Einschätzungen zum Börsenjahr 2015

 


21. Dezember 2015 - DAX bei rund 10.604 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.128 Punkten (Schlußkurs vom 18. Dezember 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,08656:
Die Börsen haben nach dem starken Anstieg der Aktienkurse in Folge der Leitzinsentscheidung in den USA inzwischen etwas
konsolidiert. Eine typische Reaktion, die durchaus Grundlage für weiter steigende Aktienkurse sein kann. Daher erwarte ich nach
wie vor einen Anstieg beim DAX über die Marke von 11.000 Punkten bis spätestens Ende Januar 2016.
An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern eine besinnliche Vorweihnachtszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins
Jahr 2016.


17. Dezember 2015 - DAX bei rund 10.751 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.749 Punkten (Schlußkurs vom 16. Dezember 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0876:
Die amerikanische Notenbank FED hat gestern die Leitzinsen um 0,25 % angehoben. Der Markt hat den Zinsschritt gut verdaut.
Ob der Zinsschritt fundamental richtig oder falsch ist, spielt für die nächsten Wochen an der Börse vermutlich keine Rolle.
Von daher kann jetzt, nach der Gewissheit über den Zinsschritt und der entwichenen Unsicherheit, die Jahresendrally erneut
starten. Ich erwarte nun kurzfristig, also bis circa Ende Januar 2016, einen DAX-Stand von mindestens 11.400 Punkten.
Wahrscheinlich könnte es sogar noch etwas mehr werden.


16. Dezember 2015 - DAX bei rund 10.469 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.524 Punkten (Schlußkurs vom 15. Dezember 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0953:
Heute wird aus den USA die Entscheidung bekannt gegeben, ob die Leitzinsen wie erwartet leicht erhöht werden oder nicht.
Vermutlich gibt es nach der Verkündung der Entscheidung und weiteren erläuternden Kommentaren der FED eine volatile
Börsensitzung. Eine Aussage darüber, ob die Börse nach der FED-Entscheidung nach oben oder nach unten tendiert, ist
sehr schwierig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass egal wie die Entscheidung ausfällt, das Damoklesschwert über den
Köpfen der Börsianer damit abgehängt wird und der Markt mit einer großer Erleichterung reagieren kann. Auch charttechnisch
wäre eine solche Reaktion erklärbar. Der DAX schickt sich nämlich an, den überverkauften Bereich zu verlassen.


10. Dezember 2015 - DAX bei rund 10.545 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.492 Punkten (Schlußkurs vom 09. Dezember 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0998:
Nachdem nun die EZB unter Führung von Mario Draghi für eine Enttäuschung unter den Anlegern gesorgt hatte, gab der
DAX massiv ab. Die EZB gab neben höheren Strafzinsen für Banken bekannt, dass sie das Anleihekaufprogramm
verlängern möchte. Frisches Geld fliesst dem Markt dadurch allerdings nicht zu. Frisches Geld, auf das die Anleger gewartet haben.
Gerüchten zu Folge soll Draghi zu größeren Schritten bereit gewesen sein, wurde aber durch andere Mitglieder in der EZB gebremst.
Einige Wirtschaftsbeobachter applaudierten nach der Verkündung der EZB und argumentieren damit, dass das bisherige
Anleihenkaufprogramm auch zu keiner Steigerung der Inflation geführt hat. Daher sei dieser Schritt wenig wirksam im Kampf gegen
die drohende Deflation. Meiner Meinung nach kompletter Unfug. Denn um zu entscheiden, was ein solches Anleihekaufprogramm gebracht hat,
müssen zwei Zustände miteinander verglichen werden. Der Zustand, den wir jetzt haben mit einem Zustand, den wir hätten, wenn
das Anleihekaufprogramm nicht gestartet worden wäre. Diesen Zustand kennen wir nicht und können ihn nicht kennen. Denkbar
wäre aber rein theoretisch, dass wir ohne Anleihekaufprogramm unter Mario Draghi bereits in einer verheerenden Deflation sein
könnten, die die europäische Wirtschaft weit in die Tiefe gerissen hätte.
Blicken wir nach vorn. Nächste Woche tagt die FED. Es wird erwartet, dass die FED die Zinswende in Amerika einläutet. Ich halte
diesen Schritt, falls er statt findet zwar für nachvollziehbar, grundsätzlich aber für gefährlich, weil die weltweite Konjunktur wackelt,
auch wenn die wirtschaftlichen Rahmendaten in den USA diesen Schritt rechtfertigen können. Warten wir also ab, wie die FED noch
vor Weihnachten entscheidet. Ansonsten ergibt sich für mich an der Börse nach wie vor ein sehr heterogenes Bild, dass nicht vergleichbar
ist mit dem Finanzschock der Jahre 2007/2008. Zu diesem Zeitpunkt notierten nahezu alle Aktien auf einem Kursniveau, dass es mir
nicht mehr möglich machte, überhaupt auch nur fair bewertete Unternehmen zu finden, geschweige denn unterbewertete.
Die Situation ist heute komplett anders. Einige Bewertungen von Unternehmen sind so hoch, dass man meinen könnte, diese
Unternehmen hätten unter ihrem Firmensitz die größten Goldreserven der Erde gefunden. Abartig hohe Bewertungen zieren manche
Aktienkurse. Und das paradoxe daran ist, die steigen sogar noch weiter im Aktienkurs (vielleicht noch zusätzlich ein Fund von
der größten Diamantenmenge der Erde?). Andere Unternehmen notieren so tief, dass man sich die Frage stellen könnte: Sind die bald
bankrott? Ohne hier Namen zu nennen gibt es manche Fluglinie, die mit einem KGV von 4 notiert. Hallo? Ein Top-Biotechunternehmen
mit glänzenden Aussichten auf die nächsten 10 Jahre notiert bei einem KGV von unter 10. Manche Aktie im Finanzsektor (keine Banken)
mit glänzenden Aussichten notiert mit einem geschätzen KGV von um die 8. Chipaktien aus den USA notieren teilweise mit einem KGV
von um die 6. Häuslebauer mit einem Forward KGV von unter 8 usw. Das ist keine allgemein überteuerte Börse.


30. November 2015 - DAX bei rund 11.286 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.798 Punkten (Schlußkurs vom 27. November 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0584:
Diese Woche steht an der Börse vor allem im Zeichen der am Donnerstag statt findenden EZB-Sitzung.

Es wird erwartet, dass Mario Draghi die Geldmenge im Euroraum noch einmal erheblich ausweitet.
Dies könnte in dieser Woche einen positiven Grundton an der Börse hervor bringen. Auf
der anderen Seite des Atlantiks droht im Dezember noch eine Zinserhöhung durch die FED. Allgemein
gelten Zinserhöhungen als Gift für Aktien. In der Praxis sieht es aber zumeist so aus, dass zwischen der ersten
Zinserhöhung in einem Währungsraum und dauerhaft nachgebenden Börsen meistens mindestens 1 Jahr Zeit bleibt,
in denen die Börsen zunächst sogar weiter zulegen. Ob es dieses Mal auch so sein wird, bleibt abzuwarten. Entscheidend
bei der Beantwortung der Frage, ob eine Leitzinserhöhung in den USA negativ auf Aktien wirkt oder nicht, wird sein, ob die
angestrebte Leitzinserhöhung auch geldpolitisch gerechtfertigt ist oder nicht. Falls diese geldpolitisch gerechtfertigt erscheint,
dann kann auch diesmal das Muster eines sehr guten Börsenjahres 2016 nach einer Leitzinsanhebung im Dezember folgen.
Falls die Leitzinsanhebung aber nicht gerechtfertigt ist, könnte es die Börsen tatsächlich in größere Turbulenzen bringen.
A propos Turbulenzen. Mittlerweile wird an der Börse auch das Thema einer Spaltung und eines Zerfalls der europäischen Union
durch die Flüchtlingskrise diskutiert. Dies dürfte dem Euro und den Börsen sicher nicht gut tun, wenn das Szenario eintritt oder sich
verstärkt andeutet. Allerdings ist dieses Thema für das Tagesgeschäft an der Börse noch nicht relevant. Es ist eher noch ein Flackern
am Horizont.


21. November 2015 - DAX bei rund 11.120 Punkten (Schlußkurs vom 20. November 2015) -
Dow Jones bei ca. 17.820 Punkten (Schlußkurs vom 20. November 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0641:
An der Börse rücken neben den Veränderungen durch die Terroranschläge in Paris 2 Themenfelder mehr und mehr in den Fokus.
Zum Einen die potentielle Zinswende in den USA im Dezember. Zum Anderen ist jetzt vermehrt von Parität der Währungspaare Euro und US-$
die Rede. Ich halte einen Zinsschritt nach wie vor für falsch, da ich denke, dass die Weltwirtschaft eher in einer Abschwungphase ist, denn
in einer Aufschwungphase. Dies zeigt sich an verschiedenen Stellen. Nachgebende Preise für Öl, Edelmetalle und Rohstoffe. Nachlassende
Technologieaktienkurse. Niedrige Inflation, nachlassender Gütertransport usw.
Ob sie nun kommt oder nicht, die drohende Leitzinsanhebung wirft ihre Schatten voraus. Dazu gehört dann eben auch ein sich weiter aufwertender
US-$. Sollte dieses Szenario weiter gespielt werden und die Parität in Reichweite kommen, so hat dies Konsequenzen für die Börsen.
Ein Wechsekursverhältnis Euro zu US-$ würde die Rohstoffpreise und das Öl weiter deutlich sinken lassen. Verlierer wären dann weiterhin
Aktien aus dem Bereich Öl und Rohstoffe, sowie auch Goldminengesellschaften. Auch Solarwerte, die nahezu allesamt hervorragende Ergebnisse
abgeliefert haben, könnten temporär gesehen wieder unter Druck geraten. Mögliche Gewinner könnten Aktien aus dem Bereich der Airlines sein,
für die ein niedriger Kerosinpreis entscheidende Unterstützung liefern kann. Auch reinrassige Ölwerte, die sich zu 100 % auf das Downstream-Geschäft
konzentrieren, können gewinnen.


16. November 2015 - DAX bei rund 10.683 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.245 Punkten (Schlußkurs vom 13. November 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0749:
Nach den Terroranschlägen von Paris muss sich die Welt weiter drehen. Auch an den Börsen. Hier kam es jüngst zu einer leichten, normalen
Konsolidierung der Aktienkurse, bevor am Freitag Abend dann erste Anzeichen eines Anschlags in die nachbörslichen Kurse eingearbeitet
werden mussten. Gemessen am Schlusskurs von Freitag Abend liegen wir im DAX aktuell sogar wieder im Plus. Von Panik war aber auch heute
Morgen bei den Aktienkursen nichts zu erkennen. Vor den Anschlägen von Paris, gab es Bedenken über eine baldige Zinswende in den USA.
Unter dem Strich könnte es an den Börsen bald wieder bergauf gehen. Ich habe zudem Zweifel daran, dass eine baldige Zinserhöhung in den
USA der richtige Schritt ist. Denn zahlreiche Branchen laufen nicht besonders gut. Dazu zählen nach wie vor die Halbleiteraktien, die gesamte
Rohstoffbranche inklusive der Ölaktien und auch die jüngsten Zahlen aus der Automobilindustrie deuten zumindest auf einen temporären
Abwärtstrend in der Dynamik hin. Aufhorschen lässt meiner Meinung nach der Solarsektor, bei dem ich auch an einigen Aktien persönlich
beteiligt bin. Hier werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, aktuell Gewinnerwartungen der Analysten deutlich nach oben geschlagen
und Gewinntrends für das nächste Jahr von den Unternehmen selbst deutlich angehoben. Es kann sein, dass es hier bald zu Angebotsengpässen
kommen könnte, die dann in Folge die Preise für Solarmodule, die Umsätze der Unternehmen und die Gewinnmargen nach oben hieven.
Damit hätten gut finanzierte Unternehmen der Branche die Möglichkeit, auch weiterhin mit steigenden Unternehmensgewinnen zu überraschen.


05. November 2015 - DAX bei rund 10.954 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.867 Punkten (Schlußkurs vom 04. November 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0854:
Heute nur ein kurzer Kommentar. Der Aktienmarkt ist derzeit sehr stark. Eine Rallye ist in vollem Gang. Es können Rückschläge kommen, ja,
aber meiner Meinung nach ist jetzt die Zeit gekommen, sein Geld in Aktien anzulegen. Die Stimmung hat ganz klar gedreht, wie ich es bereits
in meinem Kommentar vom 02. Oktober 2015 habe anklingen lassen.


23. Oktober 2015 - DAX bei rund 10.644 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.489 Punkten (Schlußkurs vom 22. Oktober 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1093:
Der Bullenmarkt ist allem Anschein nach seit einigen Wochen an die Börse zurück gekehrt. Wie lange er andauert und wie weit die
Börse steigt, vermag niemand zu sagen. Aber der jüngste Bullenmarkt ist zeitlich noch recht jung und steht vermutlich noch am
Anfang einer größeren Aufwärtsbewegung. Ich bestätige hiermit also meine Einstellung, die ich in den vorhergehenden
Kommentaren hier niedergeschrieben habe, das Tal der Tränen an der Börse, dass seit etwa März/April diesen Jahres andauerte,
ist scheinbar verlassen worden.


16. Oktober 2015 - DAX bei rund 10.125 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.141 Punkten (Schlußkurs vom 15. Oktober 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1391:
Bis dato scheint das Thema China an den Börsen deutlich in den Hintergrund geraten zu sein. Die Börsenstimmung
verbessert sich meiner Meinung nach weiterhin deutlich. Obwohl es auch Tiefschläge bei einzelnen Aktien gibt, die oftmals
mit Gewinnwarnungen einher gehen, bleibt das große Bild an der Börse bis dato insgesamt freundlich. Es gibt für mich derzeit
keinen Grund anzunehmen, dass sich das in naher Zukunft ändern wird.


02. Oktober 2015 - DAX bei rund 9.590 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.265 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1160:
Kehrtwendung in der Einschätzung zum Markt. Pünktlich zur saisonal stärksten Zeit an der Börse (Oktober bis Ende April)
scheint der Markt allgemein schlechte Nachrichten sehr gut zu verarbeiten. Beispielsweise heute wieder eher schlechte Daten
zum US-Arbeitsmarkt. Aber auch der Technologiesektor erwacht plötzlich wieder zu neuem Leben. Bislang gehörten viele
Technologietitel aus dem weiten Kreis der Halbleiterbranche zu den klaren Verlieren in diesem Jahr. Plötzlich weisen einige
Tagessteigerungen auf von 10 % oder sogar Aufschläge um die 20 %. Pro Tag wohl gemerkt. Hier ist vermutlich eine
fundamentale Wende der Geschäftslage in der Pipeline und die Börse spürt dies bereits jetzt.


28. September 2015 - DAX bei rund 9.583 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.314 Punkten (Schlusskurs vom 25. September 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1180:
Wir stehen mit Beginn des Monats Oktober vor der saisonal besten Zeit an der Börse, die bis Ende April geht. Ob es auch in
diesem Jahr und Anfang 2016 so sein wird, muss sich erst noch zeigen. Ich habe bislang noch Zweifel, weil nahezu täglich
zu beobachten ist, dass viele Aktien, insbesondere aus dem zyklischen Bereich, in einem Schlag massiv an Wert verlieren.
Manchmal gibt es eine Medlung zu diesen auffälligen Kursbewegungen, manchmal auch nicht. Mir scheint, dass die
Auswirkungen der konjunkturellen Turbulenzen der jüngsten Vergangenheit fühlbar werden und sich in diesen Einschlägen
manifestieren. Sichtbar werden sie dann für den Anleger immer etwas später. Aber meiner Meinung nach ist etwas an der
Börse in Unruhe geraten, was einen deutlichen Rutsch nach unten der Börseninizes nach sich ziehen kann. So lange sich
das Chartbild nicht deutlich durch steigende Aktienkurse aufhellt, heisst es meiner Meinung nach vorsichtig zu agieren.


24. September 2015 - DAX bei rund 9.421 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.080 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1254:
Es hat sich leider bewahrheitet, dass vor allem zyklische Unternehmen derzeit starke Kurseinbrüche zu verzeichnen haben.
Die Börse insgesamt scheint in einem Bärenmarkt zu sein. Mich überrascht die Schärfe der Abwärtsbewegungen einzelner
Aktien. Was zunächst nicht richtig erklärbar ist, könnte schon bald erklärbar werden. Vermutlich ist die Schärfe der Abwärtsbewegung
vor allem im zyklischen Bereich ein Vorbote einer äusserst schwachen, nachhaltig schleppenden konjunkturellen Entwicklung.
Dieser Konjunkturabschwung dürfte nicht folgenlos sein für die Unternehmensgewinne. Was heute noch billig aussieht, könnte
schon bald, durch deutlich sinkende Unternehmensgewinne, weitere Kursanpassungen nach unten nach sich ziehen.
Ich ziehe an dieser Stelle die Reissleine und habe einen größeren Teil meiner Aktien vorerst verkauft.


18. September 2015 - DAX bei rund 10.110 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.674 Punkten (Schlusskurs vom 17. September 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1421:
Die amerikanische Notenbank FED unter Leitung von Janet Yellen hat sich gestern Abend gegen eine Leitzinserhöhung
entschieden. Dies ist ein logischer und aus meiner Sicht nachvollziehbar richtiger Schritt, da die Schwellenländer durch eine
Leitzinsanhebung weiter in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Folgerichtig reagierten bis dato auch viele asiatische
Börsen mit leichten Kursaufschlägen (von Japan einmal abgesehen).
Weit weniger begeistert zeigen sich bis dato die europäischen Aktien wie auch die amerikanische Börse selbst, die nach
einer volatilen Richtungssuche gestern Abend schlussendlich doch im leichten Minus geschlossen hat und vermutlich in den
ersten Handelsminuten des heutigen Tages auch im Minus beginnen wird.
Ein weiterer Grund gegen zügige Leitzinsanhebungen war wohl auch die labile Lage der weltweiten Konjunktur. Eine Leitzinserhöhung
sollte demnach wohl erst dann erfolgen, wenn sich die FED sicher ist, dass der Aufschwung in den USA nachhaltig sein wird.
Das ist eigentlich gut für die Börse, denn die Zinsen sind nach wie vor sehr niedrig und bleiben es zunächst auch noch weiter.
Die andere Seite der Medaille ist es aber, dass sich Analysten und Anleger schnell die Frage stellen, wie robust die weltweite
Konjunktur tatsächlich ist. Könnte eventuell sogar eine Rezession oder eine Deflation drohen? Ausserdem hängt das Gespenst
einer Leitzinserhöhung in den USA weiter über dem Markt. Folgerichtig blicken Anleger vor allem sorgenvoller auf zyklische
Unternehmen. Mittel-bis langfristig sollte es jetzt aber an den Börsen wieder aufwärts gehen, so zumindest meine Meinung.
Gleichwohl bleibt anzumerken, dass eine reale Rezession oder eine real einsetzende Deflation natürlich verheerende Auswirkungen
auf Wirtschaft und Börse haben wird. Zunächst aber, abgesehen von kurzfistigen Bedenken, eher grünes Licht für die Börsen,
meiner Einschätzung zu Folge.


14. September 2015 - DAX bei rund 10.120 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.431 Punkten (Schlusskurs vom 11. September 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1351:
Auch übers Wochenende gab es wieder weitere schlechte Meldungen von der chinesischen Konjunktur. Folgerichtig gab es
auch wieder Verluste an den chinesischen Börsen (aktuell im Rahmen von minus 3,6 %). Der Einfluss auf die europäischen
Märkte ist bis dato weit geringer. Wie schon in meinem letzten Kommentar angenommen, gibt es scheinbar ein abnehmendes
Interesse an den Vorgängen in China und der Einfluss auf die Börsen insgesamt schwindet mehr und mehr. Immer stärker in
den Vordergrund der News rückt indes das Thema Leitzinsanhebung in den USA, der ersten seit 2006, falls es so kommt.
Bislang herrscht Unischerheit, ob es zu einer Leitzinsanhebung im September oder später kommt. Bevor diese Frage nicht
beantwortet ist, kann es durchaus noch etwas unruhiger an den weltweiten Börsen zugehen. Der Scheitelpunkt des Newsflows
hinsichtlich der Leitzinserhöhung in den USA ist meiner Meinung nach noch nicht erreicht. Erst wenn klar ist, wann die FED die
Leitzinsen anhebt, kann es an den Börsen wieder deutlich bergauf gehen, obwohl Leitzinsanhebungen generell nicht gut für die
Börsen sind. Aber blicken wir zurück ins Jahr 2006. Im Juni 2006 hat die FED die Leitzinsen wieder angehoben. Als Folge davon
fiel der DAX nicht, sondern stieg sehr deutlich an. Eigentlich bis zum Jahresende 2007. Erst mehr als 1,5 Jahre nach dem ersten
Zinsschritt begannen die Börsen einzubrechen. Etwas ähnliches erwarte ich auch heute. Bis zum ersten Zinsschritt in den USA
dürfte die Unsicherheit bestehen bleiben. Dann, beim Ausbleiben weiterer negativer Ereignisse dürfte es in dem folgenden
Zeitraum von bis zu 2 Jahren zu einem kräftigen Anstieg der wichtigsten Börsenindizes kommen. Für den DAX erwarte ich Ende
2016 mindestens einen Indexstand von 14.000 Punkten.


05. September 2015 - DAX bei rund 10.011 Punkten (Schlusskurs) -
Dow Jones bei ca. 16.102 Punkten (Schlusskurs)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1149:
Es scheint sich zunächst zu bestätigen, dass die Geschichte rund um die Wachstumsschwäche in China an Dynamik, und
damit auch an Gefahr für die Weltbörsen, geringer wird. Dies erwarte ich auch weiterhin für China. Doch zieht am Horizont
eine weitere Geschichte auf, die nicht ganz neu ist, aber an Dynamik stark zulegen kann, nämlich das Thema Leitzinsanhebung
in den USA. Fundamental gesehen bedeutet eine Leitzinsanhebung von fast Null auf immer noch fast Null eigentlich fast nichts.
Aber in einer stark vernetzen Welt, in der Börsenkurse nach Belieben manipuliert werden, kann dieses "Schreckgespenst" in
naher Zukunft abermals für Verwerfungen sorgen. Aktuell weiss der Markt noch nicht einmal, ob und wann es zu der Leitzinserhöhung
in den USA kommt. Doch wenn sich die Datenlage auf Ende September verdichten sollte, könnte es noch einmal etwas ungemütlicher
an den Börsen werden. Doch danach müsste dann eigentlich der Weg für wieder steigende Kurse frei sein, denn ein weiteres belastendes
Thema, abgesehen von einem überraschenden Krieg oder einer Naturkatastrophe, sehe ich in naher Zukunft für die Börsen nicht.
Und damit wäre dann das typische saisonale Muster ("sell in May an go away", gefolgt von "remember to come back in september")
wieder greifbar.


01. September 2015 - DAX bei rund 9.950 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.528 Punkten (Schlusskurs vom 31. August 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1275:
Am ersten Handelstag des Monats Septembers wartet China erneut mit Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung auf, die
abermals als enttäuschend eingestuft werden können. Als Folge davon sehen die meisten Börsen der Welt wieder deutlich
rote Vorzeichen. Ich glaube allerdings, dass die Schärfe der Abwärtsreaktion an den Börsen auf weiter schlechte Nachrichten
der chinesischen Konjunktur kontinuierlich abnimmt, bis China an den Börsen schliesslich zum "Non Event" wird. Dies
kann noch ein wenig dauern, zugegeben, aber die zahlreichen Maßnahmen der chinesischen Regierung sollten irgendwann
auch greifen. Und bis dahin werden die Börsianer meiner Meinung nach immer ein Stück weniger gereizt auf die chinesische
Nachrichtenlage blicken.


27. August 2015 - DAX bei rund 10.284 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 16.285 Punkten (Schlusskurs vom 26. August 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1336:
Am Freitag der vergangenen Woche gab es eine panikartige Abwärtsbewegung bei vielen Nebenwerten. Dieses Phänomen
tritt fast immer bei einer nachhaltigen Abwärtsbewegung der Börse auf und bildet meist einen temporären Endpunkt der
Abwärtsbewegung. In diesem speziellem Fall gab es am darauf folgendem Börsentag, am Montag dieser Woche,
noch einmal einen deutlichen Kursrutsch. Dieser Indikator der Nebenwerte hat den Endpunkt der Abwärtsbewegung also fast
exakt getroffen. Ein Tag später wäre auch nicht schlecht gewesen. In einem meiner Wikifolios habe ich den (vorläufigen?)
Endpunkt der Abwärtsbewegung sogar noch etwas besser erwischt, weil ich erst am Montag zugekauft habe.
Nun denn: Zum Thema China frage ich mich, ob der Scheitelpunkt der erzählten Geschichte für die Börse schon erreicht sein
könnte? Vielleicht ja! Und das würde für weiter steigende Aktienkurse sprechen. Der Scheitelpunkt der Geschichten ist immer
wichtig für die Börse. Erinnern wir uns an Griechenland: Ist Griechenland aktuell kein Problem mehr? Wohl kaum!
Aber der Scheitelpunkt der Griechenlandsaga war bereits in der Vergangenheit erreicht. Das Thema ist für die Börse durch.


20. August 2015 - DAX bei rund 10.538 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 17.348 Punkten (Schlusskurs vom 19. August 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1135:
Probleme in China, Sorgen um die globale Konjunkturentwicklung scheinen die Aktienindizes nach unten zu drücken.
Dies kann auch noch eine Weile anhalten und damit kurzfristig weitere Verluste in Aktien mit sich ziehen. Umgekehrt
halte ich persönlich einen Zinsschritt der US-Notenbank zu diesem Zeitpunkt für falsch. Und wenn dieser kommt,
sollte es auf absehbare Zeit der letzte gewesen sein. Ein Zinsproblem hat die Börse meiner Meinung nach weltweit nicht.
Und wird es voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht haben. Damit ist der Boden für weiter steigende Aktienkurse
grundsätzlich gelegt. Das Internet und die Verbreitung von Angst und umgekehrt auch Gier führt an den Börsen aber zu
"Geschichten", die immer erst abgearbeitet werden müssen, so mein Eindruck. Auch wenn es fundamental gar nicht
gerechtfertigt ist. So muss China wohl erst weiter crashen und die Weltbörsen mit China. Das wird uns täglich
unter die Nase gerieben. Inzwischen dürfte auch der August vorbei sein und der September steht wieder vor der Tür.
Und mit ihm eigentlich unterjährig die beste Zeit für Aktien (bis Mai).


09. August 2015 - DAX bei rund 11.490 Punkten (Schlusskurs vom 07. August 2015) -
Dow Jones bei ca. 17.373 Punkten (Schlusskurs vom 07. August 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0961:
Es hat den Anschein, als würde vor der wahrscheinlichen Zinsanhebung der FED in den USA im September der
Markt versuchen, wieder Angst unter den Anlegern zu verbreiten. Dieses kurzfristig hochmanipulative Spiel der
großen Spieler am Markt (Banken, Broker, Großinvestoren), dass darauf abzielt, durch gezielte Streuung von Angst
oder Gier Kursbewegungen auszulösen, an denen die großen Spieler verdienen und die kleinen eher verlieren.
Selbst wenn, was wahrscheinlich ist, die Notenbank der USA im September die Leitzinsen anhebt und dies sogar
in regelmäßigen zeitlichen Abständen weiter tun würde, hätte die Börse noch circa 1 bis 2 Jahre Zeit, bevor der
Aktienmarkt in den USA dauerhafter nach unten gleiten würde. Aber kurzfristig könnte man wollen, dass viele
Kleinanleger ihre Aktien verkaufen und sich dann die großen Spieler billig mit diesen Papieren eindecken können.
Und sobald das Thema Zinserhöhung ausreichend ängstlich beleuchtet wurde, wird der Aktienmarkt dann wieder
(vermutlich) viele weitere Monate ansteigen (...remember to come back in September!). Die Frage also für den Anleger
lautet: Jetzt kaufen oder später bzw. falls Aktien schon vorhanden sind: Jetzt noch kurzfristig verkaufen um möglichst
etwas billiger in 1 bis 2 Monaten zurück zu kaufen oder stehen lassen? Nun, wir werden bald erfahren, was die richtige
Strategie gewesen wäre.


05. August 2015 - DAX bei rund 11.596 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.551 Punkten (Schlusskurs vom 04. August 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0857:
Zahlungsschwierigkeiten in Puerto Rico, Angst um China und zahlreiche Brandherde in der Welt. Diese Meldungen
werden uns Anlegern derzeit unter die Nase gerieben. Und dennoch befindet sich die Angst der Börsianer (gemessen
am Angstindikator VDAX) auf einem sehr niedrigen Stand. Anders ausgedrückt: Derzeit gibt es an der Börse so gut wie keine
Angst unter den Anlegern, aber zahlreiche Bedenken. Eigentlich eine gute Mischung für steigende Aktienkurse.


30. Juli 2015 - DAX bei rund 11.258 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.760 Punkten (Schlusskurs vom 29. Juli 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0956:
Seit meinem letzten Kommentar hat sich unter dem Strich nicht viel getan, blickt man alleine auf die Börsenindizes. Das
Thema Griechenland ist an der Börse zumindest vorerst gegessen. Von Puerto Rico ist aktuell auch nicht mehr
viel zu vernehmen. Sorgenfalten bereitet allgemein die Konjunktur in den Schwellenländern und insbesondere in China.
Hier gibt es nach wie vor die Befürchtung, dass der Aktiencrash in China sich auch in die Realwirtschaft hinein frisst und damit
letztlich für weitere Verluste (in China und an den Weltbörsen) sorgen kann. Aktuell ist die Sorge um China nicht mehr allzu groß,
(das Angstbarometer V-DAX gleitet ruhig vor sich hin) doch das kann sich an den Börsen wieder sehr schnell ändern.
Charttechnisch ist der DAX derzeit in einer unklaren Situation, von der an es mit annähernd gleichen Wahrscheinlichkeiten
deutlich aufwärts, aber auch deutlich abwärts gehen kann. Warten wir also wieder einmal ab, was in den kommenden Tagen
und Wochen passiert.


10. Juli 2015 - DAX bei rund 11.241 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.548 Punkten (Schlusskurs vom 09. Juli 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1118:
Eine Einigung mit Griechenland an diesem Wochenende scheint mir mit dem heutigen Anstieg der Aktienkurse bereits
verarbeitet zu sein. Überraschungen kann es deshalb fast nur in der Ecke der Enttäuschungen geben.
Vergessen wir weiterhin nicht Puerto Rico, ein Problem, mit dem sich die USA bald näher beschäftigen muss, vergessen
wir nicht die Russlandkrise und vergessen wir vor allem nicht den drastischen Verfall der chinesischen Aktienkurse, auch
wenn es dort aktuell mal etwas besser aussieht. Gibt es eine Einigung mit Griechenland, so kann es am Montag durchaus
noch einmal zu Kursgewinnen kommen. Ob das am Dienstag und den Folgetagen noch so ist, wage ich mal aus heutiger
Sicht zu bezweifeln. Kommt es hingegen zum Grexit, dürfte bereits am Montag der Verfall der Aktienkurse weiter gehen.


03. Juli 2015 - DAX bei rund 11.085 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.730 Punkten (Schlusskurs vom 02. Juli 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1094:
An diesem Wochenende gibt es ein Referendum in Griechenland über den Verbleib im Euroraum. Nicht nur, dass der
Ausgang des Referendums unklar ist, auch die Reaktion der Börse ist meiner Meinung nach derzeit völlig unklar. Noch vor
circa 2 Wochen schien klar, dass ein Grexit zu einem Börsenrutsch führen würde. Jetzt, wer weiss?
Übrigens haben die USA derzeit mit Puerto Rico vor ihrer Haustür einen ähnlichen Fall wie Griechenland.
Unabhängig davon richten sich einige sorgenvolle Blicke auf die Abwärtsbewegung der chinesischen Börse. Dies könnte
grundsätzlich zu einem größeren Problem heran wachsen als es Griechenland und Puerto Rico jemals darstellen können.


29. Juni 2015 - DAX bei rund 11.010 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.986 Punkten (Schlusskurs vom 26. Juni 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1087:
Da war er endlich am Wochenende zu sehen. Der lang ersehnte Mittelfinger, auf den die Welt, zumindest große Teile Europas
gewartet haben. Sehr irritierend fand ich es allerdings, dass es nur einen Mittelfinger gab und nicht 18. Mit einem finalen
Schlußstrich hat das dann aber nicht wirklich viel gemein und so verwundert es nicht, dass das Thema Griechenland weiter
geführt wird. Eine Zwischenerholung der Aktienmärkte in dieser Woche halte ich zwar für möglich, aber letztlich wird das
Thema Griechenland vermutlich die Börsen weiter drücken und zwar so lange, bis entweder eine Einigung final unterschrieben
wird, oder ein endgültiges "Nein", diesmal aber von der richtigen Seite zu vernehmen ist, oder aber die Regierung in
Griechenland endlich politisch umfällt, zum Wohle auch und vor allem des griechischen Volkes.


26. Juni 2015 - DAX bei rund 11.397 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.890 Punkten (Schlusskurs vom 25. Juni 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1213:
Das Griechendrama geht in seine entscheidende Phase. Bleibt Griechenland im Euroraum, so dürfte es eine weitere
Erleichterungsrally geben. Gelingt die Rettung nicht, könnte es einen kleinen Ruck der Aktienkurse nach unten geben.
Ich glaube aber, dass inzwischen viele Marktteilnehmer froh sein dürften, ab Montag der neuen Woche nichts mehr
über Griechenland hören und sehen zu müssen. Von daher kann es rein theoretisch auch, erstaunlicherweise, mit den
Aktienkursen bergauf gehen. Wer weiss es schon ganz genau. Kaum ist das eine Thema zu Ende, gibt es auch schon
ein neues Thema, über dass sich Börsianer den Kopf zerbrechen können, nämlich der jüngste Kursrutsch am chinesischen
Aktienmarkt. Wie dieses Thema dann weiter geht, bleibt ebenfalls abzuwarten.
Lenken wir den Blick noch einmal auf den gesamten AKtienmarkt in den USA und in Europa, speziell aber auch Deutschland.
Eigentlich müssten hier aufgrund der niedrigen Zinsen von Notenbanken und Staatsanleihen die Aktienkurse wesentlich höher
stehen als es real der Fall ist. Eine Erklärung für nicht höhere Aktienkurse sind vermutlich aber auch erzielbare Zinsen oder
Renditen am Immobilienmarkt sowie am Markt für Unternehmensanleihen. Während ersterer durch jüngst gestiegene
Kreditzinsen erste Kratzer bekommt, lassen sich mit relativ sicheren Unternehmensanleihen großer und solider Unternehmen
durchaus noch Renditen von 5, 6 oder gar 7 Prozent erwirtschaften. Das stellt immer noch einen hohen Vergleichswert für
Aktienanlagen dar. Sollten diese beiden Renditequellen (Immobilienmarkt und Anleihemarkt) in Zukunft deutlich sinken,
könnte das für den Aktienmarkt signifikant bedeutungsvoller sein als ein Minianstieg der Notenbankzinsen von "Nichts" auf
dann "Fast Nichts".
Zuletzt noch ein allgemeiner Blick auf Aktien der Solarbranche. Hier hat jüngst ein großes Magazin darauf Aufmerksam gemacht,
dass die Preise für Solarmodule in der EU jüngst um rund 6 % gestiegen sind. Ob dies an den Strafzöllen auf chinesische
Solarmodule liegt und/oder an einer deutlich erhöhten Nachfrage, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist, dass sich diese
Meldung prima einreiht in die Meldung, dass vermutlich in China ein Engpass an Solarmodulen im zweiten Halbjahr 2015
zu erwarten sein könnte. Und auch aus den USA kommen von den großen und soliden Unternehmen der Branche Signale,
dass die Preise für Strom aus Solarmodulen aufgrund deutlich steigender Effizienz der Solarmodule drastisch sinken werden.
Da der zyklische Solarmarkt sehr preissensitiv ist, könnte diese Effizienzsteigerung zu einem ungeheuren Nachfrageschub
führen, der dann auf Sicht von 2 bis 3 Jahren erheblich höhere Gewinne bei Solarunternehmen zur Folge haben könnte.
Kurzum, der gesamte Sektor der Photovoltaikunternehmen ist einen genaueren Blick aus meiner Sicht wert.


23. Juni 2015 - DAX bei rund 11.575 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.790 Punkten (Schlusskurs vom 22. Juni 2015))-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1246:
Das Thema Griechenland erscheint zwar noch nicht ganz vom Tisch, doch die Börse feiert bereits jetzt. Charttechnisch
gesehen hat der DAX in der Tat noch Platz nach oben. Insgesamt habe ich das Gefühl, als könnte jetzt wieder die Zeit
der zyklischen Unternehmen anbrechen. Also Automobile, Maschinenbauer, Automobilzulieferer und Unternehmen der
zuletzt stark gebeutelten Halbleiterbranche, um nur einige zyklische Branchen aufzulisten. Und vergessen Sie die
Solarindustrie nicht. Hier könnten bald Kapazitätsengpässe entstehen. Und bei diesm Wort, wenn also das Angebot
an Solarmodulen die Nachfrage nicht mehr bedienen kann, bekomme ich ein Leuchten in den Augen. Das könnte der
Stoff sein, der für exorbitant große Gewinnsteigerungen im Unternehmen stehen kann. Wie immer nur meine Meinung.
Dies ist weder eine Kauf- noch eine Verkaufsempfehlung!


09. Juni 2015 - DAX bei rund 10.979 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.790 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1273:
Wirtschaftlich gesehen wäre selbst ein Grexit von Griechenland für die EU-Wirtschaftsleistung kaum ein Event. Doch die
ständige Ungewissheit über den Verlauf der Gespräche mit Griechenland erzeugt zunehmend Unsicherheit.
Eine Lösung für Griechenland, egal welche, würde die Märkte derzeit vermutlich sehr schnell wieder beruhigen und
das Thema Griechenland wäre aus Sicht der Börse erledigt.
Charttechnisch gesehen ist die Lage deutlich überverkauft und viele Verlusttage in Folge an der Börse sprechen jetzt
eigentlich auch mal für eine Erholung der Aktienmärkte.


05. Juni 2015 - DAX bei rund 11.248 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.905 Punkten (Schlusskurs vom 04. Juni 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1227:
Griechenland erhält einen weiteren Zahlungsaufschub. Das Hängen und Würgen geht also weiter. Damit wir das Thema
Griechenland die Börsen auch in den nächsten Monaten immer wieder bewegen. 2 Szenarien wären an diesem Freitag
möglich gewesen. Erstens, der Grexit. Die Börsen hätten vermutlich mit deutlichen Abschlägen reagiert, bevor der Anleger
realisiert, dass ein Grexit eigentlich gut für Europa sein kann. Kurz danach würde man nur noch über die "Abwicklung"
Griechenlands sprechen, und das wäre an der Börse nur noch ein Nebenthema. Weiteren Kursanstiegen der Aktienkurse
wäre der fundamentale Boden bereitet. Oder, zweite Lösung, Griechenland erfüllt die Forderungen der EU. Auch damit wäre
Griechenland zunächst vom Anlegerschirm runter. Die jetzige Lösung ist allein aus Börsianersicht die schlechteste Variante.


02. Juni 2015 - DAX bei rund 11.365Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.080 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1175:
Trotz fundamental erscheinender deutlicher Unterbewertung der europäischen Aktienmärkte ist das derzeit beherrschende
und Unsicherheit schürende Thema "Griechenland". Eine schnelle Einigung ist meiner Meinung nach dort nicht zu erwarten.
Falls doch ein Erfolg verkündet wird, dürfte sich dieser nach kurzer Zeit wieder als brüchig erweisen, wenn man die Verlässlichkeit
der griechischen Regierung bislang in den Kontext zieht. Ein Grexit dürfte zunächst aber auch für weiter fallende Aktienkurse
sorgen. Trotzdem bieten sich in den nächsten Tagen und Wochen aller Voraussicht vermutlich Möglichkeiten, zu günstigen
Aktienkursen in den unterbewertet erscheinenden Aktienmarkt einzusteigen.


19. Mai 2015 - DAX bei rund 11.677 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.298 Punkten (Schlußkurs vom 18. Mai 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1287:
Der DAX und andere Börsenindizes hatten ein paar schwierige Tage/Wochen hinter sich zu bringen mit sinkenden Kursen.
Charttechnisch gesehen ist der DAX immer wieder aus der neutralen Zone in die überverkaufte Zone zurück gefallen.
Doch gibt es berechtigte Hoffnungen, auch aus charttechnischer Sicht, dass dies jetzt anders laufen könnte und der DAX
wieder mit steigenden Kursen erfreut. Fundamental gibt es außer dem Thema Griechelnad ohnehin kaum einen Grund
für fallende Aktienkurse. Und selbst wenn Griechenland in die Staatspleite gehen sollte, gibt es geteilte Meinungen ob dies
für den Euroraum nun gut oder schlecht ist.
Blicken wir einmal in die USA. Dort erhalten Sie als Anleger in "sicheren, verzinslichen Staatspapieren" maximal um die 3 %.
Bei dieser Konstellation der Zinsen darf der Aktienmarkt ein durchschnittliches KGV aufweisen, dass bei optimaler Bilanzstruktur
und hohen Gewinnmargen der Unternehmen bei knapp 35 liegen darf. So lange die Zinssituation also anhält, ist das Gerede
über zu hohe Aktienkurse meiner Meinung nach nicht richtig. Aktien sind meiner Meinung nach massiv unterbewertet, so lange
die Unternehmensgewinne mindestens da bleiben wo sie jetzt sind (wahrscheinlicher ist ja eine weiterhin kontinuierliche
Steigerung der Unternehmensgewinne) und die Zinsen sich von der 3 % Marke nicht wesentlich nach oben bewegen.
Diese zwei Parameter gilt es im Auge zu behalten. So lange von diesen Parametern kein Störfeuer kommt, sollte einem weiteren
massiven Anstieg der Aktienkurse aus heutiger Sicht nichts grundlegendes entgegen stehen.


15. Mai 2015 - DAX bei rund 11.626 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.252 Punkten (Schlußkurs vom 14. Mai 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1401:
Neben den bereits hier beschriebenen Themen, die die Börse in der jüngsten Vergangenheit bewegt haben, gab es
zudem das Theme steigende Zinsen am Rentenmarkt, dass auch als Anleihen-Crash von der Presse aufgegriffen wurde.
Einige "Experten" haben damit begonnen, die Anleger weltweit darauf hinzuweisen, dass es langfristig keine gute Idee zu
zu sein scheint, jetzt noch festverzinsliche Wertpapiere zu kaufen, weil diese in Zukunft durch steigende Zinsen im Kurs massiv
sinken könnten. Grundsätzlich stimme ich dem Gedankengang zu, dass es langfristig zu Problemen in diesem Bereich
kommen kann, aber das Timing halte ich für völlig falsch. Immer mal wieder pflanzen sich Ideen wie ein Virus in der
Anlegerwelt fort, um dann schliesslich doch nach einer gewissen Zeit der "Krankheit" wieder zu verschwinden. So geschehen
beispielsweise mit den Biotechaktien in den USA im letzten Jahr, wo Analysten das Ende der Biotechrally voraus gesagt
haben. Und in der Tat hat die Börsenwelt reagiert, bevor es dann relativ schnell zu weiteren Höchstständen der Biotechaktien
kam. Ähnlich denke ich aktuell über das Thema Anleihecrash durch steigende Zinsen. Vermutlich wird auch dieses Thema
bald wieder in der Versenkung verschwinden. Für die Aktienbörsen insgesamt sehe ich eigentlich, abgesehen von
kurzfristigen Störfeuern, kaum einen Grund für nicht weiter drastisch steigende Aktienmärkte. Aus Bewertungssicht scheinen
viele Aktien derzeit, aufgrund des niedrigen Zinsumfelds, massiv unterbewertet zu sein. Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft
weiter positiv ohne sich dabei stürmisch zu entwickeln. Weltweit wird weiter billiges Geld in die Märkte gepumpt usw.
Kurzfristige Störfeuer sind daher grundsätzlich möglich (zum Beispiel Grexit), aber langfristig führt an der Aktie kaum ein
weg vorbei.


07. Mai 2015 - DAX bei rund 11.305 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.842 Punkten (Schlußkurs vom 06. Mai 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1355:
Griechenland, Brexit, Dollar-Verfall, Ölpreisanstieg und leichte Konjunkturdelle. Das sind die aktuell beherrschenden
Themen an der Börse. Im Einzelnen:
Das Thema Griechenland hängt nach wie vor über den Märkten und bekommt von den Anlegern mal mehr, mal weniger
Gehör. Ich habe den Eindruck, dass ein Austritt Griechenlands aus der EU bereits eingeplant ist und vielleicht sogar das
beste Szenario!? Der US-Dollar befindet sich nach einer langen Phase des Anstiegs aktuell in einer deutlich wahrnehmbaren
Schwächephase. Für die exportorientierte deutsche Börse ist das eher schlecht. Für die amerikanische Industrie aber
überwiegend gut. Noch werden die Negativfaktoren in den Vordergrund gerückt. Die nächsten und übernächsten Quartalszahlen
der US-Unternehmen dürften aber bereits wieder tendenziell besser werden, wenn die Dollarschwäche anhält. Kurzfristig
ist der Dollar-Verfall also eher schlecht, mittelfristig aber gut. Auch die Ölpreise steigen wieder. Gut für Unternehmen, die in
diesem Sektor tätig sind. Schlecht für die allgemeine Weltkonjunktur. Damit aber im Endeffekt wiederum gar nicht so schlecht,
weil die Notenbanken vermutlich daher auch erst verspätet die Zinswende einleiten werden. Die Zeit des billigen Geldes ist
vielleicht nicht so schnell beendet, wie einige derzeit noch erwarten!? Trotzdem bedeuten alle Faktoren zusammen genommen,
dass die Konjunktur einen leichten Durchhänger haben könnte, was die Börse ja aktuell auch signalisiert. Nichts dramatisches
im Prinzip. Aber zyklische Unternehmen (wie zum Beispiel Automobil) werden dadurch nicht attraktiver.
Schliesslich wäre da noch der Brexit, also der potentielle Austritt Großbrittaniens aus der EU. Heute wird gewählt und bald
wird dieses Thema für die Börse kategorisierbar sein. Die Unsicherheit diesbezüglich wird also weichen.
In Summe könnte die alte Börsenweisheit "Sell in May and go away" in diesem Jahr greifen. Anleger tun vermutlich gut daran,
ihre Aktienquote nicht zu erhöhen oder sogar zu senken oder aber die Aktienpositionen gegen Kursverfall zu hedgen.
Gute Chancen auf einen deutlicheren Anstieg der Aktienindizes sehe ich aus heutiger Sicht dann auch wieder in der zweiten
Jahreshälfte 2015 und darüber hinaus.


30. April 2015 - DAX bei rund 11.396 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.035 Punkten (Schlußkurs vom 29. April 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1124:
Just nach meinem letzten Kommentar ging es auf Intraday-Basis gesehen deutlicher nach unten mit dem DAX. Der
große Sturz nach unten folgte dann aber gestern. Damit hat der Chart des DAX die Bollingerbänder, die normalerweise
Kursbewegungen begrenzen, deutlich nach unten verlassen. Als Auslöser des Kursrutsches wird vor allem die
weltweite Konjunkturschwäche ins Feld geführt, aber jüngst auch die Dollaraufwertung, die vor allem US-amerikanischen
Unternehmen mit hohem Exportanteil das Leben schwer macht. Gleichzeitig gibt es bei Öl und auch bei anderen Rohstoffen
seit einigen Wochen wieder eine Kurserholung, die auf die Porduktionskosten der Unternehmen durchschlägt und die Gewinne
vermindert. Mit der jüngsten Abwertung des US-Dollars relativiert sich der Währungsumstand gerade wieder ein wenig.
Daher dürfte, so zumindest auch die Einschätzung der amerikanischen Notenbank, die Konjunkturschwäche nur temporärer
Natur sein. Positiv ist sicherlich, dass die viel diskutierte Zinswende in den USA durch diesen Umstand weiter hinaus gezögert
wird. Grundsätzlich positiv für die Aktienmärkte. Heute Morgen gab es dann noch eine Bonitätssenkung Griechenlands, die durch
die Presse ging. Eine wirkliche Überraschung? Eher nicht! Vorläufig könnten damit die Negativnachrichten mal vom Tisch sein,
obwohl, wie bereits geschrieben, das Chartbild von DAX und Co. natürlich angeschlagen aussieht. Kurzfristig kann es daher
durchaus noch etwas bergab gehen.
Mittelfristig sind die Chancen auf eine Stabilisierung der Aktienkurse, eventuell sogar eine weitere Aufwärtsbewegung, nicht
schlecht.

1. 2G Energy AG
Heute meldete 2G Energy AG aus Deutschland, der Produzent und Betreiber von Blockheizkraftwerken, Zahlen und Ausblick.
Die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr waren wie erwartet sehr gut. Der Ausblick auf das laufende Jahr gestaltet sich
solide. Der Ausblick auf das Geschäft von 2G Energy in 2020 ist jedoch phänomenal. Wurde im letzten Rekordjahr (2014)
ein Umsatz von 186,6 Millionen Euro erreicht bei einer EBIT-Marge von 6,1 %, so soll der Umsatz in 2020 bei maximal
300 Millionen Euro liegen und die EBIT-Marge soll bei bis zu 15 % liegen. Im positiven Fall wäre demnach in 2020 ein
Unternehmensgewinn von 35 Millionen Euro oder mehr denkbar. Das entspräche einem KGV von gut 2. Eine Verfünffachung
des Aktienkurses von jetzt an gesehen wäre also für Langfristanleger denkbar, wenn die Positivszenarien eintreffen würden.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (30. März 2015)
Anteile in folgender Höhe:

2G Energy: 1561 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte 2G Energy kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes
Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar.
Sie dient rein informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.

Indirekte Beteiligung:
Neben der zuvor beschriebenen direkten Beteiligungen bin ich zudem über eins meiner beiden Wikifolios noch indirekt
an dem Unternehmen (2G Energy AG) beteiligt.


28. April 2015 - DAX bei rund 11.975 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.038 Punkten (Schlußkurs vom 27. April 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0884:
Vor dem Hintergrund einer möglichen Einigung mit Griechenland zeigt sich der DAX wieder deutlich erholter.
Charttechnisch hat sich die Situation signifikant entspannt und bietet dem Index die Möglichkeit, zunächst bis circa
12.400 Punkte anzusteigen. Allerdings dürften insbesondere zum Thema Griechenland und einem möglichen Grexit
immer wieder unterschiedlichste Meldungen auf die Börsianer treffen, so dass die Grundunsicherheit sicherlich noch
anhalten dürfte. Problematisch halte ich in dieser Situation möglicher schneller Kapitalverluste aus Beteiligungen und
Krediten die Anlage in großen Banken und Versicherungsunternehmen. Letztere haben zudem mit den extrem niedrigen
Zinsen zu kämpfen. Kurzum: Die Welt der großen Banken und Versicherungen würde ich derzeit als Anleger nur
ungern betreten.


23. April 2015 - DAX bei rund 11.745 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.038 Punkten (Schlußkurs vom 22. April 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0726:
Überraschend schlecht ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone und der nach wie vor drohende Grexit verhageln
abermals das Stimmungsbild an der Börse und lassen die Aktienkurse fallen. Der DAX bewegt sich, charttechnisch
gesehen, aktuell leider wieder im überverkauftem Bereich und hat diesen soeben erst betreten. Das kann große Gefahr
auf kurze Sicht signalisieren und den DAX schnell weiter deutlich fallen lassen.


22. April 2015 - DAX bei rund 11.995 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.949 Punkten (Schlußkurs vom 21. April 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0736:
Nach einem weiteren tiefen Fall im DAX und weiteren Börsenindizes seit meinem letzten Kommentar scheint sich der
Aktienmarkt aktuell wieder etwas zu stabilisieren. Auch ist der kommunizierte Entscheidungspunkt über eine mögliche
Pleite Griechenlands wieder ein Stück weiter nach hinten gerückt. War es vor wenigen Tagen noch circa Mitte April,
werden jetzt wieder Meldungen über den Juni oder Juli diesen Jahres herum gereicht. Also ein bischen emotionale
Luft für den Aktienmarkt. Auf der Negativseite mischen sich aber auch wieder Meldungen über eine sich eintrübende
Stimmung in Deutschland in die Nachrichtenlage ein. Und schliesslich rückt der Mai immer näher. Sie kennen sicher
die alte Börsenweisheit "Sell in May and go away!", die natürlich nicht immer richtig ist, aber häufig.
Thema des heutigen Tages sind zwei scheinbar extrem unterbewertet erscheinende Aktien, nämlich Micron Technology
und 2G Energy:

1. Micron Technology (USA)
Micron Technology ist ein US-amerikanischer Hersteller von Speciherlösungen (zum Beispiel so genannte DRAM´s).
Trotz eines scheinbar unbefriedigend laufenden PC-Geschäft schreibt Micron immer noch deutliche Gewinne und Analysten
prognostizieren in Summe für dieses Jahr und für nächstes Jahr steigende Unternehmensgewinne. Das projezierte KGV
für das nächste Jahr liegt aktuell bei rund 7,5. Dies ist zwar schon etwas Besonderes, doch manche Bank (mit wenig
"Eigenkapital") oder manches margenschwache oder unstete Geschäft liegt auf ähnlichen Kennzahlen. Das Besondere
bei Micron Technology ist die Kombination einer höchst soliden Bilanz, einer enormen Margenstärke und den bereits
erwähnten Gewinnsteigerungen.

1. 2G Energy (Deutschland)
Bei 2G Energy, einem Anbieter im Bereich neuer Energie in Form von so genannten Blockheizkraftwerken (BHKW),
scheiden sich die Geister der Analysten ein wenig. Nach einem guten abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 (KGV auf Basis
des abgelaufenen Geschäftsjahrs um die 8) erwarten einige Analysten wieder fallende Erträge, wohingegen andere
Analysten auf steigende Erträge hoffen. Ich gehöre zur Gruppe derer, die steigende Unternehmensergebnisse in den
Folgejahren inzwischen für Wahrscheinlich halten. Ich beobachte aus den jüngsten Unternehmensmeldungen einen
positiven Druck im operativen Geschäft, dass sich scheinbar aktuell stark verbessert. Sollte diese Einschätzung richtig sein,
haben wir es, ähnlich wie bei Micron Technology, mit einem Unternehmen zu tun, dass über eine höchst solide Bilanz verfügt,
hohe Gewinnmargen generiert, in einem Zukunftsfeld tätig ist und zudem steigende Unternehmensgewinne erwarten lässt.
Sollten die 2 Euro Gewinn pro Aktie auch nur gehalten werden können, wären rund 140 Millionen Euro Unternehmenswert
nach meinem Unternehmensbewertungsmodell durchaus als fair anzusehen. Derzeit stehen wir bei lediglich rund
80 Millionen Euro. Sollten noch Gewinnsteigerungen dazu kommen, ist ein Verdoppler in dieser Aktie auf Sicht von 1 bis 2
Jahren alles andere als eine Fiktion.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (22. März 2015)
Anteile in folgender Höhe:

Micron Technology: 401 Stück
2G Energy: 1561 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Micron Technology und 2G Energy können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Sie dienen rein informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.

Indirekte Beteiligung:
Neben den zuvor beschriebenen direkten Beteiligungen bin ich zudem über meine beiden Wikifolios noch indirekt
an beiden Unternehmen beteiligt.


16. April 2015 - DAX bei rund 12.067 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.112 Punkten (Schlußkurs vom 15. April 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0737:
Seit meinem letzten Kommentar sind die Börsen tatsächlich deutlicher gestiegen. Mittlerweile sind es jedoch Sorgen
um eine Pleite von Griechenland (Grexit), die zwar seit langem als Möglichkeit diskutiert werden, erstaunlicherweise
aber bei den Börsianern erst heute zum ersten Mal auf offenere Ohren stoßen. Ein wenig Vorsicht kann daher aktuell
an den Aktienmärkten nicht Schaden. So zumindest meine Meinung.


09. April 2015 - DAX bei rund 12.093 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.902 Punkten (Schlußkurs vom 08. April 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0736:
In Summe hat sich an den Börsen seit meinem letzten Kommentar nicht viel getan. Immer noch treiben die massiven
Liquiditätsspritzen (zum Beipsiel der EZB) die Aktienkurse. In der vergangenen Berichtsperiode kam es aber eher zu einer
Seitwärtstendenz (zum Beispiel beim DAX). Was aus technischer Sicht partiell wie der Anfang einer größeren und auch
gesunden Korrektur aussah, könnte jetzt doch wieder in baldigen weiteren Anstiegen der Börsenindizes münden. Charttechnisch
gesehen hat der DAX nämlich bereits konsolidiert und betritt soeben wieder den überkauften Bereich.


27. März 2015 - DAX bei rund 11.872 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.674 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0906:
Zum ersten Mal seit Wochen oder sogar Monaten ist an den Börsen, auch charttechnisch gesehen, ein echter
Konsolidierungsdruck auszumachen. Es muss nicht zwangsläufig weiter abbröckeln. Vielleicht reicht es auch aus,
dass die Indizes einige Tage oder Wochen unter dem Strich seitwärts tendieren. Für eine echte Abwärtsbewegung
ist meiner Meinung nach derzeit die fundamentale Lage der Wirtschaft sowie auch die Versorgung der Aktienmärkte durch
billiges Notenbankgeld zu gut.


16. März 2015 - DAX bei rund 11.951 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.749 Punkten (Schlusskurs vom 13. März 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0515:
Unverkennbar, der DAX haussiert weiter. Getrieben sicherlich durch die EZB Geldschwemme, aber auch durch
einen schwachen Euro-Wechselkurs, der besonders Exportunternehmen begünstigt, findet der DAX ein ums andere
Mal in den Korridor des deutlich überkauften Zustandes zurück. Da macht es vielleicht Sinn, sich mal bei Unternehmen
umzuschauen, die bislang kurzfristig gesehen an der DAX-Hausse (Börsenhausse) kaum beteiligt waren und die
vor allem charttechnisch gesehen eher nahe am oder im überverkauften Zustand notieren, fundamental gesehen aber
deutliches Aufwärtspotential besitzen!?

1. Lang & Schwarz
Der Broker Lang & Schwarz war bereits mehrfach Thema hier an dieser Stelle. Derzeit stagniert der Aktienkurs eher
bzw. bröckelt sogar weiter ab. Laut Unternehmensmeldung gibt es wohl eine Bank, die zumindest die Meldeschwelle
von 25 % nach unten durchschlagen hat, die also Aktien in unbekannter Stückzahl an Lang & Schwarz verkauft (hat).
Fundamental gesehen gibt es hier derzeit kaum auszumachende Störfaktoren. Die Aktie erscheint auf Basis der
vorhandenen Zahlen deutlich unterbewertet. Sobald der Verkaufsdruck in der Aktie endet, könnten hier schnell höhere
Aktienkurse gesehen werden.

2. Chips und mehr...
Mit "Chips und mehr..." möchte ich den Blick auf amerikanische Technologieaktien leiten, die charttechnisch gesehen
derzeit ebenfalls im Abseits stehen. Fundamental gesehen rechnen aber weiterhin die angeführten Unternehmen bzw.
die Analysten mit steigenden Unternehmensgewinnen. Micron Technology ist ein Hersteller von D-RAM Speicherchips,
der sich mittlerweile auch charttechnisch schon wieder auf dem Weg nach oben befindet. Western Digital und Seagate
Technology sind beides Hersteller von Speichermedien und Cloudlösungen. Beide befinden sich charttechnisch im Keller
und erscheinen fundamental deutlich unterbewertet. Qualcomm, ein Hersteller von Mikrochips vor allem für die mobile
Techhnologiewelt, signalisiert durch ein massives Aktienrückkaufprogramm seine eigene Zuversicht in die zukünftige
Unternehmensentwicklung und in den Aktienkurs.

3. Gilead Sciences
Das nach Marktkapitalisierung größte Biotechnologieunternehmen der Welt, das bei sehr solider Bilanz ein geschätztes
KGV auf Basis des Geschäftsjahres 2016 von unter 10 besitzt, befindet sich mittlerweile ebenfalls im charttechnisch
überverkauftem Territorium.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (16. März 2015)
Anteile in folgender Höhe:

Lang & Schwarz: 2401 Stück
Gilead Sciences: 352 Stück
Micron Technology: 401 Stück
Western Digital: 321 Stück
Seagate Technology: 304 Stück
Qualcomm: 101 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Lang & Schwarz , Gilead Sciences, Micron Technology, Western Digital, Seagate Technology,
und Qualcomm können in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten
Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Sie dienen rein informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine
Haftung übernommen.


10. März 2015 - DAX bei rund 11.449 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.774 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,0749:
Ein weiteres Mal innerhalb von kurzer Zeit ist der DAX von der überkauften Zone in die "neutrale Zone" (aus
charttechnischer Sicht) zurück gefallen. Noch schlimmer sieht es beim Chartbild des Dow Jones aus. Hier wurde
soeben der überverkaufte Bereich betreten, der die Gefahr nach sich zieht, dass der Index sehr schnell und deutlich
weiter fallen kann. Eine abwartende Haltung bezüglich dem Kauf von Aktien kann erst einmal kaum Schaden.
So zumindest meine subjektive Einschätzung derzeit.


06. März 2015 - DAX bei rund 11.517 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.135 Punkten (Schlusskurs vom 05. März 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1018:
Offenkundig ist die liquiditätsgetriebene Hausse an der Börse derartig stark, dass es der DAX nach seiner
wochenlangen Kursrally sogar wieder schnell vom "neutralen Bereich" der Bollinger Bänder in den technisch
überkauften Bereich geschafft hat. Hier kann die Rally also kurzfristig gesehen jetzt doch wieder weiter gehen.
Schliesslich werden nahezu überall auf der Welt die Zinsen gesenkt oder von Seiten der Notenbanken massiv
frisches Geld in das Finanzsystem gepumpt.


04. März 2015 - DAX bei rund 11.291 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.203 Punkten (Schlusskurs vom 03. März 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1144:
Nach Wochen des fulminanten Anstiegs des DAX und weiterer Indizes ist nun eine charttechnische Situation
eingetreten, in der der DAX den deutlich überkauften Bereich von oben nach unten, hinein in die "neutrale Zone"
der Bollinger Bänder, verlassen hat. Damit könnte es für kurzfristig orientierte Anleger eher von Nachteil sein,
Aktien zu kaufen, da die Gefahr weiterer und schneller Kursverluste greifbar ist. Sonderbewegungen gibt es
natürlich immer. Sollte es aber zu weiteren Kursrückgängen kommen, wird dieser Abwärtsimpuls auch die
meisten Aktienkurse negativ tangieren.


25. Februar 2015 - DAX bei rund 11.213 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 18.209 Punkten (Schlusskurs vom 24. Februar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1372:
Unverkennbar, die Aktienbörsen haussieren. Obwohl auch der DAX am oberen Ende seiner "normalen
Schwankungsbreite" angekommen ist, schaffen sich die Börsen charttechnisch gesehen jeden Tag wieder
neuen Spielraum nach oben. Daher ist ein kurzfristiges Ende des Aufwärtsimpuls möglich. Genau so gut kann es,
gerade auch nach dem Athenkompromiss, aber auch erst einmal weiter nach oben laufen. Denn,
um die alte Börsenweisheit zu zitieren: "Die Hausse nährt die Hausse!".
Interessante Einzelnachrichten gibt es meiner Meinung nach auch zu Unternehmen (Aktien), die ich hier in
der Vergnangenheit bereits mehrfach angesprochen habe. Der Solarsektor scheint nun endlich erwacht zu sein.
First Solar und SunPower haben gestern eine so genannte Yieldco beschlossen. Als Folge dieser Meldung stiegen
viele Solarwerte weiter, angeführt durch die beiden Unternehmen. Kurzfristig scheinen First Solar und SunPower
charttechnisch heiss gelaufen zu sein. Doch auch hier besteht die Möglichkeit, dass sich die Unternehmen jeden
Tag aufs Neue charttechnischen Raum nach oben neu erschaffen.
Lang & Schwarz melden Morgen aufgrund ihres Finanzkalenders Zahlen. Ein wichtiger Termin für die Aktie. Mit
Wikifolio hat Lang & Schwarz eine Beteiligung, die über erhebnliches Wachstumspotential und auch
Wertschöpfungspotential verfügt. Die Zahlen Morgen und/oder der Ausblick müssten schon verheerend schlecht
sein, um ein Ende dieser Aufwärtsbewegung einzuleiten. Gilead Sciences erscheint fundamental deutlich
unterbewertet und ist charttechnisch noch lange nicht ausgereizt. Gleiches gilt für Biotest. Insbesondere die
Stammaktien haben gegenüber den Vorzugsaktien noch erhebliches Nachholpotential.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (25. Februar 2015)
Anteile in folgender Höhe:

First Solar: 351 Stück
Gilead Sciences: 316 Stück
Biotest Stammaktien: 218 Stück
Jinko Solar: 1001 Stück
Trina Solar: 901 Stück
SunPower: 16 Stück
JA Solar: 101 Stück
SMA Solar: 21 Stück
Lang & Schwarz: 1901 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten First Solar, Gilead Sciences, Biotest Stammaktien, Jinko Solar, Trina Solar, SunPower,
JA Solar, SMA Solar und Lang & Schwarz können in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett
verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Sie dienen rein informativen Zwecken. Für mögliche eintretende
Verluste wird keine Haftung übernommen.



09. Februar 2015 - DAX bei rund 10.640 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.824 Punkten (Schlusskurs vom 06. Februar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1343:
Gewinnmitnahmen, vermutlich vor dem Hintergrund politischer Krisen (Griechenland und Zuspitzung der Lage
in der Ukraine), prägen heute zunächst das Bild an der deutschen Aktienbörse. Charttechnisch geht dieses
Szenario ebenfalls in Ordnung, denn der DAX ist kürzlich von der überkauften Zone in die neutrale Zone der
Schwankungsbreite zurück gekehrt. Der kurzfristig orientierte Akteur kommt, wenn er mit neuen Aktienkäufen
noch etwas wartet, vermutlich in den nächsten Tagen wieder günstiger (im Durchschnitt gesehen) zum Zug.

04. Februar 2015 - DAX bei rund 10.862 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.595 Punkten (Schlusskurs vom 03. Februar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1434:
Ein Redordhoch beim DAX konnte in den vergangenen Tagen verzeichnet werden. Aktuell gibt es zunächst eine
leichte Konsolidierung. 2 Aktien möchte ich an dieser Stelle wieder vorstellen, namentlich Western Digital und
Gilead Sciences.

1. Western Digital
Der US-amerikanische Speichermedienhersteller, der auch im zukunftsträchtigen Cloudgeschäft stark vertreten
ist, konnte mit seinen jüngsten Quartalszahlen und auch mit seinem Ausblick rundweg überzeugen. Anders sah
die Situation bei zwei Konkurrenzunternehmen aus, die die Aktien der ganzen Branche, und damit auch
Western Digital, in Mitleidenschaft gezogen haben. Charttechnisch scheint der Zeitpunkt eines Kaufs günstig, da
der kursneutrale Bereich gerade betreten wurde und damit der stark überverkaufte Bereich verlassen werden
konnte. Fundamental erscheint die mit einer excellenten Bilanz agierende Firma im aktuellen Bereich deutlicher
unterbewertet.

2. Gilead Sciences
Die Quartalszahlen vom gestrigen Abend konnten bei dem Biotechunternehmen durchaus überzeugen. Besser
als erwartet lautet einhellig das Urteil der Analysten. Folgerichtig startet die Firma ein neues, großes
Aktienrückkaufprogramm. Zusätzlich zahlt Gilead Sciences nun erstmals eine Quartalsdividende.
Schlecht beurteilen Analysten die Preisstellung für die wichtigsten Produkte, nämlich die Hepatits C Medikamente
Sovaldi und Harvoni. Das Unternehmen und auch die meisten Analysten gehen dennoch davon aus, dass
durch wesentlich größere Abnahmemengen auch die Preiszugeständnisse überkompensiert werden können.
Ein Gewinn pro Aktie von über 10 US-$ scheint spätestens in 2016 erreichbar. Beim aktuellen vorbörslichen
Aktienkurs von unter 100 US-$ mithin ein KGV von unter 10. Wahnsinn!
So errechne ich mit meinem Unternehmensbewertungsmodell auch einen fairen Unternehmenswert (sehr konservativ)
von über 230 Milliarden US-$. Ergo, rund 50 % Plus wären theoretisch locker erreichbar. Vielleicht fällt der Kurs heute
und eventuell die nächsten Tage noch etwas weiter. Dann aber sollte Schluss sein. Und ehrlich geschrieben würde
mich auch eine Trendumkehr am heutigen Tage nicht besonders überraschen.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (04. Februar 2015)
Anteile in folgender Höhe:

Western Digital: 231 Stück
Gilead Sciences: 260 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Western Digital und Gilead Sciences können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Sie dienen rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


02. Februar 2015 - DAX bei rund 10.709 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.165 Punkten (Schlusskurs vom 30. Januar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1304:
Erst einmal ein kurzer Rückblick auf das Marktgeschehen der vergangenen Tage. Der DAX, und mit ihm weitere
Börsenindizes haben weitere Rekorde gebrochen und sind auf neue Höhen gestiegen. Am vergangenen Freitag
kam es dann zu Verlusten, in deren Folge sich der DAX genau auf der charttechnischen Grenze zwischen überkauftem
und neutralem Bereich bewegt. Das heisst für den heutigen Tag und die Folgetage, dass die Entwicklung des DAX
auf kurze Sicht davon abhängig sein könnte, ob der DAX schnell wieder in den überkauften Bereich zurück findet,
was dann auf eine Fortsetzung der Kursrallye hindeuten würde, oder ob er weiter in die charttechinsch neutrale
Zone eintaucht, was vermutlich weitere kurzfristige Verluste zur Folge hätte. Ein politisches Thema, nämlich
Griechenland, könnte die Börse ebenfalls in die eine oder andere Richtung bewegen.
Auffallend war am vergangenen Freitag noch die Entwicklung des Ölpreises. Quasi am Abend des vergangenen
Freitags ist der Ölpreis der Sorte Brent von circa 49 US-$ auf circa 53 US-$ gestiegen. Ein enorm großer Anstieg
und vielleicht das Ende der Abwärtsbewegung der Ölpreise!?
Nun ist ja bekannt, dass insgesamt Solaraktien sehr negativ auf fallende Ölpreise reagiert haben, obwohl der
Zusammenhang zwischen Öl und Solarenergie kaum vorhanden ist. Nur circa 2 % des Stromes werden in den USA
über Öl erzeugt. Ein Ende des Verfalls des Ölpreises könnte Solaraktien in Kürze einen enormen Auftrieb geben.
Hier gilt es, den Markt genau zu beobachten und sich, vor allem bei steigenden Aktienkursen der Solarunternehmen,
vielleicht zu positionieren. Das Potential für steigende Altienkurse ist meiner Meinung nach groß, wenn nur die
negative Stimmung in den Köpfen der Anleger dreht. Anlass für einen Stimmungsumschwung könnte hier der Ölpreis sein,
weshalb es für den Investor jetzt an der Zeit sein könnte, sein "Anlageschiff" bezüglich der Solarunternehmen "in den Wind zu drehen"!?
Ich habe mich hier bereits im Vorfeld positioniert und tendiere dazu, meine Investition aufzustocken, falls in den nächsten
Tagen Signale kommen, dass sich der Ölpreis weiter stabilisiert und falls die erwartete Rally der Solaraktien tatsächlich
startet.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (02. Februar 2015)
Anteile in folgender Höhe:

Jinko Solar: 601 Stück
First Solar: 702 Stück
SunPower: 16 Stück
Trina Solar: 40 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Jinko Solar , First Solar, SunPower und Trina Solar können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Sie dienen rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


23. Januar 2015 - DAX bei rund 10.550 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.813 Punkten (Schlusskurs vom 22. Januar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1353:
Nach der Entscheidung der EZB über ein Anleihekaufprogramm, dessen Höhe selbst die optimistichsten
Erwartungen übertroffen hat, scheint es an der Börse kein Halten mehr zu geben. Dementsprechend befinden sich
natürlich viele Aktien auf einem hohen Niveau in einem technisch überkauften Bereich. Aber nicht alle.
3 Aktien, die nicht technisch überkauft sind und trotzdem sehr gute Perspektiven haben, möchte ich noch einmal
vorstellen:

1. Lang & Schwarz
Die Lang & Schwarz AG hat sich soeben kurstechnisch gesehen aus dem überverkauftem Bereich in die neutrale
Zone zurück gearbeitet. Gerüchte über die Stagnation von Wikifolio mögen dabei eine Rolle spielen. Ebenso
vielleicht Gerüchte, dass Lang & Schwarz von der Aufwertung des Schweizer Franken betroffen sein könnte (was
inzwischen vom Unternehmen bestritten wurde). Prinzipiell hat sich, ohne weitere Fakten, an der vermeintlichen
Unterbewertung und den Perspektiven nichts geändert.

2. 2G Energy AG
Die Aktionäre der 2g Energy haben einen langen Leidensweg hinter sich. Leider! Dabei ist das Jahr 2014 durchaus
sehr gut für 2G Energy verlaufen. Jedoch machten sich Sorgenfalten breit, was das Jahr 2015 und danach betrifft.
Aus heutiger Sicht unbegründet, denn das Unternehmen hat gestern eine Pressemitteilung heraus gegeben, in der
mitgeteilt wird, dass auch 2015 ein gutes Jahr werden dürfte. Zudem ist von stark steigenden Auftragseingängen die
Rede. Ein Wunder? Vielleicht nicht ganz. Denn seit einigen Monaten folgt nun der Gaspreis auch dem Ölpreis und sinkt.
Das dürfte 2G Energy deutlich in die Hände spielen.

3. First Solar
Auch die Aktionäre der First Solar wurden in letzter Zeit stark gebeutelt. Im Einklang mit dem Ölpreis ging es hier nach
unten. Mittlerweile notiert diese zukunftsträchtige Firma unter ihrem Buchwert. Hallo? Schulden sind aufgrund einer extrem
hohen Eigenkapitalquote so gut wie nicht vorhanden und die Gewinnperspektiven für das laufende Jahr sind sehr gut.
Die Ölpreise scheinen sich aktuell leicht zu stabilisieren.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (23. Januar 2015)
Anteile in folgender Höhe:

Lang & Schwarz: 2052 Stück
2G Energy AG: 1301 Stück
First Solar: 701 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Lang & Schwarz, First Solar und 2G Energy AG können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Sie dienen rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


19. Januar 2015 - DAX bei rund 10.250 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.511 Punkten (Schlusskurs vom 16. Januar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1578:
Meine Vermutung über kurzfristig weiter steigende Aktienkurse beim DAX hat sich als richtig erwiesen.
Überrascht bin ich lediglich von der Geschwindigkeit des DAX-Anstiegs. Und die Dynamik kann durchaus weiter
gehen. Die technischen Indikationen sind zwar überkauft, lassen aber durchaus noch weitere Steigerungsmöglichkeiten
des DAX zu. Zentrales Thema in dieser Woche wird vermutlich das Treffen der Notenbanker der Eurozone sein und die
Bekanntgabe, ob es zu massiven Staatsanleihekäufen durch die Notenbank kommt. Eventuell geht es bis zu diesem
Datum weiter nach oben im DAX und anderen Aktienindizes, bevor dann vielleicht das typische "Sell on good news"
beginnt.


16. Januar 2015 - DAX bei rund 9.971 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.320 Punkten (Schlusskurs vom 15. Januar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1637:
Wie in meinem Kommentar vom 12. Januar 2015 vermutet, hat der DAX gestern die 10.000 Punkte Marke wieder
erreicht und sogar übersprungen. Dies geschah allerdings deutlich volatiler, als ich es erwartet habe.
Erinnern wir uns nur an den gestrigen Tag, an dem der DAX zunächst, begründet durch die Entscheidung
der Schweizer Notenbank, den Franken den freien Marktkräften zu überlassen, rund 250 Punkte fiel, um
danach wieder deutlich ins Plus zu drehen und die 10.000 Punkte Marke zu erreichen. Nun befindet sich
der DAX nahe dem oberen Rand der statistischen Schwankungsbreite, was kurzfristig zweierlei Dinge bedeuten
kann. Zum Einen kann es nun auch wieder einmal abwärts gehen mit dem DAX. Aktuell für mich wahrscheinlicher
ist allerdings, dass der DAX den Ausbruch aus dem Band der statistischen Schwankungsbreite nach oben schafft,
und damit eine kurze Zeit beginnen könnte, in der die Gier die meisten Marktteilnehmer wieder erfasst. Die Gier auf
weitere schnelle Gewinne. Dies könnte den DAX KURZFRISTIG noch um einige weitere hundert Punkte nach oben
katapultieren. Danach jedoch, falls es überhaupt so kommt, sollte unter kurzfristigen Gesichtspunkten, auch mal
wieder an einen Verkauf von Aktien gedacht werden. Man muss dabei nicht zwangsläufig alle Aktien aus dem Depot
verbannen. Schliesslich gibt es auch Aktien mit einer vermeintlich großartigen, langfristigen Zukunft. Aber eine
Reduktion der Aktienquote wäre nach einem weiteren, deutlichen Anstieg des DAX vermutlich kein Fehler.


12. Januar 2015 - DAX bei rund 9.747 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.737 Punkten (Schlusskurs vom 09. Januar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1854:
In einem wieder steigendem Aktienmarkt, nach der kurzen Korrektur vom Freitag, macht sich nun
die Hoffnung breit, dass der DAX eventuell in einem Rutsch wieder über die Marke von 10.000 Punkten
klettern kann. Mein Augenmerk richte ich aktuell, neben vielen anderen Unternehmen, auf die Branchen
Automobilhersteller und Automobilzulieferbetriebe, die letztlich von dem gravierend gesunkenen Ölpreis
kurzfristig und mittelfristig gesehen stark profitieren sollten und aktuell alles andere als teuer wirken.


07. Januar 2015 - DAX bei rund 9.519 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.371 Punkten (Schlusskurs vom 06. Januar 2015)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1868:
Zwischenzeitlich seit dem letzten Kommentar vom 05. Januar 2015 fiel der DAX gravierend weiter. Er
erreichte durch den Sturz den unteren Rand der normalen statistischen Schwankungsbreite. Einige
weitere technische Indikatoren signalisierten einen überverkauften Zustand des DAX. In diesem
überverkauftem Bereich habe ich mich mit einem weiteren Kommentar zurück gehalten, da Anleger in
diesen Phasen der extremen Angst dazu neigen, ihren Verstand zu verlieren. Genau so wie sie im
überkauftem Bereich oftmals bereit sind, jeden Preis für eine Aktie zu zahlen, hauptsache, sie sind "dabei".
Nun denn, nach dem aktuellen Anstieg des DAX über 9.500-Punkte beginnt der DAX, wieder in den
"Normalbereich" der statistischen Schwankungen zurück zu kehren. DIeses Pflänzchen der Hoffnung auf
bessere Aktienkurse ist allerdings noch recht jung.
Aus Blick der meisten Analysten sollten die Börsenindizes in diesem Jahr weiter zulegen, wenngleich
viele Analysten bei ihrer Prognose gewisse Bauchschmerzen haben. Aktuell hängt nach wie vor der rapide
und bis dato ungebremste Verfall des Ölpreises über den Märkten sowie ein möglicher "Grexit", also ein
Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Ich verweise allerdings gerne an dieser Stelle darauf, dass ich,
anders als in 2007/2008 zahlreiche Unternehmen erkennen kann, deren Kursniveau ich als Megaschnäppchen
bezeichnen würde. In 2007/2008 hatte ich große Mühe, überhaupt ein Unternehme zu entdecken, dass
auch nur fair bewertet erschien. Aus diesem Blickwinkel könnte 2015 eventuell vielleicht tatsächlich gar
kein so schlechtes Jahr werden. Warten wir also ab, wie sich die Märkte weiter entwickeln.


05. Januar 2015 - DAX bei rund 9.516 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 17.651 Punkten (Tagesverlauf)-
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,1920:
Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Jahr 2015.
Leider verläuft der Börsenstart in das neue Jahr alles andere als positiv, weshalb ich mich an dieser Stelle
mit ausführlichen Kommentaren gerne noch zurück halten würde. Lediglich ist es oftmals am Anfang eines
neuen Börsenjahres so, dass Nebenwerte (insbesondere diejenigen, die im Dezember zu den großen
Verlierern zählten) den Allgemeinmarkt outperformen. Vielleicht lohnt also ein Augenmerk auf Nebenwerte,
die gerade in den letzten Monaten von 2014 eine schlechte Performance aufzeigten?


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