen wurde die Börse auf dem falschen Fuß, dem
unerwartetem Fuß, erwischt und reagierte im Tagesverlauf zunächst mit deutlichen Abschlägen.
Doch noch während des Börsentages wurden in beiden Fällen die Verluste signifikant eingedämmt.
Im Fall von Donald Trump war der Wahlzeitpunkt, nach einem harten Morgen für die Börsianer,
sogar der Auftakt zu einer ungeheuerlichen Aktienrally, die bis zum heutigen Tag anhält. Sollte
die AFD am Sonntag also bei zum Beispiel 18 % oder gar 20 % aller abgegebenen Stimmen
landen, kann ich mir für den DAX ein ähnliches Szenario vorstellen wie bei der Wahl von Donald
Trump zum US-Präsidenten. Am Montag werden wir alle klüger sein und bis dahin wünsche ich
Ihnen ein schönes Wahlwochenende!


19. September 2017 - DAX bei rund 12.545 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 22.331 Punkten (Schlusskurs vom 18. September 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1983:
Dieser Kommentar heute beschäftigt sich ausnahmsweise mal nicht mit dem Thema Aktien,
sondern vielmehr mit einer sich gerade rasant entwickelnden weltweiten Währung, nämlich
den Kryptowährungen, zu denen auch Bitcoin gehört. In den letzten Tagen gab es Warnungen
vor diesen Währungen. Für einige sind sie einfach zu teuer. Für andere schlicht und ergreifend
Betrug. Meiner Meinung nach sind Kryptowährungen dabei, die erste Weltwährung zu werden,
an denen Staaten nicht nach belieben herum manipulieren können. Wie oft ist es in der
Vergangenheit schon dazu gekommen, dass Menschen in einem Land oder einem
Währungsraum viel Geld verloren haben. Der einzige Schutz vor dieser Art der Geldentwertung
war in der Vergangenheit, sein Geld ausser Landes zu bringen oder in Gold zu investieren.
Doch Kryptowährungen kann kein Staat dieser Welt mehr brechen. Damit wächst meiner
Meinung nach vielleicht die zukünftig härteste Währung der Welt heran.


15. September 2017 - DAX bei rund 12.532 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 22.203 Punkten (Schlusskurs vom 14. September 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1915:
Der letzte Kommentar an dieser Stelle zielte auf einen Ausbau der Kursgewinne an den
wichtigen Aktienbörsen (USA, Deutschland, Europa). Und so kam es bis dato auch. Inzwischen
verharren aus charttechnischer Sicht die wichtigsten Börsenindizes (S&P 500, DAX) in der
überkauften Zone, nähern sich aber langsam der neutralen Zone wieder an. Oftmals ist es so,
dass bei Erreichen und Unterschreiten der neutralen Zone eine begrenzte negative Reaktion
der Aktienindizes beobachtet werden kann. Daher halte ich es durchaus für möglich, dass der
DAX sehr kurzfristig gesehen mal wieder 100 oder 200 Punkte schnell verlieren kann. Danach,
so zumindest meine aktuelle Meinung, sollte wieder eine Stabilisierung der Aktienkurse einsetzen.
In den USA und auch in Großbritannien stehen in den nächsten Wochen und Monaten wohl
wieder Zinserhöhungen der jeweiligen Notenbanken an. Steigende Zinsen sind ja in der Regel
Gift für Aktienkurse. Hinzu kommt, dass in den vergangenen Tagen verschiedene Adressen der
Finanzwelt das Risiko eines scharfen Rückgangs der Aktienkurse betont haben. Ein
schärferer Rückgang der Aktienkurse kann grundsätzlich jede Minute einsetzen. Die Betonung,
warum die Aktienmärkte korrigieren könnten, lag aber in der Bewertung des Aktienmarktes. Und
an dieser Stelle bin ich exakt anderer Meinung als die Experten. Es gibt nach wie vor Aktien, die
sehr hoch bewertet sind, das ist vollkommen richtig. Aber es gibt auch nach wie vor eine Unmenge
an Aktien, die extrem niedrig bewertet sind. Die meisten Aktien sind meiner Meinung nach
eher fair bewertet bis leicht unterbewertet. Daher kann man nicht generell von einem teuren
Aktienmarkt schreiben. Und daher glaube ich auch nicht an einen baldigen, nachhaltigen Rückgang
der Aktienkurse. Natürlich können Situationen eintreten, die ein solches Szenario zur Folge haben
können. Diese kommen aber nicht von weiteren minimalen Zinserhöhungsschritten, sondern
müssen dadurch ausgelöst sein, dass eine neue Wirtschaftskrise vor der Tür steht, die die
Gewinnaussichten der Unternehmen massiv negativ beeinflussen.


08. September 2017 - DAX bei rund 12.290 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.785 Punkten (Schlusskurs vom 07. September 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2045:
Nachdem einige amerikanische Indizes (S&P 500, Nasdaq) vor einigen Tagen in den charttechnisch
überkauften Bereich eingedrungen sind, notieren diese wieder leicht unterhalb der überkauften Zone.
Der DAX konnte gestern deutlich in den überkauften Bereich eindringen und steht dort bis dato.
Eigentlich könnte diese Situation der Anlass sein für wieder nachgebende Aktienkurse auf kurze
Sicht. Doch stimmen mich aktuell die Bollingerbänder etwas optimistisch, dass alle Indizes kurzfristig
gesehen noch weiter steigen könnten. Interessant ist nämlich, dass die mittlere Linie der Bollingerbänder
ihre Krümmung verändert hat. So ist diese "Mittellinie" inzwischen von einer negativen Krümmung mit
negativem Werteverlauf in eine positive Krümmung gewandelt worden mit steigendem Werteverlauf.
Dies kann Hoffnung machen, den seit Mitte Juni bestehenden leichten Abwärtstrend zu stoppen.
Die kommende Bundestagswahl dürfte bereits jetzt klar vorausgesagt werden können. So wird mit
sehr großer Wahrscheinlichkeit die CDU geführte Regierung weiter regieren können und diese Klarheit
mag die Börse grundsätzlich.


01. September 2017 - DAX bei rund 12.115 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.948 Punkten (Schlusskurs vom 31. August 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1895:
Es kam, wie in meinem letzten Kommentar beschrieben. Der Wechselkurs zwischen US-$ und
Euro durchbrach kurzfristig die Marke von 1,20, die deutsche Börse kollabierte und die amerikanische
stieg weiter an. Mittlerweile haben sich die Vorzeichen verändert. Der US-Dollar ist wieder stärker
geworden, das Chartbild der deutschen Börse sieht wieder unkritischer aus und das Chartbild
der amerikanischen Börse deutet auf eine baldige Haussebewegung hin, was dann den DAX
mitreissen sollte. Ohne kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Nordkorea und den USA
sollten die Börsen in Kürze wieder haussieren, so zumindest meine aktuelle Meinung.


28. August 2017 - DAX bei rund 12.109 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.813 Punkten (Schlusskurs vom 25. August 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1935:
Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Wechselkursverhältnis von US-$ zu Euro bald bei 1,20
stehen wird. Das wird die exportorientierte deutsche Industrie nicht begünstigen und vermutlich
den europäischen Börsen noch einmal Gegenwind bescheren. Für die amerikanischen
Börsen kann das bedeuten, dass sich der leichte Aufwärtstrend zunächst fort setzt.
Unter dem Strich kann dabei aber der europäische Anleger vermutlich kaum profitieren, weil
auch er über den fallenden US-$ Verluste hinnehmen muss. Da beide große Indizes (S&P 500
und DAX) aktuell nahe an der charttechnisch überverkauften Marke notieren, kann es durchaus
in den nächsten Stunden und Tagen noch einmal zu Negativüberraschungen an der Börse kommen.


22. August 2017 - DAX bei rund 12.110 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.703 Punkten (Schlusskurs vom 21. August 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1801:
Mittlerweile hat sich die im letzten Kommentar beschriebene Divergenz zwischen DAX und
S&P 500 Index weitgehend abgebaut. Beide notieren entweder im stark überverkauftem
charttechnischem Bereich (S&P 500) oder befinden sich kurz vor diesem (DAX).
Es ist daher vernünftig anzunehmen, dass die kommenden Tage an der Börse wieder
einmal sehr entscheidende Tage sein werden. Drehen die Indizes nach oben? Oder kommt
es tatsächlich zu dem von vielen Marktteilnehmern herbei geredetem Crash am Aktienmarkt?


01. August 2017 - DAX bei rund 12.242 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.976 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1809:
Viel Grund zur Freude hatten DAX Anleger in den vergangenen Tagen nicht. Die Divergenz
zwischen DAX und S&P 500 ist weiter eklatant. Letzterer eilt von Rekord zu Rekord, während
der DAX per heute aus dem charttechnisch überverkauftem Zustand heraus getreten ist.
Der Grund liegt neben dem möglichen Kartellverdacht der deutschen Automobilkonzerne und
Dieselgate auf dem Tisch. Der fallende US-Dollar macht deutschen Konzernen das Leben
zunehmend schwer. Hinzu kommt, dass es erste Analystenmeinungen gibt, die den laufenden
Konjunkturzyklus in der Halbleiterindustrie bereits jetzt schon als Plateauphase in Bezug auf
Umsatz und Stückzahlen bezeichnen. Da die Technologieindustrie auch als Indikator für
die weitere Entwicklung der Wirtschaft im Allgemeinen angesehen wird, eher ein
bedenkenswertes Signal. Dazu passt, dass viele Halbleiteraktien seit geraumer Zeit fallen,
obwohl manche als analytisch sehr billig einzustufen sind.


28. Juli 2017 - DAX bei rund 12.137 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.796 Punkten (Schlusskurs vom 27. Juli 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1698:
Die im vorigen Kommentar beschriebenen charttechnischen Risikozonen sind beide vom
DAX (vor einigen Tagen) und vom S&P 500 gestern gerissen worden. Aktueller charttechnischer
Zustand ist der, dass der DAX mittlerweile schwer überverkauft ist, wohingegen der S&P 500
nur ganz leicht unterhalb der charttechnisch überkauften Zone notiert. Grund für diese immer
noch bestehende Divergenz könnte mittlerweile vor allem auch der Wechselkurs Dollar zu Euro
sein. Hier schwächt sich der US-Dollar gegenüber dem Euro immer mehr ab (wollte nicht
Donald Trump zu Beginn seiner Amtszeit einen schwächeren US-Dollar und einen stärkeren
Eurokurs?). Dies dürfte die Gewinne der großen exportorientierten US-Unternehmen befeuern,
wohingegen die europäischen (und deutschen) Exportunternehmen zunehmend Probleme
bekommen könnten. Wie könnte es nun kurzfrisrtig gesehen an den Börsen weiter gehen?
Meiner Meinung nach ist die Lage an den US-Börsen kaum angespannt. Ein großer Crash,
den viele erwarten, dürfte erst einmal nicht zu Stande kommen. Beim DAX könnte es bald
wieder tendenziell aufwärts gehen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Händler den
DAX nicht auch mal wieder unter 12.000 Punkte sehen wollen (die Magie der glatten Zahlen
schwingt oftmals an den Börsen mit).


19. Juli 2017 - DAX bei rund 12.456 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.574 Punkten (Schlusskurs vom 18. Juli 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1518:
Im Vorfeld der am Donnerstag statt findenden Sitzung der EZB möchte ich es heute gerne bei
einem charttechnischem Kommentar belassen. So gibt es aktuell wieder eine starke Divergenz
zwischem dem S&P 500, der im charttechnisch überkauftem Zustand ist und dem DAX, der
bedenklich nahe am überverkauftem Zustand notiert. Es gibt aus meiner Erfahrung 2 sehr
unangenehme charttechnische Situationen, zumindest, wenn ein Anleger auf steigende
Aktienkurse setzt. Zum Einen, wenn ein Index aus einer überkauften Situation wieder in die
neutrale Zone zurück fällt (dies könnte beim S&P 500 bevor stehen) und zum Anderen, wenn
ein Index droht, in die charttechnisch überverkaufte Zone einzudringen (dies könnte beim DAX
bevor stehen). Daher würde ich mich aktuell insgesamt am Aktienmarkt eher abwartend
positionieren.


07. Juli 2017 - DAX bei rund 12.357 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.320 Punkten (Schlusskurs vom 06. Juli 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1421:
Mittlerweile gibt es eine weitere Gewinnwarnung eines Unternehmens aus dem Bereich
Automobilersatzteile/Automobilzulieferer. Diesmal warnte kein deutsches Unternehmen,
sondern ein US-Amerikanisches. Bezugnehmend auf meinen Kommentar vom 28. Juni 2017
müsste man zu dem Schluss kommen, dass zumindest in dem Automobilzuliefersegment
eine gewisse Unruhe zu verzeichnen ist und man daher mit Neukäufen eher vorsichtig agieren
sollte. Zur Charttechnik:
Abgesehen vom Dow Jones stecken alle wichtigen Indizes derzeit im charttechnisch überverkauftem
Bereich, wobei sich besonders beim DAX in den nächsten Stunden und Tagen eine Entscheidung
anbahnt. Ich sehe durchaus gute Chancen, dass der DAX vielleicht bald schon seinen überverkauften
Bereich verlassen könnte. Hier fehlt nicht mehr viel und sollte das geschehen, kann es auch schnell
mal wieder zu einer deutlicheren Erholungsbewegung kommen. Falls dies aber nicht geschieht,
und der DAX von hier aus gesehen noch einige Punkte nach unten verliert, wird es vermutlich noch
einmal zu einer Verkaufswelle im DAX kommen. Wie bereits geschrieben, sollte sich das Szenario
bald heraus bilden.
Auf fundamentaler Seite gibt es zu berichten, dass die FED offenbar mit dem Inflationsziel nicht
zufrieden ist, obwohl quasi Vollbeschäftigung besteht. Daher gibt es die ersten Analysten, die Zweifel
an der Richtigkeit der Zinserhöhungen durch die FED in den USA hegen. Die Zinsen zu erhöhen ist
grundsätzlich immer ein höchst schwieriges Spiel. Denn die Notenbanken dürfen nicht zu viel tun,
sonst würgen sie die Konjunktur zu schnell ab. Aber zu wenig darf die Notenbank auch nicht tun, denn
dann kommt es zu einem unkontrollierbaren Wirtschaftsboom, der dann in einer Katastrophe enden
würde. Da das richtige Gespür zu haben, ist nicht einfach.


04. Juli 2017 - DAX bei rund 12.428 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.479 Punkten (Schlusskurs vom 03. Juli 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1366:
Heute ist in den USA Unabhängigkeitstag. Daher bleiben die US-amerikanischen Börsen heute
geschlossen. Bereits gestern gab es einen verkürzten Handel. Auffallend ist im Moment, dass
die großen amerikanischen Indizes wie S&P 500 und Dow Jones charttechnisch gesehen im
neutralen Bereich notieren beziehungsweise der Dow Jones sogar kurz vor dem überkauften
Bereich steht. Demgegenüber steht der DAX nach wie vor im charttechnisch überverkauftem
Bereich. Auffällig ist nach wie vor, dass der amerikanische Technologieindex Nasdaq Composite
und Nasdaq 100 im überverkauftem Bereich notieren. Und dass, obwohl in diesem Index auch
große Biotechnologieunternehmen vertreten sind, die derzeit recht gut laufen. Es bleibt daher
aus meiner Sicht abzuwarten, ob die Schwäche der Technologieaktien ein Indikator für eine
sich verschlechternde Konjunktur ist, ob diese Schwäche vielleicht nur von temporärer Dauer
ist, oder ob es eine schlichte Frage einer eventuellen Überbewertung ist, die die Technologieaktien
derzeit in den Kurskeller stößt.


28. Juni 2017 - DAX bei rund 12.553 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.310 Punkten (Schlusskurs vom 27. Juni 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1385:
Mit dem heutigen Handelstag ist der DAX charttechnisch gesehen im deutlichst überverkauften
Bereich angekommen. Dementsprechend ist auch der VDAX, also das Angstbarometer der Börse,
auf einem sehr hohen Stand im charttechnisch überkauften Bereich. Der S&P 500 Index ist kurz
vor dem überverkauftem Bereich und könnte heute eventuell in den charttechnisch überverkauften
Bereich eintreten. Dies ist für den DAX das erste Mal seit November 2016, dass dieser im deutlich
überverkauften Bereich notiert. Steht damit eventuell ein vorläufiges Ende der Rally am Aktienmarkt
bevor? Schauen wir uns vielleicht zuerst die auslösenden Faktoren für die jüngsten Kursrückgänge
an. In den letzten Wochen gab es überraschende Kursrücksetzer im Technologieaktienbereich.
Technologie gilt oftmals als Vorläufer einer konjunkturellen Entwicklung. Gestern hatte ein deutscher
Automobilzulieferbetrieb eine satte Gewinnwarnung abgegeben, die den gesamten Sektor mit nach
unten gerissen hat. Möglicherweise schon wieder ein Vorbote einer sich verschlechternden
Konjunktur? Hingegen gab es Statements von der amerikanischen Notenbank FED und der EZB.
Beide erklären übereinstimmend, dass sie die Konjunktur als sehr robust einschätzen und
weiteren Zinsschritte nach oben planen (FED) bzw. die Geldschwämme jetzt einschränken
wollen (EZB). Es dürfte vermutlich nicht lange dauern, bis auch der erste Zinsschritt nach oben
von der EZB getaktet wird. Und wie wir wissen, bedeuten tendenziell steigende Notenbankzinsen
für die Aktienmärkte eher nichts Gutes. Auf der anderen Seite liegen aber die Zinsen nach wie
vor auf einem historisch niedrigen Niveau. Gut möglich also, dass sich die Aktienmärkte aufgrund
der niedrigen Zinsen länger stabil halten können als in vergangenen Wirtschaftszyklen.
Dann wären die Kursverluste der jüngsten Vergangenheit eher dem Faktor Angst geschuldet,
denn einer realen unmittelbar bevor stehenden Börsenwende. Welche Version die richtige ist,
werden sicher die nächsten Tage, Wochen und Monate zeigen. Schliessen wir den Kommentar mit
leicht optimistischen Klängen ab. Natürlich bedeutet ein charttechnisch stark überverkaufter
Zustand der Börsen auch immer die Chance auf eine, zumindest kurzfristig gesehen,
einsetzende Wende.


26. Juni 2017 - DAX bei rund 12.820 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.395 Punkten (Schlusskurs vom 23. Juni 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1184:
Die am Freitag Abend bekannt gewordene Pleite zweier italienischer Banken ist heute an der
Börse weitgehend geräuschlos vorbei gezogen. Auslöser war die EZB, die wohl nicht mehr bereit
war, diese beiden Banken zu stützen. Sie entschied offenbar so, weil die beiden Banken nicht
systemrelevant waren und in der Absicht, Schlimmeres zu vermeiden.
Aus charttechnischer Sicht hat der DAX in den letzten Tagen auf hohem Niveau etwas konsolidiert
und kann aufgrund des Anstiegs heute Morgen durchaus in Kürze wieder den charttechnisch
überkauften Zustand erreichen, dessen Beginn irgendwo bei der Marke von rund 12.900 Punkten
liegt. Sollte dieser Bereich vom DAX in Kürze abermals erreicht werden, so bin ich mir dann relativ
sicher, dass dann auch die Marke von 13.000 Punkten fallen sollte.


21. Juni 2017 - DAX bei rund 12.782 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.467 Punkten (Schlusskurs vom 20. Juni 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1133:
In Anlehnung und Abwandlung eines Zitats von Jack Sparrow aus dem ersten Teil des Films
"Fluch der Karibik" schreibe ich mal: "Beinahe!"
"Gestern war der Tag, an dem der DAX beinahe die 13.000 Punkte Marke erreicht hat!"
Doch ganz hat es offenbar nicht gereicht und so verlor der DAX bis zum späten gestrigen Abend
noch massiv an Wert. Das Bild spiegelt sich allerdings nicht an der Wall Street wider, noch an
asiatischen Börsen. Daher gehe ich davon aus, dass es sich um eine reine Markttechnik beim DAX
handelt und die Hausse beim DAX und die 13.000 Punkte Marke (noch?) nicht vom Tisch sind.


19. Juni 2017 - DAX bei rund 12.873 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.384 Punkten (Schlusskurs vom 16. Juni 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1184:
Abermals geht Macron gestärkt aus einer Wahl in Frankreich hervor. Dieses Ergebnis dürfte den
Börsen zunächst Auftrieb verleihen. Hinzu kommt, dass die Börsianer möglicherweise den Fall der
13.000 Punkte Marke im DAX sehen wollen. Doch es gibt auch erste Warnsignale, dass die Hausse
an den Börsen, zumindest temporär, mal an Schwung verlieren könnte. Zum Einen ist der zurück
liegende Zinsschritt der FED mittlerweile der Vierte in dem jüngsten Zinssteigerungstrend in den USA.
In normalen Zeiten wird es meist schon spätestens ab dem Dritten Zinsschritt problematischer für
den Aktienmarkt. Zum Anderen gab es einen kurzen, aber deutlichen Einbruch im Technologiemarkt,
zunächst an der NASDAQ in den USA, später dann auch weltweit. Dies kann eine normale Fluktuation
an den Börsen sein. Aber es kann auch der Vorbote einer sich abschwächenden konjunkturellen
Entwicklung in den USA sein, zumal Technologiewerte immer auch als Indikator der wirtschaftlichen
Entwicklung gelten. Mittlerweile kann auch festgehalten werden, dass sich die Position der USA
in der Welt unter Trump meiner Meinung nach verschlechtert hat. Erinnern wir uns, dass insbesondere
die US-Börsen nach der Wahl Trumps enorm von dem Wahlergebnis profitiert haben. Trump schaffte
offenbar im Vorfeld großes Vertrauen unter seinen Wählern, versprach massive Investitionen in die
Wirtschaft und massive Steuersenkungen. Die Rolle der USA war zunächst, trotz der rumpeligen Art
von Trump, stark und viele Länder gingen angesichts dieser Stärke erst einmal politisch gesehen
auf Tauchstation. Doch diese Machtposition hat sich mittlerweile, meiner Meinung nach, deutlich
zu Ungunsten der USA verändert. Die Liste der Feinde (oder zumindest der Kritiker) Trumps und der
USA wird größer und dies könnte sich auch auf die internationale Auswahl von Aufträgen in die USA
auswirken. Und damit a la long eben auch auf die amerikanische Wirtschaft. Daher könnten von
einer möglichen Korrektur am Aktienmarkt besonders die USA betroffen sein, wohingegen deutsche
und europäische Titel eher von einer, zumindest temporären Beruhigung des politischen Klimas,
profitieren könnten. Dennoch wird eine mögliche Korrektur am Aktienmarkt natürlich auch nicht
an den europäischen Börsen vorbei gehen können. Vorsichtiger Optimismus ist daher meiner
Meinung nach derzeit nicht die schlechteste Strategie.


14. Juni 2017 - DAX bei rund 12.848 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.342 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1285:
Seit dem letzten Kommentar an dieser Stelle wurde in Großbritannien neu gewählt. Die Wahl brachte
für Theresa May eine Schlappe. Umgekehrt könnte sie die Hoffnung der Finanzmärkte stärken, dass
Großbritannien eher einen weichen Brexit verfolgt oder am Ende sogar ganz in der EU verbleibt.
Den Finanzmärkten würde es vermutlich gefallen, genau so, wie Macron in Frankreich seine Macht
ausbauen konnte. Für mich ist es ohnehin fraglich, warum mit Theresa May ausgerechnet eine
Person den Brexit anführt, die ihn vor der Wahl überhaupt nicht wollte. Nun denn,
ein anderes Ereignis steht heute Abend auf der Agenda, nämlich die Notenbanksitzung der FED.
Hier wird allgemein erwartet, dass die amerikanische Notenbank um 20 Uhr unserer Zeit die
Leitzinsen ein viertes Mal um 0,25 % anhebt. Für Volatilität dürfte heute Abend ohnehin gesorgt sein.
Viel wichtiger als der Zinsschritt selbst wird die Einschätzung der FED sein, in welchem Tempo
weitere Leitzinserhöhungen zu erwarten sind. Lassen wir uns überraschen. Der DAX eilte heute
übrigens auf einen neuen Rekordstand und schicht sich vielleicht in den nächsten Tagen an,
die psychologisch wichige Marke von 13.000 Punkten erstmalig zu durchbrechen.


02. Juni 2017 - DAX bei rund 12.790 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.144 Punkten (Schlusskurs vom 01. Juni 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1218:
Der DAX schickt sich an, unmittelbar in den charttechnisch überkauften Bereich vorzudringen. Der
S&P 500 Index ist ohnehin schon im überkauften Bereich. Damit gibt es fast wieder einen Gleichlauf
der Aktienbörsen in den USA und Deutschland. Ich vermute nun, dass der DAX in Kürze die
13.000 Punkte Marke in Angriff nehmen könnte. Allen Lesern wünsche ich ein schönes
Pfingstwochenende!


31. Mai 2017 - DAX bei rund 12.606 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.029 Punkten (Schlusskurs vom 30. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1193:
Die im vorigen Kommentar beschriebene Divergenz zwischen DAX und S&P 500 Index aus
charttechnischer Sicht hat sich mittlerweile sogar noch deutlich verstärkt. So notiert der S&P 500
Index sogar noch in seinem überkauftem Bereich, wohingegen der DAX schon sehr nahe dem
überverkauftem Bereich notiert, was eine Prognose der Aktienbörsen in den nächsten Tagen und
Wochen noch schwerer macht als sonst. Das Beste wird wohl sein, abzuwarten, bis eindeutige
Signale geliefert werden.
Aus fundamentaler Sicht sind Aktien meiner Meinung nach alles andere als teuer. Es gibt teure
und auch sehr teure Aktien, einverstanden. Aber es gibt auch stark unterbewertete Aktien, teilweise
sehe ich Unterbewertungen von deutlich über 30 % hüben wie drüben des Atlantiks. Das ist
aus meiner Sicht daher kein überteuerter Markt. Natürlich kann es zu Rückschlägen kommen,
aber ein Ende des Bullenmarktes ist aus bewertungstechnischen Gründen nicht mal im Ansatz
zu erkennen.


26. Mai 2017 - DAX bei rund 12.564 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.082 Punkten (Schlusskurs vom 25. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1226:
Der im Vorgängerkommentar beschriebene charttechnische Gleichklang zwischen DAX und S&P 500
hat sich mittlerweile aufgelöst. Während der S&P 500 gestern im charttechnisch überkauften Zustand
angelangt ist, befindet sich der DAX tendenziell in Richtung überverkaufter Zustand. Diese Divergenz
zwischen DAX und S&P 500 ist historisch gesehen eher ungewöhnlich. Kurzfristig sah es nach der
Wahl von Macron nach einer zunehmenden Einigkeit und damit auch zunehmenden wirtschaftlichen
Stärke Europas aus, die sich auch in steigenden Kursen des Euro gegenüber anderen Währungen
ausgedrückt hat. Doch mittlerweile scheint der amerikanische Markt wieder eine relative Stärke gegenüber
dem DAX vorzuweisen. Bald beginnen die Sommermonate, die ja in dem Ruf stehen, für Investoren
die eher unattraktiven Monate des Jahres zu sein. Ob es in diesem Jahr so sein wird, bleibt abzuwarten.


23. Mai 2017 - DAX bei rund 12.595 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.895 Punkten (Schlusskurs vom 22. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1225:
Mittlerweile laufen DAX und der amerikanische S&P 500 Index wieder im charttechnischen Gleichklang.
Beide befinden sich in etwa in der Mitte der Bollinger Bänder in der neutralen Zone. Lediglich bei der
sehr kurzfristigen Bewegung zeigen sich Differenzen. So tendiert der DAX eher abwärts, während der
S&P 500 Index tendenziell aufwärts gerichtet erscheint. Eine grundsätzliche Bewegung der beiden
Indizex (also nach oben wie nach unten) ist aus charttechnischer Sicht im Augenblick nahezu gleich
wahrscheinlich. Eine Präferenz zu steigenden Kursen ergibt sich lediglich aus den stark gestiegenen
Aktienkursen in den vergangenen Monaten (The trend is yout friend!).
Fundamental ist das Thema Trump ein wenig in den Hintergrund gerückt. In Punkto möglicher
Amtsenthebung gibt es keine weiteren News. Gestern habe ich in der Presse übrigens eine
bullische Meinung vernommen, falls Trump zurück treten muss. Dieser Analyst prognostizierte einen
Anstieg von 1.000 Punkten beim Dow Jones, falls Trump vorzeitig des Amtes enthoben werden würde.
Also auch diese Meinung gibt es. Ansonsten ist Trumps handeln aus meiner Sicht nicht mehr
nachvollziehbar. Gleich welcher Meinung man grundsätzlich zum Thema Donald Trump ist oder war,
so muss geschrieben werden, dass er die Wünsche seiner Wählerschaft in den ersten Tagen und
Wochen nahezu wie versprochen umgesetzt hat. Mittlerweile betreibt er eine Politik, die zumindest für
mich nicht mehr nachvollziehbar ist. Da wird ein Iran zum Feind erklärt, der gerade eine Wahl hinter sich
gebracht hat, die einen gemässigten Politiker hervor gebracht hat. Mit Saudi-Arabien stellt man sich
partnerschaftlich auf. Nordkorea, eine Atommacht, wird hochgradig provoziert und gestern gab es noch
Berichte in der Presse zu lesen, nach denen Trump in Amerika jetzt noch mal bei den Ärmsten der Armen
den Rotstift ansetzen möchte. Ob diese Berichte richtig sind, kann ich aktuell nicht sagen, aber es war
so zu lesen.
Da, und hier möchte ich auf den Bericht des Analysten zurück kommen, weitet sich bei mir durchaus der
Phantasieraum, dass bei einer Amtsenthebung es tatsächlich zu einem Anstieg der Aktienindizes kommen
könnte, in gewisser Weise wäre dies auch als Freudenhüpfer auszulegen, dass es ein Anderer macht.
Natürlich nur, falls es so kommt.


18. Mai 2017 - DAX bei rund 12.587 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.607 Punkten (Schlusskurs vom 17. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1128:
Offenkundig sehen die Finanzmärkte einer möglichen Amtsenthebung von Donald Trump mit großer
Sorge entgegen. All die angekündigten Massnahmen zur Belebung der Wirtschaft von Donald Trump
würden mit einer Amtsenthebung möglicherweise ebenfalls entfallen. Was die Börse grundsätzlich
überhaupt nicht liebt ist Unsicherheit. Und leider stehen wir mit dem drohenden Amtsenthebungsverfahren
gegen Donald Trump einer solchen Unsicherheitsphase gegenüber, in der keiner wirklich weiss,
ob es zur Amtsenthebung kommt und wenn ja, wann. Dementsprechend ist der S&P 500 Index jetzt
im leicht charttechnisch überverkauftem Zustand angekommen. Beim DAX sieht es da charttechnisch
noch besser aus. Das untere Bollinger Band verläuft beim DAX irgendwo im Bereich um 12.150 Punkte.
Da sind wir aktuell natürlich noch ein wenig von entfernt. Dennoch kann sich die Geschichte um
Donald Trump zu einem Flächenbrand entwickeln und die Börsen noch deutlich tiefer mit reissen.
Ein wenig Vorsicht wäre sicher aktuell nicht verkehrt. Zumal wir auch nicht vergessen dürfen, dass
neben dem Thema Donald Trump auch noch die saisonal eher schlechtere Zeit an den Börsen beginnt
und zudem von der FED im Juni weitere Zinsschritte nach oben drohen, dem die EZB verbal bereits in
Kürze folgen dürfte.


17. Mai 2017 - DAX bei rund 12.758 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.980 Punkten (Schlusskurs vom 16. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1106:
Donald Trump steht in den USA politisch unter Druck. Einige vergleichen seine aktuelle Situation
schon mit der von Nixon und der Watergate Affäre. Damals musste Nixon vom Amt des Präsidenten
der USA zurück treten. Wird auch Donald Trump dieses Schicksal erleiden?
Falls ja, habe ich offen gestanden keine Ahnung davon, wie die Finanzmärkte darauf reagieren
würden. Unter Trump sind die Aktienkurse massiv gestiegen. Würde ein Rücktritt einen Aktiencrash
auslösen? Oder würden die Finanzmärkte erleichtert reagieren und noch deutlicher steigen?
Am ehesten vermag ich eine Einschätzung zum Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro abzugeben.
Da vermute ich eine Schwächung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Aber selbst da würde ich
mich nicht festlegen wollen. Eins erscheint mir aber dennoch sicher bei einem Rücktritt Trumps,
nämlich die Volatilität an den Aktienmärkten und den Devisenmärkten dürfte enorm hoch sein.
Warten wir also ab, wie es mit der Geschichte um Donald Trump weiter geht.


15. Mai 2017 - DAX bei rund 12.832 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.896 Punkten (Schlusskurs vom 12. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0934:
Aus charttechnischer Sicht scheint der DAX wieder in den überkauften Bereich einzutreten. Dies
ist kurzfristig ein sehr positives Signal und spricht für kurzfristig weiter steigende Aktienkurse.
Somit eilt der DAX auch weiterhin von Rekordstand zu Rekordstand. Die Marke von 13.000 Punkten
beim DAX ist eine Marke, die aus charttechnischer Sicht inzwischen leicht übersprungen werden
kann, da die obere Marke der Bollinger Bänder diesen Spielraum aktuell zulässt. Oftmals ist es
auch so, dass solche "geraden Marken" wie die 13.000 Punkte Marke beim DAX erreicht werden
wollen und oftmals dann auch erreicht werden. Freuen wir uns also zunächst vermutlich über
weiter steigende Aktienkurse!


12. Mai 2017 - DAX bei rund 12.724 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.919 Punkten (Schlusskurs vom 11. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0863:
Mit dem Fortschreiten des Monats Mai stellt sich dem Anleger natürlich die Frage, ob die alte
Börsenweisheit "Sell in May and go away!" auch in diesem Jahr richtig sein kann.
Es gibt bei der Antwortsuche sowohl Faktoren, die einen weiteren Anstieg der Aktienmärkte
begünstigen als auch Faktoren, die ein Absinken des Aktienmarkts zur Folge haben könnten.
Zu den positiven Faktoren gehören sicher die aktuell sehr robuste Konjunktur und in Folge dessen
auch überwiegend sehr robuste Gewinnentwicklungen in den Unternehmen. Die politische
Großwetterlage scheint sich oberflächlich gesehen wieder entspannt zu haben. Schaut man etwas
tiefer hin, ist die Demokratie, so wie wir sie bisher kannten, in immer mehr Staaten dieser Welt
auf dem Rückzug. Mehr und mehr setzen Staaten und deren Machthaber eine politische
Marschrichtung, der dann bedingungslos gefolgt werden muss. Widerstände, auch in ach so
demokratisch genannten Staaten, werden brutal weggeprügelt oder per Gehirnwäsche
über die Medien eliminiert. Dies ist grundsätzlich eine sehr beunruhigende Entwicklung,
die auch auf die Börsen irgendwann gewaltig durchschlagen kann.
Und da sind wir auch schon bei den Nagitvfaktoren angekommen, zu denen sicher auch die
weiter geplanten Leitzinsanhebungen in den USA zählen dürften, die a la long betrachtet,
irgendwann Gift für die Börsen sein sollten.
Zudem sind die Bewertungen der Aktien im Durchschnitt durch den Börsenanstieg der vergangenen
Monate, deutlich gestiegen. Das allein könnte auch wieder für Rückschläge sorgen.
An diesem Punkt aber dennoch eine kleine Entwarnung aus meiner Sicht: Obwohl die
Bewertungen der Aktien deutlich gestiegen sind, finde ich mit meinem
Unternehmensbewertungsmodell aber immer noch genügend Aktien, die ich als unterbewertet
einschätzen würde. Dies ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Aktienmärkte ihre Höchststände
möglicherweise noch nicht gesehen haben!? Dies war Ende 2007 ganz klar anders. Zu diesem
Zeitpunkt habe ich keine Aktie mehr gefunden, die noch attraktiv bewertet war.
Charttechnisch gesehen, um mit diesem Punkt meinen heutigen Kommentar abzuschliessen,
ist die Situation derzeit noch unklar. Allen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende!


08. Mai 2017 - DAX bei rund 12.767 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.007 Punkten (Schlusskurs vom 05. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0984:
Der Gewinner der Frankreichwahl steht nun fest. Es ist Emmanuel Macron. Mit anderen Worten,
aus Sicht der Börse der ideale Wahlgewinner. Gemessen daran ist die aktuelle Reaktion beim DAX
eher enttäuschend. Gegenüber dem Schlußstand des DAX am Freitag um 22 Uhr liegt der Index
aktuell sogar im Minus. Offenbar hat die Börse den Wahlsieg von Macron bereits eskomptiert.
Zudem kommt noch, dass die charttechnischen Indikatoren stark überkauft sind, was mindestens
jetzt mal auf eine zeitliche Verschnaufpause hinweisen kann. Die 13.000 Punkte Marke beim DAX
steht aus meiner Sicht zwar nach wie vor im Raum der Möglichkeiten. Möglicherweise jedoch wird
es ein paar Tage dauern, bis sich der DAX in diesen Bereich hervor wagen kann, falls überhaupt.


05. Mai 2017 - DAX bei rund 12.610 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.951 Punkten (Schlusskurs vom 04. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0971:
Rein charttechnisch gesehen befinden sich DAX und S&P 500 im oder nahe dem überkauftem
Bereich. Der DAX, der gestern gerade wieder in den überkauften Berech hinein gekommen ist,
könnte jetzt, geht es rein nach der Charttechnik, noch deutlich weiter zugewinnen. Beim S&P 500
ist die Situation eher ambivalent, denn nachdem der S&P 500 jüngst den charttechnisch überkauften
Bereich durchlaufen hat, steht er jetzt knapp unterhalb des überkauften Bereichs. Damit
kann er sowohl weiter nach unten abgleiten als auch neuerlich, ähnlich dem DAX, wieder in den
überkauften Bereich vordringen.
Vieles, wenn nicht alles wird aber natürlich von den Wahlen am Sonntag in Frankreich abhängen.
Die Börse scheint hier einen Sieg Macrons schon zu verarbeiten. Doch Le Pen ist noch lange nicht
geschlagen, auch wenn es viele gerne so hätten. Ähnliche "Prognosen" gab es bereits beim Brexit
und auch bei Donald Trump. Wie die Realität heute aussieht, wissen wir.
Sollte Macron gewinnen, könnte die Börse am Montag tatsächlich noch mal deutlicher ansteigen.
Der US-$ dürfte gegenüber dem Euro fallen. Wie viel aber bereits heute in den Kursen eingepreist
ist, bleibt abzuwarten. Sollte Le Pen gewinnen, dürften die Börsen in den ersten Minuten und Stunden
heftig nachgeben und der US-$ deutlich gegenüber dem Euro steigen. Nach einigen Stunden,
vielleicht auch erst einigen Tagen, sollte dann eine Gegenreaktion einsetzen, denn nichts wird
bekanntlich so heiss gegessen, wie gekocht. Die EU steckt dann zweifellos in einer gravierenden
Existenzkrise. Aber, auch wenn die EU sich neu erfinden muss, geht das Leben weiter. Frankreichs
Wirtschaft dürfte seine Position unter Le Pen perspektivisch deutlich steigern, denn eine Einführung
eines Francs 2.0 dürfte über die Abwertung gegenüber dem Euro zu erheblich besseren Exportchancen
der französischen Industrie führen.
In Summe sind am Montag sehr hohe Volatilitäten, sowohl in die eine, wie auch in die andere
Richtung zu erwarten.


02. Mai 2017 - DAX bei rund 12.463 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.913 Punkten (Schlusskurs vom 01. Mai 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0910:
Am kommenden Sonntag findet in Frankreich die finale Wahl des neuen Präsidenten statt. Ob
diese Wahl letztendlich für Europa eine Schicksalswahl wird, vermag ich nicht zu sagen. Für die
kurzfristige Börsenentwicklung könnte die Wahl am Sonntag aber sehr wohl eine Schicksalswahl
sein. Der Presse war jüngst zu entnehmen, dass Marine Le Pen in den Umfragewerten bei 41 %
liegt und Macron bei 59 %. Diese Werte deuten zwar bis dato auf Macron als Gewinner hin, sind
aber alles andere als eindeutig. Sollte Macron tatsächlich am Sonntag als Sieger hervor gehen,
könnte die Börse sehr kurzfristig gesehen und aus meiner Sicht noch einmal um ein paar
Prozentpunkte steigen. Siegt Marine Le Pen, dürfte sehr kurzfristig gesehen mit einem Börsengewitter
zu rechnen sein. Ich habe einige Kursziele für den DAX gelesen, die bei rund 8.000 Punkten liegen.
Dies sind sicher nur Einzelmeinungen, dennoch zeigen sie meiner Meinung nach ein deutliches
Ungleichgewicht zwischen Chance und Risiko am Montag nach der Wahl. Ein wenig Vorsicht kann
daher im Moment an der Börse aus meiner Sicht nicht Schaden.


26. April 2017 - DAX bei rund 12.456 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.996 Punkten (Schlusskurs vom 25. April 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0922:
Sowohl DAX als auch S&P 500 sind mittlerweile aus charttechnischer Sicht im sehr deutlich
überkauftem Bereich angekommen. Das heisst, die Anleger sind unglaublich euphorisch.
Fundamental und politisch gesehen bin ich mir nicht sicher, ob diese Eurphorie wirklich
berechtigt ist. In Frankreich wird am 07. Mai der Präsident gewählt und erst an diesem Abend steht
der neue Präsident von Frankreich fest. Die Börse erwartet Macron. Wenn aber Marine Le Pen
gewinnt, ist das Rückschlagspotential riesig. Heute Nachmittag erwarten Anleger weitere
Details zur geplanten Steuerreform (Steuererleichterungen für Unternehmen) in den USA.
Diese könnten die Börse noch einmal kurz beflügeln. Doch insgesamt steigen meiner
Meinung nach auch die Risiken, dass die Aktienindizes auch mal wieder nachgeben könnten.
Vergessen wir auch nicht, dass der Zinserhöhungszyklus in den USA aller Voraussicht nach
noch lange nicht abgeschlossen ist.


24. April 2017 - DAX bei rund 12.447 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.742 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0851:
Frankreich hat gewählt und Europa atmet auf. In Folge dessen stieg der Euro gewaltig an und die
Aktienmärkte haussieren. Marine Le Pen, von einigen Politikern als großes Übel gekennzeichnet,
hat die Wahl in Frankreich verloren. Verloren, denn am 07. Mai kommt es zur Stichwahl zwischen
Macron und Le Pen. Verloren, häh? Wer kann schon sagen, wer am 07. Mai wirklich Präsident
von Frankreich wird? Eins ist sicher: Am 08. Mai wissen wir alle Bescheid. Doch nur weil Le Pen
ein paar Prozentpunkte hinter Macorn gelandet ist, heisst das doch nicht, dass sie verloren hat.
Die Euphorie an den Börsen könnte daher auf einem eher instabilen Fundament stehen. Warten
wir also geduldig ab, wer wirklich am 07. Mai Präsident von Frankreich wird.


21. April 2017 - DAX bei rund 12.078 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.584 Punkten (Schlusskurs vom 21. April 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0695:
Ein wenig Zurückhaltung übers Wochenende bei der Aktienquote kann aus meiner Sicht aktuell nicht
schaden. Denn je nach vorläufigem Wahlausgang in Frankreich gibt es moderate Chancen auf steigende
Aktienkurse und gravierende Risiken bei einem vorläufigem Sieg von Marie Le Pen, da dann Europa in
der aktuellen Form nicht weiter existieren kann und wird. Daher sollte der Anleger vielleicht zunächst in
den sicheren Hafen wechseln und mit einer höheren Cashquote ins Wochenende gehen!?


19. April 2017 - DAX bei rund 12.023 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.523 Punkten (Schlusskurs vom 18. April 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0726:
Wie heute aus den Nachrichten zu erfahren, kreuzt derzeit vor Nordkorea doch kein Flugzeugträger
der USA herum!? Wie dem auch sei:
Der Aktienmarkt könnte jetzt etwas nach unten weg brechen. Könnte, denn sicher ist an der Börse
ohnehin nichts. Der S&P 500 Index notiert charttechnisch gesehen an der Grenze zum überverkauftem
Bereich und könnte hier noch mal erneut kräftig eintauchen. Der DAX ist dicht vor der charttechnisch
überverkauften Marke und könnte in einem ersten Schritt sehr schnell bei rund 11.900 Punkten landen.
Natürlich muss es nicht so kommen, aber die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Nachgeben der
Aktienmärkte ist aus meiner Sicht höher als ein neuerlicher Aufschwung. Die nächsten Stunden und
Tage versprechen an der Börse spannend zu werden, auch vor dem Hintergrund der am Sonntag in
Frankreich statt findenden ersten Wahlrunde.


18. April 2017 - DAX bei rund 12.024 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.636 Punkten (Schlusskurs vom 17. April 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0662:
Die Wahl in Frankreich rückt näher und mit ihr wohl auch die Sorge der Finanzmärkte über den
Ausgang. Gleichzeitig hat sich das Verhältnis zwischen den Atommächten Russland und USA
unter Trump noch einmal rapide verschlechtert. Vor Nordkorea kreuzen US-Kriegsschiffe und
auch hier droht eine Eskalation. Man muss sehen, dass Trump von deutlich mehr als 40 % der
Amerikaner gewählt wurde. Vermutlich aus ganz vielen Gründen. Die Arbeiterklasse hat kaum genug
Lohn, um davon zu leben. Der amerikanische Traum ist nicht mehr möglich usw. Daher wollten viele
der politischen Elite mehr als einen Denkzettel verpassen. Einige haben Trump aber sicher auch
gewählt, damit die Eskalation zwischen Russland und den USA aufhört. Statt dessen gibt es nun eine
gefährliche Eskalation und nimmt man Nordkorea noch hinzu, bewegt sich Trump eigentlich schon
deutlich Abseits seiner bislang klaren Linie des "Amerika First". Vielleicht plant er durch verschiedene
Schachzüge, die wir alle nicht mehr verstehen, eine Lösung hier und da herbei zu führen?. Falls das
jedoch nicht der Fall ist, erscheint Trump zunehmend als völlig unberechenbar. Die Finanzmärkte
sind angesichts der politischen Bedrohungen noch relativ munter. Allerdings könnte sich das auch
schnell ändern. Die amerikanische Notenbank FED bzw. einige Mitglieder betonen immer noch
medial sehr ausgeprägt, dass es noch in diesem Jahr zu mindestens 3 weiteren Zinserhöhungen
kommen wird. Normalerweise fährt eine Notenbank eher auf Sicht und weiss selbst nicht, wie die
Zinspolitik in 3 Monaten aussieht. Nun aber das klare Bekenntnis, noch in diesem Jahr mindestens
3 Zinserhöhungen vor zu nehmen. Mir erscheint es so, als würde die Notenbank FED über die bisherigen
3 Zinsschritte hinaus verbal zu einer weiteren Bremsaktion der Wirtschaft beitragen. Ob das gelingt und
damit zu einer weichen Landung der Wirtschaft führt, sei mal dahin gestellt. Der amerikanische S&P 500
könnte heute (rein charttechnisch gesehen) vielleicht stärker in den überverkauften Bereich eintauchen.
Eventuell folgt dann in einigen Tagen auch der DAX!?


16. April 2017:
Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle ein frohes und friedliches Osterfest!!!


10. April 2017 - DAX bei rund 12.224 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.656 Punkten (Schlusskurs vom 07. April 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0582:
Der Kommentar vom 05. April 2017 beschrieb ein Szenario, welches mittlerweile exakt eingetroffen
ist. Der DAX hat etwas Luft verloren und steht nun vor den zwei Möglichkeiten, entweder abermals
kräftig nach oben zu ziehen (zunächst in den Bereich von knapp 12.400 Punkten) oder aber weiter
abzugleiten. Politisch gesehen kommen einige verstörende Nachrichten über die Ticker. Durch
den Eingriff Trumps in Syrien hat er erstmalig seine bislang klare Linie verlassen und eben doch
militärisch massiv eingegriffen. Jetzt hat er eine direkte Konfrontation zwischen den USA und
Russland ausgelöst. Damit nicht genug, schickt er nun auch noch einen Flugzeugträger Richtung
Nordkorea. Mit diesen Schritten bringt er direkt amerikanische Soldaten in Gefahr und indirekt das
amerikanische Volk. Also ganz entgegen dem Slogan "Amerika First!". Prompt spenden ihm auch
all jene Beifall, die ihn bisher massiv kritisiert haben. Wie sich dieser Sinneswandel noch weiter
auswirkt, auch persönlich auf seine Präsidentschaft und die Börse, bleibt abzuwarten.


05. April 2017 - DAX bei rund 12.247 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.689 Punkten (Schlusskurs vom 04. April 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0674:
Charttechnisch gesehen hat der DAX seinen Peak im überkauftem Bereich durchlaufen und schickt
sich derzeit an, die Grenzlinie zwischen überkauftem Bereich und neutralem Bereich von oben nach
unten zu berühren und eventuell zu durchbrechen. Der S&P 500, der derzeit relativ gesehen schlechter
läuft als der DAX, ist derzeit im unteren Drittel der neutralen Zone angelangt. Rein theoretisch hätte
der S&P 500 damit noch die Möglichkeit, im Rahmen der jüngsten Aufwärtsbewegung auch den
überkauften Bereich zu erreichen, allerdings kann es natürlich auch sein, dass diese Aufwärtsbewegung
hier kurzfristig stoppt und sich der S&P 500 jetzt mal an dem fallenden DAX orientiert!? Für den DAX selbst
kann es in den nächsten Stunden und Tagen zunächst einen deutlicheren Rückschlag geben, bevor sich
dann, sicher auch im Einklang mit dem S&P 500 entscheidet, ob beide Indizes abermals in den
überkauften Bereich vordringen können oder ob die Aufwärtsbewegung an den Börsen derzeit vorerst
beendet ist.
Fundamental gesehen läuft es derzeit sicher noch rund in der Weltwirtschaft. Allerdings, hier wiederhole
ich gerne Elemente aus den Vorgängerkommentaren, wird Ende April/Anfang Mai in Frankreich gewählt.


31. März 2017 - DAX bei rund 12.251 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.728 Punkten (Schlusskurs vom 30. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0683:
Nun befindet sich der DAX im charttechnisch deutlich überkauftem Bereich. Er läuft damit dem
S&P 500 Index deutlich voraus, der sich nach wie vor in etwa in der Mitte der neutralen Zone
bewegt. Daher kann es sein, dass die vorläufige Topbildung beim DAX noch nicht beendet ist,
falls der S&P 500 in den nächsten Handelstagen nachzieht, und seinerseits in den charttechnisch
überkauften Bereich eintritt.
Fundamental und politisch gesehen darf man auf der einen Seite die steigenden Leitzinsen in
den USA nicht ausser Acht lassen. Auch verbale Kommentare von Notenbankern, wie viele
Zinserhöhungen diese noch in diesem Jahr sehen, könnten irgendwann Spuren hinterlassen.
Schliesslich stehen auch nach wie vor Ende April/Anfang Mai Wahlen in Frankreich an. Die Politikereliten
und auch die Börse scheinen sicher, dass Marine Le Pen nicht als Sieger aus den Wahlen hervor
geht. Gestützt kann dieser Umstand dadurch werden, dass sich die so genannten Rechtspopulisten
in Europa und auch in Deutschland (siehe Landtagswahl im Saarland sowie Umfragewerte der
AFD) eher im Rückwärtsgang befinden. Diese Ansicht birgt zunächst explosiven Sprengstoff für die
Börsen, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden und Marine Le Pen doch als Sieger aus den
Wahlen in Frankreich hervor geht. Last but not least, vergessen Sie nicht die alte Börsenweisheit:
"Sell in may and go away!"


28. März 2017 - DAX bei rund 12.068 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.551 Punkten (Schlusskurs vom 27. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0859:
Nach wie vor beweist der DAX relative Stärke gegenüber dem S&P 500. Trotzdem ist auch der
DAX in den vergangenen Tagen wieder kurzfristig unter die 12.000 Punkte Marke gefallen. Die
charttechnische Situation ist aber jetzt die, dass der DAX knapp vor dem überkauftem Bereich
notiert, wohingegen der S&P 500 im überverkauftem Zustand verharrt. Spannend wird sein, ob
sich der DAX vom S&P 500 kurzfristig abkoppeln kann? Zum positiven Stimmungsbild hat vielleicht
auch der Erfolg der CDU bei der Saarlandwahl beigetragen. Die Börse hofft darauf, dass die
Rechtspopulisten in Europa einen Negativtrend erleiden und daher ein Ausscheiden eines
Landes der EU (zum Beispiel Frankreich) unwahrscheinlicher wird. Daher vielleicht auch die
relative Stärke des DAX!?


24. März 2017 - DAX bei rund 12.075 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.696 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0809:
Die relative Stärke des DAX gegenüber dem amerikanischen S&P 500 Index setzt sich scheinbar fort.
Während der S&P 500 Index charttechnisch gesehen noch in der überverkauften Zone verharrt, steht
der DAX derzeit wieder kurz vor dem überkauftem Bereich.
Ein kleiner Gedankenschlenker:
Früher kaufte ein Unternehmen Aktien in der Regel dann zurück, wenn es den Aktienkurs als zu niedrig
empfand. Heute, in Zeiten von Negativzinsen muss dieser Grund nicht mehr der Hauptgrund sein.
Denn Unternehmen müssen inzwischen für Cash auf der Bank Geld bezahlen. Wird das Geld für einen
Aktienrückkauf genutzt, erhöht sich automatisch der Gewinn des Unternehmens, eben weil es keine
Strafzinsen mehr zahlen muss. Ein reizvoller Gedanke für einen Unternehmenslenker.


22. März 2017 - DAX bei rund 11.871 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.668 Punkten (Schlußkurs vom 21. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0800:
Inzwischen hat sich der Markt wohl zunächst für eine Konsolidierung der Aktienkurse entschieden.
Es ist damit seit mehreren Monaten die erste Konsolidierung in einer Phase permanent steigender
Aktienkurse. Zu beobachten ist aktuell, dass der S&P 500 Index bereits charttechnisch gesehen
leicht überverkauft ist. Es kann daher sein, dass die Konsolidierung hier zunächst noch etwas weiter
läuft. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auch, dass die USA in punkto Börse in den vergangenen
Monaten eindeutig das Zugpferd war und die europäischen Indizes (wie zum Beispiel den DAX)
outperformt hat. Dieser Trend ist mit dem gestrigen Tage zu Ende gegangen. So liegt der S&P 500
Index, wie bereits geschrieben, mittlerweile im charttechnisch überverkauftem Bereich, während
der DAX bis zum Erreichen des unteren Bollingerbandes noch Luft bis auf circa 11.800 Punkte hat.
Als Gründe für den Kursrutsch gestern nennen einige Medien die Befürchtung, dass Trumps
Steuererleichterungen nicht so schnell umgesetzt werden können wie geplant. Damit würden
die Unternehmen auf der Gewinnseite nicht so schnell mehr Geld nach Steuern einbehalten können,
wie noch vor einigen Wochen geplant. Allerdings empfinde ich diese Nachricht nicht als so schlecht,
denn nach der 3. Zinserhöhung durch die Notenbank Fed und weiteren Ankündigungen über
mögliche Zinserhöhungen in diesem Jahr (hier werden von Notenbankmitgliedern noch potentiell
3 bis 4 in den Raum gestellt), wäre eine leichte Dämpfung der wirtschaftlichen Entwicklung aus
meiner Sicht jetzt nicht unerwünscht. Ich meine, noch 3 bis 4 Zinserhöhungen in diesem Jahr???
Ob das die Börse gut verkraftet, sei mal dahin gestellt. Zudem beginnt so langsam die Zeit, in der
sich der Anleger vorbereiten sollte, einen Teil seiner Aktien zu verkaufen, geht es nach dem saisonalen
Muster ("sell in may and go away!"). Und dann gibt es ja auch noch die Wahl in Frankreich. Nicht zu
vergessen.


20. März 2017 - DAX bei rund 12.062 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.914 Punkten (Schlußkurs vom 17. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0768:
Charttechnisch gesehen hat sich die kurzfristige Situation zwischen DAX und S&P 500 ein wenig
verändert. Während der DAX mittlerweile im leicht überkauftem Bereich angekommen ist, hat der
S&P 500 diesen noch nicht erreicht. Es besteht hier kurzfristig gesehen daher die Möglichkeit,
dass sowohl der DAX deutlicher und kräftiger in den charttechnisch überkauften Bereich eintritt
und auch der S&P 500 kräftig in den charttechnisch überkauften Bereich rein zieht. Geschieht dieses
Szenario, sind schnelle und kräftige Zuwächse in beiden Indizes zu erwarten.
Oder, beide Indizes konsolidieren jetzt wirklich mal für eine längere Zeit. Wie dem auch sei:
Nachdem die Freunde Europas und auch partiell die Finanzmärkte mit Freude auf den Ausgang
der Wahl in den Niederlanden reagiert haben, rücken die Präsidentschaftswahlen in Frankreich
gegen Ende April/Anfang Mai immer mehr in den Fokus. In der Presse werden verschiedentlich
Zweifel laut, ob aus Sicht der Europafreunde Marine le Pen verhindert werden kann.
Denn die Situation in den Niederlanden und in Frankreich unterscheidet sich doch in mehreren Punkten
gravierend voneinander. So liegt beispielsweise in Frankreich die Arbeitslosenquote erheblich
höher als in den Niederlanden. Ausserdem wird Frankreich erheblich mehr von islamistischer
Gewalt heim gesucht als es in den Niederlanden bis dato der Fall ist. Kurzum: Der Ausgang der
Wahl in Frankreich ist und bleibt offen bis zum finalen Wahltag und Überraschungen in die eine
oder andere Richtung sind einzuplanen und werden vermutlich für bewegte Zeiten an den Börsen
sorgen.


17. März 2017 - DAX bei rund 12.145 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.950 Punkten (Schlußkurs vom 16. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0726:
Der Aktienmarkt hat die gestrige Leitzinserhöhung in den USA um 25 Basispunkte offenkundig sehr
gut verdaut. So stiegen die wichtigsten US-Indizes noch vor Bekanntgabe des Wahlergebnises in den
Niederlanden deutlich an. Zudem kam dann am späten Abend noch das Wahlergebnis in den
Niederlanden, nachdem Mark Rutte mit rund 31 Prozent weit vor Geert Wilders mit rund 19 % der
Stimmen gelandet ist. Die Börse reagiert auch heute euphorisch auf diesen Sieg und der DAX befindet
sich charttechnisch gesehen wieder im überkauften Bereich. Damit eröffnen sich grundsätzlich in
den nächsten Tagen Chancen auf weitere Gewinne am Aktienmarkt, sowohl in den USA als auch in
Europa. Obwohl ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Erfolg von Rutte in den Niederlanden
nicht hundertrprozentig gezogen werden kann, ist es doch wahrscheinlich, dass die Übernahme
von Maßnahmen, die auch Geert Wilders nicht anders getroffen hätte, den Erfolg gebracht hat.
Wir erinnern uns, dass Rutte einer türkischen Familienministerin die Einreise in die Niederlande
verwehrt hatte und mit polizeilicher Härte danach gegen türkische Demonstranten vorgegangen ist.
Zukunftsweisend, auch für die Wahl in Frankreich, sollte es nicht verwundern, dass eine partielle
Kopie von Forderungen der so genannten Rechtspopulisten von Regierungsseiten in Europa statt
findet, vor allem um auf Wählerstimmenfang zu gehen und damit den Sieg der Rechtspopulisten
in einem Land Europas unwahrscheinlicher macht. Dies gefällt offenbar der Börse und daher wird
die Börse wahrscheinlich deutlich gelassener auf die Wahlen in Frankreich in circa 1 Monat schauen.


16. März 2017 - DAX bei rund 12.019 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.837 Punkten (Schlußkurs vom 15. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0628:
Die vorherrschende Meinung an der Börse ist es wohl, dass ein Wahlgewinner in den Niederlanden
Geert Wilders eher schlecht für die Börse wäre. Ob das am Ende wirklich schlecht für die Börse und
für Europa ist, sehen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Augen. Daher vermag ich
nicht vorher zu sagen, ob die Börse nach einem Wahlsieg Wilders nun steigt oder fällt. Verfolgt man
aber die Nachrichtenlage, kann Wilders nur eine Regierung stellen, wenn er heute einen Erdrutschsieg
erlangt, der weit über den Wahlprognosen liegen müsste. Eher unwahrscheinlich! Daher wird sich der Hauptblick der
Börsianer heute vermutlich eher auf die angekündigte Zinserhöhung der Notenbank FED richten und der
erste, Ernst zu nehmende Showdown in Europa vermutlich erst mit den Wahlen in Frankreich Mitte April statt finden.


14. März 2017 - DAX bei rund 11.998 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.881 Punkten (Schlußkurs vom 13. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0639:
Die nächsten Tage an der Börse dürften aller Voraussicht nach etwas volatiler werden. Im
Vereinigten Königreich startet heute offiziell die Umsetzung des Brexits und in den Niederlanden
wird gewählt. Keiner weiss, wie die Niederländer letztlich abstimmen werden. Und selbst wenn man
das Ergebnis voraussagen könnte, weiss ich nicht einmal, wie das Ergebnis von der Börse
interpretiert wird. Nebenbei kommt in den USA noch die Notenbank FED zusammen. Es wird
hier mit einer Leitzinsanhebung gerechnet. Warten wir also geduldig ab, was bis Ende der
Woche an Neuigkeiten auf dem Tisch liegt.


10. März 2017 - DAX bei rund 12.029 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.858 Punkten (Schlußkurs vom 09. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0682:
Gestern tagte die EZB. Das Ergebnis ist, dass die EZB den Finanzmärkten signalisiert, dass die
Geldflut in Form niedriger Zinsen und weiterhin massiven Anleihekaufprogrammen noch eine sehr
lange Zeit anhalten wird. Gleichzeitig ist zu registrieren, dass der Preis für Öl in den letzten Tagen und
Wochen, sehr deutlich zurück gekommen ist. Ein Grund für die temporär höhere Inflation im Euroraum.
Öl als Vorprodukt und als Energieträger hat eine wesentliche Bedeutung für die kommende Inflation
und damit auch für die Zinsentwicklung. Die soll, hier wiederhole ich mich, laut EZB noch für eine
sehr lange Zeit niedrig bleiben. Wenn es so kommt, dürfte das auch für die Immobilienmärkte in
Europa weiterhin sehr vorteilhaft sein und bleiben. Insofern könnte sich die jüngste Verunsicherung
in der Immobilienbranche sehr rasch legen und die Preise für Immobilien bald wieder weiter anziehen.
Kurzfristige Gefahren für die Börse könnten von den Wahlen in den Niederlanden und besonders
den Wahlen in Frankreich erwachsen, wenn diese an die so genannten Rechtspopulisten gehen.
Wobei das Beispiel Donald Trump und auch Brexit zeigen, dass die Finanzmärkte durch Rechtspopulisten
zwar sehr kurzfristig negativ getroffen werden, aber schon innerhalb eines Tages ziehen die Börsen
wieder an und gehen danach in einen Euphoriesturm über. Die Situation ist zugegeben in Europa
anders, da sich in den USA durch die Wahl Trumps das System nicht verändert hat und beim Brexit
nur ein Teil Europas abgespalten wird. Fällt Frankreich, so bedeutet das vermutlich das Ende Europas
in seiner jetzigen Form und das Ende des Euros. Ob das aber von den Finanzmärkten wirklich als
"schlimm" eingestuft wird oder am Ende einer Befreiung und Entfesselung der Börse gleich kommt,
muss erst einmal abgewartet werden. Großer Gewinner unter Marine Le Pen wäre vermutlich die
französische Wirtschaft und die französischen Unternehmen sowie die französischen Arbeiter und
Angestellten. Die könnten nämlich dann über eine Wiedereinführung des Franc gegenüber dem verbliebenen
Euro abwerten und damit gravierend wettbewerbsfähiger werden.


06. März 2017 - DAX bei rund 11.972 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 21.006 Punkten (Schlußkurs vom 03. März 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0602:
Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten ist nach wie vor sehr stark. Dennoch bringt der März einige
Ereignisse, die vielleicht einige Turbulenzen an den Börsen hervor rufen könnten. Zum Einen wird
im März in den Niederlanden gewählt. Das Ergebnis der Wahl bleibt abzuwarten. Ebenso die Reaktion
der Börse. Zum Anderen wird die Notenbank der USA aller Voraussicht nach im März die Zinsen
weiter anheben. Um welchen Zinsschritt, bleibt auch hier abzuwarten. Es ist allerdings dann bereits
die dritte Zinserhöhung. Und die dritte Zinserhöhung markiert oftmals auch einen Wendepunkt am
Aktienmarkt. Die Zinserhöhungen zielen ja letztlich auf Abkühlung der wirtschaftlichen Entwicklung.
Während die erste und die zweite Zinserhöhung in der Regel nur leicht bremsenden Charakter hat,
kann mit der dritten Zinserhöhung eine zunehmende Auswirkung der Geldpolitik auf die Wirtschaft
beobachtet werden, wenngleich auch erst in den folgenden Monaten. Da aber die Börse auch
Entwicklungen vorweg nimmt, kann die Börse eventuell bald auch mal wieder negativere Monate
zeigen. Zudem beginnt Ende April die wenig geliebte Sommerzeit, zu der es ja auch eine
Börsenweisheit gibt, nämlich: Sell in May and go away!


24. Februar 2017 - DAX bei rund 12.036 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.810 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0538:
Nach der gestrigen Rede Donald Trumps gehen die Börsen heute wieder kräftig ins Plus. Der
DAX zum Beispiel hat die Hürde von 12.000 Punkten abermals genommen. Zwischenzeitlich gab
es, wie in meinem Kommentar vom 24. Februar 2017 bereits vermutet, eine deutliche Konsolidierung.
Diese ist aber aktuell zunächst abgeschlossen und es sieht, auch aufgrund des generell starken
Aufwärtstrends an den Weltbörsen, nach tendenziell weiter steigenden Aktienkursen aus.


24. Februar 2017 - DAX bei rund 11.922 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.810 Punkten (Schlußkurs vom 23. Februar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0592:
Inzwischen sind die 12.000 Punkte beim DAX erreicht worden. Charttechnisch gesehen befindet
sich der DAX, sowie auch der S&P 500 Index im überkauften Bereich. Letzterer steuert aber rasant
auf den charttechnisch gesehen neutralen Bereich zu. Es sollte daher nicht verwundern, wenn wir
in Kürze zunächst eine kleine Konsolidierung an den Aktienmärkten sehen werden. Mit einer
größeren Konsolidierung rechne ich zunächst nicht, denn die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten
ist sehr stark und spricht aus heutiger Sicht nach wie vor für weiter steigende Aktienkurse.


20. Februar 2017 - DAX bei rund 11.838 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.624 Punkten (Schlußkurs vom 17. Februar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0616:
Ich denke, die letzten Tage an der Börse kann man bereits als "Durchschnaufen" ansehen (siehe
meinen Kommentar vom 15. Februar 2017). Nun dürfte der DAX wieder Kurs aufnehmen in den
charttechnisch überkauften Bereich und schliesslich auf die 12.000 Punkte Marke. Charttechnisch
ist diese Marke nicht von besonderer Bedeutung, aber die Börsenkommentatoren schauen auf
gerade Zahlen. Mittlerweile schauen die Börsianer vermehrt auf die anstehenden Wahlen in der
Eurozone. Mit Geert Wilders in den Niederlanden und Marine Le Pen in Frankreich stehen zwei
von der Presse so bezeichnete "Populisten" zur Wahl und haben beide große Chancen, die neuen
Staatschefs ihrer Länder zu werden. Die Wahlen finden statt Mitte März (Niederlande) und April/Mai
(Frankreich). Die Antwort, wie wir und die Börse nach dem Wahlgang bitteschön zu reagieren haben,
wird uns ebenfalls bereits von der Presse vorgegeben. Marine Le Pen und Geert Wilders werden
Chefs ihrer jeweiligen Länder heisst dann für die Börse: Absturz! Das ist ein Befehl! Doch Moment,
nicht ganz so schnell. Waren das nicht auch die "Befehle" der Presse beim Brexit und bei der Wahl
von Donald Trump? Und was ist seitdem wirklich passiert? Die Börsen gingen nach einem kurzen
Schock in den Haussemodus über, der bis zum heutigen Tag anhält. Denken wir mal rein logisch:
Sollte Marine Le Pen und Geert Wilders wirklich Chefs ihrer jeweiligen Länder werden, so heisst das
doch, dass die Mehrheit der wahlberechtigten Franzosen und der wahlberechtigten Niederländer in
beiden Wegen, für die diese Politiker einstehen, den besten Kurs für ihr Land und für sich selbst
sehen. Wenn also das Wunschergebnis der Wähler (eine Mehrheit für beide Politiker vorausgesetzt),
eintritt, ist das dann ein Schock? Oder gibt es nicht viel mehr einen unglaublichen Vertrauenszuwachs
in beiden Ländern, da aktuell ja wohl (falls beide Politiker dann die Mehrheit erhalten) dann rein
matehmatisch gesehen die aktuelle Politik nicht die Politik ist, die die Mehrheit der Franzosen und
der Niederländer unterstützen. Heisst also wiederum logisch gesehen, dass die aktuelle Politik
nicht das Vertrauen der Mehrheit besitzt (wie geschrieben unter der Prämisse, dass Le Pen und
Wilders die Wahlen für sich entscheiden können). In Summe setze ich einmal die These in den
Raum: Sollte es zum Nexit und zum Frexit kommen, werden die Börsen weiter haussieren! Sollte
es nicht dazu kommen, will die Mehrheit der Franzosen und der Niederländer offenkundig den
so genannten populistischen Kurs nicht und findet das größte Vertrauen in der aktuellen Politik.
Vertrauen ist sowohl an der Börse wie auch in der Politik eine unglaublich wichtige Größe.
Und egal wie die Wahl ausgeht. Die Bevölkerung wird zeigen, wem sie mehrheitlich vertraut.
Und durch diese Wahl, egal wie sie endet, wird der Bevölkerung wieder neues Vertrauen zurück
gegeben. Ein durchaus positives Ereignis, dass vermutlich mit steigenden Aktienkursen
begleitet werden kann.


15. Februar 2017 - DAX bei rund 11.827 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.504 Punkten (Schlußkurs vom 14. Februar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0574:
"The trend is your friend!" scheint auch weiterhin an der Börse zu gelten. Und der Trend bei Aktien ist
derzeit eindeutig aufwärts gerichtet. Die amerikanischen Aktienmärkte entwickeln sich dabei sogar
noch besser als der DAX. Hinzu kommen Währungsgewinne über einen stärkeren US-$. Wie kann es
kurzfristig gesehen weiter gehen? Ein kleiner Schluck nach oben ist beim DAX sehr kurzfristig gesehen
durchaus noch drin. Dann wäre ein leichtes Durchschnaufen nicht verwunderlich, bevor dann vielleicht
die 12.000 Punkte im DAX Marke ins Visier genommen werden kann.


10. Februar 2017 - DAX bei rund 11.696 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.172 Punkten (Schlußkurs vom 09. Februar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0643:
Charttechnisch gesehen hat sich der DAX wieder von seinem überverkauften Zustand positiv entfernt.
Der S&P 500 Index ist abermals in seinen charttechnisch überkauften Zustand eingetreten. Damit scheint
sich die Hausse Bewegung bei Aktien zunächst fort zu setzen. Positiv stimmt mich aus konjunktureller
Sicht, dass sich die Luftfrachtbewegungen wieder erhöhen, abzulesen aus den Pressemeldungen
verschiedener Fluggesellschaften. Das Luftfrachtgeschäft ist ein wichtiger Frühindikator für die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung.


07. Februar 2017 - DAX bei rund 11.492 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.052 Punkten (Schlußkurs vom 06. Februar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0687:
Gestern gab es einen bemerkenswerten Tag an den Börsen. Während der S&P 500 Index aus seinem
charttechnisch überkauftem Bereich in Richtung neutrale Zone leicht zurück fiel, gab der DAX hingegen
kräftig nach. So fehlt beim DAX nicht mehr sehr viel, und er betritt den charttechnisch überverkauften Bereich.
Dass sich Märkte (wie Amerika und Deutschland) langsam unterschiedlich entwickeln können, ist eine
eher normale Situation. Dass sich aber der eine Index im überkauften Bereich bewegt und der andere
nahe dem charttechnisch überverkauftem Bereich, ist höchst ungewöhnlich. Schwierig zu schreiben,
wo die Gründe liegen??? Sind es politische Befürchtungen der Börse über die Eurozone, die diese
Kursbewegung erklärbar machen? Wer weiss?


05. Februar 2017 - DAX bei rund 11.662 Punkten (Schlußkurs vom Freitag - 22 Uhr MEZ) -
Dow Jones bei ca. 10.060 Punkten (Schlußkurs vom 05. Februar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0784:
Meine Befürchtung für die Kursentwicklung des DAX, die ich am 02. Februar 2017 hier in meinem
Kommentar zum Ausdruck gebracht habe, erwies sich mit dem Freitagshandel als klares Fehlsignal.
Vielmehr ist es der amerikanischen Börse gelungenn (zum Beispiel dem S&P 500 Index), abermals
in den charttechnisch überkauften Bereich vorzudringen und damit den Trend hin zu noch höheren
Aktienkursen zu bestätigen. Der DAX, der sich aktuell noch nicht im charttechnisch überkauftem
Zustand präsentiert, sollte alsbald dem Trend der Wall Street folgen und mit neuerlichen Jahreshöchstständen
glänzen. "The trend is your friend!" - gilt damit auch weiterhin. Und der Kurstrend an den Aktienbörsen ist nach
wie vor im Hausse Modus! Nächster kurzfristiger Halt: DAX - 12.000 Punkte!


02. Februar 2017 - DAX bei rund 11.612 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.890 Punkten (Schlußkurs vom 01. Februar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0809:
Heute gab es schlechte Meldungen von zwei DAX Unternehmen beziehunngsweise Meldungen, die der
Markt schlecht verarbeitet hat. Für den DAX ist das Rennen, ob die Kurse wieder ansteigen oder absacken,
zwar noch offen, da er sich charttechnisch gesehen im Mittelfeld der neutralen Zone aufhält. Positiv ist
immer noch ein gewisser charttechnischer Aufwärtstrend. Negativ stimmt mich aber aktuell, dass der
VDAX, also das Angstbarometer der deutschen Börse, vor kurzem in den überkauften Zustand gewechselt
ist, aus dem es aktuell gerade so eben wieder in die neutrale Zone gewechselt hat. Der erste Anstieg
des VDAX in den überkauften, und damit den Angstbereich, ging noch glimpflich mit einem prozentualen
Verfall des DAX einher von über 2 %. Sollte das Angstbarometer VDAX aber erneut in die überkaufte Zone
wechseln, was derzeit noch nicht ganz klar ist, kann ich mir auch einen Kursverlust vorstellen, der dann
größer als 2 % sein könnte. Zumal dann einhergehend mit dem neuerlichen, möglichen Kursrutsch im
DAX zum Einen der Aufwärtstrend in Gefahr sein könnte und zum Anderen auch der überverkaufte Zustand
im Chartbild näher rückt. Das Erreichen des überverkauften Zustandes bringt oftmals deutlich größere
Panikreaktionen der Investoren mit sich und damit dann auch einen stärker fallenden DAX.


31. Januar 2017 - DAX bei rund 11.686 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.971 Punkten (Schlußkurs vom 30. Januar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0699:
Dow Jones und DAX haben ihre überkauften Zonen unter charttechnischen Gesichtspunkten verlassen.
Dennoch besteht der allgemeine Aufwärtstrend beider Indizes fort. Es mag daher sein, dass es in den
nächsten Tagen wieder bergauf gehen kann mit den Indexständen.
Inzwischen setzt der demokratisch gewählte US-Präsident Donald Trump seine Wahlversprechen eins
zu eins um. Dies wird als Argument ins Feld geführt, die letzten Tage der Konsolidierung an den Börsen zu
erklären. Dabei verhält sich Trump im Augenblick zum Einen wie ein Politiker, der vor der Wahl das gleiche
sagt und tut wie nach der Wahl. Hier witzelte ja bereits der politische Kabarettist Volker Pispers (ich liebe
seinen Humor) über einen deutschen Politiker, es sei unfair, ihn an Wahlversprechen zu messen. Das
könne man jetzt so nicht machen. Doch. Siehe Donald Trump. Er ist seit langem der erste Politiker, der
seinen Wählern etwas versprochen hat und dies 100 % ig einhält. Man mag über den Inhalt geteilter
Meinung sein. Aber die Form, sich an Wahlversprechen zu halten, muss besonders auch für einige europäische
Politiker ein großer Schock sein.
Abgesehen davon agiert er wie ein guter Firmenlenker (auch hier scheiden sich die Geister an der
Ausrichtung), der zunächst alles Unangenehme auf den Tisch haut und sich von unliebsamen Angestellten
trennt. Angestellte, die seine Politik nicht mit tragen und ihm sicher bei der ersten Gelegenheit Knüppel
zwischen die Beine werfen. Ich vermute, die schlimmsten Brocken (je nach Blickrichtung), die er in
seiner Präsidentschaft auf den Tisch legen wird, liegen jetzt bereits auf dem Tisch. Das heisst eigentlich
ab jetzt: Es kann eigentlich nur sanfter werden. Dies dürfte die politischen Börsen abermals beruhigen
und damit den allgemeinen Aufwärtstrend an den Börsen weiter befeuern.


26. Januar 2017 - DAX bei rund 11.881 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 20.068 Punkten (Schlußkurs vom 25. Januar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0733:
Gestern hat der Dow Jones Index die 20.000 Punkte Marke nach oben durchbrochen. Auch der DAX folgt
dem positiven Börsentrend und die 12.000 Punkte Marke im DAX rückt in Sichtweite und kann kurzfristig
fallen. Damit glückte auch für den DAX der charttechnische Ausbruch nach oben. Zwar befindet sich auch
der DAX nach dem jüngsten Kursanstieg wieder in einem charttechnisch überkauftem Bereich, doch der
Trend hin zu höheren Aktienkursen ist unverkennbar und wird sich mit dem gestrigen und heutigem Kursanstieg
sogar noch verstärken. Damit muss wohl die alte Börsenregel herbei zitiert werden, die da lautet: "The trend ist your
firend!"
Es sollte daher auch in den nächsten Wochen grundsätzlich nicht verwundern, wenn sich die Aktienkurse weltweit
zunächst weiterhin positiv entwickeln werden.


23. Januar 2017 - DAX bei rund 11.567 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.827 Punkten (Schlußkurs vom 20. Januar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0746:
Sowohl die Sitzung der EZB in der vergangenen Woche als auch die Amtseinführung von Donald Trump
brachten aus Sicht der Börse keine neuen Erkenntnisse. Charttechnisch gesehen befinden wir uns seit
den starken Kursanstiegen im DAX seit Dezember 2016 aktuell in einer Art Plateauphase. Es ist noch nicht
klar, ob der DAX mit einem neuerlichen Anstieg glänzen kann, oder ob es zu einer Konsolidierung der
Aktienkurse kommen wird.


17. Januar 2017 - DAX bei rund 11.483 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.885 Punkten (Schlußkurs vom 16. Januar 2017 - Feiertag) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0661:
Mit dem aktuellen DAX Stand sieht der Chart des DAX ein wenig gefährdet aus. Gleiches wird sicher auch
für den S&P 500 gelten, der in den ersten Handelsminuten mit einem bemerkbaren Minus eröffnen könnte.
Daher schwenke ich jetzt eher auf die abwartende Haltung gegenüber Aktien ein. Einige Positionen habe ich
bereits bereinigt. Die Gefahr ist, dass der aktuelle Aufwärtstrend der Aktienmärkte eventuell gebrochen ist.
Sollte sich dies als Fehlsignal erweisen, ist ein Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt kaum ein Problem,
selbst wenn dem Anleger durch diese Strategie vielleicht 1 bis 2 % Performance entgehen würden. Rutscht
der Aktienmarkt hier deutlicher ab, werden die Verluste sicher größer sein als "nur" 1 bis 2 % Punkte.


16. Januar 2017 - DAX bei rund 11.567 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.885 Punkten (Schlußkurs vom 15. Januar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0611:
Obwohl die Aufwärtsbewegung an den Aktienbörsen in der letzten Woche etwas an Dynamik verloren hat,
scheint der generelle Aufwärtstrend nach wie vor intakt zu sein. Durch den Aufwärtstrend der letzten Monate
schafft sich der Aktienindex DAX beispielsweise täglich neuen Spielraum nach oben im charttechnischen
Bild. Abermals stehen DAX und S&P 500 unmittelbar vor dem charttechnisch überkauftem Bereich. Ein Eintritt
in diesen Bereich dürfte unmittelbar zu weiteren deutlichen Kurssteigerungen führen. Irgendwann wird dieser
Trend natürlich zu Ende gehen. Vermutlich aber noch nicht so schnell wie einige vielleicht erwarten. Diese
Woche wird sicher wieder für den Anleger interessant. Am Freitag wird der bestehende Präsident Barack Obama
durch den neuen, von fast der Hälfte der amerikanischen wahlberechtigten Bürger bewusst und demokratisch
gewählten Präsidenten Donald Trump, in seinem Amt abgelöst.


09. Januar 2017 - DAX bei rund 11.557 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.964 Punkten (Schlußkurs vom 06. Januar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0512:
Die erste volle Woche an der Börse nach dem Beginn des neuen Jahres ist nun vorbei. Blicken wir auf den
DAX, durchaus erfolgreich, wenn der Anleger auf steigende Aktienkurse gesetzt hat. Nun gibt es ja die alte
Börsenweisheit, dass der Verlauf der ersten Woche an der Börse in einem neuen Jahr richtungsweisend
auch für das ganze Jahr gelten soll. Demnach würde uns ein gutes Börsenjahr 2017 bevor stehen. Keine
Regel ohne Ausnahme. Ich habe hier aktuell noch meine Zweifel, ob 2017 wirklich erfolgreich für den Anleger
wird. Auch im letzten Jahr (also in 2016) hätte diese Börsenweisheit die Anleger eher unglücklich gemacht.
Das Jahr 2016 begann an der Börse verheerend und endete deutlich über den Kursen vom Jahresstart.


05. Januar 2017 - DAX bei rund 11.556 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.942 Punkten (Schlußkurs vom 04. Januar 2017) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0507:
Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle ein gesundes und erfolgreiches, sowie auch friedliches neues
Jahr. Die Börsen haben sich in den ersten Handelstagen des neuen Jahres nach zögerlichem Beginn doch
recht erfreulich entwickelt. Insbesondere auch der DAX. Ein Ausblick auf das neue Jahr ist, wie immer,
schwierig. Wenn man allerdings nicht einen festen Zeitraum (also 2017), sondern Ereignisketten betrachten
will, erwarte ich folgende Szenarien, egal, wie lange der Ablauf dieser Szenarien auch dauern mag.
Die Zinsen werden weltweit wohl weiter ansteigen. Am langen Ende sowie auch am kurzen Ende durch die
Notenbanken. Das zeigt eigentlich nur, dass die wirtschaftliche Dynamik weltweit an Fahrt gewonnen hat
und der "Status Quo" gut zu sein scheint. Damit können Unternehmen auch zunächst wieder bessere Gewinne
ausweisen. Daher kann es sein, dass die Börsen zunächst freundlich tendieren. Irgendwann werden sich
die Aktienanleger vermutlich Sorgen machen, ob die steigenden Zinsen nicht einen dämpfenden Effekt
auf die Wirtschaft haben könnten. In Folge kann der Verlauf der Aktienmärkte in der zweiten Jahreshälfte vielleicht
überwiegend enttäuschen. Zudem kommt die Gefahr eines europäischen Kollapses. Diese Gefahr kann
eigentlich jeden Moment zum Flächenbrand werden. Europa wird sich wohl politisch erneuern müssen. Dieser
Prozess kann theoretisch schockartig eintreten (mit unbekanntem Ausgang) oder kontinuierlich. Dennoch glaube
ich, dass die europäische Staatengemeinschaft nicht halten wird. Dafür haben einige Politiker meiner Meinung
nach viel zu stark gewütet. Ein Kollaps von Europa hinterfragt direkt den Euro und die europäischen Aktienmärkte dürften
zunächst in den Keller rauschen. Ist der schockartige Verfall der Aktienmärkte entsprechend stark ausgeprägt,
werden Anleger vermutlich zügig wieder in den Aktienmarkt einsteigen, da letztlich nur gut aufgestellte Aktien und
Immobilien (sowie auch Gold) vermögenserhaltend wirken können. Das wäre das von mir zu erwartende wirtschaftliche
Szenario für dieses Jahr, eventuell auch für die folgenden Jahre (da ich Eingangs von Ereignisketten geschrieben habe).
Warten wir also ab, was in 2017 passiert.