Einschätzungen zum Börsenjahr 2016

 


21. Dezember 2016 - DAX bei rund 11.475 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.919 Punkten (Schlußkurs vom 20. Dezember 2016) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0398:
Die amerikanische Fed hat inzwischen die Leitzinsen um erwartete 25 Basispunkte erhöht. Die Rally an den Aktienmärkten
setzt sich auch unmittelbar vor Weihnachten zunächst fort. Charttechnisch gesehen könnte der überkaufte Bereich eventuell
bald nach unten verlassen werden und damit eine erste kurze Konsolidierung an den Aktienmärkten einsetzen.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!!!


14. Dezember 2016 - DAX bei rund 11.263 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.911 Punkten (Schlußkurs vom 13. Dezember 2016) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0626:
Die Aktienrally läuft weiter. Der Dow Jones Index hat gestern ein neues Allzeithoch erreicht. Charttechnisch gesehen
wäre eine zumindest kurze Korrektur an den Aktienmärkten enorm überfällig. Heute Abend tagt die amerikanische
Notenbank Fed. Es wird allgemein mit einer Leitzinsanhebung um 25 Basispunkte gerechnet. Interessanter wird
sein, wie Janet Yellen die weitere Konjunkturentwicklung in Amerika, und vor allem die weitere Zinsentwicklung einschätzt.
Ergebnisse werden wir erst nach 20 Uhr unserer Zeit erhalten. Bis dahin dürfte die Börse eher in einem ruhigen
Fahrwasser bleiben. Wirtschaftlich gesehen dürften die USA unter Trump zu den großen Gewinnern gehören, weshalb
ich grundsätzlich amerikanische Aktien bevorzugen würde. Auch wenn sich die europäischen Börsen derzeit sehr
gut entwickeln, kann es insbesondere in Europa kurz-, mittel- und langfristig zu erheblichen Verwerfungen kommen,
die vor allem politisch begründet sein werden. Würde das Damoklesschwert der möglichen gravierenden politischen
Verwerfungen in Europa nicht über den Märkten schweben, dürfte dieser Zinsschritt den Märkten nachhaltig kaum
Schaden zufügen. Wirklich gefährlich für die Aktienmärkte, wird es meistens erst nachgelagert zu einem dritten
Zinsschritt nach oben. Der Zinsschritt heute Abend wäre, wenn er denn kommt, erst der zweite Zinsschritt nach oben.


09. Dezember 2016 - DAX bei rund 11.173 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.615 Punkten (Schlußkurs vom 08. Dezember 2016) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0614:
Anscheinend geht die Hausse an den Aktienmärkten bis dato weiter. Die fast täglich steigenden Aktienkurse ziehen
wiederum weitere Käufer an, die Angst haben, diesen Gewinntrend bei Aktien zu verpassen. Und so nährt die Hausse
wieder einmal die Hausse. Dennoch: Mittlerweile ist der DAX und auch andere Aktienindizes derart überkauft, dass
die grundsätzliche Anfälligkeit für zumindest kurzfristige Kursverluste steigt. Viele Sektoren und Einzelaktien spiegeln
übrigens die Markttechnik beim DAX wieder. Ein Sektor, der im Zuge der Börsenanstiege bei zyklischen Unternehmen,
Rohstoffwerten und bei Finanzwerten sogar gegen den Trend gefallen ist, ist übrigens der Pharma- und Biotechsektor.
Einer der hinter diesem Sektor stehenden Indizes schickt sich übrigens aktuell an, den charttechnisch überverkauften
Bereich zu verlassen. Damit hat der Sektor eventuell gute Chancen, sich in den kommenden Wochen besser zu entwickeln
als der Aktienmarkt insgesamt gesehen. Flankierend könnte wirken, dass Trump nun Gelder von Pharmaunternehmen,
die im Ausland steuergünstig geparkt sind, zurück in die USA holen will. Auch wenn auch Trump grundsätzlich weiss,
dass die Preissteigerungen bei Medikamenten irgendwo gesetzlich begrenzt werden müssen. Abgesehen von der technischen
Situation findet man in diesem Sektor einige Unternehmen (vor allem auch die großen der Branche) vor, deren innerer Wert
meiner Meinung nach deutlich über der aktuellen Marktkapitalisierung liegt. Von einigen, einzelenen Unternehmen in den USA
mal abgesehen, sehe ich derzeit in den USA keinen Sektor, den ich für preiswürdiger und billiger halte, als eben diesen.
Allen Lesern an dieser Stellen ein angenehmes Wochenende und eine angenehme Adventszeit.


06. Dezember 2016 - DAX bei rund 10.709 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.216 Punkten (Schlußkurs vom 05. Dezember 2016) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0759:
Also ein "No" in Italien. Eine richtige Annahme war es, dass sich der Markt im Falle eines "No" grundsätzlich anders
verhalten wird als beim Brexit und bei der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA. So gab es denn auch früh
am Montag morgen einen nur leichten Rücksetzer der Börse. Überraschenderweise erholte sich der Aktienmarkt aber in
Folge des gestrigen Tages immer mehr und immer stärker. Dies hätte ich zunächst nicht erwartet. Aber so ist eben die
Börse. Kostolany machte ja in seiner Literatur klar, dass 2 + 2 an der Börse selten 4 ergibt. Meist jedoch ist das Ergebnis
der Börse 5 minus 1. Will heissen, dass logische Ereignis kommt, aber es gibt unerwartete Zwischenschritte.
So bleibe ich auch aktuell bei meiner grundsätzlichen Einschätzung, dass das Ereignis in Italien noch starke Nachwehen
erzeugen wird und es dann in Folge zu einem deutlichen Kursverlust an der Börse kommen kann. Ein wenig Vorsicht
ist vermutlich auch aktuell nicht der schlechteste Ratgeber.


02. Dezember 2016 - DAX bei rund 10.515 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.170 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0666:
"Si" oder "No" - so heisst es am Sonntag in Italien bei dem Referendum. Im Falle eines "No" sehen FInanzmarktexperten
einen ähnlichen Verlauf wie nach dem Brexit oder nach der Wahl Trumps. Meiner Meinung nach ist der Fall hier völlig
anders gelagert und daher wird der Finanzmarkt auch völlig anders reagieren. UK und die USA sind in sich geschlossene
Systeme, die durch die Entscheidungen für den Brexit und vor allem für Trump eine Stärkung ihrer Wirtschaft zu erwarten
haben. Im Fall der USA ist dies bereits jetzt zu erkennen und dürfte unglaubliche Ausmasse annehmen. Vermutlich werden
die USA unter Trump eine nie dagewesene wirtschaftliche Blüte hervor bringen. In Italien wird es nach einem "No" zu einem
Neustart des Systems kommen müssen mit ähnlichen Risiken für die gesamte EU. Es ist daher zu erwarten, dass ein "No"
der Start einer längeren Abwärtsbewegung am Aktienmarkt sein wird beziehungsweise sein kann. Gemeint sind natürlich
vor allem die europäischen Märkte.


01. Dezember 2016 - DAX bei rund 10.577 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.123 Punkten (Schlußstand vom 30. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0646:
Es geht hin und her im Stimmungsbild beim DAX. Schien gestern noch der Ausbruch nach oben möglich, zeigt sich
der DAX inzwischen wieder deutlich verhaltener. Nachdem sich gestern die OPEC auf reduzierte Förderquoten geeinigt
hat, schoss der Ölpreis nach oben. Unter Trump scheint derzeit sicher zu sein, dass der Ölpreis, der Erdgaspreis, die
Preise für Rohstoffe und vielleicht auch für Agrarrohstoffe in der Zukunft deutlich steigen werden. Obwohl viele Aktien
der vorgenannten Sektoren mittlerweile schon im charttechnisch überkauftem Bereich angekommen sind, scheint es
langfristig gesehen, nach Jahren des Niedergangs dieser Industrien, auch hier zu einer Renaissance zu kommen.
So könnte das Motto auch in diesen Sektoren lauten: Kurzfristig vielleicht überkauft. Mittelfristig und langfristig hoch interesant.


30. November 2016 - DAX bei rund 10.688 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.121 Punkten (Schlußstand vom 29. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0656:
Das Damoklesschwert des Referendums in Italien am Sonntag bleibt sicherlich über den Aktienmärkten bestehen.
Entsprechende Reaktionen über den Ausgang des Referendums in die eine oder andere Richtung sind möglich.
Dennoch hat es aktuell den Anschein, als könnte der DAX sich der charttechnisch überkauften Zone wieder annähern.
Damit wird ein Ausbruch nach oben wieder wahrscheinlicher. Bleibt es bei der aktuellen Börsenstimmung, wird der
amerikanische S&P 500 Index abermals in die charttechnisch überkaufte Zone eintreten und damit den Weg für
weitere Kurssteigerungen an den Aktienmärkten ebnen können. Die Hausse nähert die Hausse.


28. November 2016 - DAX bei rund 10.670 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.152 Punkten (Schlußstand vom 25. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0654:
Nun wurde bekannt, dass es eine Neuauszählung der Stimmen in einem US-Bundesstaat gibt. Zwei weitere werden
vermutlich diese Woche folgen. Zwar wird erwartet, dass Trump Präsident wird. Aber die Börse mag grundsätzlich
keine Unsicherheiten. Würde Clinton wider erwarten doch noch Präsidentin der USA, so könnte es bei dieser
Neuerung vielleicht sogar zu einem Börsencrash kommen. Schliesslich hat Trump für deutlich steigende Aktienkurse
gesorgt. Ob das unter einer Präsidentin Clinton ähnlich laufen würde, darf aus Börsensicht stark bezweifelt werden.
Doch noch viel bedeutender für die Börse dürfte mittlerweile der 04. Dezember 2016 werden.
An diesem Tag findet nämlich Italiens Verfassungsreferendum statt. Die bisherige Regierung hat das eigene Schicksal
an den positiven Ausgang dieses Referendums geknüpft. Folgt man Prognosen zu den Umfragewerten, könnte die
aktuelle Regierung Italiens (Renzi) mit diesem Tag fallen. Eine Übergangsregierung würde eingesetzt und Italien wäre
in einer großen politischen und gefolgt auch wirtschaftlichen Krise, die Europa einmal mehr in seinen Grundfesten
erschüttern könnte. Daher ist aus meiner Sicht zunächst einmal große Vorsicht beim Aktienkauf angebracht.


24. November 2016 - DAX bei rund 10.689 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 19.083 Punkten (Schlußstand vom 23. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0566:
Beinahe wären die amerikanischen Aktienindizes aus dem charttechnisch überkauften Bereich heraus gefallen und in
die neutrale Zone zurückgekehrt. Aber eben nur beinahe. Zumindest bis jetzt. Der DAX hat es nach wie vor nicht in den
überkauften Bereich geschafft. Die Chance besteht bis dato nach wie vor. Aber auch das Risiko, dass die Kaufdynamik
bei Aktien in Amerika nachlässt. Mit entsprechenden Konsequenzen für den DAX.
Ansonsten bleibt anhand der Ankündigungen von Donald Trump festzustellen, dass er vermutlich der stark angeschlagenen
Kohlebranche wieder neuen Aufwind geben könnte. Sehr positiv haben auch die amerikanischen Einzelhandelsunternehmen
auf die Wahl Trumps reagiert, wie auch die amerikanischen Gefängnisbetreiber.
Das Verbrauchervertrauen ist gestern bereits deutlichst gestiegen. Offenbar überwiegt hier die Rückkehr von Vertrauen in
der amerikanischen Bevölkerung per saldo sehr deutlich. Also diejenigen, die Vertrauen verloren haben durch die Wahl Trumps
sind in ihrem Ausmass auf die Wirtschaft deutlich schwächer, als diejenigen, die durch die Wahl Trumps wieder neues
Vertrauen in den amerikanischen Staat gefasst haben. Geht es dem Amerikaner gut, kurbelt er den Konsum an und trägt
sein Geld zu den Einzelhändlern. Den Einzelhändlern kommt erleichternd noch entgegen, dass durch den sich verteuernden
US-$ tendenziell die Einkaufspreise fallen sollten, wenngleich viele Einzelhändler ihre Waren in China kaufen.
Noch leben wir und auch die Industrie in einer globalen Welt. Daher werden auch große deutsche Unternehmen ein Stück
an der amerikanischen Renaissance teilhaben. Dennoch sehe ich (und wie heute zu lesen ist nicht nur ich) schwere Zeiten
auf Kerneuropa und insbesondere auf Deutschland zu kommen. Daher würde ich tendenziell die Gewichtung deutscher Aktien
im Depot verschieben zu Gunsten britischer und insbesondere amerikanischer Aktien. Mit Trump und Putin hat Frau Merkel
inzwischen 2 Supermächte gegen sich aufgebracht. Putin möchte, wie vor einigen Tagen zu lesen war, die Sanktionen
gegen Europa und gegen Deutschland so lange Aufrecht erhalten, wie es überhaupt nur geht. Verständlich aus seiner Lage.
Dann sollte man nicht verkennen, dass in Amerika nicht über Nacht rund 50 % Nazis entstanden sind (denn ungefähr so
viele Menschen haben Trump ja die Stimme gegeben).
Dabei wird der Begriff Nazi ohnehin inflationär benutzt und meiner Meinung nach völlig entfremdet. Ein Nazi ist ein Mensch,
der andere Menschen ablehnt aufgrund ihrer Rasse. Diese Menschen, die von Nazis abgelehnt werden, können nichts tun,
um aus dieser Ecke weg zu kommen. Dies ist eine absolut üble Gesinnung. Die wenigsten Populisten sind Nazis.
Kein Nazi ist, wer sich allein gegen Gesinnungen richtet, die ihm nicht gefallen oder die ihn sogar bedrohen. Denn Gesinnungen
sind wandelbar. Menschen und die Rasse eines Menschen nicht.
Hüben wie drüben des Atlantiks haben offenbar schwere politische
Fehler und/oder ein partieller oder sogar kompletter Vertrauensverlust in die gewählte Politikerelite zu diesem Wahlergebnis
beigetragen. Das gleiche gilt für Deutschland. Die so genannten Populisten haben überhaupt kein Vertrauen mehr in ihre
Regierung. Und ihre Zahl wächst weiter. In Frankreich und in Italien drohen im nächsten Jahr neue Regierungen.
Wenn es diesen Wechsel gibt, wird Europa so wie es jetzt besteht, nicht mehr bestehen können. Auch hierzulande haben
die führenden Politiker offenbar den Knall immer noch nicht gehört. Ein Umsteuern in der Politik ist nach wie vor nicht
erkennbar. Das kann eventuell im nächsten Jahr zu schwersten Turbulenzen an der Börse führen. Wer weiss? Insbesondere
dann in Europa und insbesondere in Deutschland. Dies sollte der Anleger immer im Hinterkopf behalten.


21. November 2016 - DAX bei rund 10.670 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.867 Punkten (Schlußstand vom 18. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0645:
Charttechnisch gesehen liegt der amerikanische S&P 500 immer noch im überkauften Bereich. So lange dies so bleibt,
können die Aktienmärkte weiter steigen. Auch der DAX könnte in den nächsten Tagen oder Wochen seinerseits in den
charttechnisch überkauften Bereich vordringen. Sollten die amerikanischen Indizes jedoch in die neutrale Zone zurück fallen,
könnte dies auch einen vorläufigen Wendepunkt der Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte seit der Wahl von Donald Trump
zum Präsidenten der USA markieren. Dieser Rückfall würde dann sicher auch den DAX entsprechend tangieren.


16. November 2016 - DAX bei rund 10.733 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.923 Punkten (Schlußstand vom 15. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0712:
Donald Trump ist auch weiterhin in aller Munde. Wenngleich es in den letzten Tagen etwas stiller um ihn geworden ist, sind
doch weitere Details aus seiner zukünftigen Strategie durchgesickert. So strebt er eine Deregulierung der Bankenbranche an.
Während Europa immer mehr in einer Regulierungswut verkommt, geht Trump in die andere Richtung. Er setzt, zumindest in
der Bankenbranche, auf Deregulierung. Das halte ich für sehr gut und dürfte grundsätzlich Bankenaktien, besonders aus den
USA, langfristig Auftrieb verleihen. De facto ist es heute meiner Meinung nach so, dass die Bankenbranche in Europa nicht
mehr in allen Bereichen unternehmerisch tätig sein kann. Wer heute zum Beispiel einen Baukredit nachfragt, kann unter
Umständen von seiner Bank abgewiesen werden, obwohl er wirtschaftlich durchaus in der Lage wäre, einen solchen
Kredit zu erhalten. Übertragen wir das mal auf eine beliebige andere Branche. Zum Beispiel denken wir fiktiv an einen
Fernsehhersteller. Dieser muss also nach dem "Bankenrecht" jetzt nicht nur seine Preise und seine Produkte fit für den Markt
und den Wettbewerb machen, sondern soll bitteschön auch noch den Kunden durchleuchten. Sieht der Kunde mehr als
2 Stunden pro Tag Fernsehen, so darf ihm dann kein Fernseher mehr verkauft werden. Bravo EU. Big Brother ist watching us!
So absurd das Beispiel der Fernsehbranche auch sein mag, für Banken trifft dies zu.
Weiterhin möchte sich Donald Trump für sein geplantes Wirtschaftswachstum an den Kapitalmarkt wenden und neue Schulden
machen. Dies dürfte zu tendenziell steigenden Zinsen, aber auch zu einem Anstieg des Werts des US-$ führen.
Die Börse selbst zeigt sich derzeit, vor allem in Deutschland, eher unentschlossen. Während die amerikanischen Aktienindizes
im charttechnisch überkauftem Bereich notieren, steht der mögliche Sprung in den charttechnisch überkauften Bereich beim
DAX eventuell noch bevor!? Ich bin jetzt mal optimistisch und schreibe, dass ich glaube, dass der DAX in den nächsten Tagen
und Wochen die Möglichkeit hat, nahe an die 11.000 Punkte Marke heran zu ragen. Mal schauen, wie es kommt...


11. November 2016 - DAX bei rund 10.653 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.808 Punkten (Schlußstand vom 10. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0899:
Die Börse bejubelt den neuen US-Präsidenten in spe Donald Trump. Hatte man die Anleger nicht zuvor vor einem finanziellem
Waterloo an der Börse gewarnt, sollte Trump Präsident werden?
Erste Impulse an der Börse sind bereits sichtbar. Viele Aktien des Sektors Pharma und Biotech erleben einen regelrechten
Kaufansturm. Auch Bank- und Versicherungsaktien beflügeln die Börsen derzeit.
Bewusst oder unbewusst wird Trump vermutlich die Politik des billigen Geldes beenden. Zunächst dürfte das den Börsen
und auch den Bankaktien helfen. Deren Geschäft ist durch die Niedrigzinspolitik quasi weitgehend in Bedrängnis geraten.
Bei wieder leicht steigenden Zinsen kehrt für Banken und partiell auch für Versicherungen wieder die Basis ihres Geschäftes
zurück.
Bei genauer Überlegung ist es eine einfache, aber wirkungsvolle Strategie gegen die Niedrigzinspolitik, einfach Staatsschulden
anzuhäufen. Warum? Nun, seit Jahren kämpft die EZB gegen den drohenden finanziellen Kollaps mit niedrigsten Zinsen und
dem Ankauf von Staatsanleihen. Da es kaum noch Staatsanleihen gibt, greift das Gesetz des Marktes und die verbliebenen
Staatsanleihen sind teuer und die Renditen sehr gering. Die EZB signalisiert den Staaten der EU bereits seit langem, dass
diese sich zur Ankurbelung des Wachstums innerhalb der EU verschulden können und es sie fast nichts kostet.
Aber das passierte seit Jahren nicht. Gleichzeitig beklagt die Politik aber immer und immer wieder die äusserst niedrigen
Zinsen und die sehr geringe Inflation. Wieder so eine Logik, die ich nicht verstehe!
Zurück zur Börse: Der amerikanische S&P 500 Index ging gestern sehr steil in die charttechnisch überkaufte Zone. Was folgte,
und zwar noch am gleichen Tag, war eine kleine Korrektur. Der DAX hat übrigens seinen überkauften Bereich noch nicht erreicht.
Jetzt gibt es, wie immer an der Börse, zwei Wege. Entweder dreht der S&P 500 jetzt abermals in den überkauften Bereich und
würde damit sicher auch den DAX mit nach oben reissen. Oder aber es kommt zu einer schärferen Korrektur nach den erfolgreichen
vergangenen Tagen. Wir werden sehen.


09. November 2016 - DAX bei rund 10.297 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.332 Punkten (Schlußstand vom 08. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1109:
Donald Trump ist der neue Präsident der USA. Die erste Reaktion an den Börsen war klar. Es ging nach unten. Aber mittlerweile
ist der Verlust deutlich geringer geworden. Es ist zu erwarten, dass sich Russland und die USA viel mehr aussöhnen und dass ein
gemeinsames Vorgehen in Syrien diesen Konflikt (Krieg) schnell beenden wird. Daher sollten die Börsen jetzt die Chance haben, deutlich
zu steigen, so meine grundsätzliche Erwartung.


08. November 2016 - DAX bei rund 10.444 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.259 Punkten (Schlußstand vom 07. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1044:
Sollte es keinen großen Terroranschlag geben, gibt es für die nächsten Tage an der Börse nur ein beherrschendes Thema, nämlich
die unmittelbar bevorstehende Wahl des 45. Präsidenten der USA. Die aktuelle Logik der Börse scheint klar. Siegt Hillary Clinton,
erwartet die Börse steigende Aktienkurse. Siegt Donald Trump, erwartet die Börse fallende Aktienkurse. Dabei gibt es für den Einen
oder für den Anderen sicher auch gute Gründe, es genau umgekehrt zu sehen. Mehr als 40 % der Amerikaner unterstützen inzwischen
Donald Trump bzw. würden ihm die Stimme geben. Dieser hohe Anteil an der Gesamtbevölkerung wächst an und deutet darauf
hin, ähnlich wie in Europa auch, dass die Politik als Ganzes wohl eine ganze Menge falsch machen muss, dass die Bevölkerungsschicht,
die die so genannten Populisten unterstützt, eklatant groß ist (hier denken wir auch mal an Frankreich, in denen Marine Le Pen grundsätzlich
mehrheitsfähig ist). Und zudem noch weiter an Zulauf gewinnt. Clinton steht für ein "Weiter So!". Dies könnte am Ende, genau so wie
ein "Weiter So!" in Europa, Gesellschaften zerbrechen lassen. Mit ungeahnten und schrecklichen Auswirkungen auf unser aller Leben.
Zurück zur Börse: Charttechnisch wäre der Boden für steigende Aktienkurse bereitet. Der Ausverkauf an den Börsen scheint zum vorläufigen
Ende gekommen zu sein, wäre da nicht die Wahl in den USA. Ohne die Wahl stünden die Chancen für steigende Aktienkurse in den nächsten
Wochen nicht schlecht und eine Marke im DAX von rund 10.800 oder knapp 10.900 Punkten wäre durchaus denkbar.


03. November 2016 - DAX bei rund 10.370 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.959 Punkten (Schlußstand vom 02. November 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1092:
Inwzischen befinden sich sowohl der S&P 500 Index wie auch der DAX, stellvertretend für viele andere Aktienindizes, im charttechnisch
stark überverkauftem Bereich. Dies könnte daher auch bald ein Ende der kurzfristigen Abwärtsbewegung bei Aktien einläuten.
Die Börse geht inzwischen scheinbar weit mehr davon aus, dass Donald Trump der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von
Amerika werden kann. Bislang sieht die Börse in dieser Wahl eine Gefahr. Ich persönlich wäre nicht überrascht, wenn nach der
Wahlentscheidung die Börse steigt. Selbst wenn der Präsident dann Donald Trump heissen würde. Denn auch Trump will das
amerikanische Volk und die amerikanische Wirtschaft schützen, nicht zerstören. Ausserdem ist zu erwarten, dass die unverantwortlich
dumme und hochgefährliche Eskalation zwischen den USA und Russland mit der Wahl Trumps sofort ein Ende haben wird, was
ich sehr begrüßen würde.


27. September 2016 - DAX bei rund 10.751 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.199 Punkten (Schlußstand vom 26. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0909:
Nachdem der DAX im gestrigen Verlauf bis fast 10.600 Punkte zurück gekommen war, scheint sich heute der Wind wieder zu drehen.
Mit großer Stärke scheint der DAX nun einen abermaligen Anlauf auf den charttechnisch überkauften Bereich zu starten. Ein erneuter
Eintritt dürfte zunächst weitere Kursgewinne nach sich ziehen.


26. September 2016 - DAX bei rund 10.737 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.169 Punkten (Schlußstand vom 25. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0913:
Charttechnisch gesehen hat der DAX seine (erste?) Spitze im überkauften Bereich durchlaufen. Normal wäre jetzt eine Konsolidierung,
die vielleicht schon begonnen hat und möglicherweise auch mal bis zu circa 300 Punkten ausmachen kann. Vom gestrigen Höchstwert
bei knapp über 10.800 Punkten herrscht also theoretisch ein erstes Korrekturpotential vor, dass in etwa bis zu 10.500 Punkten reichen
kann. Danach entscheidet sich, falls es so kommt, wie es weiter geht. Mögich sind natürlich beide Bewegungsrichtungen, also die
abermalige Rückkehr in den überkauften Bereich, begleitet von weiter steigenden DAX-Ständen oder auch eine weitere Abwärtsbewegung
mit dem Eintauchen in den überverkauften Bereich. Fundamental rücken die Wahlen in den USA immer näher und finden ihren Höhepunkt
am 08. November 2016.


19. September 2016 - DAX bei rund 10.630 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.162 Punkten (Schlußstand vom 18. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0975:
Beginnt nun der goldene Oktober an den Börsen? Möglich wäre es schon. Neben einer weiterhin moderat wachsenden Wirtschaft
spricht auch von Seiten der Charttechnik aktuell einiges für steigende Aktienkurse in den nächsten Tagen. So hat der US-amerikanische
S&P 500 soeben den charttechnisch überverkauften Bereich knapp verlassen und könnte dahher in ruhigeres Fahrwasser eintreten.
Der DAX hingegen ist schon weiter. Er befindet sich aktuell unmittelbar vor dem charttechnisch überkauften Bereich. Ein Eindringen
in diesen Bereich könnte kurzfristig deutliche Kursgewinne mit sich bringen.
Politisch gesehen finden in den USA bald Wahlen statt. Die Einen mögen Trump, die Anderen Clinton. Wie auch immer das Rennen
um das Amt des Präsidenten ausgeht, die Börse sieht in Trump einen möglichen Unsicherheitsfaktor, der über Protektionismus
der Wirtschaft schaden könnte. Da Trumps Umfragewerte derzeit sinken, scheint das "Risikio" Trump aus Sicht der Börse stetig
kleiner zu werden. Siegt Clinton, könnte die Börse entweder schnell zu ihrem Status Quo zurück kehren oder einen kleinen Freudenhüpfer
vollziehen.
In Europa bleibt die politische Unsicherheit zwar nach wie vor sehr groß, doch nimmt die Börse dieses derzeit eher als
"Hintergrundrauschen" wahr. Das kann sich sehr schnell verändern. Aber derzeit ruht der Fokus eher nicht auf der politischen Situation
in Europa und das kann der Börse Spielraum und Freiraum für steigende Aktienkurse zur Verfügung stellen.
Natürlich, wie an der Börse nicht verwunderlich, kann es aber auch ganz anders kommen.


13. September 2016 - DAX bei rund 10.387 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.144 Punkten (Schlußstand vom 12. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1006:
Von den zwei Möglichkeiten, die ich in meinem letzten Kommentar beschrieben habe, scheint derzeit wohl Variante 1, also eine
Korrektur an den Aktienmärkten, einzutreffen. Der amerikanische S&P 500 Index ist per gestern bereits leicht überverkauft und
und könnte diese charttechnisch überverkaufte Situation, gemessen an der Vorbörse, wohl noch ausbauen. Der DAX bewegt sich
derzeit in Riesenschritten auf den charttechnisch überverkauften Zustand zu. Dieser könnte kurzfristig irgendwo bei knapp 10.300
Punkten lauern. Oftmals kommt es an der Börse dann doch anders als gedacht. Daher kann es mit den Aktienkursen natürlich
auch wieder aufwärts gehen. Ich halte es angesichts der Lage derzeit nur für unwahrscheinlich, dass es kurzfristig zu einem großen
Kurssprung nach oben kommen wird. Fundamental halte ich den amerikanischen Aktienmarkt aber für wesentlich teurer als den
europäischen Aktienmarkt und insbesondere den deutschen Aktienmarkt. Geschuldet ist dieser Umstand vermutlich der
gravierend schlechten politischen Situation in Europa. Aus wirtschaftlicher Sicht aber kann es sich für den Anleger durchaus lohnen,
sich den deutschen Aktienmarkt mal etwas genauer anzuschauen, vorausgesetzt, ein politischer Supergau bleibt aus.


11. September 2016 - DAX bei rund 10.629 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.222 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1076:
Inzwischen ist der DAX per heute in seinen charttechnisch überkauften Bereich eingedrungen. In diesem Zustand kann sowohl
eine Korrektur einsetzen als auch der überkaufte Bereich weiter ausgebaut werden, was in den nächsten Tagen weitere,
vermutlich deutliche Kursgewinne nach sich ziehen könnte. Für mich steht relativ fest, dass die Konjunktur langsam wieder
Tritt fasst. Einige Indikatoren weisen darauf hin. Letztlich zeigt aber auch der deutlich gestiegene Ölpreis, dass die Nachfrage
nach dem Schmierstoff der Wirtschaft, also dem Öl, wieder anzieht. Dies kann auch Ängste vor einer Zinswende wecken.
Das größte Problem aus meiner Sicht bleibt aber das politische Risiko in Europa. Europa kann zerbrechen und der Riss, der
durch die deutsche Bevölkerung geht, kann größer werden. Mit immensen Folgen für die Wirtschaft und die Börse.


30. September 2016 - DAX bei rund 10.254 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.143 Punkten (Schlußkurs vom 29. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1185:
Die vergangenen 3 Tage seit meinem letzten Kommentar waren an der Börse sehr volatil. So lag der DAX beispielsweise
zwischenzeitlich deutlich höher, aber auch niedriger als aktuell. Fundamental machen die deutschen Banken, insbesondere
der Branchenprimus Deutsche Bank, Sorgen. Eine solche Gemengelage mit Negativmeldungen und fallenden Aktienkursen
kann eine Bank allein als selbsterfüllende Prophezeiung ins Trudeln bringen. Daher ist derzeit unklar, wie sich die Dinge,
auch vor dem Hintergrund der anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA, an der Börse entwickeln.
Faktisch gesehen ist der DAX aktuell in die charttechnisch überverkaufte Zone eingedrungen und es wäre eher von Seltenheitswert,
wenn dieser Bereich in dieser frühen Phase der Bewegung, nicht noch ausgebaut werden würde. Sprich, mit weiter fallenden
Aktienkursen, zumindest aus kurzfristiger Sicht, sollte gerechnet werden.


27. September 2016 - DAX bei rund 10.274 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.056 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1209:
Anders als noch gestern von mir erwartet, befindet sich der DAX urplötzlich wieder an der Grenze zum charttechnisch überverkauftem
Bereich. Dies ist meiner Meinung nach eher kein gutes Zeichen für die nächsten Stunden und Tage an der Börse.
Es besteht die Gefahr eines Eintritts in den charttechnisch überverkauften Bereichs mit entsprechenden weitergehenden Kursverlusten.


26. September 2016 - DAX bei rund 10.477 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.261 Punkten (Schlußkurs vom 23. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1233:
Wie in meinem letzten Kommentar hier vermutet, konnten sich der DAX und andere Aktienindizes kurzfristig gesehen von ihren
freundlicheren Seiten zeigen. Wenngleich es am späten Freitag und auch heute eine leichte Konsolidierung des Kursanstiegs zu geben
scheint, ist der normale charttechnische Verlauf des DAX (vom charttechnisch überverkauften Bereich in den überkauften Bereich und
umgekehrt) noch nicht abgeschlossen. Es besteht daher aus meiner Sicht durchaus die Möglichkeit, dass der DAX und andere
Aktienindizes bald wieder weiter klettern. Fundamental gesehen bleiben die Zinsen zudem vorerst sehr niedrig. Die politischen
Risiken eines Bürgerkriegs in Europa und in Deutschland (zwischen "Gutmenschen" und denen, die Angst um ihre kulturelle Identität haben)
sind grundsätzlich da, vermutlich aber noch längere Zeit nicht greifbar und daher für die Börse zunächst irrelevant..


19. September 2016 - DAX bei rund 10.361 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.123 Punkten (Schlußkurs vom 16. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1167:
Nach wie vor bleiben immense politische Risiken für die EU bestehen, vor denen zunehmend auch führende Politiker und Notenbanker
warnen. Dennoch kann es dem DAX kurzfristig durchaus gelingen, den überverkauften Bereich zu verlassen und kurzfristig damit
wieder in freundlicheres Fahrwasser zu gelangen.


14. September 2016 - DAX bei rund 10.422 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.066 Punkten (Schlußkurs vom 13. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1225:
Rein aus charttechnischer Sicht befinden sich die Märkte an einem interessanten Punkt. Obwohl die meisten technischen
Indikatoren einen stark überverkauften Bereich für Dax, Dow Jones und Co. angezeigt haben, hielt sich der absolute Rückgang
der Indizes in Punkten gesehen bislang noch in Grenzen. Das liegt primär daran, dass die Märkte zuvor seit dem Brexit-Votum
deutlich positiv reagiert haben. Nun gibt es, wie immer, an der Börse zwei mögliche Szenarien. Entweder die überverkaufte
Situation auf den wichtigsten Aktienmärkten baut sich schnell ab. Oder die Indizes verharren im überverkauftem Bereich oder
bauen ihre überverkaufte charttechnische Situation sogar noch mal aus. Im ersten Fall kann es zunächst zu einer Beruhigung
der Aktienmärkte kommen und theoretisch kann sich der Aktienmarkt in Folge wieder schnell in neue Höhen aufschwingen.
Der zweite Fall ist gefährlicher, denn mit jedem weiteren Verharren der Aktienmärkte im charttechnisch überverkauftem
Zustand oder sogar mit einem weiteren Ausbau dieses Zustandes dürften die folgenden Kursverluste an Schärfe zunehmen.
Welche Richtung letzlich eingeschlagen wird, vermag ich nicht zu sagen. Jedoch wiegen die politischen Risiken meiner
Meinung nach schwer. Die Flüchtlingskrise könnte die EU durch falsche Entscheidungen der führenden Politiker dazu zwingen,
sich komplett aufzuspalten und neu zu erfinden. Dieses Szenario ist aktuell in den Medien zu lesen...doch die Börse reagiert
kaum. So als sei dies ein Non-Event. Sollte das passieren, ist es am Ende für einige Staaten vielleicht sogar das beste,
was ihnen passieren kann. Wer weiss? Aber eins ist klar: In diesem Szenario bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.


12. September 2016 - DAX bei rund 10.407 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.085 Punkten (Schlußkurs vom 09. September 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1246:
Nun sind die wichtigsten Indizes in Amerika und in Deutschland im charttechnisch überverkauftem Bereich angekommen.
Die US-amerikanischen Indizes wie der Dow Jones oder der S&P 500 sind sogar charttechnisch gesehen noch deutlich
überverkaufter als der DAX. Jenseits dieser Faktenlage nimmt der Protektionismus in Europa und den USA gefühlt weiter zu.
Wird Trump Präsident, wird auch die USA, nach Großbritannien, auf einen protektionistischeren Weg gehen als bislang.
Wir erinnern uns daran, dass sehr bald in Österreich der Präsident neu gewählt werden soll und auch in Ungarn steht
eine baldige Abstimmung über die Flüchtlingsfrage auf der Agenda. Dies alles könnte weiter für Unruhe an den Märkten
sorgen. Jetzt kommt es aber auf die Auslegung an. Sollte Trump Präsident werden, könnten die Börsen kurzfristig einknicken.
Ähnlich wie nach dem Brexit Votum der Briten. Ich glaube jedoch, dass weltweit der Zeitpunkt für Protektionismus gekommen
sein könnte, da die Sorge um die eigene Bevölkerung offenkundig zu lange hüben wie drüben des Atlantiks weit ins Abseits
geraten ist. In Amerika ist zu lesen, dass die Mittelschicht immer dünner wird und der amerikanische Traum nicht mehr möglich sei.
In Deutschland nimmt die Kinderarmut zu. Von Hartz IV kann niemand leben und trotzdem werden genau dort die Daumenschrauben
weiter angezogen, obwohl ja genug Geld in Deutschland vorhanden ist. Es wird halt nur für andere Zwecke ausgegeben als
für unsere Kinder, unsere Bevölkerung, der es schlecht geht, unsere Rentner, die von ihrer Minirente nicht mehr leben können oder
unsere Obdachlosen, die sich sicher auch über ein Dach über ihrem Kopf und Temperaturen jenseit der winterlichen Strassen
freuen würden.
Zurück zur Wirtschaft:
Ich glaube, dass England und die USA in ihrem protektionistischen Kurs letztendlich erfolgreicher sein werden als andere
Länder. Neue Technologien (3D Druck) und die zunehmende Industrialisierung (Industrie 4.0) machen es aus meiner Sicht
in Zukunft nicht mehr notwendig, dass Arbeitskräfte oder Güter in dem Masse transportiert werden wie es bislang der Fall
ist.


26. August 2016 - DAX bei rund 10.523 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.448 Punkten (Schlußkurs vom 25. August 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1298:
Aus meiner Sicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die großen Aktienindizes in den charttechnisch überverkauften
Zustand eintreten werden. Einige Subindizes (zum Beispiel der Biotechnologieindex - Kürzel IBB) befinden sich bereits
im deutlich überverkauftem Bereich.


17. August 2016 - DAX bei rund 10.560 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.492 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1263:
Charttechnisch gesehen sind jetzt sowohl der DAX wie auch der amerikanische S&P 500 aus der überkauften Zone
heruntergefallen. Wahrscheinlicher ist für mich jetzt ein weiterer Rückgang. Allerdings kann auch eine Trendfortsetzung
mit baldigen weiter steigenden Aktienkursen nicht ausgeschlossen werden. Obwohl mittlerweile mit George Soros auch
ein Großinvestor auf fallende Aktienkurse an der Wall Street setzt, und möglicherweise wird es auch so kommen, denn
die durchschnittliche Bewertung der Aktien in den USA ist sicher nicht mehr als höchst günstig anzusehen, vermute ich
einen Verfall der Aktienkurse eher von Europa ausgehend. Trotz der niedrigeren durchschnittlichen Bewertung der Aktienkurse.
Wenn Fluggesellschaften (bzw. deren Aktien) fallen und von Problemen in der Luftfracht berichten, wenn europäische Banken im
Aktienkurs verfallen, und einige weitere Frühindikatoren Anlass zur Besorgnis geben, dann ist vorsichtiges Vorgehen
am Aktienmarkt vermutlich nicht das Schlechteste!?


15. August 2016 - DAX bei rund 10.741 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.646 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1193:
Die Aktienbörsen haussieren weiter. Auch technisch gesehen befinden sich Dax und S&P 500 nach wie vor im
überkauften Bereich und können somit theoretisch weitere Kursgewinne aufzeigen. Auch lockt im DAX mal wieder
die 11.000 Punkte Marke, die der DAX eventuell erreichen oder überschreiten kann. Nach wie vor zeigen verschiedene
Frühindikatoren jedoch auf eine verlangsamte Wirtschaftsentwicklung hin und das bereitet mir, trotz der Euphorie
am Aktienmarkt, zunehmend Sorge. Auch heute zeigt ein Frühindikator aus den USA, der Empire State Index,
wieder, dass es der Wirtschaft nicht so gut geht, wie die Börse uns glauben machen will.


06. August 2016 - DAX bei rund 10.366 Punkten (Schlusskurs vom 05. August 2016 - Stand 22 Uhr) -
Dow Jones bei ca. 18.536 Punkten (Schlusskurs vom 05. August 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1086:
Nun, scheinbar sind die Angsindikatoren wieder aus dem Markt gewichen und die Aktienkurse doch wieder gestiegen.
Der US-amerikanische Markt hat schon wieder den charttechnisch überkauften Bereich betreten und auch der DAX hat
Chancen, in der neuen Woche ebenfalls in diesen überkauften Bereich einzutreten. Ob es so kommt, oder ob der
durchschnittlich schlechte Börsenmonat August doch noch für fallende Aktienkurse sorgen wird, bleibt abzuwarten.


02. August 2016 - DAX bei rund 10.186 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.405 Punkten (Schlusskurs vom 01. August 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1199:
Der kurzfristige Abwärtstrend an den Aktienmärkten dürfte nun begonnen haben. Die wichtigsten Aktienindizes haben ihren
charttechnisch überkauften Bereich verlassen (zum Beispiel der DAX). Weitere Kursverluste dürften folgen, wenngleich auch
zunächst noch mit einem eher moderaten Abwärtsdruck. Der überverkaufte Bereich ist noch weit entfernt. Erst kurz vor diesem
Bereich oder bei Betreten des Bereichs gibt es deutlicheres Abwärtspotential bei Einzelwerten. Moderate Verluste in der Breite
des Aktienmarktes sollten aktuell zunächst vorherrschendes Thema sein.


29. Juli 2016 - DAX bei rund 10.335 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.432 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1156:
Wir haben jetzt eine charttechnische Abschlussformation im überkauften Bereich. Dies betrifft sowohl einige US-amerikanische
wie auch deutsche Aktienindizes. Zudem beginnt in der nächsten Woche einer der schlechtesten Börsenmonate des Jahres.
Fundamental gesehen fällt der Baltic Dry Index sehr stark ab und der Ölpreis. Letzterer fällt sogar heute, obwohl der US-Dollar
ebenfalls fällt. Ich befürchte nun, dass die Weltwirtschaft erheblich an Schwung verliert und wir dieses in nächster Zeit durch
Zahlen bestätigt sehen werden. Dem dürften dann auch die Börsen kurzfristig nach unten folgen.


27. Juli 2016 - DAX bei rund 10.332 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.473 Punkten (Schlußkurs vom 26. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0997:
Die Annahme vom gestrigen Tage, der DAX könne nun konsolidieren, erwies sich bis dato als Fehleinschätzung. Im Gegenteil.
Derzeit sieht es so aus, als könne der DAX sogar noch weiter steigen und damit sein klassisches Chartbild, also der ständige
Wechsel zwischen deutlich überverkauftem Bereich und deutlich überkauftem Bereich, vollenden. So sind denn auch in den
nächsten Tagen Kursziele beim DAX von rund 10.500 Punkten erreichbar und eventuell sogar überschreitbar.
Dann jedoch hat sich das klassische Chartmuster ideal vollendet und danach wäre es dann wirklich wieder an der Zeit für kurzfristig
fallende Aktienkurse.


26. Juli 2016 - DAX bei rund 10.197 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.493 Punkten (Schlußkurs vom 25. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1006:
Nun, der DAX hat bislang (in der zurück liegenden Erholungsbewegung seit dem Brexit-Votum) nur sehr schwach den charttechnisch
überkauften Bereich tangiert. Bei anderen wichtigen Indizes (zum Beispiel dem S&P 500) ist das Bild etwas klarer. Nach einer längeren
Phase im überkauftem Bereich ist dieser nun deutlich aus der überkauften Zone heraus gefallen. Dies kann der Beginn einer weiteren
Korrektur nach unten, oder auch das erneute Durchatmen vor weiteren steigenden Aktienkursen sein. Sollten die amerikanischen
Börsen jedoch weiter korrigieren, wird dies an den europischen Börsen nicht spurlos vorbei gehen können.
Für einen baldigen, vielleicht deutlicheren Kursrückgang an den Aktienbörsen würde auch sprechen, dass das Angstbarometer
(zum Beispiel VDAX) wieder deutlicher steigt.


22. Juli 2016 - DAX bei rund 10.163 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.517 Punkten (Schlußkurs vom 21. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1026:
Die Volatilität im DAX hält an. Die Richtungssuche ist nach wie vor in vollem Gang. Möglich ist zunächst sowohl ein leichtes Abbröckeln
im DAX als auch ein bald einsetzender deutlicher und massiver Aufschlag des DAX. Welches Szenario gespielt wird, könnte sich schon
heute entscheiden.


21. Juli 2016 - DAX bei rund 10.188 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.595 Punkten (Schlußkurs vom 20. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1031:
Tja, so schnell kann sich das Stimmungsbild an der Börse verändern. Während es für mich vor 2 Tagen noch so ausgesehen hat,
als würden die weltweiten Aktienindizes erst einmal etwas konsolidieren, scheint der DAX soeben den charttechnisch überkauften
Bereich zu betreten. Damit könnte der heutige Tag eventuell mit massiven Kurssteigerungen beim DAX verbunden sein!?.


19. Juli 2016 - DAX bei rund 9.944 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.533 Punkten (Schlußkurs vom 18. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1071:
Nach dem gescheitertem Putsch in der Türkei zeigten sich die Märkte nur wenig bewegt. Da der Putsch am Wochenende statt fand,
konnten die Aktienmärkte dieser Welt auf die Ereignisse nicht reagieren. Nachdem den Märkten klar war, dass der Status Quo in
der Türkei Aufrecht erhalten werden konnte (da der Putsch gescheitert war), ging die Börse zunächst in den Beruhigungsmodus
über. Dass eine sich zunehmend radikalisierende Türkei mittelfristig für ganz Europa zu einem großen Problem werden kann, spielt an den
Finanzmärkten indes keine Rolle.
Charttechnisch gesehen hatte der DAX mehrere Tage versucht, in den überkauften Bereich einzudringen. Bislang ohne Erfolg. Andere
Indizes (zum Beispiel Dow Jones oder S&P 500) sind schon seit längerer Zeit in der charttechnisch deutlich überkauften Zone angelangt.
Aus dieser Sicht wäre nun eine Konsolidierung, also ein Rückgang der Aktienkurse in der unmittelbar nächsten Zeit nicht nur keine
Überraschung, sondern eher wahrscheinlich. So hat der DAX bereits mit Kursverlusten reagiert und die 10.000 Punkte Marke wieder
unterschritten.


12. Juli 2016 - DAX bei rund 9.901 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.227 Punkten (Schlußkurs vom 11. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1111:
Inzwischen ist der DAX wieder deutlich gestiegen. Offenkundig haben sich zunächst die von mir befürchteten politischen Sorgen ein
wenig verflüchtigt. Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer. Aber kritisch betrachtet sah die Situation am 06. Juli 2016 derartig
aus, dass zwar der DAX an einem charttechnisch höchst kritischen Punkt angelangt war, nämlich an der Grenze zur überverkauften
Zone, jedoch andere Indizes (zum Beispiel Dow Jones oder S&P 500) kurz vor dem überkauften Bereich standen. Inzwischen wurde
der überkaufte Bereich von letztgenannten Indizes sogar betreten und so hat der S&P 500 auf Basis der Schlusskurse sogar einen
neuen Rekordwert erreicht. Der DAX ist hier noch nicht angelangt, hat aber die Möglichkeit, alsbald den überkauften Bereich zu
betreten und/oder mal wieder die 10.000 Punkte Marke zu nehmen. Auch nicht stimmig für das von mir am 06. Juli 2016 befürchtete
Szenario war, dass der Angstindikator (also der VDAX) auf einem völlig entspannten Niveau stand.
Wie geht es nun weiter? Wie bereits beschrieben, ist jetzt ein Wiedererlangen der 10.000 Punkte Marke beim DAX denkbar und durchaus
auch ein weiterer Lauf über die 10.000 Punkte Marke hinaus. Doch ad acta sind die politischen Sorgen nicht. Und nach einigen weiteren
denkbaren Tagen der Freude an den Weltbörsen sind dann die wichtigsten Indizes im Einklang im überkauften Bereich. Dann können
neu aufkommende Negativschlagzeilen aus dem politischen Lager wieder für deutlichere Kursverluste sorgen.


06. Juli 2016 - DAX bei rund 9.374 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.840 Punkten (Schlußkurs vom 05. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1122:
Schneller als vom mir erwartet kehren die politischen Sorgen mit voller Wucht zurück. Die Angst vor einem Ansteckungseffekt
in Europa nach dem Brexitvotum ist groß. So wurde gestern berichtet, dass neben Österreich auch in Ungarn eine Volksbefragung
über den Flüchtlingskurs der EU angesetzt ist, und zwar für Oktober 2016. Daneben gibt es Sorgen um italienische Banken,
eher schlechte Konjunkturnachrichten und bereits die Meldung, dass der dritte britische Immobilienfonds in Liquiditätsschwierigkeiten
steckt. Folgerichtig schrammt der DAX auch wieder an der überverkauften Zone, die in einem ersten Schritt bis hinunter auf circa
10.200 Punkte führen kann. Doch das könnte nur der erste Anlaufpunkt sein, denn wenn sich jetzt noch weitere politische oder
wirtschaftliche Schwierigkeiten in einem Land Europas zeigen, die zu einem weiteren Austrittsgesuch führen können, ist das
vorläufige Schicksal des Aktienmarkts, besonders hier in Europa, besiegelt. Ein Auseinanderbrechen Europas wird die Aktienbörsen
vermutlich sehr tief in den Abgrund reissen können. Schutz gibt es in diesem Szenario vielleicht in Gold oder anderen Edelmetallen,
sowie vielleicht in anderen Währungen, die noch als stabil gelten, so wie beispielsweise der US-$ oder der japanische Yen.


04. Juli 2016 - DAX bei rund 9.749 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.949 Punkten (Schlußkurs vom 01. Juli 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1122:
Der normale Verlauf des DAX und anderer Indizes ist es, charttechnisch gesehen zwischen überkauftem und überverkauftem
Bereich zu wechseln. Manchmal verharrt der Index länger im überkauftem Bereich oder er geht mehrmals unmittelbar hintereinander
in den überkauften Bereich hinein. Umgekehrt, also für den charttechnisch überverkauften Bereich, gilt Analoges. Der Weg jedoch
entweder vom überkauften Bereich zum überverkauften Bereich oder umgekehrt verläuft hingegen mit schöner Regelmäßigkeit.
Unregelmäßigkeiten im Wechsel zwischem charttechnisch überkauftem und überverkauftem Bereich gibt es zwar. Diese sind
jedoch sehr selten. So können diese Ausnahmen von der Regel ausgelöst werden von politischen Ereignissen oder gravierenden
wirtschaftlichen Veränderungen. So geschehen zum Beispiel vor kurzer Zeit durch das Brexitvotum der Briten, die den DAX auf dem
Weg vom überverkauftem Bereich zum überkauftem Bereich umkehren ließ. Jetzt befindet sich der DAX wieder auf halber Strecke
der Erholung. Der überkaufte Bereich beginnt irgendwo, je nach Dauer eines möglichen Anstieges, im Bereich um 10.300 Punkte.
Dass, was politisch im Hintergrund passiert, jüngst die Aberkennung der Wahl des Bundespräsidenten in Österreich, oder die
Unzufriedenheit vieler EU-Staaten und vieler EU-Bürger mit der Bundesregierung und der EU-Regierung, ist potentieller Sprengsatz,
der die Börsen tief in den Abgrund reissen kann. Vermutlich aber (noch) nicht jetzt. Auch diese politischen Mühlen mahlen langsam.
Daher hat der DAX rein theoretisch durchaus die Möglichkeit, zunächst weiter anzusteigen, wenngleich auch unter Schwankungen.


28. Juni 2016 - DAX bei rund 9.457 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.140 Punkten (Schlußkurs vom 27. Juni 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1071:
Das war ein Absturz der Börsen nach der Bekanntgabe des Votums der Briten, die mehrheitlich für den Austritt Großbritanniens
aus der EU gestimmt haben. Ein sehr starker und schneller Absturz, der begünstigt war durch aufkeimende Angst, dass dies der
Auftakt zum Verfall der EU in der heutigen Struktur gewesen sein kann. Meiner Meinung nach ist diese Angst (oder je nach Sichtweise
auch Hoffnung) begründet. Die Briten sind jetzt offiziell die Ersten, die DIESER EU den Rücken kehren. Vermutlich werden weitere
Staaten folgen. Damit dürfte es dann in Folge zu gravierenden poilitischen und wirtschaftlichen Umwälzungen in der EU kommen,
die das Leben aller Bürger mehr oder weniger betreffen werden. Die Börsen sollten in diesem Szenario zunächst einmal fallen.
Ganz kurzfristig gesehen, also für den heutigen Tag, könnte es jetzt aber auch mal zu einer kleinen Zwischenerholung an den
Börsen kommen, da Entwicklungen nie gradlinig, sondern immer schwankend verlaufen.


23. Juni 2016 - DAX bei rund 10.145 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.780 Punkten (Schlußkurs vom 22. Juni 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1339:
Der Tag der Abstimmung über den Verbleib Großbritanniens in der EU. Die Börse spielt dieses Ereignis meiner
Meinung nach mit steigenden Aktienkursen deutlich herunter. Im Fall eines "Remains" wird es daher womöglich zu
einer kurzen Rally im Aktienmarkt kommen können. Im Fall eines Brexits jedoch scheint mir dieses Risiko im Augenblick
nicht genügend eingepreist zu sein. Daher wird es bei positivem Votum pro EU voraussichtlich ein wenig nach oben gehen.
Bei negativem Votum contra EU aber deutlichst nach unten. Zunächst einmal.
Dann dürfte sich der Markt aber wieder schnell beruhigen. Bei einem "Remain" (und eventuell gutem Wahlausgang in Spanien
am Wochenende) könnte sich der DAX dann im Verlauf der nächsten Wochen wieder Richtung 10.600 Punkten bewegen.


17. Juni 2016 - DAX bei rund 9.641 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.733 Punkten (Schlußkurs vom 16. Juni 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1255:
Wesentlich schneller und wesentlich ausgeprägter als von mir in meiem letzten Kommentar vermutet, hat der DAX
inzwischen korrigiert. Der offenkundig dafür ins Feld geführte Grund: Natürlich das Risiko eines Brexits.
Rein charttechnisch gesehen hat der DAX inzwischen ausreichend konsolidiert und steht jetzt wieder an der Schwelle,
den überverkauften Bereich zu verlassen. Der DAX kann damit eigentlich von jetzt aus gesehen wieder deutlicher
ansteigen. Der Deckel auf dem Topf ist aber nach wie vor die Unsicherheit über den Ausgang des Referendums
über den Verbleib Großbritanniens in der Eurozone. Ein "Remain" dürfte steigende Aktienkurse zur Folge haben.
Bei einem Exit rechnet jeder mit fallenden Aktienkursen. Dies ist zwar ein wahrscheinliches Szenario, aber an der
Börse kommt es oft zu unglaublichen Überraschungen. Selbst ein leichter Anstieg der Aktienkurse bei einem Brexitvotum
kann aus meiner Sicht derzeit nicht ausgeschlossen werden. Denn alles Üble bei einem Brexit ist der Börse derzeit
schon bekannt. Wenn aber mehr und mehr in die Öffentlichkeit dringt, dass auch im Fall eines Brexits Großbritanniens
das Land sich nicht über Nacht von der Eurozone lösen wird und es vielleicht Sonderwege geben kann, könnten die
Börsen eventuell schnell positiv auf einen Brexit reagieren!?


10. Juni 2016 - DAX bei rund 10.055 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.985 Punkten (Schlußkurs vom 09. Juni 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1299:
Kurzfristig gesehen könnte der DAX jetzt mehr und mehr unter Druck geraten und auch mal wieder in den
Bereich von rund 9.800 Punkten eintauchen. Mittel- bis langfristig gesehen, zumindest nach Abstimmung über den
Brexit und Ausbleiben von Terroranschlägen, schafft die EZB im Augenblick neue Anreize, um Geld in Aktien umzulenken.
Bei der Bewertung von Aktien ist immer wichtig, welche Konkurrenzprodukte es zu Aktien gibt und wie hoch diese rentieren.
Nachdem der Zins für Geldanlagen (Tagesgeld, Festgeld etc.) in den vergangenen Jahren mittlerweile fast bei Null angekommen
ist und sogar Strafzinsen drohen, gab es noch den Markt für Immobilien und Anleihen, der als echte Konkurrenz für
die Aktie wahr genommen wurde. Bei Immobilien sehen wir zwar bis dato explosive Preissteigerungen, die sich scheinbar im
laufenden Quartal noch einmal von "steil" in Richtung "explosiv" entwickeln. Aber allein über die Mietrendite gesehen, lässt
sich auch bei Immobilien mittlerweile ein Nachteil gegenüber Aktien ausmachen. Die durchschnittliche Dividendenrendite
deutscher Aktien liegt deutlicher über der Mietrendite in vielen Orten Deutschlands. Der letzte Bereich waren die immer
noch hoch notierten (Unternehmens-)Anleihen. Hier agiert nun die EZB und kauft diese auf. Dies dürfte damit die letzte
Konkurrenz zu Aktien in Kürze sehr unattraktiv machen und damit bleibt dem Investor letztlich nur noch die Aktie selbst,
wenn er eine anständige Verzinsung für sein Geld anstrebt.


06. Juni 2016 - DAX bei rund 10.128 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.807 Punkten (Schlußkurs vom 03. Juni 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1352:
Am Freitag verhagelte ein schlechter Arbeitsmarktbericht in den USA den Börsenindizes wie dem DAX erst einmal die
gute Stimmung. Zudem steht in diesem Monat die Entscheidung der Briten über den Brexit an und die Stimmen derer, die
für einen Verbleib in der EU votieren, bauen ihren Vorsprung ab. Dies kann im weiteren Verlauf des Monats für ordentliche
Unruhe an den Aktienmärkten sorgen. Aktuell ist die charttechnische Situation die, dass der DAX inzwischen deutliche aus
dem überkauften Bereich heraus gefallen ist. Sollte dieser in den nächsten Stunden und Tagen weiter fallen, erhöht sich
die Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht deutlich, dass der DAX auch mal wieder in den überverkauften Bereich eintritt.


01. Juni 2016 - DAX bei rund 10.216 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.787 Punkten (Schlußkurs vom 31. Mai 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1131:
Soeben hat der DAX den charttechnisch überkauften Bereich verlassen. Von hier aus kann es sowohl zu einer kurzfristigen
Abwärtsdynamik kommen als auch, nach einer kleinen Konsolidierung, einen erneuten Anstieg des DAX geben. Die nächsten
Stunden und Tage liefern hier weitere Informationen.


31. Mai 2016 - DAX bei rund 10.312 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.873 Punkten (Schlußkurs vom 27. Mai 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1159:
So langsam scheint die in den letzten Tagen und Wochen statt gefundene Börsenrally doch ein wenig an Dynamik zu
verlieren. Ein bischen vorsichtiges Abwarten kann im Moment aus meiner Sich nicht schaden. Geht es in den nächsten
Tagen doch weiter nach oben, lassen sich auch dann noch Aktien zu vernünftigen Preisen kaufen.


30. Mai 2016 - DAX bei rund 10.346 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.873 Punkten (Schlußkurs vom 27. Mai 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1111:
Scheinbar ist die Spitze des jüngsten Anstiegs beim DAX aus charttechnischer Sicht noch nicht ganz erreicht.
Zumindest bis dato nicht, denn der DAX steigt mit dem Rückenwind guter Asienbörsen im frühbörslichen Handel
weiter an.


27. Mai 2016 - DAX bei rund 10.282 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.842 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1151:
Seit meinem letzten Kommentar hat der DAX nur minimal und für ganz kurze Zeit in den überverkauften Bereich
gefunden. Normalerweise pendelt der DAX immer zwischen dem überkauftem und dem überverkauftem Bereich
hin und her. Der DAX verweilt mal länger in oder an diesen Bereichen, mal kürzer. Aber fast immer kommt es
vor einer Trendumkehr zu einem finalen Eintauchen in einen der zwei zuvor beschriebenen markanten charttechnischen
Bereiche. Diesmal nicht und das ist sehr ungewöhnlich. So arbeitete der DAX sich in den vergangenen Tagen zügig
in den überkauften Bereich hervor und bildet hier zunächst ein Top. Ob es in der nächsten Woche weiter steigt oder
es zu einem Rücksetzer kommt, ist noch nicht klar.
Fundamental signalisiert die US-Notenbank FED mittlerweise, dass eine baldige Leitzinsanhebung möglich ist,
eingebettet in die eher schwächeren Monate Mai, Juni, Juli, August, September, zumindest aus Sicht der Börse.
Auch die Abstimmung über den Brexit steht unmittelbar bevor. Aus kurzfristiger Sicht der Börse bedeutet ein Brexit
vermutlich Kursverluste an den Aktienbörsen und umgekehrt.
Mittel- bis langfristig kann es zum Zerbrechen der EU kommen, wie mittlerweile auch schon hochrangige Politiker
der EU einräumen.
Und dieses Risiko der zerbrechenden EU, vielleicht auch diese Chance für Europa, je nach Sichtweise, berücksichtigt
die Börse meiner Meinung nach im Moment kaum. Es kann an den europäischen Börsen daher gewaltig krachen und
das rein theoretisch schon sehr bald. Es kann, aber es ist noch nicht zwangsläufig. Das hängt wiederum von den
Entscheidungen und Handlungen der Regierungen in Europa ab.


12. Mai 2016 - DAX bei rund 9.902 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.711 Punkten (Schlusskurs vom 10. Mai 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1425:
Aber jetzt! Aufgrund der Charttechnik ist jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der DAX in
Kürze in den überverkauften Bereich eintritt und dann ein größerer Kursrutsch unmittelbar bevor steht. Anleger
tun meiner Meinung nach daher gut daran, ihr Pulver noch trocken zu halten.


10. Mai 2016 - DAX bei rund 10.057 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.706 Punkten (Schlusskurs vom 09. Mai 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1389:
Fundamental hat sich seit meinem letzten Kommentar aus meiner Sicht nicht viel verändert. Der US-Dollar ist
gegenüber dem Euro wieder etwas stärker geworden. In Folge dessen sanken die Öl- und Rohstoffpreise wieder
etwas. Charttechnisch und auf sehr kurze Sicht gesehen stellt sich nach wie vor die Frage nach der Standortbestimmung.
Noch am 06. Mai 2016 gab es im Tagesverlauf einen deutlicheren Rückgang im DAX. Dieser wurde aber ebenfalls
im Lauf des Tages wieder mehr als ausgeglichen. Hat der DAX nun seinen überverkauften Zustand, wenn auch nur
höchst kurzfristig gesehen, erreicht und geht es jetzt weiter nach oben? Oder kommt es nach einer kurzen Gegenbewegung
des DAX wieder zur Ausbildung neuer kurzfristiger Tiefs im DAX? Die Frage ist noch nicht beantwortet.


06. Mai 2016 - DAX bei rund 9.835 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.661 Punkten (Schlusskurs vom 05. Mai 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1410:
Aus charttechnischer Sicht besteht sehr kurzfristig gesehen für den DAX jetzt allerhöchste Absturzgefahr. Das erste
Kursziel des zu erwartenden Absturzes dürfte ungefähr bei circa 9.650 Punkten liegen. Was dann kommt, muss man
sehen.


04. Mai 2016 - DAX bei rund 9.865 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.750 Punkten (Schlusskurs vom 03. Mai 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1488:
Kurzfristig gesehen könnte aus charttechnischer Sicht eine Richtungsentscheidung für die Börsen gefallen sein.
Es ist eher selten, dass nach einem derart massiven Rückgang der Aktienkurse (DAX) nicht auch die überverkaufte
Zone angetestet wird. Nicht unbedingt heute, aber in den nächsten Tagen besteht durchaus die Gefahr eines
weiteren Kursrückgangs. Luft nach unten ist zunächst genug da. Unterhalb von 9.600 Punkten beim DAX könnte
eine erste Unterstützung einsetzen!?


02. Mai 2016 - DAX bei rund 10.083 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.773 Punkten (Schlusskurs vom 29. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1464:
Charttechnisch ist die Situation an den Börsen, sowie auch beim DAX, derzeit unklar. Kurzfristig gesehen sind
also steigende wie fallende Aktienbörsen gleichermassen zu favorisieren. Fundamental hat sich wenig verändert.
Die Zinsen werden wohl noch längere Zeit niedrig bleiben, vor allem im Euroraum, und die Unternehmen bewegen
sich in einem Umfeld, in dem sie solide Gewinne erwirtschaften können. Aus fundamentaler Sicht spricht nach wie vor
vieles für mittel- wie langfrstig steigende Aktienkurse. Zwei Ereignisse rücken mehr und mehr in den Fokus der
Börsianer: Zum Einen die Börsenweisheit "Sell in may and go away!", die für durchschnittlich eher schlechtere
kommende Börsenmonate spricht und zum Anderen die nahende Abstimmung der Briten im Juni über einen
Verbleib in der Eurozone. Es kann also grundsätzlich volatil an den Börsen bleiben aber eine konkretere Aussage
über die KURZFRISTIGE Richtung an den Börsen möchte ich im Moment nicht treffen. Mittel- bis langfristig rechne
ich, wie bereits beschrieben, mit weiter steigenden Aktienkursen.


25. April 2016 - DAX bei rund 10.310 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.003 Punkten (Schlusskurs vom 22. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1248:
Nachdem der DAX in der letzten Woche ein Rekordhoch für das Jahr 2016 ausgebildet hat, kommt es heute,
flankiert von rückläufigen Öl- und Rohstoffpreisen, sowie eher verhaltenen Ausblicken für die deutsche Wirtschaft,
zu einem Atemholen an der Börse. Die Aktienkurse (zum Beispiel DAX) sind aus ihrem charttechnisch überkauften
Bereich per heute in die neutrale Zone zurück gefallen. Bis jetzt kein dramaitscher Rückgang der Aktienkurse.
Nachdem die Börse einige Male durchgeatmet hat, besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich der begonnene
Aufwärtstrend fortsetzt. Dies wäre dann mit einem abermaligen Eintritt in den charttechnisch überkauften Bereich
verbunden, der dann wiederum zu schnell weiter steigenden Aktienkursen führen kann. Doch so weit sind wir aktuell
noch nicht. Natürlich kann es auch sein, wie immer an der Börse, dass die erwartete Richtung nicht eingeschlagen wird
und es statt dessen zu der Gegenreaktion kommt. Aber auch dafür gibt es bislang kaum Anhaltspunkte.
Ich favorisiere im Moment das erste Szenario mit weiter steigenden Aktienkursen.


19. April 2016 - DAX bei rund 10.175 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 18.004 Punkten (Schlusskurs vom 18. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1328:
Wie in meinem letzten Kommentar vermutet, zeigte der DAX noch einmal eine kleine Zwischenkonsolidierung.
Vor allem am gestrigen Montag morgen. Doch sehr schnell kam es wieder zu einer Gegenbewegung und so
betritt der DAX soeben den überkauften Bereich. Von hier aus gesehen besteht noch einmal die Möglichkeit
von sehr schnellen und kräftigen Kurssteigerungen. Fundamental gesehen verlief das OPEC Treffen zwar
enttäuschend aus Sicht derer, die sich eine Stabilisierung der Ölpreise durch politische Deckelung der
Ölförderung erhofft haben, doch meiner Meinung nach bedarf es keiner Deckelung des Angebots beim Öl mehr,
denn die weltwirtschaftliche Entwicklung scheint in Schwung zu kommen. Und mit ihr auch die Ölpreise, die
seit geraumer Zeit kontinuierlich steigen. Der Baltic Dry Index steigt mittlerweile fast schon explosionsartig an
(gestern rund 6 % Plus, heute bis dato knapp 4 % Plus), wenngleich auch auf einem niedrigen Niveau.
Doch die Richtung stimmt. Daher vermute ich nun perspektivisch gesehen eine längere Periode von
steigenden Aktienkursen, wenngleich dies unter Kursschwankungen geschehen sollte.


14. April 2016 - DAX bei rund 10.062 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.908 Punkten (Schlusskurs vom 13. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1234:
Der DAX hat in einem Rutsch den überverkauften Bereich verlassen und ist direkt an die charttechnische Grenze
zum überkauften Bereich vorgedrungen. Von hier kann es rein theoretisch jetzt noch einmal zu einem deutlichen
Aufschwung kommen, aber möglicherweise nicht ohne zwischenzeitliche Konsolidierung. Dabei erscheint der
Anstieg des DAX auf einer guten Grundlage zu stehen, die sich in den vergangenen Tagen und Wochen bereits
angedeutet hat. Im Einzelnen sind zu benennen:
Der Ölpreis steigt wieder. Die meisten Rohstoffpreise auch. Die Schwellenländer entwickeln sich wieder wirtschaftlich
besser. Argentinien kann wieder an den Kapitalmarkt zurück kehren. Chinas Wirtschaft scheint wieder Tritt zu fassen.
Russland wird durch den steigenden Ölpreis tendenziell unterstützt und die leiseren Töne hinsichtlich Sanktionen
stärken die Wirtschaft zusätzlich. Russland ist gerade für Deutschland ein wichtiger Absatzmarkt. Das Zinsumfeld
ist nach wie vor niedrig.


12. April 2016 - DAX bei rund 9.692 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.556 Punkten (Schlusskurs vom 11. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1428:
Der Ölpreis zieht weiter an. Auch wenn das Niveau absolut gesehen für viele rohstoffreichen Länder (zum Beispiel
Russland) immer noch unbefriedigend erscheint, stimmt zumindest die Richtung der Bewegung im Ölpreis und
wird die Lage in vorgenannten Ländern tendenziell verbessern. Gerade auch für die deutsche Exportindustrie ist
Russland ein wichtiger Partner. Verbesserungen hier dürften unmittelbar auf die deutsche Industrie abstrahlen.
Um noch mal auf das gestern angeschriebene Thema eines potentiellen Brexits zurück zu kommen:
Es gibt ja auch andere europäische Länder, die nicht dem Euro und dem Euroraum angeschlossen sind.
Zum Beispiel die Schweiz. Und wie uns allen bekannt ist (IRONIE AN) ist die Schweiz ein Land mit Massenarbeitslosigkeit,
einer völlig kranken Wirtschaft, verfallenen Städten und Strassen und auch sonst wirtschaftlich gesehen völlig
unterentwickelt (IRONIE AUS). Warum sollte jetzt ausgerechnet Großbritannien ins Elend abgleiten, nur weil die Briten
vielleicht für den Brexit stimmen!? Das wird ja den Europäern und den Briten nun wieder unter die Nase gerieben.


11. April 2016 - DAX bei rund 9.723 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.576 Punkten (Schlusskurs vom 08. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1391:
Soeben hat der DAX den überverkauften Bereich aus charttechnischer Sicht knapp verlassen. Damit scheint vorerst
die Gefahr weiterer und schneller Abwärtsbewegungen der Aktien gebannt. Natürlich kann der DAX auch wieder in
den überverkauften Bereich zurück fallen. Aber ich glaube vielmehr, dass wir in Kürze wieder eine schöne
Kurserholung bei den Aktien sehen werden. Am Horizont tauchen auch schon wieder Probleme auf.
Neben dem drohenden EU-Kollaps, der als Hintergrundrauschen immer mitschwingt, wird im Juni in Großbritannien
über den Brexit entschieden. Wirtschaftsbeobachter erwarten Schlimmes, wenn die Briten für den Brexit stimmen.
Warum, verstehe ich nicht ganz. Denn damit würde der Status Quo aus meiner Sicht einfach nur weiter geführt.
Zudem hat Großbritannien derzeit auch keinen Euro, sondern nach wie vor das britische Pfund. Mir scheint, dass
hier wieder einmal versucht wird, katastrophale wirtschaftliche Auswirkungen aufzuzeigen, falls ein bestimmtes
politisches Ereignis eintritt. Jedes Volk, auch die Briten, haben das Recht, ihren eigenen Weg zu gehen. Nur weil dies
Einigen in Europa missfallen könnte, ist eine Kopplung dieses Ereignises an eine orakelte wirtschaftliche Katastrophe
aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt. Trotzdem kann diese Botschaft aber dem Anlegervolk demnächst permanent
unter die Nase gerieben werden, so dass man dieses Ereignis zu einem späteren Zeitpunkt als Anleger einplanen
sollte. Und auch bei den Briten wirft dieses Ereignis scheinbar schon seine Schatten voraus. So wird heute in
der Presse davon berichtet, dass der Ansturm auf Edelmetalle, insbesondere Gold, in physischer Form in Großbritannien
derzeit enorm groß ist.


08. April 2016 - DAX bei rund 9.618 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.541 Punkten (Schlusskurs vom 07. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1379:
Formal befindet sich der DAX immer noch sehr knapp in der charttechnisch überverkauften Zone. Von hier aus sind
2 Szenarien denkbar: Verlässt der DAX den charttechnisch überverkauften Bereich in Kürze, können schnell weitere
Kursgewinne folgen. Dreht der DAX wieder erneut stärker in den charttechnisch überverkauften Bereich hinein, kann
es genau so schnell und genau so deutlich zu heftigeren Kursverlusten kommen. Diese Betrachtungen gelten eher
kurzfristig gesehen. Fundamental gibt es einige Faktoren, die für baldige steigende Aktienkurse sprechen.
Der Ölpreis steigt. Die Exporte aus Deutschland steigen. Der Baltic Dry Index (Frachtraten) steigt. Möglicherweise
ist es daher sogar an der Zeit, auf zyklische Unternehmen (zum Beispiel Automobil, Airlines etc.) zu setzen!?
Einen Hinweis möchte ich noch in eigener Sache an dieser Stelle abgeben. Ende 2007 hatte ich unglaubliche
Schwierigkeiten, mit meinem Unternehmensbewertungsmodell (www.unternehmensbewertung4you.de)
überhaupt Aktien zu finden, die ich auch nur als leicht unterbewertet eingestuft hätte. Damals habe ich dies meinen
Kunden in meinem damaligen Börsenbrief auch mitgeteilt. Diese Schwierigkeiten sind aktuell nicht nur nicht
vorhanden, sondern ich finde Unterbewertungen nach meinem Modell, die sich gewaschen haben. Derartige
Unterbewertungen habe ich noch nie zuvor am Aktienmarkt in dieser Fülle gefunden. Daher glaube ich nicht an einen nachhaltigen
Aktiencrash. Dieser kann zwar kommen. Terrorismus lässt grüßen. Aus meiner Sicht wird es aber eher zu einer nie dagewesenen Aktienrally
kommen, um diese existierenden Unterbewertungen annähernd abzubauen. Diese Aussage gilt allerdings nicht
für die nächste Woche, sondern für die nächsten Jahre.


05. April 2016 - DAX bei rund 9.561 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.737 Punkten (Schlusskurs vom 04. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1360:
Vielleicht flankiert von schlechten Meldungen (Prognosen) zur globalen Konjunktur gibt der DAX, entgegen meinen
gestrigen Vermutungen, heute deutlicher nach. Damit dürften kurzfristig wieder die Charttechniker das Ruder übernehmen
und den DAX vermutlich noch weiter abwärts treiben. Der Rutsch des DAX in der Charttechnik in den überverkauften Bereich
ist jung und leider ausbaufähig. Mittel- bis längerfristig sehe ich in den Kursen, die sich in den nächsten Tagen ergeben
könnten, dann aus heutiger Sicht wieder gute Einstiegsmöglichkeiten kommen.


04. April 2016 - DAX bei rund 9.778 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.792 Punkten (Schlusskurs vom 01. April 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1383:
Seit meinem letzten Kommentar haben sich die wichtigsten Indizes in Deutschland und den USA auseinander bewegt.
Während der DAX nach einem hoffnungsvollen abermaligen Anstieg über die 10.000 Punkte Marke inzwischen wieder
zurück gekommen ist, befindet sich der Dow Jones nach wie vor im Rally-Modus. Die Divergenz mag sich zu einem gewissen
Teil aus den Währungsveränderungen des Paares Euro zu US-$ ergeben. Seit meinem letzten Kommentar hat der Dollar
gegenüber dem Euro nämlich fast 2 % verloren. Ungefähr die prozentuale Zahl, die der DAX mittlerweile wieder unter
der 10.000 Punkte Marke notiert. Der angloamerikanische Investor sieht also auf dem deutschen Markt kaum eine Veränderung
im Wert seiner Aktienpakete. Aus diesem Grunde würde ich den leichten Rückgang im DAX aktuell nicht überbewerten
und bleibe zunächst hoffnungsfroh für bald wieder steigende Aktienkurse.


24. März 2016 - DAX bei rund 9.863 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.460 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1182:
Zwischenzeitlich hat der DAX die 10.000 Punkte Marke tatsächlich noch einmal durchstossen und konnte sich sogar
deutlicher über dieser Marke etablieren. Mit dem Kursverlauf des heutigen Tages jedoch hat sich das Chartbild von
DAX und Dow Jones deutlich eingetrübt und es ist aktuell unklar, ob beide Indizes noch einmal in den überkauften Bereich
vordringen können, oder ob es zunächst zu einer Konsolidierung kommt. Abwarten sollte daher vielleicht auch der
eher kurzfristig orientierte Börsianer!?


21. März 2016 - DAX bei rund 10.066 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.602 Punkten (Schlußkurs vom 18. März 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1258:
Inzwischen hat die amerikanische Notenbank FED getagt und der Finanzwelt mitgeteilt, dass eventuell im April eine
weitere Leitzinsanhebung folgen könnte. Gleichzeitig jedoch hat man der Finanzwelt mitgeteilt, dass das Tempo
der Leitzinserhöhungen aufgrund des weltwirtschaftlichen Wachstums verlangsamt werden soll. Eine gute
Nachricht für all jene, die in drohenden Leitzinsanhebungen ein großes Risiko für die Aktienmärkte gesehen haben.
Nachdem nun der DAX die Marke von 10.000 Punkten übersprungen hat, glaube ich an weiter steigende Aktienmärkte.
Die Stimmung erscheint mir robust und die Aktienmärkte, besonders in Europa, als extrem unterbewertet.


16. März 2016 - DAX bei rund 9.956 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.251 Punkten (Schlußkurs vom 15. März 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1089:
Immer noch befindet sich die Börse, kurzfristig gesehen, auf Richtungssuche. Steigt der DAX über 10.000 Punkte
und folgen weitere Indizes und Börsen oder gibt es eine erneute Abwärtsbewegung. Die Chancen liegen im Moment
aus meiner Sicht bei 50 zu 50. Kurzfristig gesehen überwiegen aber meiner Meinung nach die Chancen gegenüber den
Risiken. Taucht der DAX nach unten ab, so befindet er sich nur wieder am oberen Rand der neutralen Zone (charttechnisch
gesehen). Dreht er aber nach oben, so setzt sich die Positionierung in der überkauften Zone fort und damit dürfte ein
deutlicherer Kursaufschwung einsetzen.
Unabhängig von dieser Überlegung tagt heute Abend die amerikanische Notenbank FED und gibt weitere Hinweise zur
zukünftigen Zinsentwicklung. Oftmals erhöht sich dann die Volatilität an den Börsen sehr deutlich. Mit Reaktionen, gleich
welcher Art, ist also zu rechnen.


14. März 2016 - DAX bei rund 9.951 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.213 Punkten (Schlußkurs vom 11. März 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1141:
Eine bewegte Zeit liegt hinter den Anlegern. Nachdem die EZB unter Mario Draghi in der letzten Woche für
Gesprächsstoff gesorgt hat, indem sie die Zinsen auf quasi Null gesenkt hat, begleitet von höheren Strafzinsen für
Banken und einer Aufstockung des Anleiheprogramms kam es zu sehr volatilen Bewegungen an den Aktienmärkten.
Zunächst deutlich nach oben, bevor kritische Stimmen das Problem sahen, dass das Latein der EZB mit diesem
Schritt am Ende ist und die Aktienmärkte steil abstürzten. Meine persönliche Meinung ist die: Wenn Mario Draghi
ernste Gefahren für die europäische Konjunktur sieht, hat er vollkommen richtig gehandelt, in dem er derart schnell
reagiert. Zudem bin ich mir sicher, dass Mario Draghi nicht Mario Draghi wäre, wenn er nicht überaus viele geldpolitische
Instrumente aus dem Hut zaubern kann, wenn sich dieser Schritt als nicht ausreichend erweisen sollte, was ich nicht
glaube. Aus meiner Sicht der Dinge ist Draghi der richtige Mann am richtigen Platz zur richtigen Zeit!
Ich glaube daran, dass der DAX nun das deutliche Potential besitzt, die 10.000 Punkte Marke nachhaltig nach oben zu
durchbrechen. Warten wir ab, ob diese Annahme sich als richtig erweist oder nicht.
Ein weiteres Ereignis war der Wahlsonntag gestern. Beherrschendes Thema ist der erdrutschartige Sieg der AFD.
Für die Einen ein klarer Rechtsruck in Deutschland. Für die anderen die letzte Chance, eine Diktatur und eine
Meinungsunfreiheit in Deutschland in letzter Minute abzuwenden. Welche Position man auch zwischen diesen
Extrempositionen zur AFD einnehmen mag, die Börse zeigt sich von dem Wahlergebnis jedenfalls weitgehend unbeindruckt.
Der Erdrutschsieg für die AFD ist also für die Börse ein Non-Event.


08. März 2016 - DAX bei rund 9.714 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.074 Punkten (Schlußkurs vom 07. März 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1033:
Nun hat der DAX in der letzten Woche die 10.000 Punkte Marke nicht mehr erreichen können. Dennoch bleibt diese
Marke aus meiner Sicht als Richtschnur weiterhin im Raum stehen. Im Übrigen befand sich der DAX und andere
Indizes in der letzten Woche noch im überkauften Bereich. Bei vielen Einzelwerten gab es ein ähnliches Bild aus
charttechnischer Sicht. Mit dem heutigen Tag hat der DAX das Terrain des überkauften Zustandes zunächst verlassen.
Dies kann normalerweise bedeuten, dass zunächst eine Seitwärtstendenzphase folgen könnte oder gar leichte
Kursrückgänge. Dies ist aber nicht immer der Fall. Bleibt ein Aufwärtstrend grundsätzlich in Takt, wird der DAX und
andere Indizes schnell wieder den Weg in die überkaufte Zone zurück finden, was weitere deutlichere Kursgewinne
zur Folge hätte. Daher möchte ich an dieser Stelle auf die fundamentale Situation schwenken.
Fundamental erscheint es mir aktuell so, als wäre die wirtschaftliche Entwicklung wieder auf einem gutem Weg.
Natürlich von einem sehr niedrigem Niveau aus gesehen, aberdie Richtung stimmt. Festzuhalten bleibt, dass sich
neben den Edelmetallen die Rohstoffe generell deutlich zu erholen beginnen. Der Ölpreis steigt deutlich an, wie auch
der Preis für Kupfer oder der Preis für Eisenerz. Dies ist positiv zu werten, denn wenn die wirtschaftliche Nachfrage anzieht,
passiert genau das. Einige Frühindikatoren (zum Beispiel der Baltic Dry Index) liefern weiterhin positive Signale.
Auch ein Blick auf Aktien aus dem Bereich der Halbleiter und der Elektronik fördert mittlerweile ein positives Bild zu Tage.
Eine alte Börsenweisheit besagt, dass gerade diese Aktien wie ein Indikator für die weltwirtschaftliche Entwicklung
sind. Im letzten Jahr fielen diese Aktien ins Bodenlose. Gemessen am zu erwartenden KGV ergaben sich teilweise
paradoxe Bewertungen von KGV-Werten von um die 3. Da im Verlauf des Jahres die Gewinnerwartungen ständig
nach unten korrigiert wurden, relativierte sich das Bild bei weiter fallenden Aktienkursen aus dieser Branche. Nun
könnte das Szenario umgekehrt verlaufen. Bei KGV-Werten auf Basis zukünftiger Gewinnschätzungen von um die 7
könnten die Aktienkurse weiter anziehen und die Gewinnerwartungen nach oben revidiert werden, so dass am Ende
des Jahres weitaus höhere Aktienkurse aus dieser Branche stehen könnten, bei immer noch ähnlichen Werten beim KGV.
Dies ist allerdings kein fester und unumstösslicher Verlaufsplan. Vielmehr muss der Anleger ständig auf der Hut sein,
ob das zu Grunde gelegte Szenario noch intakt ist.
Politisch gesehen dürfte die Flüchtlingskrise wieder an Schärfe zunehmen und Europa an seine Grenzen heran führen.
Schon gibt es mahnende Stimmen, die ein Zerbrechen von Europa befürchten. Ob Fluch oder Segen, darüber gibt es
sicher unterschiedliche Meinungen. Rein wirtschaftlich gesehen wird Europa jedoch nicht zerbrechen, nur weil wieder
Grenzkontrollen in allen Ländern Europas eingeführt werden.


02. März 2016 - DAX bei rund 9.791 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16,865 Punkten (Schlußkurs vom 01. März 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0860:
Wie in meinem letzten Kommentar bereits vermutet, schickt sich der Markt (die Börse) an, tendenziell etwas
weiter zu steigen. Die generelle Stimmung an der Börse hat sich ganz klar verbessert. In Syrien könnte eine
größere Befriedung bevor stehen. Die Flüchtlingskrise hat sich für Deutschland etwas entspannt, da weniger
Flüchtlinge pro Tag die deutsche Grenze passieren. Und auch die EZB sollte bald wieder geldpolitisch unterstützend
für den Aktienmarkt eingreifen. Dementsprechend hat der DAX mittlerweile auch aus charttechnischer Sicht den
überkauften Bereich zurück erobert. Wie es weiter geht, ist, wie immer an der Börse, offen. Ich glaube jedoch,
dass die überkaufte Situation im DAX noch etwas anhalten könnte und der Markt, vielleicht sogar bis Ende der Woche,
die 10.000 Punkte Marke sehen will. Dann könnte es in der nächsten Woche eher seitwärts weiter gehen und erst
danach sollte es eine Entscheidung geben, ob die Börse wieder den Rückwärtsgang einlegt oder ob die Börse
sogar weiter steigen kann. Das zunächst einmal aus meiner Sicht auf Basis der aktuellen Situation.


26. Februar 2016 - DAX bei rund 9.540 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16,697 Punkten (Schlußkurs vom 25. Februar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1012:
Zugegeben, die Börse ist hochgradig nervös und hochgradig volatil. In einer sehr bewegten Woche landet
der DAX aktuell ungefähr dort, wo er angefangen hat. Ich bleibe vorerst bei meiner eher kurzfristigen
Einschätzung, dass die 10.000 Punkte Marke beim DAX bald wieder erreichbar werden sollte. Wie immer,
alles nur meine persönliche Meinung.


22. Februar 2016 - DAX bei rund 9.555 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16,392 Punkten (Schlußkurs vom 19. Februar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1038:
Vermutlich wird die kurzfristig sehr positive Stimmung an den Börsen den DAX jetzt in Richtung der
10.000 Punkte Marke oder leicht darüber hinaus tragen können!? So zumindest meine aktuelle, subjektive
Meinung.


19. Februar 2016 - DAX bei rund 9.448 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16,413 Punkten (Schlußkurs vom 18. Februar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1117:
Nachdem der DAX, wie in meinem letzten Kommentar befürchtet, tatsächlich die 9.000 Punkte Marke deutlich
unterschritten hat, kam es an den Folgetagen zu einer sehr deutlichen Erholung der Aktienkurse auf breiter Front.
Einiges dürfte psychologisch begründet sein. So scheint die Flüchtlingskrise subjektiv gesehen in weitere Ferne
gerückt, da Nachrichtenagenturen nur noch wenig von den Flüchtlingsströmen selbst weiter geben. Daher scheint
es dem Bürger so, als hätte sich die Situation entspannt. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn täglich strömen weitere
tausende Flüchtlinge nach Deutschland hinein. Wohl gemerkt, jeden einzelnen Tag. Positiv zu werten im Empfinden
der Bürger kann auch sein, dass andere europäische Staaten nahezu geschlossen versuchen, den Flüchtlingsstrom
unter Kontrolle zu bringen, indem man die Landesgrenzen besser bewacht und einen Asylantrag in diesen europäischen
Ländern unattraktiver erscheinen lässst. Die Frage, ob das richtig oder falsch ist möchte ich hier nicht anschneiden.
Fakt ist jedoch, es passiert und das erreicht vermutlich auch den Bürger Europas subjektiv so. Auch Deutschland
profitiert von diesem Trend in Europa. Weiterhin hat auch der massive Militäreinsatz Putins dazu geführt, dass
der islamische Staat und andere Terrorgruppen in Syrien den Kampf gegen Assad verlieren könnten und dass es
demnach schon sehr bald zu einer Kontrolle und einer Neu-Ordnung Syriens unter Assad kommen kann.
Wiederum enthalte ich mich hier jeder persönlicher Meinung. Fakt ist aber auch hier, dass Putins und Assads
Schulterschluss für Ruhe sorgen werden, was sich nach einem kurzen Anschwappen der Flüchtlingszahlen dann
in Folge auch in sinkenden Flüchtlingszahlen aus Syrien ausdrücken könnte. Putin kehrt damit wieder mehr
auf die politische Bühne zurück und so könnten bald auch die Sanktionen gegen Russland in Frage gestellt werden
und der Weltwirtschaft, insbesondere auch Russland selbst, wirtschaftlich helfen. Der Iran konnte inzwischen wieder
auf die politische Bühne zurück kehren und auch das führt emotional zu einer Beruhigung der Ängste, die Börsianer
noch vor wenigen Wochen hatten.
Weiterhin bleibt festzustellen, dass neben dem Ölpreis und dem Goldpreis auch andere Rohstoffpreise langsam
beginnen anzusteigen. Dies könnte ein Vorbote einer sich stabilisierenden Wirtschaftsentwicklung sein. Zu diesem
Bild passt auch, dass einige Frühindikatoren (zum Beipsiel der Baltic Dry Index) von niedrigstem Niveau wieder leicht
angestiegen sind. Auch Technologieaktien, diese gelten ja bekanntlich ebenfalls als ein Indikator der Weltwirtschaft,
konnten im Zuge der Börsenanstiege der letzten Tage, ebenfalls deutliche Kursgewinne verbuchen. Wenn
Technologieaktien, also Aktien aus den Bereichen Halbleiter, Mikrochips, Computer, Elektronik usw., wieder nachhaltig
beginnen sollten zu steigen, wäre dies ein weiterer Beleg für eine abnehmende Abwärtsdynamik an den Börsen und
vielleicht eine Stabilisierung und anschliessende Aufwärtsdynamik der Weltwirtschaft.
Last but not least signalisiert inzwischen auch die FED den Wunsch, Zinsschritte nach oben langsamer zu gestalten
als vor wenigen Wochen gedacht. In Summe zeigt sich aktuell eher ein positiveres Bild an den Börsen als noch vor
wenigen Wochen. Möglicherweise ist hierbei tatsächlich jetzt das Schlimmste an der Börse überstanden, so wie es
auch viele Börsenzeitschriften aktuell annehmen. Es gilt in den Folgetagen an der Börse zu sehen, ob sich diese
noch junge Stabiliserung weiter verfestigt. Falls ja, gibt es massenhaft Aktien, die so billig erscheinen, wie schon
seit vielen Jahrzehnten nicht mehr. So zumindest meine persönliche Meinung.


08. Februar 2016 - DAX bei rund 9.119 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16,204 Punkten (Schlußkurs vom 05. Februar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1179:
Nun, die Abwärtsdynamik an den Börsen hält scheinbar weiter an. Insbesondere die deutsche Börse gerät wieder
unter die Räder. Es scheint jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis der DAX unter die Marke von 9.000 Punkten bricht.
Auch die zahlreichen Frühindikatoren zeigen derzeit nicht nur keine weitere Erholung oder Stabilisierung auf niedrigstem
Niveau an, sondern fallen sogar noch weiter ab (zum Beispiel der Baltic Dry Index). Es scheint, basierend auf den
Frühindikatoren, als ob die Weltwirtschaft in die schwerste Krise seit vielen Jahrzehnten eintritt und irgendwie
signalisieren dies auch die Aktienkurse, die so billig erscheinen, dass der Anleger wohl die Gewinnerwartungen
an die nächsten Jahre sehr deutlich hinterfragen muss. Einzig die positive Entwicklung der Ölpreise und mancher
Rohstoffe setzen hier ein Ausrufezeichen für eine mögliche Erholungsbewegung der Weltwirtschaft. Doch ist es
meiner Meinung nach noch zu früh, um dieses Signal stark zu gewichten.


05. Februar 2016 - DAX bei rund 9.381 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16,416 Punkten (Schlußkurs vom 04. Februar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1190:
Sehr kurzfristig gesehen besteht die Möglichkeit, dass sich der DAX jetzt leicht nach oben bewegt. Doch insgesamt
liegt beim DAX nach wie vor ein klarer Abwärtstrend vor, der mit zunehmender Zeit vermutlich weitere Kursverluste nach
sich ziehen kann, so lange der Abwärtstrend nicht nachhaltig durchbrochen wird. Interessant waren in den vergangenen
Tagen die Abwärtsbewegung des US-$ gegenüber dem Euro und die daraus resultierende Aufwärtsbewegung vieler
Rohstoffe wie Öl und Gold. Dabei ist insbesondere der Ölpreis viel stärker gestiegen als der US-$ an Wert verloren hat.
Eine Bodenbildung von Rohstoffpreisen und des wirtschaftlichen Niedergangs? Für diese Einschätzung ist es wohl noch
etwas zu früh und so ist Vorsicht an den Börsen im Augenblick sicher nicht der schlechteste Ratgeber.


03. Februar 2016 - DAX bei rund 9.475 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16,154 Punkten (Schlußkurs vom 02. Februar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0924:
Die Börse wäre nicht die Börse, wenn sie nicht immer für eine Überraschung gut wäre. In meinem letzten Kommentar
erwartete ich zunächst keinen Rückfall des DAX in den überverkauften Bereich. Mittlerweile jedoch ist der DAX wieder in
den üververkauften Bereich eingetaucht. Damit steigt das Risiko eines abermaligen und drastischen Kursverfalls des DAX.
Obwohl der DAX mittlerweile schon wieder auf Jahrestief steht. Fundamental genährt wird die Geschichte nach wie vor
von fundamentaler Schwäche der Weltwirtschaft und nach wie vor anhaltender Krisen und Unruhen in der Welt.
Auch die Flüchtlingskrise in Europa ist weiterhin völlig ungelöst. Ich habe kürzlich im Radio gehört, dass sich insgesamt
24 Staaten in Europa gegen die Aufnahme von Flüchtlingen sperren. Nur 4 Staaten, darunter Deutschland und Schweden,
sind für die mehr oder weniger ungebremste Aufnahme von Flüchtlingen aus einem ganz anderen Kulturkreis.
Und diese 4 Staaten, darunter Deutschland an der Spitze, sagen zu den anderen Staaten in Europa: "Ihr Falschfahrer"!!!
Na, dass nenn ich doch mal verkehrte Welt. Man muss wirklich kein Prohpet sein, um zu erkennen. Das wird knallen.
Die wirtschaftlichen Folgen werden dann vehement sein. Für die Bürger in Europa und für die Börse.


28. Januar 2016 - DAX bei rund 9.816 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.944 Punkten (Schlußkurs vom 27. Januar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0878:
Gestern tagte die amerikanische Notenbank FED. Hätte sie nicht unbedingt müssen, denkt sich manch ein Anleger vielleicht.
Nun sieht auch die FED offiziell, was alle schon gesehen haben, nämlich dass die Weltwirtschaft in eher schwierigem
Fahrwasser sein könnte. Natürlich verfehlte die Botschaft der FED die Märkte nicht. Denn das Wort der FED hat Gewicht.
Der einzige Neuwert an den Aussagen der FED fürdie Märkte ist allerdings nur, dass man die Märkte intensiv beobachten
will und das die erste Zinserhöhung, wie hier mehrfach schon beschrieben, ein Fehler gewesen sein könnte. Obwohl
sich die FED für März eine weitere Zinserhöhung offen hält, scheint für mich immer klarer zu werden, dass die Zinsen
nach wie vor über einen längeren Zeitraum nicht mehr steigen werden. Das ist gut für Aktien, die ohnehin nicht zu teuer sind.
Charttechnisch besteht nach wie vor die gute Chance, dass die Börsenindices jetzt weiter steigen können. Natürlich in Wellen,
aber kurzfristig eher aufwärts gerichtet. Gefährlich wird es meiner Meinung nach erst wieder, sollte der DAX wider erwarten
in den überverkauften Bereich abtauchen. Aber das sehe ich derzeit nicht.


26. Januar 2016 - DAX bei rund 9.602 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.885 Punkten (Schlußkurs vom 25. Januar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0868:
Der kurzfristige Chart für den DAX ist seit Anfang Dezember 2015 stark abwärts gerichtet. Die jüngste Zwischenerholung des
DAX begann circa am 20. Januar 2016. Ob es nur eine weitere Zwischenerholung in einem längeren Abwärtstrend des DAX
ist, oder ob der DAX hier eine Bodenbildung mit der Chance auf wieder steigende Kurse durchläuft, ist noch unklar.
Richtig gefährlich wird es erst wieder dann, wenn der DAX erneut in einen charttechnisch überverkauften Zustand übergeht.
Dieser Zustand ist bis dato jedoch noch nicht erreicht, so dass durchaus auch die Chance besteht, dass die Börse nach
einer kurzen Verschnaufpause wieder weiter ansteigt. Sollte es jedoch weiter abwärts gehen, könnte sich dieser Trend
nach unten erneut deutlich verstärken. Wie bereits aus meiner Sicht beschrieben, ist eine Entscheidung noch nicht gefallen.
Interessanterweise möchte ich an dieser Stelle auch einmal auf den Goldpreis hinweisen, der gegenüber allen anderen
(beziehungsweise den meisten anderen) Rohstoffen in den letzten Tagen etwas angezogen ist. Mit ihm stiegen auch die
Goldminenaktien. Mir erscheint das aktuell so, als ob Investoren auf der einen Seite noch an einen guten Ausgang des
Wachstums der Weltwirtschaft glauben oder zumindest darauf hoffen. Auf der anderen Seite könnte aber vor dem Hintergrund
einer sich möglicherweise anbahnenden Katastrophe für Europa durch fehlgeleitete politische Entscheidungen, einer
ausgesprochenen Schwäche mancher Schwellenländer und auch der Länder, die zu den "Ölstaaten" zählen, sowie diverser
kriegerischer Auseinandersetzungen in der Welt ein Sicherheitsdenken der Investoren beginnen, dass sich zunehmend
in der Absicherung gegen Katastrophen durch Gold (oder andere Edelmetalle) ausdrückt.


22. Januar 2016 - DAX bei rund 9.771 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.882 Punkten (Schlußkurs vom 21. Januar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0825:
Trotz eines kürzlich wieder leicht gestiegenen Ölpreises sind alle hier zuvor skizzierten Belastungsfaktoren für die Börse auch
weiterhin aktiv. Vieles spricht derzeit gegen Aktien, aber mindestens 2 Dinge sprechen aktuell für Aktien:
Zum Einen hat sich die Charttechnik für DAX & Co. mit dem Verlassen der überverkauften Zonen deutlich aufgehellt und
kann auf eine weitere, kurzfristige Erholung der Aktienkurse hinweisen. Zum Anderen spricht ein Fakt nach wie vor für Aktien,
nämlich die persönliche Einschätzung, dass Aktien aktuell so billig wie selten zuvor in der Geschichte der Börse erscheinen.
Wir haben, von einigen Modeaktien abgesehen, sehr niedrige KGV´s in der Breite des Marktes in einem Rekordniedrigzinsumfeld.


14. Januar 2016 - DAX bei rund 9.644 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.151 Punkten (Schlußkurs vom 13. Januar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0924:
Tja, so schnell können sich Einschätzungen und auch Chartbilder verändern. Bestand aus charttechnischer Sicht gestern
noch die gute Chance einer Erholung der Aktien, so lässt sich aus dem aktuellen Chartbild erkennen, dass der DAX abermals
in die überverkaufte Zone abgetaucht ist. Da es sich in dem kurzfristigen Chartbild um einen starken Kursverfall des DAX handelt,
kann ein weiteres leichtes Abtauchen oder auch ein Verharren im überverkauften Bereich zu gravierenden und negativen
Kursveränderungen führen. Natürlich besteht auch derzeit noch die Möglichkeit, dass sich der DAX schnell wieder erholt, doch
die Gefahr eines weiteren drastischen Kurseinbruchs wird jetzt leider größer.
Fundamental sind es die üblichen Verdächtigen, die für Unruhe sorgen. Flüchtlingskrise und die damit einher gehende breite
Verunsicherung der Bevölkerung in Deutschland und Europa, Terror in und ausserhalb Europas, zunehmende Krisenherde,
ein weiterer Einbruch beim Ölpreis usw. Meiner Meinung nach sollte die FED ihre Zinspolitik rasch wieder korrigieren, denn
der Schritt der Leitzinsanhebung war vielleicht für die USA in Ordnung, für den Rest der Welt aber scheinbar nicht. Nach einer
Leitzinsanhebung sollten laut einigen Analysten die Schwellenländer unter Druck geraten und genau so scheint es auch zu sein.
Interessant finde ich persönlich die Meldung, dass in Europa Zurückhaltung herrscht hinsichtlich der Investitionen. Diese
fehlenden oder rückläufigen Investitionen sind in der Tat gefährlich, waren sie schon oft genug tatsächlich Auslöser oder Signalgeber
von Wirtschaftskrisen. Warum die Investitionen stocken wäre eine weitere wichtige Frage. Beruhen diese auf einer allgemeinen
Schwäche der wirtschaftlichen Entwicklung oder stehen sie im Zusammenhang mit der immer weiter um sich greifenden tiefen
Verunsicherung der Bürger gegenüber der Regierung?


13. Januar 2016 - DAX bei rund 10.097 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.516 Punkten (Schlußkurs vom 12. Januar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0827:
Obwohl wir seit einigen Monaten im DAX eine ganz klare und scharfe Abwärtsbewegung zu verzeichnen haben, die
unter Umständen weitere Kursverluste nach sich ziehen kann, hellt sich meiner Meinung nach das kurzfristige Chartbild
deutlich auf. So hat der DAX inzwischen den stark überverkauften Bereich erneut verlassen (nach Mitte Dezember),
und bietet aus charttechnischer Sicht aktuell weiteren Raum für eine fortgesetzte kurzfristige Aufwärtsbewegung.
Risiken sehe ich nach wie vor in der politischen Ecke Europas. Aus wirtschaftlicher Sicht sehe ich nach wie vor eine
sehr gute Unterstützung der Wirtschaft durch die Notenbanken und insbesondere durch die EZB.
Allein die USA steuert aktuell mit der jüngsten leichten Zinserhöhung etwas in die andere Richtung. Ich könnte mir aber vorstellen,
dass sich bald auch wieder in den USA die Erkenntnis durchsetzt, dass der nächste Zinsschritt eventuell wieder nach unten
gehen muss, mindestens aber keine weitere Zinserhöhung.
Ein weiterer, aus meiner Sicht wesentlicher Faktor gegen einen weltweiten Kursrutsch an den Aktienmärkten ist meiner
Meinung nach eine sehr moderate Bewertung des Durchschnitts der Aktiengesellschaften. Natürlich gibt es Aktien, die aufgrund
ihrer Bewertung sehr amitioniert und vielleicht sehr überteuert aussehen. Doch dass ist nicht representativ für den
Gesamtmarkt. Der erscheint mir aktuell als unglaublich billig. Lassen wir uns also überraschen, was die nächsten Tage und
insbesondere 2016 für die Anleger bereit hält.


07. Januar 2016 - DAX bei rund 9.851 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.906 Punkten (Schlußkurs vom 06. Januar 2016)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0853:
Ein krasser Fehlstart der Börsenindices wie DAX und Dow Jones liegt hinter uns. Der Grund liegt augenscheinlich in
einem starken Rutsch der Aktienkurse an der chinesischen Börse. Damit könnte allerdings für den Augenblick der
Scheitelpunkt der Angst an den Börsen angekommen sein und zum Wochenschluss eine gewisse Stabilisierung eintreten.
Schon kommen die Vergleiche mit 2008, an dessen Anfang die Börse ebenfalls sehr schlecht gestartet war. Ich glaube
nicht, dass es dazu aus bewertungstechnischen Gründen an der Börse kommt. Denn die Bewertung der Aktien ist gut
und keinesfalls zu teuer in der Breite des Marktes gesehen. Eher empfinde ich Aktien als ausgesprochen günstig.
Sollte es dennoch zu weiteren starken Turbulenzen an den Börsen kommen, sehe ich die Gründe dann wohl eher im
politischen Bereich.


04. Januar 2016 - DAX bei rund 10.361 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.425 Punkten (Schlußkurs vom 31. Dezember 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0902:
An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern ein gutes und gesundes neues Jahr. Auch bleibt auf ein gutes
Börsenjahr zu hoffen, obwohl der Beginn mit einem Crash am chinesischen Aktienmarkt kein hoffnungsvolles
Zeichen für dieses Jahr in sich trägt. So wie die erste Woche an der Börse verläuft, so soll auch das gesamte Jahr
verlaufen. Politisch gesehen kann dieses Jahr durchaus ein schwieriges Jahr werden, hoffentlich kein apokalyptisches.
Die Konflikte in der Welt nehmen zu und auch in Europa besteht grundsätzlich die Gefahr von einem Zerfall Europas bis
hin zu Bürgerkriegen. Hoffentlich ist die politische Führung Europas in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen,
und eine deutlich wahrnehmbare Gefahr für den Frieden in Europa abzuwehren.