Einschätzungen zum Börsenjahr 2013

 


28. Dezember 2013 - DAX bei rund 9.587 Punkten (Schlußstand vom 27. Dezember 2013)-
Dow Jones bei ca. 16,478 Punkten (Schlußstand vom 27. Dezember 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3740:
Weitere Rekorde beim DAX zeichnen anscheinend auch die Tage nach Weihnachten aus. Normalerweise
gibt es gerade auch zu Beginn des neuen Jahres die gute Möglichkeit, dass die Aktienkurse (weiter) steigen.
Da sie aber auch vor Jahreswechsel kräftig gestiegen sind, bleibt es diesmal abzuwarten, ob der Trend
zu Beginn des neuen Jahres weiter geht. Doch bestehen gute Chancen auf Favoritenwechsel der Anleger.
Gerade Aktien, die aktuell noch im Schatten stehen und im Aktienkurs kaum gestiegen sind, haben im
neuen Jahr durchaus die Möglichkeit, das Interesse von Anlegern auf sich zu ziehen. Eine von ganz vielen
Mögichkeiten möchte ich nachfolgend vorstellen. Zuvor aber möchte ich Ihnen, den Lesern dieser Website,
noch einen gelungenen Rutsch ins Jahr 2014 wünschen!!!

1. Data Modul
Die deutsche Data Modul AG war im Jahr 2013 damit beschäftigt, den Konzern umzubauen und
Produktionskapazitäten zu optimieren und auszubauen. Dies wurde auch bereits im Jahr 2012 so
kommuniziert. Das Unternehmen, das im Bereich Displaylösungen, Embedded-Systeme und
Easy Touch - Systemen tätig ist, verzeichnet mittlerweile wieder ein besseres und steigendes Ergebnis
sowie einen Rekordauftragseingang (Zahlen zum 3. Quartal 2013). Die Bilanzstruktur ist sehr solide
und in "normalen Zeiten" werden die Kapitalkosten deutlich verdient.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (28. Dezember 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Data Modul : 928 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Data Modul kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Sie dient rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


20. Dezember 2013 - DAX bei rund 9.369 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 16,179 Punkten (Schlußstand vom 19. Dezember 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3626:
Nun zeigt sich der DAX unmittelbar vor Weihnachten doch wieder versöhnlich. Inzwischen hat
die amerikanische Notenbank Fed getagt und entschieden, ihr Programm zum Kauf von Staatsanleihen
leicht abzusenken. Ein Zinsschritt ist noch nicht erfolgt. Daher dürfte der Aktienmarkt zunächst
weiter stabil bleiben und vor allem von Unternehmensmeldungen getrieben werden, die vermutlich
überwiegend positiv sein sollten. Der Start in das neue Jahr (2014) wird vielleicht mit deutlichen
Aktienkursgewinnen verbunden sein, vor allem auch im Nebenwertebereich. Allen Lesern wünsche ich
an dieser Stelle ein angenehmes Weihnachtsfest.


12. Dezember 2013 - DAX bei rund 9.040 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15,844 Punkten (Schlußstand vom 11. Dezember 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3779:
Es gab eine kleine Korrektur an den Aktienmärkten. Zwar bin ich kein Charttechniker, aber mit
dieser Korrektur ist der kurzfristige, extrem steile Aufwärtstrend des DAX gebrochen. Hinter dieser
Korrektur stehen wieder einmal Bedenken über ein Zurückfahren der Fed bei den extremen
monatlichen Anleihekäufen. Sicher würde damit zunächst eine restriktivere Geldpolitik der Fed
eingeläutet und davor hat der Aktienmarkt derzeit Angst. Daher kann ich mir vorstellen, dass
diese Verunsicherung bis Weihnachten eventuell bestehen bleibt und die Aktienkurse kurzfristig
unter Druck bleiben könnten. Doch ist mit einem ersten restriktiveren geldpolitischem Schritt der Fed
nicht gleich auch das Ende des Aufschwungs am Aktienmarkt gekommen. Vom ersten richtigen
Zinsschritt der Fed dürfte immer noch rund 1 Jahr ins Land ziehen, in denen sich die Aktienmärkte
auf Basis höherer Unternehmensgewinne weiterhin freundlich entwicklen können. Und ein erster
Ziinsschritt ist bis dato noch nicht einmal erfolgt.


02. Dezember 2013 - DAX bei rund 9.413 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 16.086 Punkten (Schlußstand vom 29. November 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3608:
Die Börse setzt mit dem letzten Monat des Jahres zum Jahresendspurt an. Vielleicht sehen die
Anleger am Ende des Monats noch die ein oder andere positive Überraschung. Der Dezember
bietet den Anlegern auch noch einmal die Möglichkeit, durch gezielte Verkäufe seine Steuerlast
zu optimieren.
Abgesehen von einer potentiell möglichen Weihnachtsrally knüpfe ich an meinen Kommentar
vom 28. November 2013 an und möchte mich derzeit nur auf Aktien konzentrieren, die zum
derzeitigen Moment zumindest nicht überbewertet erscheinen und zudem eine starke Gewinndynamik
aufweisen. Ein solcher Wert ist vielleicht die nachfolgend vorgestellte Schweizer Electronic.

1. Schweizer Electronic
Die süddeutsche Schweizer Electronic konzentriert sich mit anspruchsvollen Leiterplatten auf
die Automobilindustrie, die Industrieelektronik und ein wenig auf den Solarbereich. Dabei werden
technisch anspruchsvolle Lösungen in Deutschland produziert und Massenware mit einem
Partner im asiatischen Raum. Aktuell ist die Aktie nach meinem Unternehmensbewertungsmodell
ziemlich exakt fair bewertet. Die Bilanz ist höchst solide. Doch die Ergebnisdynamik ist
bemerkenswert. Ich setze darauf, dass die Ergebnisse in 2014 oder in 2015 durch die hohe
Dynamik in den tätigen Sektoren wieder an das Ergebnisniveau von 2010 heran ragen kann
beziehungsweise dieses überschreiten kann. Damit ergäbe sich dann in absehbarer Zeit ein
KGV von unter 6. Dies würde den Aktienkurs von Schweizer Electronic zwangsläufig in die
Höhe katapultieren.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (02. Dezember 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Schweizer Electronic: 492 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Schweizer Electronic kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Sie dient rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


28. November 2013 - DAX bei rund 9.366 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 16.097 Punkten (Schlußstand vom 27. November 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3573:
Mittlerweile steht der Börsenzug schon einige Jahre unter Dampf. Die Gefahr eines Umkehrpunktes
in der Wirtschaft und an den Börsen wächst. Trotzdem sind Aktien, anders als in 2007 und 2008,
meiner Meinung nach nicht zu teuer und Schnäppchen sind leicht zu finden. Längst nicht alle
Unternehmen und Branchen notieren an ihren Höchstständen. Ich persönlich vermute, dass der
Börsenzug noch ein paar Jahre weiter aufwärts gerichtet fahren kann, vielleicht sogar mit noch
deutlichen Überraschungen. Diese These sollte aber immer wieder den wirtschaftlichen Gegebenheiten
angepasst werden. Eins aber scheint mir aktuell bei der Anlage in Aktien sehr wichtig zu sein.
Keine langen Investmentideen kaufen, die aktuell in einer Krise stecken. Beispiel Bergbau
und Bergbauzulieferbetriebe. Fast täglich erreichen Aktien aus dem Goldminensektor neue Tiefststände.
Hier zuzugreifen ist zwar reizvoll, aber sehr gefährlich. Hier gilt es meiner Meinung nach abzuwarten,
bis die Unternehmen sichtbar an ihrem Zahlenwerk eine Wende zum Besseren geschafft haben.
Umgekehrt sollten Unternehmen gesucht werden, die sich gerade in einer Hochkonjunktur
befinden und trotzdem unterbewertet erscheinen. Einen dieser Werte möchte ich nachfolgend
kurz vorstellen:

1. Indus Holding
Die Indus Holding ist, wie der Name schon zeigt, eine Holdinggesellschaft für Unternehmen,
die dauerhaft erworben und weiter entwickelt werden. Vor allem aus den derzeit boomenden
Bereichen Maschinenbau, Metallverarbeitung und Automobilindustrie. Bei geschätzten rund 60
Millionen Euro Gewinn für dieses Jahr errechne ich mit meinem Unternehmensbewertungsmodell
einen fairen Wert des Unternehmens von 840 Millionen Euro. Der leichte Kursrückgang der
vergangenen Tage kann eventuell zum Kauf genutzt werden. Mit weiterer Wachstumsphantasie
der Gewinne sind derzeit auch Kurse von rund 900 Millionen Euro denkbar und vertretbar.
Raum also, für fast weitere 50 % Kurspotential.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (28. November 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Indus Holding: 362 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Indus Holding kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Sie dient rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


26. November 2013 - DAX bei rund 9.296 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 16.072 Punkten (Schlußstand vom 25. November 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3542:
Neue Höchststände zieren den DAX. Dieser Zustand sollte zunächst weiter anhalten (siehe auch
mein Kommentar vom 14. November an dieser Stelle). Aufgrund von aktuellen 9 Monatszahlen habe
ich mich dafür entschieden, bei der 2G Energy wieder eine Anfangsposition aufzubauen.

1. 2G Energy
Diese Aktie war bereits mehrfach an dieser Stelle Thema. 2G Energy baut und verkauft
Blockheizkraftwerke und besitzt in diesem Bereich eine marktführende Position. Lange wurde
vom Unternehmen kommuniziert, dass 2013 ein Jahr des Übergangs werden würde, in dem man
sich auf die Internationalisierung des Geschäfts vorbereitet. Diese Delle im Umsatz und Ertrag war
länger und stärker als ursprünglich von mir erwartet. Daher zeigte der Aktienkurs mehrheitlich gen
Süden und intermediär habe ich meine Positionen in der Aktie weitgehend abgebaut. Gestern
gab es einen erfreulichen 9 Monatsbericht des Unternehmens, in dem ein EBIT von 3 bis 5 Millionen
Euro für das Jahr 2013 in Aussicht gestellt wurde und zudem ein positiver Ausblick auf den Start in 2014
gegeben wurde. Die Zahlen selbst rechtfertigen fundamental gesehen noch keinen Einstieg.
Doch die Aussicht auf die Gewinne in 2014 und darüber hinaus, gepaart mit diesem Signal des
Stimmungswechsels im Geschäft für Blockheizkraftwerke selbst, haben mich bewogen, eine
erste Position wieder aufzubauen.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (26. November 2013)
Anteile in folgender Höhe:

2G Energy: 370 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte 2G Energy kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Sie dient rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


14. November 2013 - DAX bei rund 9.126 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15.821 Punkten (Schlußstand vom 13. November 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3434:
Unter weiterer Unterstützung der Notenbanken steigen die Aktienindizes unter Schwankungen weiter
an. Ich erwarte, dass dieser Zustand grundsätzlich noch weiter Bestand hat. Inzwischen hat die EZB
ihren Leitzins überraschend gesenkt und auch von der Fed kommen weitere Signale einer expansiven
Geldpolitik. Gut für die Börsen.


06. November 2013 - DAX bei rund 9.034 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15.618 Punkten (Schlußstand vom 05. November 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3504:
Der Börsenzug steht bislang weiter unter Dampf. Ich erwarte zunächst, dass hier im DAX noch weitere
Höchststände erklommen werden können. Wir sehen uns aktuell an der Börse in einer Zeit, in der enorm
viel freie Liquidität im Spiel ist, die nur auf Anlagemöglichkeiten wartet. Gerade in diesen Zeiten wartet
diese hohe Liquidität aber auf positive Trends im Chart oder fundamentale Verbesserungen in einem
Unternehmen. Ist dies gegeben, schiessen Aktien oftmals in kurzer Zeit enorm empor. So läuft gerade
zum Beispiel ein solcher Trend in dem deutschen Pharmawert Haemato.

1. Haemato
Die ehemalige Windsor AG hat sich mittlerweile gewandelt und umfirmiert in Haemato AG. Generika,
patentfreie und patentgeschützte Arzneimittel und der Handel mit diesen bilden dabei das Rumpfgeschäft
der Haemato. Jetzt im November werden Zahlen zum Q 3 erwartet und der Halbjahresbericht zeigt sich
überaus optimistisch, das durchschnittliche Ergebnis der ersten beiden Quartale übertreffen zu können.
Hier stimmt also der Trend, sowohl charttechnisch gesehen, als auch fundamental. Trotz des deutlichen
Kursanstiegs ist das Potenzial der Haemato noch nicht ausgeschöpft. Nach meinem
Unternehmensbewertungsmodell und einer Erwartung eines Jahresüberschusses von knapp unter
8 Millionen Euro für 2013 errechnet sich ein Unternehmenswert von rund 120 Millionen Euro. Mittel- wie
Langfristig ist die Unternehmensstory aber intakt und kann weitaus höhere Gewinne hervorbringen.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (06. November 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Haemato: 3249 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Haemato kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Sie dient rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


29. Oktober 2013 - DAX bei rund 8.983 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15.569 Punkten (Schlußstand vom 28. Oktober 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3755:
Zwischenzeitlich hat der DAX die 9.000 Punkte Marke zum ersten Mal in seiner Geschichte übersprungen.
Ich erwarte, dass sich die Börsenrally grundsätzlich fort setzt und wir vielleicht sogar bis zum Jahresende
die 10.000 Punkte Marke sehen könnten. Die Grundlagen für eine Weiterführung der Börsenrally sind
gut. Weiter niedrigste Zinsen weltweit, Ruhe im europäischen Wirtschaftsraum, gute Unternehmensgewinne,
die im Zuge eines weiteren Aufschwungs der Konjunktur weiter zulegen sollten und nicht zuletzt auch
eine vernünftige Bewertung der Aktienkurse mit partiell sehr attraktiven Aktienkursen bei einzelnen
Unternehmen.
Auch heute möchte ich wieder ein Unternehmen vorstellen. Diesmal eine Bank, die zwar im Schatten
der "Großen" steht, aber alles andere als eine Schattenbank ist.

1. Merkur Bank
Die in München beheimatete Merkur Bank konzentriert ihre Geschäftsaktivitäten auf den Süden Deutschlands.
Die Bank beweist seit Jahren, dass sie ihre Unternehmensgewinne steigern kann. Dazu verhilft ihr das
solide ausgerichtete, klassische Bankgeschäft. Ein risikoreiches Investmentbanking gibt es bei der
Merkur Bank nicht. Die Zahlen im November zu Q 3 werden aller Voraussicht nach sehr gut ausfallen und
vermutlich untermauern, dass ein neuer Rekordgewinn vor der Tür stehen könnte, der sich bereits durch
Q 1 und Q 2 abzeichnet. Nach meinem Unternehmensbewertungsmodell und der Annahme eines
Jahresüberschusses im Bereich von 4 Millionen Euro errechnet sich ein Unternehmenswert von rund
48 Millionen Euro. Aktuell rund 35 Millionen Euro an der Börse.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (29. Oktober 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Merkur Bank KGaA: 3104 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Merkur Bank kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Sie dient rein
informativen Zwecken. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


17. Oktober 2013 - DAX bei rund 8.824 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15.373 Punkten (Schlußstand vom 16. Oktober 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3593:
Nach der Einigung im US-Etatstreit, auf den der Markt offenbar schon einige Tage zuvor spekuliert
hat, drängt sich aktuell der Verdacht auf, als würde die Börse wieder nach dem Prinzip "Buy the rumors,
sell the fact" arbeiten. Sicherlich kann es jetzt zu einer kleineren Korrektur der Börsenkurse kommen,
doch falls es so kommt erwarte ich dennoch, dass sich die Rekordbewegung im DAX fort setzen wird.
9.000 Punkte im DAX sollten das Nahziel sein. 10.000 Punkte im DAX vielleicht noch bis Jahresende.
Unverkennbar gut läuft es aktuell im Bereich Automobil und Automobilzulieferer. Daher sollte der
Anleger hier vielleicht einen Fokus setzen. Der gesamte Bereich der Solarindustrie erlebt derzeit einen
großen Boom. Plötzlich sind Solaranlagen wettbewerbsfähig und ziehen eine ungeheuer große
Nachfrage hinter sich her. Hier gibt es einige starke Unternehmen aus den USA, Kanada und China,
die entweder jetzt schon Gewinne schreiben oder in der zweiten Jahreshälfte in die Gewinnzone drehen
werden. Diese Aktien sind hochinteressant. Obwohl die Börse bei einigen Solaraktien diese Entwicklung
bereits vorweg genommen hat, ist das neue solare Zeitalter meiner Meinung nach erst am Beginn
eines neuerlichen Booms. Trotz großer Schwankungen der Solaraktien generell stehen die Chancen
vielleicht nicht schlecht, in ausgewählten Solaraktien sein Geld auf Sicht von 1 bis 3 Jahren vervielfachen
zu können!? Wie bereits in vorangegangenen Kommentaren aufgeführt, habe ich im Rahmen einer noch
vernünftigen Sektordiversifizierung meine Solarinvestments aufgestockt. Nachfolgend die entsprechenden
Aktien samt aktueller Positionen:

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (17. Oktober 2013)
Anteile in folgender Höhe:

First Solar: 576 Stück
Canadian Solar: 217 Stück
Trina Solar: 1525 Stück
Jinko Solar: 1002 Stück
SunPower: 203 Stück
STR Holdings: 2443 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten First Solar, Canadian Solar, Trina Solar, Jinko Solar, SunPower und
STR Holdings können in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren.
Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Sie dienen rein informativen Zwecken.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


08. Oktober 2013 - DAX bei rund 8.571 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 14.936 Punkten (Schlußstand vom 07. Oktober 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3572:
Trotz des im Vergleich zum gestrigen Kommentar gestiegenen DAX (der Dow Jones ist ja leicht
gefallen), gebietet es das Prinzip der Vorsicht, seine Aktienquote an das Damoklesschwert vom
17. Oktober 2013, also dem politischen Streit über die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA,
anzupassen und seine Aktienquote entsprechend zu reduzieren. Sollte eine Einigung erfolgen, dürften
die Märkte wieder neuen Auftrieb erhalten. Neue Investitionsentscheidungen können dann schnell
(bei einer Einigung) getroffen werden.
Gleichwohl bedeutet das nicht, dass aktuell keine Aktien mehr gehalten werden dürfen. Denn es gibt
an der Börse fast zu jeder Zeit spannende Unternehmen (Aktien), mit denen der Anleger die Möglichkeit
hat, Geld zu verdienen. So habe ich ungeachtet der Schuldenproblematik in den USA meine Investments
in gute und stabile Unternehmen der Solarbranche massiv aufgestockt, da ich hier einen vielleicht jahrelangen
Aufstieg der Branche erwarte. Verschiedene Unternehmen aus der Solarbranche habe ich hier bereits
in der Vergangenheit beschrieben. Einen Titel aus einem anderen Bereich möchte ich hier nachfolgend
vorstellen:

1. Lang & Schwarz
Die deutsche Lang & Schwarz ist ein Broker und eine Wertpapierhandelsbank mit verschiedenen
Tochtergesellschaften und verschiedenen Finanzbeteiligungen. Lang & Schwarz notiert mit circa 18
Millionen Euro an Marktkapitalisierung immer noch deutlich unter Buchwert, der zum Halbjahr mit circa
22 Millionen Euro angegeben wird. Laut Halbjahresbericht konnte ein kleiner Gewinn eingefahren
werden. Zudem ist von einer leichten Belebung der Handelsaktivitäten die Rede. Der Kurs ist daraufhin
angesprungen und konnte schnell von circa 5 Euro pro Aktie auf derzeit knapp 6 Euro pro Aktie steigen.
Gerüchten zu Folge soll Lang & Schwarz an Wikifolios, einem beteiligten Unternehmen der Lang & Schwarz,
in der 2. Jahreshälfte rund 3 Millionen Euro verdienen. Wikifolios stellen eine nach meinem Kenntnisstand
rechtlich sichere Möglichkeit dar, wie sich Privatanleger direkt an der Performance ausgewählter Trader und
professioneller Anleger beteiligen können. Würde Lang & Schwarz tatsächlich beschhriebene 3 Millionen
Euro erlösen können, läge das KGV allein durch Wikifolios bei 6 und damit zu niedrig. Zudem müsste die
stark wachsende Popularität von Wikifolios dazu führen, dass Lang & Schwarz einen ausserordentlichen
Bewertungsgewinn verbuchen kann. Unter Chance/Risiko Gesichtspunkten vielleicht eine gute Überlegung?
Übrigens: Mehr Informationen zum so genannten "Social Investing" via Wikifolios finden Sie unter:
www.wikifolio.com

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (08. Oktober 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Lang & Schwarz: 2178 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Lang & Schwarz kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


07. Oktober 2013 - DAX bei rund 8.523 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15.072 Punkten (Schlußstand vom 04. Oktober 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3584:
Über den Börsen lastet heute die Uneinigkeit im US-Haushaltsstreit. Am 17. Oktober 2013 gibt es
hier ein neues wichtiges Datum. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt keine Einigung gefunden werden kann,
wären die USA zahlungsunfähig. Mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die weltweiten Börsen.
Es scheint nun doch ratsam, seine Aktienquote bis zu einer politischen Einigung in den USA runter zu
fahren.


02. Oktober 2013 - DAX bei rund 8.639 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15.192 Punkten (Schlußstand vom 01. Oktober 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3531:
Meine Einschätzung zum Aktienmarkt im Allgemeinen hat sich seit meinem letzten Kommentar vom
30. September 2013 nicht verändert. Daher stelle ich in diesem Kommentar lediglich einen Nischenwert
im Bereich des stark aufstrebenden Solarsektors vor:

1. STR Holdings
Die amerikanische STR Holdings ist ein Nischenplayer im Solarsektor. Das Unternehmen bietet
nach eigenen Angaben bereits für circa 20 % aller Solarmodule eine chemische Umhüllung an, die
Solarmodule vor Wind, Wetter und Strahlung schützen soll und daher lebensdauererhöhend wirkt.
Im Zuge des solaren Niedergangs der letzten Jahre ist der Aktienkurs von über 25 US-$ im Jahr 2010
auf derzeit 2,29 US-$ zusammengebrochen. Doch das Unternehmen steht bilanziell gut dar, obwohl
aktuell noch Verluste geschrieben werden. So erreicht die Eigenkapitalquote per Ende Juni 2013
stattliche mehr als 85 %. Der Wert des Unternehmens liegt mit rund 95 Millionen US-$ unterhalb des
ausgewiesenen Eigenkapitals von rund 119 Millionen US-$, was zudem noch frei von immateriellen
Vermögenswerten ist. Das geht angesichts der immer noch vorhandenen Verluste zwar in Ordnung.
Doch zuletzt stieg der Aktienkurs von unter 1,7 US-$ drastisch auf nunmehr 2,29 US-$. Aufgebaut auf
bilanzieller Stärke vermute ich, dass die Gewinnprojektionen in der Zukunft allesamt falsch sein werden.
Dies gilt meiner Meinung nach für die starken Unternehmen der Solarbranche allesamt. Die Gewinne
werden meiner Meinung nach wesentlich höher ausfallen, als derzeit vom Markt erwartet.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (02. Oktober 2013)
Anteile in folgender Höhe:

STR Holdings: 2442 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführte Aktie können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte STR Holdings kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


30. September 2013 - DAX bei rund 8.576 Punkten (Tagesverlauf)-
Dow Jones bei ca. 15.258 Punkten (Schlußstand vom 27. September 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3497:
Überwiegend politische Ereignisse (Regierungskrise in Italien, Streit um US-Schuldenobergrenze),
so scheint es, halten den DAX heute bis dato am Boden. Meiner Meinung nach wird es durch diese
Themen eventuell ein paar Börsentage mit schwächeren Kursen geben können. Doch am erkennbaren
Aufschwung der Wirtschaft und der Börsenkurse sollte dies nichts ändern. Spätestens bis zum Jahresende
lässt sich aus heutiger Sicht ein DAX von 9.000 oder gar 10.000 Punkten erwarten können. So zumindest
meine Meinung.

1. Total
Blickt der Anleger auf die etablierte Öl- und Gasindustrie, so fällst diese Branche durch scheinbar
günstige Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf. KGV-Werte von um die 10 oder darunter sind die Regel.
Rein fundamental gesehen zu wenig, zumal die meisten Unternehmen bilanziell gut aufgestellt sind
und darüber hinaus die Kapitalkosten erwirtschaften. So auch die französische Total, die allerdings im
direkten Vergleich mit den nordamerikanischen Unternehmen schlechtere Margen aufweist.
Hier gibt es allerdings eine Änderung. Nach Jahren der hohen Investitionen in neue Erdölquellen
sollen diese nun sukzessive Erträge bringen und damit die Umsätze in den nächsten Jahren deutlich
steigern helfen. Gleichzeitig sinken die Ausgaben für neue Investitionen, was den freien Cashflow
deutlich nach oben bringen wird. Letztlich also die Margen verbessern hilft (siehe auch hier).
Das dürfte zu einem positiven Gewinntrend führen, den die Börse nicht mehr länger ignorieren kann.
Übrigens ist Total auch noch am nordamerikanischen Solarkonzern SunPower massgeblich beteiligt.
Und die gut positionierten Unternehmen dieser Branche scheinen gerade vor einer glänzenden
Zukunft zu stehen (siehe auch meinen Kommentar vom 16. September 2013).

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (30. September 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Total: 302 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellteTotal kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


24. September 2013 - DAX bei rund 8.664 Punkten (Schlußstand vom 24. September 2013)-
Dow Jones bei ca. 15.426 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3488:
Unverkennbar, der Aktienmarkt möchte weiter nach oben. Wenngleich unter Schwankungen, wie es
typisch für die Börse ist. Wer weiss, wie weit es langfristig (auf einige Jahre gesehen), noch nach
oben gehen kann. Irgendwohin wird sich der massive Liquiditätsberg, der mit Unterstützung der
Notenbanken gebildet wurde und wird, in Bewegung setzen. Wir sind scheinbar noch nicht einmal
an dem Punkt angekommen, an dem Notenbanken beginnen, Geld aus dem Geldkreislauf heraus
zu ziehen. Gleichzeitig läuft die Konjunktur gut genug, dass sich die Unternehmensgewinne auf
breiter Front erfreulich zeigen.


16. September 2013 - DAX bei rund 8.611 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.376 Punkten (Schlußstand vom 13. September 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3348:
Der DAX feiert neue Höchststände. Vorerst kein Militärschlag gegen Syrien. Die Geldpolitik wird aller
Voraussicht nach den Börsen auch weiterhin genügend Liquidität zur Verfügung stellen. Ich kann mir
nun gut vorstellen, dass wir demnächst beim DAX weitere Höchststände erklimmen können, denn die
Hausse nährt die Hausse. Auch fundamental scheint mir gerade der deutsche Aktienmarkt in seiner
Breite recht günstig. Vor allem im direkten Vergleich mit dem US-Aktienmarkt, der mir aktuell ausreichend
bezahlt erscheint. In Europa fallen einige Bewegungen auf. Jüngst konnten viele Versorgeraktien wieder
Fahrt aufnehmen. Auch zyklische Aktien, wie zum Beispiel die Auotmobilaktien, sind weiter gestiegen.
Der Solarmarkt präsentiert sich insgesamt noch sehr inhomogen. Doch es scheinen sich einige
chinesische Solaraktien als klare Gewinner heraus zu stellen.

1. PWO
Aus dem zyklischen Bereich gab es jüngst sehr gute Zahlen und sehr gute Meldungen zu neuen
Aufträgen von der PWO (Progress-Werk Oberkirch AG) aus dem badischen Oberkirch. Das
Unternehmen ist in der Herstellung von Metallkomponenten, vor allem für die Automobilindustrie,
etabliert und weltweit tätig.

2. Jinko Solar
Dieses chinesische Solarunternehmen gilt als margenstärkstes Unternehmen der Solarbranche.
Es wird erwartet, dass Jinko Solar in diesem Jahr bereits deutlich schwarze Zahlen schreibt. Der jüngste
steile Kursverlauf der Aktie spricht hier ebenfalls eine klare Sprache. Aktuell bei rund 19 US-$.
Die Höchststände der Aktie liegen im Jahr 2010 bei über 35 US-$. Es hat den Anschein, als würde
genau dieses Unternehmen die größte politische Unterstützung von China erhalten. Die Kredite,
die hier jüngst deutlich erhöht wurden, sprechen hier eine klare Sprache. Das Unternehmen
gilt als Kostenführer in einem insgesamt deutlich gewachsenen Solarmarkt. Viele Wettbewerber wurden
und werden an den Rand gedrängt.

3. Trina Solar
Auch Trina Solar, ein weiteres chinesisches Solarunternehmen, ist sehr interessant. Nicht ganz
so margenstark wie Jinko Solar, dominiert es dennoch, zusammen mit Jinko Solar und einigen anderen,
den weltweiten Solarmarkt. Wo einige deutsche Anbieter inzwischen ums Überleben kämpfen, können
sich Unternehmen wie Jinko Solar oder Trina Solar, ein großes Stück des verbleibenden
Solarmarktkuchens aufteilen. Es wird erwartet, dass Trina Solar in der zweiten Jahreshälfte die Wende
in die schwarzen Zahlen shafft.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (16. September 2013)
Anteile in folgender Höhe:

PWO: 102 Stück
Jinko Solar: 251 Stück
Trina Solar: 346 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten PWO, Jinko Solar und Trina Solar können
in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien
stellen keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


02. September 2013 - DAX bei rund 8.224 Punkten (Tagesverlauf -
Dow Jones bei ca. 14.776 Punkten (Schlußstand vom 30. September 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3219:
Kein Militärschlag gegen Syrien. Zumindest vorerst nicht. Ein Glück. Nicht nur für die Börse. Wie dem
auch sei. Nun macht es meiner Meinung nach wieder Sinn, seine ursprünglichen Anlageideen erneut
aufzunehmen und die Aktienquote entsprechend zu justieren. Zudem gabe es über das Wochenende
auch noch erfreuliche Daten aus der chinesischen Wirtschaft, die auf eine deutliche Verbesserung der
Konjunktur hinweisen.

1. Morphosys
In einem steilen Aufwärtstrend gab es jüngst eine kleine Korrektur bei Morphosys. Einem
Top-Biotechnologieunternehmen, dass an dieser Stelle bereits mehrfach dikutiert wurde. Der jüngste,
leichte Kursrutsch bietet vielleicht Möglichkeiten, sein Investment unter langfristigen Gesichtspunkten
aufzustocken!?

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktie derzeit (02. September 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Morphosys: 254 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführten Aktie kann je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Morphosys kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche
eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


28. August 2013 - DAX bei rund 8.206 Punkten (Tagesverlauf -
Dow Jones bei ca. 14.776 Punkten (Schlußstand vom 27. August 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3374:
Die "normalen" Börsenbewegungen werden derzeit von zwei Themen überlagert, die an den Börsen
für Angst und Unruhe sorgen. Zum Einen die drohende militärische Intervention in Syrien. Zum Anderen
die anstehende und notwendige Einigung über die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA.
Beide Themen befinden sich eher am Anfang ihrer Informationsentwicklungsgeschichte. Daher ist
kurzfristig zu erwarten, dass die Börsen eher seitwärts/abwärts tendieren könnten. Vielleicht ist es
keine schlechte Idee, die Aktienquote kurzfristig zu reduzieren, bis die angesprochene Themenbereiche
und die sich daraus möglicherweise ergebenden Folgen klarer sichtbar werden.


23. August 2013 - DAX bei rund 8.416 Punkten (Schlußstand vom 23. August 2013) -
Dow Jones bei ca. 14.985 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3383:
Mittlerweile ist es sehr kurzfristig gesehen wieder zu einer leichten Beruhigung an den Aktienmärkten
gekommen. Flankiert wird dies sicher auch durch die Erkenntnis, dass ein neuer Aufschwung der
Wirtschaft begonnen haben könnte. Mehr und mehr Daten aus der Volkswirtschaft, aber auch Daten
zu Auftragseingängen in einzelnen Unternehmen weisen in diese Richtung.
Wer hier schon länger mit liest, weiss, dass ich besonders gerne bei soliden Unternehmen zugreife,
wenn diese gefallen sind. Daher nachfolgend einige neue Anregungen, die nur meine eigene
Meinung wider spiegeln:

1. 2G Energy
Die 2G Energy aus Deutschland gilt als Marktführer im Bereich der Blockheizkraftwerke, die aus
unterschiedlichen Gasen (Klärgas, Erdgas, Biogas etc.) Wärme und Strom herstellen können.
Langfristig zeichnet sich das Unternehmen durch sehr gute Wachstumsperspektiven aus. In den
letzten Tagen gab es einen Kurseinbruch, vielleicht ausgelöst durch Gerüchte über einen kurzfristig
müden Auftragseingang, vor allem im internationalen Geschäft. Ende September gibt es hierzu neue
Zahlen. Laut Investor Relations Abteilung ist ein BHKW ein individuelles Produkt, welches sich kaum
zur Standardmassenproduktion eignet. Ein Vorteil von 2 G Energy gegenüber beispielsweise der
wettbewerbsintensiven Solarindustrie. Wichtig für 2 G Energy ist der Preisunterschied zwischen
den Spotpreisen für Strom und Gas (Erdgas). So lange ein deutlicher Spread zwischen Strom- und
Erdgaspreis besteht (zu Gunsten des billigeren Erdgaspreises), funktioniert das Geschäftsmodell.

2. Universal Corporation
Die Universal Corporation ist ein Zulieferbetrieb der internationalen Zigarettenindustrie. Seit August
2013 hat es hier beim Aktienkurs einen Sturz von über 63 auf derzeit 49,2 US-$ gegeben. Der
Unternehmenswert hat nach meinem Unternehmensbewertungsmodell damit noch deutlich Luft
nach oben.

3. Dr. Hönle
Die deutsche Dr. Hönle ist ein Spezialist in Sachen UV. Das Betätigungsspektrum der UV-Technologie
ist dabei sehr breit. Es reicht beispielsweise von klassischen UV-Strahlern über Entkeimungsgeräte
hin zu industriellen Anwendungen der UV-Technologie zum schnellen Kleben. Heute gabe es Zahlen
zum Q3 mit einer Guidance auf das Gesamtjahr von circa 8 Millionen Euro beim EBIT. Daraus ergäbe
sich circa ein Jahresüberschuss von rund 5,5 bis 6 Millionen Euro. Bei der aktuellen Bilanzsumme und
dem Ziel, die Umsätze in den nächsten Jahren auf über 100 Millionen Euro anzuheben, vielleicht auch
eine gute Idee?

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (23. August 2013)
Anteile in folgender Höhe:

2G Energy: 402 Stück
Universal Corporation: 91 Stück
Dr. Hönle: 947 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten 2g Energy, Universal Corporation und Dr. Hönle können
in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien
stellen keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


20. August 2013 - DAX bei rund 8.264 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.010 Punkten (Schlußstand vom 19. August 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3360:
Im Wesentlichen sind es real steigende Zinsen, die derzeit die Börsen fallen lassen. Es wird
viel über die Exitstrategien der Notenbanken (EZB, FED etc.) aus der Politik des billigen Geldes
gesprochen und geschrieben. Doch steigende Zinsen sind bereits Realität. Nämlich an den Bondmärkten.
So stieg beispielsweise die Rendite 10 jähriger US-Staatsanleihen seit Mai 2013 von rund 1,6 % auf
derzeit 2,88 %. Ähnlich sieht es auch in Deutschland aus. Die Rendite 30 jähriger US-Staatsanleihen
liegt derzeit bei knapp 4 %. Gefahr droht aus fundamentaler (bewertungstechnischer) Sicht von diesen
Zinsbewegungen eigentlich nicht. Vielmehr zeigen diese Zinsbewegungen an, dass sich die weltweite
Konjunktur zunehmend stabilisiert. Ein Vorläufer von besseren Unternehmensergebnissen. Gefährlich
wird es aus meiner Sicht erst dann, wenn vermeintlich "sichere" Staatsanleihen aus den USA und/oder
aus Deutschland irgendwo in den Bereich von 5,5 bis 6 % herein ragen beziehungsweise diesen
überschreiten. Vielmehr ist es derzeit aus meiner Sicht die Angst vor steigenden Zinsen, die die Aktienmärkte
kurzfristig im Griff zu haben scheint. Hier könnte es bald wieder zu einer Beruhigung kommen, wenn die
Zinsen nicht weiter signifikant steigen.


15. August 2013 - DAX bei rund 8.376 Punkten (Schlußkurs vom 15. August 2013) -
Dow Jones bei ca. 15.131 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3347:
Am 20 Juli 2013 schrieb ich über die Möglichkeit eines Aufschwungs in der Wirtschaft. Scheinbar
wird dieser Aufschwung, auch aufgrund jüngster Konjunkturdaten und Stimmungsindikatoren,
greifbarer und realer. Trotzdem verlief die Kursentwicklung an den Börsen uneinheitlich. Während
der DAX im Berichtszeitraum zulegen konnte, sank der Punktestand im Dow Jones etwas ab.
Sehr unglücklich verlief leider meine Anlageidee der K + S AG. Anleger wie Analysten "durften"
lernen, dass nur aufgrund eines funktionierenden Kartells die Preise für Kaliumsalze ausreichend
hoch erscheinen, um jedes Unternehmen in diesem Bereich glücklich zu machen. Dieses Kartell
bekommt nun mit dem Ausscheren eines Unternehmens aus dem Kartell erste Risse.
Weiterhin mussten wir erfahren, dass K + S mit die höchsten Produktionskosten im Sektor
besitzt. Daher habe ich mein Engagement entsprechend dem erhöhten Risiko deutlich reduziert.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (15. August 2013)
Anteile in folgender Höhe:

K + S: 211 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführten Aktie kann je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte K + S, kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche
eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


28. Juli 2013 - DAX bei rund 8.244 Punkten (Schlußkurs vom 26. Juli 2013) -
Dow Jones bei ca. 15.559 Punkten (Schlußkurs vom 26. Juli 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3277:
In Anlehnung an meinen gestrigen Kommentar möchte ich hier jetzt noch einige Anlageideen
präsentieren. Aktiengesellschaften, die sich in einem vermeintlichen leichten Aufschwung der
Konjunktur gut schlagen könnten. Aktiengesellschaften, die allgemein vielleicht noch wenig
beachtet werden und/oder Aktiengesellschaften, die unterbewertet erscheinen oder zumindest
aktuell fair bewertet erscheinen, dafür aber jüngst im Kurs gefallen sind. Beginnen möchte ich
mit einem Unternehmen, welches hier bereits am 20. Juni Thema war, nämlich K + S.
Inzwischen ist der Kurs noch weiter zurück gekommen.

1. K + S
Aktuell wird, wie Sie sicher bereits wissen, an einer Erweiterung der Produktionskapazitäten
von Kaliumsalzen in Kanada gearbeitet. Das Projekt wird teurer als zunächst vermutet und
geht später an den Start als geplant. Wie von der IR-Abteilung zu erfahren war, ist die
Produktionsweise der Kaliumsalze jedoch eine ganz andere. Das Kaliumsalz wird nicht abgebaut,
sondern ausgewaschen. Das verringert die Produktionskosten im Vergleich zur Abbaumethode
erheblich. Ich selbst habe meine Investition in das Unternehmen erhöht. Vor allem unter langfristigen
Gesichtspunkten. Ausserdem war von der IR-Abteilung zu erfahren, dass die Kosten für die
Dienstleister rund um den Bergbau erheblich gestiegen sind. Mit anderen Worten. Dienstleister
in der Bergbaubranche können anscheinend immer noch fast jeden Preis verlangen. Dies
bringt mich gleich zu einer weiteren Aktie mit einer Spitzenmarktstellung, die vor allem dann,
wenn die Welt nicht in einer Rezession versinkt, erhebliches Kurspotential besitzt, nämlich
SMT Scharf.

2. SMT Scharf
Das Unternehmen aus Deutschland stellt entgleisungssichere Bahnsysteme für den
Transport unter Tage her. Nachgelagerte, kontinuierliche Serviceleistungen runden das
Geschäftsmodell ab. 2013 ist für das Unternehmen ein Übergangsjahr, in dem der
Unternehmensgewinn rund etwas mehr als 10 % fallen könnte. In 2014 wird dann wieder
ein neuer Rekordwert bei rund 12 Millionen Euro Gewinn erwartet. Die Kapitalkosten
werden sehr gut verdient und die Bilanz ist sehr solide aufgestellt. Können die rund 12
Millionen Euro in 2014 verdient werden, hat der faire Unternehmenswert Luft bis rund 180
Millionen Euro. Nach meinem Unternehmensbewertungsmodell. Aktuell stehen wir bei
rund 100 Millionen Euro. Mithin also ein guter Aufschlag auf den aktuellen Wert.

3. Mobotix
Erneut ein Unternehmen aus Deutschland, dass man durchaus als Marktführer im
Bereich der Videoüberwachung bezeichnen darf. Jüngst werden weitere Geschäftsfelder
erschlossen, wie zum Beispiel Haustüröffnersysteme mittels Fernsteuerung, zum Beispiel
via Smartphone. Die aktuelle Sicherheitslage weltweit ruft nach immer mehr dokumentierbarer
Videoüberwachung und hier ist Mobotix ganz vorne aufgestellt. Das Unternehmen erzielt
bei seinen Produkten Gewinnmargen, die nur ganz selten generiert werden können.
Obwohl das Unternehmen aktuell von mir als fair bewertet eingeschätzt wird, liegt der besondere
Wert meiner Meinung nach in der soliden Bilanz, den extrem hohen Gewinnmargen und den
Wachstumsperspektiven. Letztere sind im Aktienkurs meiner Meinung nach nicht enthalten und
stellen damit, zusammen mit dem jüngst gesunkenen Aktienkurs, eine werthaltige Anlagemöglichkeit
dar, vor allem unter langfristigen Perspektiven.

4. Sektkellerei Schloss Wachenheim
Die Sektkellerei Schloss Wachenheim offeriert ihren Kunden unter anderem Sekt und
andere Getränke. Bekannte Marken sind zum Beispiel Faber, Feist, Schloss Wachenheim oder
das alkoholfreie Kindergetränk Robby Bubble. Nach einem Anstieg des Aktienkurses im letzten
Jahr von rund 8 Euro auf über 9,5 Euro ist der Aktienkurs jüngst etwas zurück gekommen auf
leicht über 9 Euro. Seit einigen Jahren erwirtschaftet das Unternehmen seine Kapitalkosten
und steigert zudem sein Eigenkapital. So wird zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres
auch ein Eigenkapital von über 110 Millionen Euro ausgewiesen. Der Unternehmenswert liegt
aktuell aber nur bei rund 71 Millionen Euro. Interessant. Das KGV liegt bei um die 7.
150 Millionen Euro dürfen es nach meinem Unternehmensbewertungsmodell auf Basis der
Zahlen des letzten Jahres durchaus sein. Gemeint ist natürlich der Unternehmenswert.
Verglichen mit 71 Millionen Euro mehr als 100 % Potential. Aber eine derartige Unterbewertung
aufzuholen kann dauern, manchmal sogar viele, viele Jahre.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (28. Juli 2013)
Anteile in folgender Höhe:

K + S: 1055 Stück
SMT Scharf: 319 Stück
Mobotix: 594 Stück
Sektkellerei Schloss Wachenheim: 1422 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten K + S, SMT Scharf, Mobotix und Sektkellerei Schloss Wachenheim können
in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien
stellen keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


27. Juli 2013 - DAX bei rund 8.244 Punkten (Schlußkurs vom 26. Juli 2013) -
Dow Jones bei ca. 15.559 Punkten (Schlußkurs vom 26. Juli 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3277:
Zunächst sieht es an der Börse so aus, als hätte sich seit meinem letzten Kommentar nicht
sehr viel getan. Daher erscheint es durchaus als möglich, dass auch meine Einschätzung
möglicherweise richtig erscheint. Allerdings gibt es meiner Meinung nach mittlerweile gewisse
Signale, die vielleicht zu einer Stimmungsverbesserung beitragen könnten und möglicherweise
auch einen leichten Aufschwung in der Wirtschaft wahrscheinlicher werden lassen könnten!?
Auffallend empfinde ich, dass viele zyklische Aktien aus dem Automobilsektor und dem
Automobilzuliefersektor deutlich gestiegen sind. Ein Vorstand eines deutschen Premiumherstellers
hat beispielsweise in jüngster Zeit massiv "eigene Aktien" zugekauft. Ich glaube nicht daran,
dass ein solcher Gleichlauf der betreffenden Aktienkurse des Sektors nach oben reiner Zufall
ist. Dahinter könnte mehr stecken, also bessere Geschäfte in der Zukunft. Zwei Unternehmen
der Datenspeicherbranche haben jüngst Informationen zu Ihrem Geschäft abgegeben. Auf ein
Unternehmen dieser Branche habe ich im Dezember 2012 hier an dieser Stelle bereits hingewiesen.
Seit dem hat sich der Aktienkurs des Unternehmens fast verdoppelt. Zwar hat der Ausblick
die Anleger enttäuscht, doch wird von einem Unternehmen der Branche darauf hingewiesen,
dass sich die PC-Branche stabilisieren könnte. Da gibt es ja vor allem ein Unternehmen,
auf das ich ebenfalls in der Vergangenheit bereits hingewiesen habe. Ist diese Einschätzung
richtig, so wäre das eine weitere Branche neben den Automobilen, die vielleicht wieder bessere
Tage vor sich haben könnte. Vielleicht ist die Einschätzung vieler Unternehmen am Anfang des
Geschäftsjahres gar nicht so falsch, dass das Jahr 2013 als ein Übergangsjahr bezeichnet werden
kann, in dem die Unternehmensgewinne eine Delle durchlaufen, um dann in 2014 wieder deutlich
anzuziehen. Startet hier ein neuer Aufschwung der Konjunktur, so dürfte der DAX und der Dow Jones
weiter und nachhaltig zulegen können. Warten wir ab, welche Informationen den Anlegern in Zukunft
von Börse und Wirtschaft geliefert werden. Rein bewertungstechnisch gesehen bieten sich für den
Anleger zahlreiche Chancen in diversen Unternehmen.


18. Juli 2013 - DAX bei rund 8.250 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.470 Punkten (Schlußkurs vom 17. Juli 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3106:
Seit meinem letzten Kommentar vom 05. Juli 2013 hat sich das Gesamtbild an der Börse
nur wenig geändert. So zumindest meine Meinung. Veränderungen gibt es bei der aktuellen
Entwicklung von DAX und Dow Jones. Diese konnten im abgelaufenen Zeitraum an Wert
gewinnen. Die vielleicht wichtigste Veränderung scheint zu sein, dass nun auch die
amerikanische Notenbank Fed ins gleiche Horn stößt wie die EZB und nun auf absehbare
Zeit an ihrer expansiven Geldpolitik fest halten will. Dies führt dann, zusammen mit der EZB
und weiteren Notenbanken, auch in Zukunft zu einem Liquiditätsüberschuss, der grundsätzlich
positiv für die Börsen ist. Auf der Negativseite könnte stehen, dass sich die globale Konjunktur
trotz der geldpolitischen Einflüsse zu stark abkühlt und eine Rezession vor der Türe steht.
Sollte es zu einer Rezession kommen, und niemand kann das derzeit sicher sagen, werden
die Aktienkurse im Allgemeinen deutlich zurück kommen. Falls nicht, also dann wenn ein
globales Wirtschaftswachstum Aufrecht erhalten werden kann, haben die Börsen durchaus
die Chance, sich weiter nach oben zu entwickeln, wenngleich auch unter Schwankungen.


05. Juli 2013 - DAX bei rund 7.998 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.988 Punkten (Schlußkurs vom 03. Juli 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2873:
Ein mentaler Kurswechsel bei der EZB. Hurra, schrien die Börsianer gestern. Hurra?
Wirklich?
Die EZB wollte vor nicht allzu langer Zeit langsam ihre Politik des extrem billigen Geldes
zumindest beibehalten, aber es gab auch Stimmen aus den Reihen der EZB, die ein
Ende der Politik des extrem billigen Geldes gefordert haben. Und nun? Innerhalb
weniger Wochen kündigt die EZB eine dauerhafte Politik des extrem billigen Geldes an
und schliesst zudem sogar weitere Zinssenkungen nicht aus. Sehr gute Arbeit, die Herr
Draghi leistet, zumindest aus meiner Sicht. Dennoch meine ich, dass eine Frage mehr
gestellt und beantwortet werden sollte, nämlich warum? Warum der Kurswechsel der
EZB in so kurzer Zeit? Eine mögliche Erklärung wäre die, dass auch die EZB erkennt
dass sich die globale Konjunktur in den Emerging Markets (zum Beispiel China und Brasilien)
drastisch abkühlt. Hinzu kommen drastisch fallende Preise für viele Rohstoffe und Agrarrohstoffe
sowie jüngst wieder neue Unruhen in der Eurozone (Portugal). Auch die Notenbank realisiert
offenbar, dass eine Rezession wieder wahrscheinlicher geworden ist und versucht diese
mit ihren Mitteln (Geldpolitik) abzuwehren. Denn eine Rezession ist das Schlimmste, was
den Unternehmen und damit auch dem Aktienmarkt passieren kann. Eine zu hohe
Inflation, die derzeit ohnehin nicht erkennbar ist, schadet den Aktienmärkten meiner
Meinung nach weit weniger als eine Rezession. Daher gilt, trotz jüngst wieder leicht
gestiegener Aktienkurse für den Anleger, dass er aktuell nur mit größter Vorsicht am Aktienmarkt
agieren sollte.


01. Juli 2013 - DAX bei rund 7.990 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.909 Punkten (Schlußkurs vom 28. Juni 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3048:
Nun hat es sehr kurzfristig nach dem Verfall der Aktienkurse weltweit doch zunächst eine
leichte Erholung gegeben. Dies kann eine technische Reaktion sein. Gut für alle Trader,
die aus der Volatilität der Aktienkurse entsprechend Nutzen gezogen haben. Dennoch gibt
es große Auffälligkeiten an den Aktienmärkten und den Rohstoffmärkten. Offenkundig scheint
zu sein, dass viele Rohstoffe und viele Agrarrohstoffe massiv an Wert verloren haben und,
abgesehen von technischen Gegenreaktionen, auch bis dato noch weiter verlieren.
Dies geht einher mit dem Verfall der Aktienkurse an vielen Emerging Markets und dem
Nachlassen der Wirtschaftskraft (Wirtschaftswachstum) in China. Dementsprechend
sieht der Kursverlauf vieler Aktien, die mit Bergbau und Bergbauzulieferung zu tun haben,
aber auch Stahl und anderen sehr zyklischen Bereichen der Wirtschaft, weit schlechter
aus, als der durchschnittliche Aktienindex. Es sieht so aus, als ob eine nicht zu
unterschätzende Gefahr von konjunktureller Seite auf uns zu kommen könnte, die dann
auch nicht spurlos an den Börsen vorbei gehen wird.
Aus aktuellem Anlass natürlich nach den Zahlen von BlackBerry hier noch ein kurzer
Kommentar.

BlackBerry:
Vor den Zahlen habe ich mit einem Chance/Risiko Modell darauf gesetzt, dass die
Verkaufszahlen der neuen Smartphonemodelle Z10 und Q10 besser sein könnten,
als von Analysten erwartet und dass damit der Startschuß gegeben worden wäre für
eine Renaissance des einstigen Führers im Geschäft mit mobiler Datenübermittlung.
Doch die Zahlen erwiesen sich als extrem schlecht und auch der Ausblick auf das
laufende Quartal machte wenig Mut. Folglich gab es einen Kursverlust von massiven
rund 25 % an einem Tag, der hier im vorbörslichen Handel noch ein wenig ausgebaut
wird. Mittlerweile hat BlackBerry eine Bewertung, bei der der Aktionär diesen Wert
ungefähr erhalten würde, wenn das Unternehmen sofort liquidiert oder verkauft
werden würde. Kurzfristig scheint das Potential nach unten nicht mehr sehr groß
zu sein. Langfristig entscheiden die nächsten Quartale, ob es BlackBerry gelingen
kann, vor allem mit seinem Q10, einem Smartphone mit physicher Tastatur,
seinen Marktanteil zu steigern. Egal welchen Weg BlackBerry auch in ferner Zukunft
einschlägt (langsamer Niedergang oder Renaissance mit dann potentiell märchenhaften
Gewinnen in der Zukunft), kurzfristig dürfte das Rückschlagspotential eher gering sein,
da es so gut wie niemanden mehr gibt, der BlackBerry den Turnaround zutraut.
Leider gehören solche heftigen Verluste manchmal auch zum Börsenleben.
Aber "tot" ist BlackBerry damit noch lange nicht. Die Cashposition und die
Eigenkapitalposition stellt sich auch nach den jüngsten Zahlen als höchst solide heraus.
Das Unternehmen hat im Prinzip keine Bankschulden. Der Zyklus der neuen Modelle
hat gerade erst begonnen und ehe das Jahr zu Ende geht, sollen 3 weitere Smartphones
aus dem Hause BlackBerry den Markt erreichen.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgender Aktier derzeit (01. Juli 2013)
Anteile in folgender Höhe:

BlackBerry: 3871 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführten Aktie kann je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte BlackBerry kann in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


24. Juni 2013 - DAX bei rund 7.669 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.799 Punkten (Schlußkurs vom 21. Juni 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3110:
Wie bereits in meinem letzten Kommentar vermutet, hat die aktuelle Schwäche der Börse
wohl weit mehr mit der geldpolitischen und konjunkturellen Lage in China und den sich
hieraus ergebenden Rezessionsgefahren zu tun, als mit den Ankündigungen der Fed,
die Überflutung der Märkte mit billigstem Geld langsam zurück zu fahren.
Daher ist aktuell eine unüberschaubare Situation entstanden, die insgesamt, trotz der
wieder billigeren Aktienkurse, zur größten Vorsicht mahnt.


20. Juni 2013 - DAX bei rund 8.001 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.112 Punkten (Schlußkurs vom 19. Juni 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3219:
Am 07. Juni 2013 schrieb ich an dieser Stelle einen Kommentar mit dem Augenmerk auf
der Möglichkeit eines Auslaufens der massiven geldpolitischen Unterstützung der
wichtigsten Notenbanken. Dabei wies ich darauf hin, dass ein Auslaufen der Notenbankprogramme
und erste Zinserhöhungen grundsätzlich zunächst kein Problem für den Aktienmarkt darstellen
sollten. Probleme aus ersten Zinserhöhungen ergeben sich vielleicht erst nach 1 Jahr.
Und dann auch nur, wenn Aktien teuer erscheinen und die Zinserhöhungen konjunkturelle
Bremswirkungen verursachen. Dies alles ist eine prinzipiell relativ ungefährliche Situation,
da sie lange vor Eintreten erster Probleme erkennbar ist. Weit, weit risikoreicher ist ein
Rezessionsszenario, dass weit weniger gut erkennbar ist. Meiner Ansicht nach reagieren
die Aktienkurse derzeit eher negativ auf eine potentielle Verlangsamung der Konjunktur bis
hin zur Rezession. Auch heute gibt es dazu negative Konjunkturdaten aus China. Bemerkenswert
finde ich auch den massiven Einbruch nahezu aller Aktien im Bereich Bergbau. Zum Beispiel
gibt es hier profitable Goldminen, die bei bester Bilanzstruktur unter ihrem ausgewiesenen
Eigenkapital notieren. In den vergangenen Jahren wurden die Kapitalkosten bei weitem
verdient. Diese Konstellation, gerade auch in diesem Zinsumfeld, ist absolut untypisch und
ruft einen value-orientierten Anleger auf den Plan, der viel Unternehmen für wenig Geld kaufen
möchte. Es sei denn, dass diese Kursbewegungen ein Vorläufer eines ganz massiven
Einbruchs der Rohstoffmärkte sind, der uns in der Zukunft eventuell bevor steht. Gründe
für diesen potentiell massiven Einbruch der Rohstoffmärkte sind sicher Überkapazitäten,
zu hohe Kosten, aber vielleicht auch eine ganz schlechte konjunkturelle Entwicklung, die uns
bevor steht. Daher sind Engagements im Rohstoffbereich derzeit eher vorsichtig einzugehen,
da die Gewinne der Unternehmen in Zukunft massiv fallen könnten. Auf der anderen Seite gibt
es natürlich auch immer Vergleiche zwischen den Unternehmen einer Branche. Und so kann
der Anleger aktuell zwischen ähnlich aufgestellten Unternehmen einen Bewertungsunterschied
feststellen, der als signifikant zu bezeichnen ist. Es geht um die amerikanische "The Mosaic Company"
versus der deutschen K + S AG. Beide Unternehmen sind bilanziell gesehen sehr gut aufgestellt.
Beide Unternehmen verdienen ihre Kapitalkosten deutlich. Während jedoch auf Basis der
jüngsten Zahlen die Mosaic Company eine Unterbewertung von rund 20 % aufweist (nach meinem
Unternehmensbewertungsmodell), liegt die vermeintliche Unterbewertung der deutschen K + S,
einem DAX-Unternehmen, dass seine Geschäftsfelder im Bereich Dünger und Salz hat,
bei rund 78 %. Den fairen Unternehmenswert von K + S sehe ich demnach bei rund 10 Milliarden Euro.
Dies ist eine deutliche Unterbewertung, die durchaus die ein oder andere Gewinnreduzierung
aushalten sollte.
P.S: K + S war bereits früher (23. Mai 2013) Gegenstand der Beschreibung hier an dieser Stelle.
Inzwischen habe ich meine Bestände aufgestockt.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (20. Juni 2013)
Anteile in folgender Höhe:

The Mosaic Company: 1 Stück
K + S: 562 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführten Aktie kann je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten The Mosaic Company und K + S können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


17. Juni 2013 - DAX bei rund 8.236 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.070 Punkten (Schlußkurs vom 14. Juni 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3350:
Aktuell gibt es wieder den grundsätzlich zu erwartenden Anstieg der Aktienkurse, nachdem
die großen Börsenindizes einige Tage/Wochen gesund korrigiert haben. Immer noch gibt es
gute Investmentmöglichkeiten zu guten Preisen, von denen ich nachfolgend wieder ein paar
vorstellen möchte. Zumeist handelt es sich dabei um "alte Bekannte", die an dieser Stelle
schon des öfteren thematisiert wurden:

Morphosys:
Dieses deutsche Biotechnologieunternehmen hat sich bereits seit meiner Erstnennung hier
(8. Februar) sehr gut entwickelt. Inzwischen habe ich mein Investment etwas erhöht. Morphosys
besitzt meines Wissens die größte, patentierte Antikörperbibliothek weltweit. Antikörper als
Therapeutika einzusetzen ist eine sehr gute Idee. Denn das Nebenwirkungsprofil von menschlichen
Antikörpern ist deutlich geringer wie bei allen anderen Pharmaprodukten. Das heisst, dass die
Ausfallwahrscheinlichkeiten von Produktkandidaten von Morphosys extrem klein ist. Im Moment
befindet sich Morphosys im Wandel, denn das Unternehmen möchte nun auch selbst Medikamente
zur Produktreife führen, was eine kostspielige Sache ist. Wer dies jedoch finanziell Schultern kann,
könnte am Ende märchenhaft belohnt werden. Das Unternehmen ist derzeit rund 900 Millionen
Euro wert. Auf den ersten Blick eine ganze Menge. Kommen jedoch Produktkandidaten in den
Markt, könnten die Gewinne in einigen Jahren extrem stark ansteigen. Blicken wir in die USA.
Dort notieren Biotechnologieunternehmen mit guten Produkten im Markt bei rund 50 (Biogen Idec
oder Celgene) bis 75 (Amgen) Milliarden US-Dollar. 30 bis 40 Milliarden Euro für Morphosys in
10 Jahren!? Warum nicht?

First Solar:
Dieses Unternehmen war bereits so oft Thema hier, dass ich mich an dieser Stelle nur auf
die wesentlichen neuen Nachrichten konzentrieren möchte. Der Kurs ist jüngst stark zurück
gekommen und bietet daher Möglichkeiten des Neuengagements. Grund war eine Kapitalerhöhung,
mit der das Unternehmen vielleicht eine neue Produktionslinie aufbauen möchte und/oder
weitere Investments im Sektor der erneuerbaren Energien eingehen möchte. Auch hier habe
mein Investment etwas deutlicher erhöht.

BlackBerry:
BlackBerry war ebenfalls schon sehr oft Thema an dieser Stelle. Jüngst ist der Kurs nicht wesentlich
von der Stelle gekommen. Ich habe diese Phase genutzt, um mein Engagement ebenfalls zu steigern.
Ende Juni sind Zahlen zu erwarten. Ich gebe dem Unternehmen zu 50 % die Chance, dass bei
Vorlage der Zahlen ein großer Kursanstieg einsetzen könnte. Da BlackBerry neben einem vermeintlich
sehr positiven Verkaufsverlauf seiner neuen Smartphones (Z10 und Q10) auch einen Einnahmenschwund
im Servicebereich zu beklagen hat, könnten sich diese beiden Effekte eventuell noch gegenseitig
aufheben. Ein konstanter Aktienkurs oder gar ein Kurseinbruch könnte die Folge sein. Doch
längerfristig betrachtet sollte das Servicesegment immer mehr an Bedeutung verlieren und das
Verkaufsgeschäft seiner neuen Handymodelle immer mehr an Bedeutung gewinnen. Zudem bilden
sich positive neue Geschäftsfelder. So will das Unternehmen Marktführer werden im Bereich der
drahtlosen Kommunikation zwischen Autherstellern und Autokunden. Langfristig besitzt BlackBerry meiner
Meinung nach enorme Kurschancen. Während Apple rund 400 Milliarden US-Dollar wert ist, kommt
BlackBerry nur auf rund 7,4 Milliarden US-Dollar. Also da kann ich mir schon mehr vorstellen,
zumal BlackBerry die technisch jüngeren und voraussichtlich besseren Smartphones anbieten kann,
eine einzigartige Sicherheitsarchitektur bietet und zudem noch höhere Margen bei seinen neuen
Smartphonemodellen (Q10, Z10, Q5) besitzt als Apple. Langfristig könnte eine Verzehnfachung des
Aktienkurses möglich sein, wenn die neuen Modelle ein Erfolg werden.

Corning:
Corning ist unter Anderen ein amerikanischer Glashersteller, dessen Produktezum Beispiel in
Fernsehern, Bildschirmen, TV-Geräten und Smartphones zum Einsatz kommen. Im Zuge der jüngsten
Korrektur an den Börsen hat auch der Aktienkurs von Corning etwas leiden müssen. Dennoch:
Das Unternehmen notiert aktuell nur ungefähr auf seinem Buchwert. Und das, obwohl Corning aktuell
eine Eigenkapitalquote von rund 75 % aufweist und seine Kapitalkosten erwirtschaftet.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (17. Juni 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Morphosys: 130 Stück
First Solar: 893 Stück
BlackBerry: 3626 Stück
Corning: 1086 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführten Aktie kann je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Morphosys, First Solar, BlackBerry und Corning können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


07. Juni 2013 - DAX bei rund 8.134 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.040 Punkten (Schlußkurs vom 06. Juni 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3220:
Eine gesund erscheinende Konsolidierung der Aktienkurse bestimmte diese in den
vergangenen Tagen und Wochen. Noch vor wenigen Wochen herrschte Euphorie angesichts
immer weiterer Höchstkurse beim DAX. Jetzt haben einige Börsianer Angst vor einem
Auslaufen der Politik des billigen Geldes der Notenbanken. Vor allem könnten die Notenbanken
dann aus der Politik des billigen Geldes austeigen, wenn die Konjunktur massiv Tritt fast.
Eine konjunkturelle Belebung wird, auch von den Notenbanken, kommuniziert. Aber eine
massive Konjunkturbelebung wird derzeit von den meisten Marktbeobachtern nicht prognostiziert.
Damit können die Märkte sehr gut leben und die Aktienindizes grundsätzlich weiter steigen.
Sollte es zu einer massiveren Konjunkturbelebung kommen und damit einhergehend zu
dem Beginn des Ausstiegs aus der Politik des billigen Geldes, so dürfte auch dann noch
nicht das Ende des Anstiegs der Aktienindizes gekommen sein. Dies erwarte ich eher,
falls es überhaupt zeitnah zu einer massiven Konjunkturbelebung kommt, in circa 2 Jahren.
Denn potentielle Verknappungen der Ware Geld durch die Notenbanken zeigen zunächst nur,
dass es den Unternehmen sehr gut geht. Die Bremswirkungen der Verknappung der Ware
Geld zeigen sich immer mit einer Verzögerung von rund 1 Jahr. Es ist also noch Zeit für DAX
und Co., beim Ausbleiben einer Rezession und massiver Krisen, weiter neue Höchststände
zu testen, wenn auch mit periodischen Unterbrechungen des Aufwärtstrends.


23. Mai 2013 - DAX bei rund 8.305 Punkten (Schlußkurs vom 23. Mai 2013) -
Dow Jones bei ca. 15.303 Punkten (Schlußkurs vom 23. Mai 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2932:
Innerhalb der kürzlich zu verzeichnenden Börsenhausse hat es nun wieder einen kleinen
und durchaus gesunden Rückschlag gegeben, der die Grundlage bilden kann für weiter
steigende Aktienkurse.
Auch heute wieder eine Aktie mit meiner Meinung nach deutlicherem Kurspotential,
nämlich die K + S, die auch im DAX gelistet ist.
K + S ist im Salz- und Düngergeschäft zu Hause und spielt hier weltweit eine wichtige Rolle.
Zuletzt wurde bekannt gegeben, dass der Kapazitätsausbau in Kanada im Sektor Kalium
teurer wird als gedacht und voraussichtlich später erschlossen werden kann als gedacht.
Die Rede ist aktuell von 2016. Nichtsdestotrotz ist die Kursentwicklung der K + S seit
einem Jahr, verglichen mit dem DAX, enttäuschend. Und genau das ist vielleicht auch eine
Chance auf Besserung in der Zukunft. Das Unternehmen ist solide aufgestellt, verdient
seine Kapitalkosten und hat eine solide Bilanzstruktur vorzuweisen. Mittlerweile ermittel
ich nach meinem eigenen Unternehmensbewertungsmodell einen fairen Wert des
Unternehmens von rund 10 Milliarden Euro. Mithin also ein deutlicher Unterschied zum
aktuellen Börsenwert von rund 6,1 Milliarden Euro.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (24. Mai 2013)
Anteile in folgender Höhe:

K + S: 307 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an der zuvor aufgeführten Aktie kann je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte K + S kann in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


17 Mai 2013 - DAX bei rund 8.385 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 15.233 Punkten (Schlußkurs vom 16. Mai 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2880:
Dass, was wir in den vergangenen Tagen und Wochen an der Börse erlebt haben,
versteht der Börsianer unter dem Begriff "Hausse". Wieder positiver gemischt sind
auch die Signale zum Stand der Konjunktur. Es keimt Hoffnung auf, dass der weltweite
Konjunkturmotor wieder schneller drehen könnte.
Heute wieder 2 Aktien, die zum Thema "Guerilla-Anlagestrategie" (siehe Menupunkt
Anlagestrategie ... ganz unten) passen könnten.

Die Südzucker AG hat Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr präsentiert, die als
sehr gut zu bezeichnen sind. Die Kapitalkosten werden deutlich verdient. Lediglich
der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr hat enttäuscht. Mit den neuen Schätzungen
ergibt sich auf Basis der Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr eine Unterbewertung
der Aktie im Bereich von rund 20 %. Der Kurseinbruch dürfte zumindest eine technische
Gegenbewegung wahrscheinlicher machen.
Die Aurubis hat nach einem ebenfalls sehr guten Geschäftsjahr ein schlechtes 1. Quartal
präsentiert, für das auch Neubewertungen von Vermögensgegenständen und Vorräten
(zum Beispiel gesunkener Kupferpreis) verantwortlich sind. Hoffnungen auf konjunkturelle
Besserungen und eine Beruhigung der europäischen Wirtschaft sollten dem ebenfalls
kurzfristig gesunkenene Aktienkurs zumindest eine technische Gegenreaktion erlauben.
Auch bei der Kupferhütte Aurubis AG liegt eine deutlichere Unterbewertung vor,
wenngleich eine genaue Aussage hierzu auch eine genauere Schätzung der
Jahresergebnisse nötig macht.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (17. Mai 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Südzucker: 218 Stück
Aurubis: 151 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Südzucker und Aurubis können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


02 Mai 2013 - DAX bei rund 7.926 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.701 Punkten (Schlußkurs vom 01. Mai 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3180:
Nach wie vor bestehen an der Börse Wachstumssorgen im Hinblick auf die weltweite
Konjunktur. Die Notenbanken haben erneut erklärt und signalisiert, dass sie den
Kapitalmarkt weiterhin mit billigem Geld versorgen wollen und werden, so dass
zunächst eigentlich nur eine moderate konjunkturelle Abwärtsdynamik der
Weltkonjunktur zu erwarten ist. Trotzdem sind natürlich auch stärkere Einbrüche
der Weltwirtschaft nicht auszuschliessen. Und natürlich kann sich die derzeitige
Schwächephase auch nur als temporär heraus stellen und gegen Ende 2013 wieder
eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums die Folge sein. Niemand kann es
derzeit mit Bestimmtheit sagen. Für mich drängen sich trotzdem derzeit kaum zyklisch
ausgerichtete Unternehmen auf.
Eher nicht zyklischer Natur ist die bereits im letzten Kommentar angeschriebene Aktie
von Borussia Dortmund. Jetzt steht es fest: Borussia Dortmund ist im Finale der
Champions League. Finanziell bedeutet das ein Plus von mindestens rund 6,5 Millionen
Euro. Schrieb ich letztlich von einem zu erwartenden Gewinn von rund 20 Millionen Euro,
so beinhaltet dieser Betrag natürlich keine ausserordentlichen Gewinne aus dem
Transfergeschäft durch den Verkauf der Spieler, sondern nur das reine
"operative Tagesgeschäft". Eigentlich sollte ein Jahresüberschuss (ohne Sondereffekte)
zu erwarten sein, der den Jahresüberschuss des vergangenen Geschäftsjahres deutlich
übersteigt. Dieser lag seinerzeit bei über 27 Millionen Euro. Der Halbjahresbericht
zeigt bereits einen Anstieg beim Halbjahresergebnis von über 10 %. Realistischer,
und dennoch höchst konservativ ist die Annahme eine Jahresgewinns von "nur" 30 Millionen
Euro. Mit diesem Gewinn wäre Borussia Dortmund rund 424 Millionen Euro wert.
Aktuell an der Börse rund 202 Millionen Euro. Fraglich natürlich, ob der sportliche
Erfolg im nächsten Jahr ebenfalls derart vorhanden ist. Aber der Erfolg in diesem
Jahr dürfte die Fanbasis noch einmal deutlich erweitern und für zusätzliche Gewinne
beim Merchandising sorgen und mehr und bessere Werbedeals in der Zukunft
ermöglichen. Meiner Meinung nach eine Aktie, die noch deutliches Aufwärtspotential
besitzt.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (02. Mai 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Borussia Dortmund: 3765 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Borussia Dortmund kann in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


29. April 2013 - DAX bei rund 7.829 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.713 Punkten (Schlußkurs vom 26. April 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3110:
Wiederum verzeichnet der DAX seit meinem letzten Kommentar eine deutlichere
Aufwärtsbewegung. Spekulationen, dass die Notenbanken abermals den Leitzins
senken könnten, ist sicherlich ein Grund, warum diese Erholung statt gefunden hat.
Auf Unternehmensseite gibt es bei der hier inzwischen vielfach angeschriebenen
BlackBerry einige Neuigkeiten bezüglich der Markteinführung des neuen Q10 in
London, die am Freitag gestartet ist. Nach 90 Minuten waren alle 2000 Q10 bei
einem Einzelhändler ausverkauft. Der Andrang und das Interesse waren angeblich
riesig. Vielleicht Zeit für die Duopolisten in diesem Bereich, BlackBerry eventuell
wieder als Ernst zu nehmenden Konkurrenten wahr zu nehmen. Sollte sich der
anfängliche Verkaufserfolg auch weiterhin und in anderen Ländern bestätigen,
sehe ich keinen Grund mehr, mittelfristig 50 US-$ pro Aktie als Kursziel von BlackBerry
auszuschliessen und langfristig eventuell sogar wieder dreistellige Kurse sehen zu können.
Aktuell liegt der Aktienkurs bei etwas über 15 US-$.
Eine weitere Aktie, die rein fundamental deutlich unterbewertet erscheint, ist
die Aktie von Borussia Dortmund. Morgen entscheidet sich, ob Dortmund gegen Real
Madrid das Finale der Champions League erreichen kann. Setze ich höchst konservativ
einen Jahresüberschuss von "nur" 20 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr an,
und aller Voraussicht nach werden es deutlich mehr, ergäbe sich bei dieser
Gewinnmarge und der aktuellen Bilanz ein Unternehmenswert nach meinem eigenen
Unternehmensbewertungsmodell von rund 281 Millionen Euro. Aktuell liegt die
Marktkapitalisierung bei rund 200 Millionen Euro. Natürlich kann sportlicher Erfolg
nicht richtig kalkuliert werden und niemand weiss demnach, was Borussia Dortmund
im nächsten Geschäftsjahr verdienen wird. Aber aktuell sieht es zumindest bis jetzt
sehrt gut aus und wirtschaftliche Rahmendaten können auch nicht ewig ignoriert
werden.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (29. April 2013)
Anteile in folgender Höhe:

BlackBerry: 2706 Stück
Borussia Dortmund: 2865 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten BlackBerry und Borussia Dortmund können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


24. April 2013 - DAX bei rund 7.663 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.719 Punkten (Schlußkurs vom 23. April 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2980:
Der DAX zeigt sich seit meinem letzten Kommentar etwas schwächer. Vielleicht im
Einklang mit zunehmenden Sorgen um die weltweite Konjunktur, die sich eventuell auch
im teilweise dramatischen Preisverfall von Gold, Silber, Kupfer, Öl und weiteren Rohstoffen
zeigt. Konjunkturdelle oder Gefahr einer Rezession. Niemand kann dies derzeit sagen.
Die Aktienquote sollte diesem Umfeld angepasst werden. Ansonsten bietet sich grundsätzlich
fast immer eine Guerilla-Anlagestrategie an, die ich zweigleisig neben einer langfristig orientierten
Anlagestrategie selbst nutze. Was ich damit meine, können Sie unter dem Menupunkt
"Anlagestrategien" lesen.
In diesem Zusammenhang ist die Aktie von Dialog Semiconductor, unter anderem ein
wichtiger Apple-Zulieferer, fundamental und im Sinne der Guerilla-Anlagestrategie vielleicht
kurzfristig interessanter geworden? Denn Apple hat gestern Zahlen gemeldet und die
haben zumindest auf der Umsatzseite für eine positive Überraschung gesorgt. Ergo könnte
dies auch positiv auf Dialog Semiconductor abstrahlen, die inzwischen fundamental deutlich
zu billig erscheinen.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (24. April 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Dialog Semiconductor: 810 Stück
Apple: 17 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Dialog Semiconductor und Apple können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.

Übrigens: Einige Goldminenaktien erscheinen fundamental nach dem Kursblutbad wieder
günstig. Sollte sich der Goldpreis stabilisieren, könnten vor allem Goldminenaktien ohne große Bilanzpositionen
beim "Goodwill" und bei "immateriellen Vermögenswerten" wieder steigen. In den USA und/oder Kanada
finden Sie bestimmt die ein oder andere große, interessante Aktie aus dieser Kategorie.


15. April 2013 - DAX bei rund 7.712 Punkten (Schlußkurs vom 15. April 2013) -
Dow Jones bei ca. 14.707 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3070:
Nach meinem letzten Kommentar vom 10. April 2013 zeigten sich die Börsen kurfristig
erholt, um dann in den vergangenen Tagen einschliesslich heute wieder deutlicher
nachzugeben. Aus China gibt es Sorgen bezüglich der hohen Wachstumsraten beim
Wirtschaftswachstum. Aufgrund dieser Wachstumssorgen sowohl in China, als auch
in den USA und in Europa möchte ich bei meiner vorsichtigen Einschätzung zur
Zukunft der Aktienmärkte bleiben und vermeide dabei zunächst, Aktien aus
konjunkturabhängigen Bereichen vorzustellen.
Daher möchte ich heute das Augenmerk auf die börsennotierte Vorzugsaktie von MPH
lenken.

MPH Vorzugsaktie (Mittelständige Pharma Holding Vorzugsaktie):
Die MPH ist ein Pharma- und Gesundheitswert, der aufgrund seiner Aufstellung in einer
wenig konjunkturabhängigen Branche seine Geschäfte tätigt. Dabei ist die MPH inzwischen
durch eine Überkreuzbeteiligung sehr stark mit der Windsor AG verknüpft, die sich kürzlich
von ihrer Immobiliensparte getrennt hat und sich nun als reiner Pharmawert aufstellt.
Zu diesem Zweck gibt es Vermögensverschiebungen zwischen den beiden Gesellschaften,
begleitet durch Sachkapitalerhöhungen. Aufgrund dieser Verschiebungen von
Vermögenswerten scheint die kleinere Windsor AG begünstigt zu werden, was der jüngste
Kursverlauf zu bestätigen scheint. Daher kann sich in Zukunft auch die Ergebnisqualität,
sowohl bei der MPH als auch bei der Windsor AG, verändern. Nichtsdestotrotz wäre der
Unternehmenswert der MPH aufgrund der kürzlich vermeldeten Zahlen (Jahresüberschuss
circa 17 Millionen Euro) bei rund 270 Millionen Euro anzusiedeln. Aktuell läge der
Unternehmenswert bei rund 135 Millionen Euro, wenn angenommen würde, dass die
nicht börsennotierten Stammaktien der MPH ungefähr auf dem Kursniveau der
Vorzugsaktien liegen würden. Diese Rechnung ist zwar ungenau, da wir nicht wissen,
wo sich der Aktienkurs der Stammaktien von MPH ansiedeln würde, aber für die
grobe Feststellung, dass sich der Aktienkurs der MPH aktuell fast verdoppeln dürfte, um als
fair angesehen zu werden, reicht unsere Annahme. Durch die bereits beschriebene
Kapitalbeteiligung der MPH an der Windsor AG (über 50 % vor Sachkapitalerhöhung
und circa 70 % nach Sachkapitalerhöhung, macht sich der steigende Aktienkurs, so er denn
auf diesem Kursniveau bleibt oder weiter steigt, schliesslich auch in den Zahlen der MPH
bemerkbar. Denn diese bilanziert nach IFRS und muss damit stille Reserven in Ihrer
Bilanz zeitnah anpassen. Ein Extragewinn durch den Vermögenszuwachs der
Windsor AG scheint aktuell greifbar. Daher macht die Anlage in MPH Aktien vielleicht
derzeit Sinn!?

BlackBerry:
Noch ein kurzer Kommentar zu BlackBerry. In den vergangenen Tagen war BlackBerry
Ziel eines Angriffs mehrerer Analysten, die über katastrophale Verkaufszahlen des neuen
Z10 Smartphones berichten. Demnach werden teilweise mehr Smartphones zurückgegeben
als gekauft wurden!????
Ein anderer Analyst hat Menschen in den USA befragt, welches Smartphone sie derzeit
überhaupt nicht kaufen würden. Demnach würden etwas über 70 % aller Menschen mit
Smartphoneambitionen auf keinen Fall ein BlackBerry kaufen. Katastrophal!
Katastrophal??? Das heisst doch im Umkehrschluss, dass rund 28 % grundsätzlich
bereit wären, ein BlackBerry zu kaufen. Würden diese 28 % der Befragten Menschen alle
ein Smartphone von BlackBerry kaufen, käme BlackBerry wieder schneller als gedacht in
den Smartphoneolymp. Dann sollte sich die Konkurrenz schon mal sehr warm anziehen.
Nun denn, ich bleibe sehr positiv für BlackBerry gestimmt, trotz des jüngsten Kursrückgangs und
habe meine Position an BlackBerry Aktien sehr leicht erhöht.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (15. April 2013)
Anteile in folgender Höhe:

MPH VZ.: 6511 Stück
Windsor: 100 Stück
BlackBerry: 2706 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten MPH VZ., Windsor AG und BlackBerry können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


10. April 2013 - DAX bei rund 7.698 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.673 Punkten (Schlußkurs vom 09. April 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3100:
Der Dow Jones zeigt sich aktuell in Rekordlaune. Der DAX (bislang) noch nicht.
Anlass für meinen heutigen Kommentar ist jedoch primär First Solar, eine Aktie, die ich
Ihnen in der Vergangenheit bereits mehrfach vorgestellt habe. Gestern stieg die Aktie
um 45 % an. Ein satter Gewinn bis dato für alle diejenigen, die rechtzeitig investiert
waren. Nach solchen großen Bewegungen kann es natürlich zu Kursrücksetzern kommen.
Ich möchte jedoch aus meiner Sicht darstellen, dass dieser Anstieg zwar gewaltig war,
jedoch erst der Beginn einer Aufwärtsbewegung, und nicht das Ende. Dabei gehe ich
zwar auch davon aus, dass der Kurs in den nächsten Handelstagen vielleicht wieder ein
Stück zurück kommen kann. Hier zu verkaufen oder teilweise zu verkaufen, um auf
günstigere Kurse zu warten, ist ein gefährliches Spiel. Gefährlich deshalb, weil mir
das weitere Potential von First Solar als riesig erscheint und ein Verkauf der Position
das Risiko birgt, nicht wieder günstig einsteigen zu können.
Gestern vermeldete First Solar, dass es seine Guidance für das Jahr 2013 auf 4 $ bis
4,5 $ Gewinn pro Aktie anhebt. Eine sehr positive Überraschung, auch für die
Wallstreet Experten. Ich habe konservativ den unteren Bereich (also 4 $ Gewinn pro Aktie)
in mein Unternehmensbewertungsmodell eingearbeitet und erhalte mit der aktuellen
Bilanz einen fairen Unternehmenswert von First Solar auf Basis dieser Zahlen von rund
5,3 Milliarden US-$. Aktuell, auch nach diesem gewaltigen Kursanstieg, stehen wir bei
rund 3,4 Milliarden US-$. Da ist also noch viel, viel Luft nach oben bis zur fairen
Bewertung. Zweitens hat sich mit den verbesserten Gewinnaussichten scheinbar auch
die Stimmung der Anleger gedreht.
Desweiteren wurde vermeldet, dass First Solar beabsichtigt, bis 2017 seine Produktionskosten
für seine Solarzellen, die auf Cadmiumtellurid basieren, um 40 % zu senken.
Schliesslich wurde weiter vermeldet, dass First Solar die Start-Up Firma TetraSun
kauft, die nach Angaben von First Solar eine spielverändernde Technologie bei siliciumbasierten
Solarzellen entwickelt hat. Und zwar in Bezug auf die Effizienz von Solarzellen, bei sonst
gleichen Produktionskosten. Die Produktionslinien werden nun aufgebaut und werden
ab dem Jahr 2014 ihre Produktion beginnen. Stimmt das, und davon gehe ich aus,
wird First Solar in 2014 eine Solarzelle auf Basis von Silizium zusätzlich anbieten können,
die das Potential hat, alle anderen Solarzellenproduzenten auf Basis von Silicium
schwindlig zu spielen. Wenn man sich daraufhin, dem Gedankengang von Warren Buffet
folgend, überlegt, wo der Ball bei First Solar aktuell liegt und vor allem, wo er in einigen Jahren
liegen könnte, so kann man aus heutiger Sicht unterstellen, dass sich mit First Solar
ein alles dominierender Solarplayer entwickeln könnte, der alle produzierenden Solarunternehmen
weltweit zurück drängen könnte. Als First Solar in 2006 mit seiner Cadmiumtelluridtechnologie
an der Börse erschien, stand die Aktie bei rund 27 US-$. Das Ausspielen der Kostenvorteile
gegenüber der etablierten Solartechnologie auf Siliciumbasis brachte den Aktienkurs in
2008 auf einen Wert von über 300 US-$. Nun erscheinen mit dem gestrigen Deal zusätzliche
Perspektiven, die First Solar auch im Solarbereich auf Basis von Silicium zum absoluten
Weltmarktführer werden lassen können. Ein Markt, der inzwischen viel größer geworden ist, was
den weltweiten Umsatz anbelangt. Klappt das, sind zweistellige Kurse Geschichte.

Auch ein weiterer, hier vielgenannter Wert, hat ähnliches Potential, auch wenn es noch
dauern kann, bis der Aktienkurs nach oben durchbricht. Eine Garantie für eine Kursexplosion
gibt es natürlich nicht. Blackberry ist gemessen daran, dass man kleine Gewinne einfährt,
aktuell fair bewertet. Im Gegensatz zu Apple, die auf Basis der fundamentalen Zahlen stark
unterbewertet erscheinen. Dennoch glaube ich, dass Apple seinen Zenit überschritten haben
könnte, während der Stern von Blackberry gerade aufgehen könnte. Daher die unterschiedliche
Gewichtung in den Aktienanteilen. Bei Blackberry erwarte ich eine zunehmende, aber keine
explosionsartige Verbreitung seiner neuen Handymodelle. Im Windschatten dieser
zunehmenden Verbreitung werden die Ergebnisse von Blackberry anziehen und die
Kapitalkosten deutlichst geschlagen werden. Ich gehe bereits heute an die Stelle, an der
ich den "Ball" erwarten werde und habe mich entsprechend positioniert. Daher bin ich
natürlich auch bereit, den ein oder anderen möglichen, hoffentlich nur temporären
Kursrückschlag hinzunehmen, um am Ende der Spekulation von einem kometenhaften Anstieg
der Blackberryaktie zu profitieren.

Ich kenne diese Art von Wiederauferstehungen von einst attraktiven Marken von Porsche
und Puma aus den Jahren nach der Jahrtausendwende. Von Ersterer konnte ich nicht
profitieren. In Letzterer war ich von Beginn an deutlich investiert. An beiden Aktien halte ich
derzeit keine Anteile mehr. Doch die Geschichten verlaufen ähnlich. Am Anfang glaubt niemand
so recht an einen Erfolg und die Zweifel an der Börse bleiben lange bestehen.
Sowohl Blackberry als auch First Solar bieten aus meiner Sicht Potentiale wie einst Porsche
und Puma. Bei allen möglichen Risiken, über die sich der Anleger immer im Klaren sein
sollte. Blackberry und First Solar sind meiner Meinung nach ganz große Börsengeschichten.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (10. April 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Blackberry: 2666 Stück
First Solar: 834 Stück
Apple: 8 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Blackberry, Apple und First Solar können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


05. April 2013 - DAX bei rund 7.669 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.606 Punkten (Schlußkurs vom 04. April 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2926:
Die Börsen werden weiterhin von genügend Liquidität getrieben und unterstützt. Dafür
bürgen die Notenbanken mit ihrer Niedrigzinspolitik. Viele Anleger und auch sehr viele
Börsenprofis sind euphorisch wie nie, was die weitere Entwicklung der Aktienmärkte
anbelangt. Auch aus den Unternehmen sind positive Stimmen zu hören, die von einer
Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung im 2. Halbjahr ausgehen. Doch gibt es
an diesem Positivszenario inzwischen mehr und mehr Fragezeichen. Zuletzt auch in Person
von Mario Draghi, dem Chef der europäischen Notenbank EZB, der mittlerweile erhöhte Risiken
für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa sieht und kommuniziert. Die Ausschläge
nach oben oder nach unten sind meist dann an den Börsen am Größten, wenn die Mehrheit
der Anleger auf dem falschen Fuß erwischt wird, also dann, wenn Negativszenarien, mit
denen die Mehrheit aller Anleger gerechnet hat, positiver verlaufen oder wenn euphorische
Erwartungen enttäuscht werden. Letzteres Szenario ist vielleicht aktuell vorstellbar. Damit gibt
es derzeit tendenzielle Abwärtsbewegungen, die durchaus heftiger ausfallen könnten wie
von den meisten Anlegern derzeit erwaretet. Vorsicht ist also höchstes Gebot im Augenblick.
Es fällt mir demnach auch relativ schwer, Aktien vor zu stellen, die vielleicht steigen könnten.
Denn viele sind mit erhebliche Abwärtsrisiken verbunden. So trübt sich derzeit die Stimmung
in der Automobilindustrie, der Automobilzulieferindustrie, im Bergbau, im Stahlgeschäft und
in der Halbleiterbranche eher ein. Auch in der Solarindustrie gibt es kaum Sonnenschein, denn
Unternehmen, die in die Insolvenz geraten sind oder kurz davor stehen, verschwinden einfach
nicht vom Markt, sondern werden von Regierungsseite oder von Investoren künstlich am Leben
gehalten. Einzig First Solar steht weitaus besser da, als die Branchenkollegen. Zu First Solar
habe ich mich in der Vergangenheit bereits an dieser Stelle mehrfach geäussert.
Eine klar Stimmungsverbesserung hat sich meiner Meinung nach bei der schon oft vorgestellten
Aktie Blackberry ergeben, die sich derzeit in einer Sondersituation befinden.

Blackberry:
Blackberry hat inzwischen Zahlen vermeldet. Und mit großer Überraschung stellten die
Börsianer fest, dass Blackberry wieder Geld verdient. Auch für das laufende Quartal wird ein
Break-Even anvisiert. Auf der Negativseite konnte festgehalten werden, dass die Zahl der
Blackberry-Nutzer von rund 79 Millionen auf nur noch rund 76 Millionen gefallen ist. Wiederum
äusserst positv ist die Tatsache, dass das neue Z10 Smartphone eine Bruttomarge von 40 %
erreicht. Irre viel (Zum Vergleich: Die Bruttomarge von Blackberry liegt damit inzwischen über
der Bruttomarge von Apple)! Und genau um dieses Produkt und weiteren wie das bald
erscheinde Q10 will der Chef von Blackberry die Zukunft des Konzerns bauen. Gelingt die
Verbreitung (signifikanter Umsatzanstieg) dieser Smartphones mit diesem Margen,
steht Blackberry mittel- und langfristig vor einer absoluten Neubewertung. Übrigens spricht
das im April in Europa einzuführende Q10 mit seiner QWERTY-Tastatur direkt die alten Fans
von Blackberry an, die genau diese Tastatur bevorzugen.
Noch ein Vergleich der Marktkapitalisierungen: Blackberry steht aktuell bei rund 7,5 Milliarden US-$.
Apple bei knapp 400 Milliarden US-$. Gelingt es Blackberry, sich ein signifantes Stück des
Smartphonekuchens abzuschneiden, ohne dabei Apple im Umsatz und Marktanteil zu
überholen, sehen wir den Aktienkurs von Blackberry in 1 oder 2 Jahren in ganz anderen
Größenordnungen wieder.
Vergessen wir nicht, dass Blackberry über die Tochterfirma QNX in einem weiteren Geschäftsfeld
die Bordelektronik/Kommunikation in Autos steuert. BB10 basiert übrigens auch auf der
Softwarearchitektur von QNX.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (05. April 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Blackberry: 2666 Stück
First Solar: 834 Stück
Apple: 8 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Blackberry, Apple und First Solar können in die Insolvenz gehen und der
Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar.
Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


26. März 2013 - DAX bei rund 7.880 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.448 Punkten (Schlußkurs vom 25. März 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2860:
Mittlerweile scheint die jüngste Zypernkrise vorerst mit einem Notpflaster "gelöst" zu sein,
wenngleich hier nachgelagert aus meiner Sicht durchaus noch ein weiterer Vertrauensverlust
in das europäische Finanzsystem resultieren könnte.
Die Erwartungen für das europäische Eirtschaftswachstum scheinen sich derzeit wieder
etwas mehr einzutrüben. Doch die Börse zeigt sich bis dato relativ resistent gegenüber der
Zypernkrise und einem eventuell schwächerem europäischen Wirtschaftswachstum.
Hier gilt es grundsätzlich vorsichtig zu bleiben und bei Bedarf schnell zu reagieren. Hält der
Trend zu schwächeren Prognosen des europäischen Wirtschaftswachstums an, könnte auch
das "R"- Wort näher rücken, also eine rezessive Entwicklung in Europa. Das wären, auch für
die Börse, keine guten Nachrichten. Dies sollte der Anleger genau im Auge behalten.
Eine der heissesten Wetten derzeit am Markt ist wohl der potentielle Turnaround von Blackberry.
Daher möchte auch ich dieses Thema noch einmal in den Fokus rücken:

1. Blackberry:
Mittlerweile ist auch der Vermarktungsstart des neuesten Modells (Z10) in den USA erfolgt.
Für einige Analysten eher eine Enttäuschung, da "nur" circa 10 Geräte pro Shop und Tag verkauft
wurden. Es fehlten, so die Meinung der Analysten, lange Schlangen, wie sie bei den beiden
Marktführern im Smartphonebereich zu sehen waren. Und das, ohne große Werbeunterstützung.
Denn wer derzeit ein Z10 Modell kaufen möchte, muss schon gesondert danach fragen. Sowohl
in den USA als auch in Deutschland. Mit einem Marktanteil (Januar 2013) von rund 3,5 % sollen
sich also enorme Schlangen bilden wie bei den beieden Marktführern. Irgendwie unlogisch.
Herr Heins, der derzeitige Chef von Blackberry, scheint ein sehr guter Stratege zu sein und ein
sehr fähiger Konzernlenker. Das Schicksal von Blackberry entscheidet sich meiner Meinung nach
nicht nach ein paar Tagen USA-Verkauf eines neuen Modells. Vielmehr sehe ich die Chance,
dass sich Blackberry langsam wieder in die Höhe hievt. Und das über Jahre hinweg. Wenn
Blackberry scheitert, kann der Anleger vielleicht 50 % des eingesetzten Kapitals verlieren.
Im Extremfall auch nahezu 100 %. Doch bei Erfolg sind meiner Meinung nach über Jahre hinweg
Kursverzehnfachungen möglich.
Dabei kann Blackberry unter anderem mit folgenden Pfunden auftrumpfen:
Blackberry ist extrem sicher in Bezug auf Datenspionage. Das Softwaresystem arbeitet in
selbständigen kleineren Einheiten und ist daher relativ absturzsicher. Blackberry hat wieder
neue Modelle und neue Entwicklungen in der Pipeline und kann sich bei seinen Produkten
auf eine riesige Fangemeinde stützen. Die langfristigen Chancen für Blackberry sehe ich
persönlich derzeit als gut an, wenngleich nicht ganz ohne Risiko. Aber welches Unternehmen
arbeitet schon ohne Risiko?

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (26. März 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Blackberry: 2404 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Blackberry kann in die Insolvenz gehen und der Anleger damit sein
angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche
eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


14. März 2013 - DAX bei rund 8.050 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.455 Punkten (Schlußkurs vom 13. März 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,2930:
Nun, die Börse steigt weiter. Der DAX steht inzwischen komfortabel über 8.000 Punkten.
Vermutlich vor allem begünstigt durch die leichte Entspannung in der Euroschuldenkrise, nach
wie vor unterstützenden geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken, sowie immer
aufkeimenden Hoffnungsschimmern im Hinblick auf die Konjunktur. Aktien erscheinen mehr
und mehr fair bewertet, wenngleich es immense Inhomogenitäten bei der Bewertung von Aktien
zu geben scheint. Eine BASF-Aktie, an der ich aktuell keine Anteile halte, sieht meiner Meinung
nach fair bewertet aus bis ganz leicht untebewertet. Das heisst, fundamental begründbare höhere
Aktienkurse können entlang weiterer Gewinnsteigerungen entstehen, nicht so sehr aber aus
der aktuellen Bewertungssituation. Ähnlich sieht es bei deutschen Banken und Versicherungsaktien
aus, trotz augenscheinlich günstigerem KGV. Werte, also signifikant erscheinende Unterbewertungen
lassen sich nicht mehr so einfach finden wie Sand am Meer. Wo Unterbewertungen zu registrieren
sind, muss natürlich ein zweiter Blick folgen, um möglicherweise einen Grund für diese scheinbare
Unterbewertung zu finden. Trotzdem kann der Gesamtmarkt entlang weiter steigender
Unternehmensgewinne in der nächsten Zeit durchaus weiter an Wert zulegen und dem Anleger
"normale Erträge" zwischen vielleicht 5 und 10 % pro Annum liefern. Wichtig ist bei dieser Strategie,
den Ausstiegszeitpunkt nicht zu verpassen, an dem die Konjunktur erkennbar nach unten weg
bricht.

Zwei Unternehmen verdienen meiner Meinung nach erneut oder überhaupt Beachtung:

1. Blackberry:
N
un scheint es so zu sein, dass das neue Z10 von Blackberry weitere Märkte, unter anderem
auch Deutschland erreicht hat. Die Bewertungen des Smartphones sind phänomenal. So
erhält das Z10 in Bewertungen Spitzenratings. 5 Sterne von maximal 5 Sternen sind es
zum Beispiel bei einem großen Telefonanbieter. Mittlerweile wurde auch das deutsche Kabinett
unter Merkel meines Wissens mit speziellen Handys von Blackberry ausgestattet. Gestern
wurde aus dem Unternehmen bekannt, dass der größte Einzelauftrag der Geschichte erteilt
wurde, nämlich die Order von 1 Million Smartphones aus dem Hasue Blackberry.
Zuvor wurde bekannt, dass die Produktion enorm hochgefahren wird.
Psychologisch sind die ersten Wochen und Monate von enormer Bedeutung. Wer will schon
mit einem Loosermodell umher laufen. Doch danach sieht es im Augenblick nicht aus.
Blackberry scheint wieder "in" zu sein und Erfolge ziehen weitere Erfolge hinter sich her.
Gerade auch in diesem speziellen Produktsegment. Daher habe ich meinen Anteil an
Blackberry wieder deutlicher erhöht.

2. Bridgepoint Education:
Zugegeben, die US-amerikanische Bildungsindustrie scheint in der Krise zu sein.
Unternehmen wie Apollo oder Career Education verzeichnen Gewinnrückgänge und Sorgenfalten
machen sich breit. Dem kann sich auch Bridgepoint Education nicht entziehen. Daher erscheint
die Aktie aktuell günstig. Grund für die Gewinnrückgänge sind auch politische Maßnahmen,
die ergriffen werden, weil Studenten beziehungsweise Absolventen nur mit einer Quote von rund 40 %
durch ihr Studium eine adäquate Anstellung erhalten. Der überwiegende Rest steht am Ende des
Studiums mit größeren Schulden dar als zuvor. Bei den Universitäten von Bridgepoint Education
müssen Studenten den geringsten Satz zahlen, um ein Studium zu erhalten. Bridgepoint ist also
der Kostenführer in der US-amerikanischen Bildungsindustrie und hat zudem die beste Bilanz
aller Unternehmen in diesem Bereich. Selbst im 4. Quartal, dessen Ergebnisse vor wenigen
Tagen vermeldet wurden, konnte immer noch ein Gewinn eingefahren werden. Möglicherweise ist
die Aktie im Hinblick auf ein langes Investment einen zweiten Blick wert!?

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (14. März 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Blackberry: 1503 Stück
Bridgepoint Education: 900 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Blackberry und Bridgepoint Education können in die
Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten
Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


27. Februar 2013 - DAX bei rund 7.626 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 13.900 Punkten (Schlußkurs vom 26. Februar 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3092:
Leider kommt es an der Börse vor, dass trotz guter Analyse, einem funktionierenden
Unternehmenswertmodell und großer Erfahrung manche Spekulation nicht auf geht beziehungsweise
neue Informationen Situationen verändern können. So geschehen, bei zwei der kürzlich
aufgeführten Unternehmen:

1. Blackberry:
Nahezu täglich gibt es neue Informationen zu neuartigen Handys. Schneller, höher, weiter
lautet die Devise hier. Der Konkurrenzdruck ist enorm und mittlerweile hege ich Zweifel daran,
dass sich Blackberry gegen die Konkurrenz gut behaupten kann. Große Firmen und jüngst auch
das Pentagon wechseln zur Konkurrenz oder beabsichtigen dies. Der einstige Vorteil von
Blackberry scheint dahin. Daher habe ich meine Position in Blackberry in den vergangenen Tagen signifikant
verringert, da ich inzwischen Zweifel an der langfristigen Erfolgsgeschichte von Blackberry hege.

2. First Solar:
Nachdem bereits aus chinesischen Solarunternehmen bekannt gegeben wurde, dass der
Preisverfall in der Solarbranche und vor allem auch ein Ungleichgewicht zwischen Angebot
und Nachfrage länger bestehen bleibt, traf es gestern nun auch First Solar. Die Quartalszahlen
und der bereinigte Gewinn für das abgelaufene Jahr waren sehr gut. Doch der Ausblick enttäuschte
massiv. Wurden in Q IV noch rund 1,74 US-$ pro Aktie verdient, prognostiziert das Unternehmen
für Q I lediglich eine Bandbreite beim Ergebnis von 0,7 bis 0,9 US-$ pro Aktie. Eine Guidance für das
Gesamtjahr wurde nich gegeben. Klar ist auch hier, dass der Margendruck anhalten wird und
bei neuen Projekten der Konkurrenzdruck steigt. Vermutlich wird also auch 2013, trotz jüngster
Hoffnungen an der Börse, kein Jahr der Solaraktien. Leider lässt sich das Ergebnis von Q I nicht
aufs Gesamtjahr extrapolieren, doch würde man den Mittelwert mit 4 multiplizieren, würde First
Solar im laufenden Jahr nur noch gerade so seine Kapitalkosten erwirtschaften. Trotzdem würde
ich dem Unternehmen dann einen Unternehmenswert von immer noch über 4 Milliarden US-$
zusprechen. Eine ganze Menge mehr als aktuell also. Das Problem ist leider nur, dass niemand
verlässlich prognostizieren kann, ob der Gewinn nicht noch weiter zurück geht. Wie dem auch sei:
Ich glaube hier zwar an kurzfristige Probleme im Verlauf von 2013 und eventuell noch in 2014 hinein,
bin aber vom grundsätzlichen Erfolg des meiner Meinung nach am besten aufgestellten Unternehmens
der Solarbranche weltweit überzeugt und halte daher an meiner Investition fest.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (27. Februar 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Blackberry: 300 Stück
First Solar: 1074 Stück

Kurzfristige Veränderungen im Bestand an den zuvor aufgeführten Aktien können je nach Informationslage nicht
ausgeschlossen werden.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten Blackberry und First Solar können in die
Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten
Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


25. Februar 2013 - DAX bei rund 7.751 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 14.001 Punkten (Schlußkurs vom 22. Februar 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3109:
Noch ein Nachtrag zu meinem gestrigen Kommentar und eine weitere Anlageidee:
Schrieb ich gestern über sehr gut aufgestellte Unternehmen, so meinte ich damit Unternehmen,
die ihre Kapitalkosten deutlich erwirtschaften und darüber hinaus eine Eigenkapitalquote von
mindestens 40 % aufweisen. Eine gute Marktstellung wäre ein weiteres Kriterium für
ein nach meiner Definition sehr gut aufgestelltes Unternehmen. Nun zur Anlageidee:

1. IFA Hotel & Touristik AG:
Das Untenehmen ist im Bereich der Touristik zu Hause und besitzt und führt Hotels in Deutschland,
Österreich, Spanien und der Dominikanischen Republik. Am 21. Februar vermeldete das
Unternehmen die Wiederaufnahme einer Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2012,
die seit 8 Jahren ausgesetzt war. 0,2 Euro pro Aktie sollen der Hauptversammlung als
Dividende vorgeschlagen werden.
Q III 2012 offenbart ein Eigenkapital von 81 Millionen Euro. Demgegenüber steht ein
Unternehmenswert von aktuell rund 53 Millionen Euro. Also liegt der Unternehmenswert
weit unter dem ausgewiesenen Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote hat sich von Q III 2011
auf Q III 2012 von 30,5 auf 34,8 % gesteigert. Nach Minderheitsanteilen liegt die Eigenkapitalquote
bei 31,5 %. Die Kapitalkosten werden ganz klar erwirtschaftet.
Für das Geschäftsjahr 2012 wird ein sehr gutes Ergebnis in Aussicht gestellt. Die
Hotelreservierungen im Februar 2013 liegen um 3 % über dem Vorjahreswert.
Ich rechne sehr konservativ mit einem Ergebnis von 8 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2012.
Dann errechne ich nach meinem Unternhemenswertmodell einen "fairen" Unternehmenswert
von rund 109 Millionen Euro. An der Börse besteht leider ein größerer Spread zwischen
Geld und Briefkurs von rund 5 %. Da sich der Unternehmenswert aber von hier aus gesehen
grob verdoppeln kann, rechtfertigt dies für mich einen Einstieg. Verdoppeln natürlich nur,
wenn auch die zukünftigen Ergebnisse mindestens konstant bleiben, wonach es aktuell
aussieht. Es besteht sogar die Möglichekeit, dass 2013 noch etwas mehr erwirtschaftet
werden kann als 2012.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (25. Februar 2013)
Anteile in folgender Höhe:

IFA Hotel & Touristig AG: 1520 Stück

In den nächsten 72 Stunden ist keine Veränderung im Bestand der vorgenannten Aktien
geplant.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte IFA Hotel & Touristig AG kann in die
Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte
Aktie stellt keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


24. Februar 2013 - DAX bei rund 7.662 Punkten (Schlußstand vom 22. Februar 2013) -
Dow Jones bei ca. 14.001 Punkten (Schlußkurs vom 22. Februar 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3109:
Nach einem kleinen Einbruch bei den Aktienkursen hat sich die Börse wieder ein
wenig erholt gezeigt. Für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa zeigen sich einige weniger
optimistisch als noch vor einigen Wochen. Auf der anderen Seite sind Stimmen zu hören,
dass Aktienkurse extrem unterbewertet erscheinen. Rein rechnerich gesehen haben wir in
Tat bei langlaufenden, 30 jährigen Staatsanleihen der USA eine Renditeerwartung von 3,16 %.
Im Idealfall könnten sich aus diesem Umstand Aktienkursbewertungen ableiten, die ein
KGV von rund 30 noch gerechtfertigt erscheinen liessen. Mein Argument gegen diese
Sicht der Dinge ist, dass es auch heute schon gute Alternativen ausserhalb des Aktienbereichs
gibt, die auch heute schon Renditen von 5, 6 oder gar 7 % ermöglichen. Ob diese
Anlagealternativen dann zwingend riskanter sein sollen als die vermeintlich "sicheren"
Staatsanleihen, sei mal in den Raum gestellt. Wer heute in Staatsanleihen der europäischen
Peripherieländer oder in ausgewählte Unternehmensanleihen investiert, kann durchaus
oben beschriebene Renditen erreichen. Die positive Nachricht aus meiner Sicht ist immer noch,
dass der Aktienmarkt sehr inhomogen ist und erstklassige Unternehmen teilweise günstig bewertet
erscheinen. Während der Gesamtmarkt mir, auch vor dem Hintergrund einer erneuten wirtschaftlichen
Schwäche, neuer Probleme in der europäischen Schuldenkrise und potentiell steigender Zinsen
von Staatsanleihen, ambitioniert bewertet erscheint, zeigen sich selektiv sehr gut aufgestellte
Unternehmen immer noch mit einem KGV von deutlich unter 10.


08. Februar 2013 - DAX bei rund 7.614 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 13.944 Punkten (Schlußkurs vom 07. Februar 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3405:
Jüngst hat es an den wichtigsten Börsen einen kleinen Einbruch der Aktienkurse
gegeben und wie immer stellt sich die Frage für den Anleger, wie es nun weiter geht.
Dabei gilt aus meiner Sicht nach wie vor, dass es neben einer politischen Stabilisierung
in der europäischen Schuldenproblematik auch eine gewisse wirtschaftliche Stabilisierung
gibt, die den Börsen derzeit zu Gute kommen, trotz der jüngsten Korrektur am Aktienmarkt.
In den USA sind Stimmen zu hören, die von Insiderverkäufen sprechen. Offenkundig sehen
einige Unternehmenslenker die aktuellen Aktienkurse als zu hoch an und verkaufen
daher eigene Aktien. Auch ich sehe beispielsweise derzeit keinen Grund, auf große
amerikanische Konsumaktien im Haushaltsbereich, im Getränkebereich oder im Bereich
Fastfood zu setzen. Dafür erscheinen mir die Bewertungen einfach zu hoch. Doch der
Markt erscheint mir hier sehr heterogen. Daher wurden an dieser Stelle und auch in
Kommentaren für 2012 (bitte hier klicken) bereits Unternehmen aufgeführt, die rein
fundamental gesehen sicher alles andere als teuer erscheinen. Dies gilt nach wie vor.
Mein heutiger Kommentar soll allerdings einmal unter dem Motto "Perspektive" stehen.
Die perspektivische Vorstellung bei einzelnen Unternehmen, die sehr lange entweder
an ihrem Erfolg arbeiten oder eine lange Leidensgeschichte beenden und nun extrem
gestärkt aus ihrer Branche oder ihrer hausgemachten Leidensgeschichte hervor treten.
Aktien, die meiner Meinung nach, bei allen vorhandenen Risiken, die Chance darauf
haben, sich im Aktienkurs auf mittlere bis lange Sicht zu vervielfachen.
Bereits am 16. November 2012 habe ich 2 der nachfolgend aufgeführten Unternehmen
beschrieben, mit denen ich gerne wieder beginnen möchte:

1. BlackBerry (ehemals Research in Motion):
Als aufmerksamer Leser, der sich am 16. November 2012 bereits für die damalige Research
in Motion (kürzlich umbenannt in BlackBerry) als Anlage entschieden hätte, würden Sie
aktuell auf Kursgewinnen von über 100 % sitzen. Doch inzwischen ist Zeit vergangen und
meiner Meinung nach gibt es gute Chancen, dass BlackBerry mittelfristig in den
Smartphoneolymp aufsteigt, und den großen 2 auf Augenhöhe begegnen könnte. BlackBerry
hat einen großen Namen und wie die neue Kreativdirektorin von BlackBerry (Alicia Keys) es sinngemäß
beschrieben hat, so mögen viele denken. Sie fand BlackBerrysmartphones immer schon sehr gut.
Allerdings gab es in der Zwischenzeit "heissere Typen" und so liess sich auch die Sängerin
Alicia Keys auf eine "Affäre" ein. Jetzt ist BlackBerry zurück und die Markteinführung in UK und
Kanada war ein voller Erfolg. Das aktuelle Handy spielt in der ersten Liga der Smartphones mit
und weist sogar einige Features auf, die Konkurrenten derzeit nicht bieten können.
Neben der extrem sicheren Kommunikation, die nur ein BlackBerry derzeit leisten kann, lassen
sich mehrere Anwendungen gleichzeitig öffnen und bearbeiten. Bequem lässt sich auch zwischen
den Anwendungen wechseln, was derzeit kein anderes Smartphone leisten kann. Es gibt bereits
Stimmen, die 2014 einen Gewinn pro Aktie im Bereich zwischen 3 und 5 US-Dollar erwarten.
Nehmen wir die obere Marke. Dann würde ein Aktienkurs von 50 US-$ zu einen niedrigen KGV von
nur 10 führen. Wir stehen allerdings aktuell erst bei 17 US-$. Doch ich gehe gedanklich weiter.
Stellen Sie sich vor, Sie als Kunde sehen sich als etwas Besonderes und wünschen sich
Exklusivität. Welches Smartphone würde sich anbieten, um diesen Aspekt der Exklusivität
zu unterstreichen? Nehmen Sie dann ein Smartphone, dass auch "Mom" und "Dad" schon haben,
oder setzen Sie auf den großen Namen BlackBerry? Ich glaube, dieser Aspekt der Exklusivität
und der riesigen, schlummernden Fangemeinde von BlackBerry wird derzeit noch stark
unterschätzt. Und so stelle ich die Frage, bei allen Risiken: Warum sollte BlackBerry nicht
wieder an alte Erfolge anknüpfen? Das hieße ein Kursziel von rund 140 US-$ oder mehr in
den nächsten Jahren.

2. First Solar:
Auch First Solar habe ich in meinem Kommentar vom 16. November 2012 bereits aufgeführt.
Damals noch zu rund 23 US-$, kostet First Solar mittlerweile rund 31 US-$. Doch auch hier
sehe ich gewaltige Perspektiven. Nach einer langen Mitleidenszeit im Solarsektor und vielen
kleinen oder großen Schritten von First Solar, die von der Börse noch nicht entsprechend
gewürdigt werden, könnte First Solar zu alter Größe wieder auferstehen, in einem angeschlagenen
Sektor, dessen Leiden vielleicht allgemein zu einem Ende kommen könnte. Bald könnte die
Sonne über diesem Sektor wieder scheinen und First Solar zu altem Glanz führen. First Solar
ist mit seiner Technologie offenbar aktuell in der Lage, in ausgesuchten Wüstengebieten wie
Chile oder New Mexico Strom aus Solaranlagen anzubieten, der den Strompreis aus
Kohlekraftwerken deutlich unterbietet. Es ist viel von chinesischen Solartiteln die Rede, die
eventuell auch vor einer glanzvollen Zukunft stehen könnten. Doch auch die chinesischen
Solaraktien sind im Vergleich zu First Solar nur kleine Zwerge. Alle chinesischen,
böresennotierten Solaraktien zusammen genommen erreichen nicht die Marktkapitalisierung
von First Solar. Zudem ist die bilanzielle Situation bei First Solar extrem Spitze, während selbst
die chinesischen Solartitel finanziell angeschlagen erscheinen. Der Gründer von First Solar hat
das Ruder inzwischen wieder fest in der Hand und steuert First Solar, wie bereits beschrieben,
meiner Meinung nach in die Sonne und eine glanzvolle Zukunft. Kommt in den nächsten
Jahren noch ein allgemeiner Solarboom auf uns zu, stelle ich auch hier die Frage:
Warum sollte First Solar mittel- bis langfristig nicht wieder an alte Höchststände der Aktie
heran ragen? Und die lagen bei über 300 US-$ im Jahr 2008. Das wäre also dann ein Verzehnfacher
aus heutiger Sicht.

3. Mologen:
Auch Mologen, ein deutschen Unternehmen der Biotechbranche, kann durchaus als ein
Unternehmen mit einer sehr guten Perspektive bezeichnet werden. Das grundsätzliche Problem
in der Pharma- und Biotechbranche ist immer die Wirksamkeit von Medikamenten und deren
Nebenwirkungsprofil. So kann es dann auch sein, dass am Ende aller klinischen Phasen ein
Medikament als nicht gut und nicht sicher genug befunden wird, um eine Zulassung zu erhalten.
Damit sind nahezu alle bis dahin getätigten Investitionen wertlos und der Aktionär verliert eine
Unmenge an Geld. Mindestens zwei deutsche Biotechunternehmen weisen hier ein besonderes
Verhältnis von Risiko und Chance auf. Namentlich die hier vorgestellte Mologen und auch Morphosys.
Das besondere, niedrige Risikoprofil begründet sich mit dem technologischen Ansatz, den beide
Unternehmen fahren. Laut Firmenangaben gründet sich die Produktpipeline von Mologen
auf den Wirkmechanismen der Nobelpreisträger der Medizin des Jahres 2011. Bricht ein Medikament
aus der Produktpipeline von Mologen durch und erweist sich als ein so genanntes
Blockbustermedikament, winken Umsätze in Milliardenhöhe mit sehr hohen Gewinnmargen.
Das Konglomerat, welches an diesem Durchbruch beteiligt ist, (meist ein Unternehmen der
Biotechbranche und eines aus dem Bereich Pharma), streicht dann Gewinne ein, die leicht
bei 30 Prozent des Umsatzes liegen können. Zum Vergleich: Mologen hat derzeit eine
Marktkapitalisierung von etwas über 210 Millionen Euro. Ein Blockbustermedikament würde
also zu einem jährlichen Gewinn führen, der höher liegt als der Wert der ganzen Firma aktuell.
Natürlich muss dieser Gewinn dann noch unter den beteiligten Unternehmen aufgeteilt werden.
Die Überlegung zeigt aber das enorme Potential auf, dass Mologen besitzt. Kürzlich gab es zudem
Insiderkäufe. Aus Lizenzeinnahmen, Meilensteinzahlungen etc. liegt Mologen aktuell bei der
Bewertung bei einem erwartetem KGV für die Jahre 2013 und 2014 bei unter 15. Also eine aus
dieser Sicht durchaus als vernünftig zu nennende Bewertungsrelation. Wohl gemerkt, BEVOR eventuell
Medikamente zugelassen werden. Das am weitesten fortgeschrittene Medikament aus der
Produktpipeline von Mologen gegen kolorektales Kazinom (Darmkrebs) befindet sich an der
Schnittstelle zu Phase III des Zulassungsverfahrens. Phase II zeigte eine sehr gute Wirksamkeit
des Medikaments. Weitere Medikamente gegen Lungenkrebs, andere solide Tumoren und
Nierenkrebs befinden sich bereits in Phase I oder an der Schnittstelle zu Phase II. Daneben
gibt es aktuell noch weitere Produkte in einer frühklinischen Phase gegen Leishmaniose und
Hepatitis B. Es ist folglich erkennbar, dass die meisten der von Mologen in der Produktpipeline
befindlichen Medikamente Zielmärkte adressieren, die deutlichen Blockbusterstatus besitzen.
Und auch hier stelle ich die Frage bei erfolgreicher Zulassung verschiedener Medikamente:
Warum sollte der Börsenwert von Mologen in 5 bis 10 Jahren nicht wenigstens 2 Milliarden Euro
betragen? Also fast eine Verzehnfachung des Aktienkurses aus heutiger Sicht.

Alle genannten Werte verfügen über eine äusserst solide Bilanz. Das Risiko einer Insolvenz aus
dem Grund einer plötzlichen Liquiditätsnot liegt bei nahe Null. Andere, unternehmerische Risiken,
bestehen natürlich nach wie vor.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (08. Februar 2013)
Anteile in folgender Höhe:

BlackBerry (Research in Motion): 2218 Stück
First Solar: 1187 Stück
Mologen: 380 Stück
Morphosys: 100 Stück

In den nächsten 72 Stunden ist keine Veränderung im Bestand der vorgenannten Aktien
geplant.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten BlackBerry, First Solar, Mologen und Morphosys können in die
Insolvenz gehen und der Anleger damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten
Aktien stellen keine Kaufempfehlung dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


26. Januar 2013 - DAX bei rund 7.858 Punkten (Schlußkurs vom 25. Januar 2013) -
Dow Jones bei ca. 13.896 Punkten (Schlußkurs vom 25. Januar 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3457:
Noch ein kurzer Nachtrag zu meinem Kommentar vom 25. Januar 2013:

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an folgenden Aktien derzeit (26. Januar 2013)
Anteile in folgender Höhe:

BMW Vorzugsaktien: 161 Stück
Daimler: 61 Stück

In den nächsten 72 Stunden ist keine Veränderung im Bestand der vorgenannten Aktien
geplant.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellten BMW VZ und Daimler können in die Insolvenz gehen und der Anleger
damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellten Aktien stellen keine Kaufempfehlung
dar. Für mögliche eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.


25. Januar 2013 - DAX bei rund 7.848 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 13.825 Punkten (Schlusskurs 24. Januar 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3447:
Die Börse zeigt sich derzeit ganz klar von ihrer besten Seite. In China hat die Wirtschaft scheinbar
wieder deutlicher an Schwung gewonnen und in den USA gibt es auch eine leichte Verbesserung
der wirtschaftlichen Verhältnisse zu vermelden. Ausserdem deuten verschiedenen Aussagen und
Indikatoren darauf hin, dass sich in der 2. Jahreshälfte 2013 auch in Europa eine wirtschaftliche
Verbesserung abzeichnet. Damit wandelt sich die Anlegermeinung gegenüber der 2. Jahreshälfte 2012
ganz klar dahingehend, dass zyklische Aktien, die aufgrund einer drohenden Rezession in fundamental
gesehen große Kurstiefen abgestürzt sind, eine Kursrenaissance erleben, Abzulesen ist dies auch
an den Aktienkursen der deutschen Automobilindustrie und deren Zulieferbetrieben.
Ohnehin scheinen die großen deutschen Automobilunternehmen excellent im Wettbewerb aufgestellt
zu sein. Wenn sich hier tatsächlich eine wirtschaftliche Belebung in China, USA und Europa durchsetzen
kann, erscheinen alle drei großen Automobilhersteller (beziehungsweise deren Aktien) als unterbewertet.
"Unglücklicherweise" ist es jedoch so, dass die Kurse dieser Aktien in den letzten Wochen bereits
signifikant gestiegen sind, was für mich ein Investment unattraktiver werden lässt. Trotzdem ist mir
eine Anomalie aufgefallen, die im historischen Vergleich eklatant erscheint.
Eine Automobilaktie weist eine relativ und absolut gesehen historisch große Kursdifferenz zwischen
den börsennotierten Vorzugsaktien und den Stammaktien auf. Rund 24 Euro tiefer liegen hier die
Vorzüge gegenüber den Stämmen. Am Hochpunkt in 2007 betrug die Differenz lediglich rund 5 Euro.


10. Januar 2013 - DAX bei rund 7.745 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 13.390 Punkten (Schlusskurs 09. Januar 2013) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3254:
Auf die Börse kommen nach wie vor eine Fülle von unterschiedlichen Daten zu, die mal über, mal unter
den Erwartungen der Analysten liegen. Klare Aussagen bezüglich der Konjunktur lassen sich leider noch
nicht treffen. Es scheint so zu sein, als würde die chinesische Wirtschaft wieder deutlicher an Fahrt
gewinnen und in den USA setzt sich scheinbar der ganz leichte Wachstumstrend fort. Die europäische
Wirtschaft ist nach wie vor in einer eher unsicheren Verfassung, wenngleich die akuten Problematiken
der europäischen Schuldenkrise zunächst unter Kontrolle zu sein scheinen. In Summe steigt die
Börse, und das ist ein gutes Zeichen, vielleicht auch im Hinblick auf die kommende Konjunktur.
Auch heute möchte ich mich wieder einem Einzelwert widmen.

1.Getgoods AG
Die Getgoods AG ist ein deutscher E-Commerce Anbieter, der sich hauptsächlich auf elektronische
Produkte wie Handys, Computer, Tablets, Smartphones etc. spezialsiert hat. Aber auch Spielzeuge,
Freizeit- und Baumarktprodukte werden über die aktuell 3 Onlineshops (www.getgoods.de,
www.hoh.de und www.handyshop.de) vertrieben. Immer mehr Produkte werden von deutschen
Haushalten Online gekauft, so dass sich die Getgoods AG grundsätzlich in einem Wachstumsmarkt
befindet. Jüngst wurde eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen, welche dem Unternehmen
rund 11,7 Millionen Euro in die Kassen spülte. Nehmen wir den Halbjahresbericht 2012 als
Grundlage, so dürfte Getgoods inzwischen über ein Eigenkapital von schätzungsweise rund 26,6
Millionen Euro verfügen und eine Eigenkapitalquote von schätzungsweise rund 39, 2 % aufweisen.
Das Besondere an diesem Unternehmen scheint mir aber aktuell der deutlich positive Umsatz-
und Ergebnisanstieg zu sein, der das Unternehmen bereits auf Halbjahresbasis deutlich profitabel
(im Sinne von: Kapitalkosten werden erwirtschaftet) erscheinen lässt. Bei einem für 2012 erwarteten
Jahresgewinn von deutlich über 6 Millionen Euro liegt das KGV bereits bei deutlich unter 9. Für die
Folgejahre sollte der Gewinn weiter gesteigert werden können und die Skaleneffekte zunehmen,
zumal auch das frische Kapital der Kapitalerhöhung gewinnbringend verwendet werden sollte.
Ich rechne sehr konservativ einmal mit lediglich 6 Millionen Euro beim Jahresüberschuss und
kalkuliere damit vorläufig nach meinem Unternehmenswertmodell einen Unternehmenswert
von rund 85 Millionen Euro, ohne weiteres mögliches Ergebniswachstum in 2013. Gegenüber
dem aktuell ausgewiesenen Börsenwert von rund 51,5 Millionen Euro ein deutlicher Aufschlag.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Getgoods AG kann in die Insolvenz gehen und der Anleger
damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung
dar. Für etwaigige eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an vorgenannter Aktie derzeit (10. Januar 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Getgoods: 1560 Stück

In den nächsten 72 Stunden ist keine Veränderung im Bestand der vorgenannten Aktien
geplant.


02. Januar 2013 - DAX bei rund 7.771 Punkten (Tagesverlauf) -
Dow Jones bei ca. 13.354 Punkten (Tagesverlauf) -
Wechselkursverhältnis Euro / US-$ bei circa 1,3254:
Allen Lesern wünsche ich ein erfolgreiches, gesundes und glückliches neues Jahr 2013!
An der Börse beginnt das neue Jahr nach der vorläufigen Einigung im Fiskalstreit der USA mit einem
fulminanten Kursfeuerwerk. Dieses wird natürlich nicht so weiter gehen und der Anleger wird sich
wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren müssen, um unterbewertete Unternehmen zu
finden, die einen überproportionalen Anstieg in der Performance bringen könnten.
Einige Unternehmen wurden an dieser Stelle (siehe Einschätzungen in 2012 - bitte hier klicken) bereits
beschrieben, von denen lediglich Ceotronics nicht signifikant angestiegen ist.
Auf ein weiteres, dieses Mal großes und bekanntes Unternehmen möchte ich heute Ihr Augenmerk
lenken.

1. Intel Corp.
Die Intel Corp. dürfte vielen von Ihnen sehr bekannt sein. Wenn nicht als Aktie, dann sicher als
Prozessoren in Computern und weiteren elektronischen Geräten.
Intel ist ein sehr breit aufgestelltes US-amerikanisches Unternehmen der Technologiebranche, dass
im vergangnen Jahr hinsichtlich seiner Kursperformance enttäuscht hat. Grund dafür waren unter
anderem Fehlentscheidungen im Topmanagement, die den Trend zu mobilen Geräten und Produktlösungen
für diese mobilen Geräte (zum Beispiel Smartphones) verschlafen hat. Daher ist bereits angekündigt, dass
Management auszutauschen.
Mittlerweile präsentiert sich Intel aber als eine Aktie, deren Dividendenrendite rund 4,4 % vor Steuern
ausmacht bei einem KGV von unter 10. Dies ist umso bedeutender, weil Intel auch in seiner "Krise"
Gewinnrenditen erwirtschaftet, von denen viele andere Unternehmen nur träumen können. Die
Eigenkapitalquote liegt bei sehr gesunden rund 66 %.
An der Börse beträgt die Marktkapitalisierung von Intel derzei rund 105 Milliarden US-$. Nach
meinem Unternehmensbewertungsmodell hat Intel bei bereits auf leicht über 11 Milliarden US-$
eskomptierten Gewinnrückgängen (Jahresüberschuss) aufgrund seiner extrem hohen Gewinnmargen
und seiner soliden Bilanz einen "fairen" Unternehmenswert von rund 176 Milliarden US-$. Viel Raum
für Spekulationen also, vor allem dann, wenn der Gewinntrend positiv dreht, was bei einer anziehenden
Weltkonjunktur leicht der Fall sein kann.

Allgemeiner Risikohinweis:
Jede Aktie, auch die hier vorgestellte Intel Corp. kann in die Insolvenz gehen und der Anleger
damit sein angelegtes Kapital komplett verlieren. Die vorgestellte Aktie stellt keine Kaufempfehlung
dar. Für etwaigige eintretende Verluste wird keine Haftung übernommen.

Offenlegung von (möglichen) Interessenskonflikten:

Über meine Privatdepots halte ich an vorgenannter Aktie derzeit (02. Januar 2013)
Anteile in folgender Höhe:

Intel Corp.: 495 Stück
Ceotronics: 6106

In den nächsten 72 Stunden ist keine Veränderung im Bestand der vorgenannten Aktien
geplant.


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